…und von der angenehmen Freiheit, es trotzdem zu tun: Mit der Lauter von Neunkirchen nach Bensheim (14 km)

30. Dezember 2009

Irgendwie ist es hin und wieder mal ganz befreiend, sich klarzumachen, dass dieses ganze Laufgedöns vollkommen freiwillig ist und man´s nicht machen muss, wenn man keinen Bock dazu hat.
Zumindest geht´s mir so.
Nachdem ich gestern wegen schlichter Unlust mal ganz bewusst nicht gestartet bin, und mir damit selbst bewiesen habe, dass ich nicht muss wenn ich nicht will, will ich heute schon wieder. Und zwar weil ich nicht muss.
Because I´m complicated… 😉

Dabei ist das Wetter immer noch absolut beschissen, denn auch heute regnet´s noch draußen und ist grau, kalt und ungemütlich.
Aber hey, ich muss ja nicht, also brauch´ ich mich nicht zwingen sondern kann ganz einfach so total freiwillig und ohne Druck los.

Muss ja nichts Großes sein, irgendwas in der Nähe reicht auch.
Und am besten unkompliziert, so willig, dass ich mich bei Mistwetter unbedingt anstrengen muss (sei´s mental oder physisch) bin ich dann doch nicht.
Oh, und Lust auf neue Strecke hab´ ich auch, sollte also schon irgendwie was bisher unerlaufenes sein.

Hmm…
Was Nahes.
Was Unkompliziertes.
Und neue Strecke.
Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal! Das geht nun wirklich ni…

Oh, halt, mein Fehler, doch, das geht, gar kein Problem: Und zwar im Lautertal.
Das wollte ich schon lange mal von ganz oben bis ganz unten laufen, dem Flüsschen Lauter folgend von der Neunkircher Höhe bis runter nach Bensheim am Rand des Flachlands.

Hab´ ich bisher aber noch nie gemacht, weil man da viele Kilometer immer an der B47 entlangläuft und das nicht so hübsch ist wie die vielen, vielen, vielen tollen Wege an den Talhängen.
Aber es ist nah.
Und unkompliziert – weil´s nur bergab geht und man einfach immer nur der Strasse folgen muss, die auf ihrer ganzen Länge einen Bürgersteig hat.
Und neue Strecke isses zu großen Teilen auch, eben weil ich´s noch nie gemacht hab´.

Prima, das wird gelaufen, trotz Ekelwetter und Jahresendträgheit!

Um Punkt Zwei lass´ ich mich an der Neunkircher Höhe absetzen, an der Abzweigung, wo´s von der L3399 runter nach Neunkirchen geht.

Ca. 540 Meter über dem Meeresspiegel, von hier aus geht´s jetzt nur noch abwärts, bis runter ins auf gerade mal auf 110 m.ü.NN liegende Bensheim.

Los geht´s.
Weg von Neunkirchen, auf dem Weinweg unterhalb der Neunkircher Höhen nach Südosten (Markiert u.a. mit dem roten Quadrat des Main-Stromberg-Wegs und dem roten S des Alemannenwegs).
Links der Bergwald, in dem ein paar Meter weiter oben die Lauterquelle liegt (die lass´ ich mal aus, wäre ein Umweg und der Lauter werd´ ich noch früh genug begegnen) rechts die schmale Wiese vor dem Westergiebel, über die fette, graue Wolkenfetzen driften.
Es regnet ordentlich (aber die Schirmmütze hält die Brille vorerst trocken), ist kühler als unten im Tal (aber mit 7,5° immer noch recht mollig), hier und da schmelzen sogar noch ein paar kümmerliche Schneereste vor sich hin.

Nach ein paar hundert Metern geht´s dann schon merklich abwärts und in den hübschen Wald rein, der eigentlich gar nicht so aussieht, als würde er an den Hängen des zweithöchsten Berges im Odenwald wachsen – überraschend wenig steil geht´s hier in einer Hochtalkerbe zwischen der Neunkircher Höhe und dem Gehrenstein abwärts, auf altem aber bequemen Asphalt abwärts, durch Regen und Wolkenfetzen (Markierung inzwischen: Gelbe 3).
Hübsch, das muss ich schon sagen.
Fast schon eine Schande, dass ich hier noch nie zuvor gewesen bin…

Nach etwas über einem Kilometer biegt der Weinweg sanft nach rechts an den Hang des Gehrensteins ab und führt weiter Talwärts.
Hier treffe ich auch zum ersten Mal die Lauter, einen freundlich gurgelnden kleinen Bach, ordentlich angeschwollen vom Schmelz- und Regenwasser der letzten Tage, der sich in einem naturbelassenen Bett zwischen den Waldbäumen hinab schlängelt.

Dank Regen, bequemem Gefälle und gutem Wegzustand bin ich ganz schön schnell, entsprechend dauert´s nicht lang, bis ich den unteren Waldrand erreiche, wo sich ein schönes, breites Wiesental über Gadernheim öffnet, das ich gedanklich erstmal ein bisschen hin- und herwenden muss, bevor´s richtig in meine Karte im Kopf eingepasst ist (wie gesagt: Den Weinweg bin ich noch nie zuvor gelaufen, gewandert oder entlanggekommen).
Schnee gibt´s hier übrigens keinen mehr, dafür hat der Regen zugenommen und prasselt nun in dicken, dichten Tropfen herab.
Noch kein Wolkenbruch, aber ein sanfter Landregen isses auch nicht mehr. Brrr…

Kurz vor Gadernheim passiere ich den Naturparkplatz Rauhestein, der mir vage bekannt vorkommt – dauert ein bisschen, dann fällt mir ein, dass ich hier vor Jahren mal bei Schnee und Eis spazieren war, mit meinen Eltern und dem Hund (möglicherweise noch Tommy, Nemos Vorgänger).

Und dann bin ich auch schon in Gadernheim, dem höchstgelegenen Ort des Lautertals (wohlgemerkt: Nur des Tals selbst, nicht der gleichnamigen Gemeinde, zu der auch ein paar Orte auf den umliegenden Höhenzügen gehören).
150 Höhenmeter verloren, die nächsten 300 werden noch sanfter und länger…

Nettes Odenwaldörtchen, etwas größer, in den Wiesenhängen zwischen Knodener und Neunkircher Höhe gelegen, mit einer sehr hübschen kleinen Kirche im Heimatstil. Hier bin ich immer ganz gerne.

Ich laufe weiter abwärts, im Dauerregen durchs Wohngebiet an der Neunkircher Str., dann auf dem Brandauer Weg runter in den Ortskern.
Hier stoße ich dann auf Höhe des Erbacher Hofes (an dem ich ja gerade erst vor drei Wochen zum letzten Mal vorbeigekommen bin) die Nibelungenstr./B47, der ich von nun an für mehr als 11 km folgen werde, der Länge nach das ganze Lautertal runter.

Erstmal weiter durch Gadernheim, vorbei an kleinen Geschäften, Kneiben, der Abzweigung rüber nach Brandau und dem großen Steinmetzbetrieb am unteren Ortsende (der erste von vielen, an denen ich heute vorbeilaufen werde – das Lautertal ist Steinmetzland…), dann am Rand der B47 parallel zur Lauter (die hier bereits merklich größer und breiter ist) durch das ein Wäldchen runter nach Lautern.

Dafür, dass der Weg direkt an der Bundesstrasse ist, läuft er sich eigentlich ganz gut – der Verkehr ist moderat und nicht furchtbar schnell (was auch daran liegt, dass die Nibelungenstr. keine Schnellstrasse ist, sondern eine von gewundenen diesen zweispurigen Provinzbundesstrassen, die ständig durch irgendwelche Dörfer führen), und der schmale Bürgersteig neben der Fahrbahn gibt zumindest etwas mehr Sicherheit als ein schnöder Seitdenstreifen (und deutlich mehr als KEIN schnöder Seitenstreifen… 😉 ).
Lediglich etwas laut ist es, dank des reichlich vorhandenen Wassers auf der Fahrbahn, durch das jedes Auto laut spritzend vorbeirauschen lässt.

Dann bin ich auch schon in Lautern. Das Tal ist hier relativ schmal und steil, der Ort schmiegt sich länglich zwischen die Hänge. Auch hier hat´s kleine Geschäfte, ein paar Kneipen, alte Wohnhäuser direkt am Strassenrand. Schon interessant, wie anders das hier aussieht, wenn man mal durchläuft anstatt durchzufahren.

Am unteren Ende von Lautern wird das Tal ganz schmal, dazu gibt´s ein bisschen ländliche Industrie (deren Anfänge wohl bis ins 19. Jahrhundert zurückgehen, als sich hier die ersten Industriemühlen angesiedelt haben – wobei einige der Lager- und Fabrikgebäude auch erkennbar jünger sind) und ein lokales Einkaufszentrum mit Fischbrötchenbude davor, die verlockend zu mir rüber duftet, dann bin ich auch schon wieder durch und laufe zwischen den bewaldeten Steinhängen weiter abwärts bis nach Reichenbach, dem Hauptort des Lautertals.
Tempo übrigens immer noch hoch, dank Regen und bergab, auch wenn´s auf dem harten Asphalt in den etwas abgenudelten Schuhen (die neuen kommen erst 2010) etwas unangenehm ist.
Najoa, müsse mer jetz haltemol dosch.

Auch in Reichenbach weiche ich nicht von der Nibelungenstr. und folge dem vertraut-unvertrauten Strassenverlauf (vertraut weil: Schon X-mal gefahren. Unvertraut weil: Hier oben noch nie gelaufen) geradewegs durch die Ortsmitte, wo sich diverse Fernwanderwege (Nibelungensteig, Nibelungenweg, Europäischer Fernwanderweg 1) ein Stelldichein geben.
Ist mir aber egal, ich will ja heute Bundesstrasse.

Vorbei am Gasthaus Traube (bekannt und beliebt vom ersten Drittel Nibelungensteig mit Gerd) und der Kirche in der Ortsmitte, kurz danach eine kurze Brillenabwischpause unter der schützenden Balustrade eines Schreibwarenladens (o.ä.) – gottseidank hab´ ich in weiser Voraussicht ein ganzes Päckchen Tempos eingesteck – dann schnell weiter.

Inzwischen bin ich im mittleren Lautertal angekommen. Die Lauter, die immer mal wieder im Talgrund neben der Strasse auftaucht, ist inzwischen ein kleines Flüsschen geworden, das Tal selbst ist breit und flach geworden und wird von den mächtigen Flanken des Felsbergs und der Knodener Höhe eingerahmt, während voraus manchmal schon der Melibokus durch die tief hängenden Wolken lugt. Das ist alles sehr nett.

Etwas weniger nett finde ich allerdings, dass sich das Gefälle hier von „sanft aber spürbar“ zu „praktisch nicht mehr vorhanden“ reduziert hat. An sich kein Problem, aber das sehr hohe Tempo, das ich bisher gegangen bin, fällt doch merklich schwerer, wenn die Schwerkraft nicht mehr ganz so tatkräftig mithilft.
Also lieber einen Gang runterschalten, trotz dem doofen Regen, der immer noch runterpladdert als gäb´s kein Morgen…

Reichenbach endet mit Sportplätzen, Steinmetzbetrieben und Papiermühlen, daraufhin geht´s kurz neben B47 und Lauter (die schon wieder breiter geworden ist) durch die blassgrünen Talgrundwiesen zwischen Borstein und Hohberg (coole Erkenntnis: Ich war wirklich schon auf jedem verdammten Berg, der ums Lautertal rumsteht) und nur wenige hundert Meter laufe ich bereits in Elmshausen ein, dem letzten Dorf von Lautertal bevor die Bensheimer Stadtteile anfangen.

Auch Elmshausen mag ich. Nicht nur, weil ich schon auf der einen oder anderen wunderbaren Tour hier durchgekommen bin, sondern auch, weil´s so hübsche alte Fachwerkhäuser hat, die sich ganz eng an die Durchgangsstrasse schmiegen (wenn auch auf Kosten der Bürgersteige, die so schmal sind, dass man zuweilen aufpassen muss, um nicht von den Außenspiegeln vorbeifahrender SUVs touchiert zu werden).

Auch hier ist man schnell durch, dann gibt´s einen fließenden Übergang zu Wilmshausen, das nunmehr schon zu Bensheim gehört und bereits unter 200 m.ü.NN liegt. Auch die umliegenden Höhenzüge (Ludwigshöhe hinter dem Fürstenlager und der offene Bergrücken am Schönberger Kreuz) sind nicht mehr so hoch, auch wenn die Hänge weiterhin ziemlich steil sind und immer näher zusammenrücken.

Immer weiter die B47 runter durch Wilmshausen. Direkt links neben dem Bürgersteig fliesst die Lauter, schnell und tief und mehrere Meter breit, kein Vergleich mehr zu dem Bächlein von der Neunkircher Höhe.

Etwas über ein Kilometer durch Wilmshausen, dann macht die Strasse eine weite Linkskurve und führt geradewegs weiter nach Schönberg, den untersten Ort im Lautertal.
Hier ist´s wirklich eng, die felsigen WaldhHänge links und rechts des Talgrunds rücken hier so eng zusammen, dass gerade noch Platz für die Bundesstrasse, eine Reihe Häuser auf beiden Seiten und die gischtig-plätschernde Lauter ist. Dafür hat man hier aber auch in die Höhe gebaut, beispielsweise die schöne neoromanische Kirche auf einem Felsvorsprung 40 m. über dem schluchtartigen Tal, und natürlich das prächtige Schloss Schönberg, das hoch oben auf seiner Felsnase über dem Ort thront und selbst im grauen Dezemberregen einen tollen Anblick abgibt.

Direkt danach ist dann auch schon wieder Schluss mit Schönberg und die ersten Ausläufer von Bensheim fangen an, weiterhin szenisch in das Enge Lautertal gequetscht.

Ich passiere einen Rattanmöbel-Laden, dessen Schaufenster-Bungalow direkt über die Lauter gebaut ist (gefällt mir irgendwie, auch wenn mich Korbsessel eigentlich nicht besonders interessieren), das ebenfalls sehr ansehnliche Schloss Falkenhof (leider nicht öffentlich zugänglich weil Suchtklinik), den letzten großen Steinmetzbetrieb am Mozenrechweg und schließlich die parkartige Nibelungenanlage am unteren Talausgang, die den eigentlichen Anfang von Bensheim markiert, dann noch ein paar hundert Meter Endspurt bis zum roten Turm beim ehemaligen Franziskanerkloster am Ostrand der Bensheimer Innenstadt uuuund – fertig.
Perfekt getimed, meine Rückfahrtgelegenheit kommt genau zur selben Zeit an, und der Regen hört auch auf.
Yaay.

Nett. Nicht wegen aber immerhin trotz dem Wetter.
Zwar keine absolute Premiumstrecke, aber total interessant, eben weil ich große Teile der Strecke bisher nur mit dem Auto gefahren bin und zu Fuß eben doch alles anders aussieht.
Und dazu dann auch noch 450 stolze Höhenmeter überwunden (ok, nur bergab, aber hey… :D) und ein sehr ordentliches Tempo gemacht (ok, nur bergab, aber hey… :D) – das war überhaupt gar nicht so übel.

Strecke: 14 km
Zeit: 1:15 h (= 11,2 km/h bzw. 5:21 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 70,21% (9,83 km von 14 km)
Karte:

M.

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9 Antworten to “…und von der angenehmen Freiheit, es trotzdem zu tun: Mit der Lauter von Neunkirchen nach Bensheim (14 km)”

  1. Hannes Says:

    Schön, wenn man freiwillig läuft, du komplizierter Mensch =)

    Aber schön war es, das lese ich gerne. Bei nicht ganz so gutem Wetter kann man sich bei dir da ja nicht immer ganz so sicher sein *grins*

    • matbs Says:

      Die einzig richtige Art zu laufen, freiwillig… 😀

      Und schön…
      `s war nett, für schön hätt´s dann doch noch ein bisschen sonniger sein dürfen. 😉

  2. Bernd Says:

    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch und für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, viele schöne Läufe und viel angenehme Freiheit zu laufen oder mal nicht zu laufen. 🙂

  3. matbs Says:

    Hallo Bernd,

    fürs Guten Rutsch Wünschen bin ich inzwischen ja schon etwas zu spät, also wünsch´ ich die stattdessen ein frohes neues Jahr, ich hoffe, das ist auch ok… 😉

  4. Daniel Kopp Says:

    wie du’s nur immer fertigbringst so viel neue strecken zu laufen. das ging bei mir schon so oft in die hose, da ich mich im wald dann hoffnungslos verlaufen hatte. das ist echt nicht witzig.

    wenn du außerdem auf 14km 450hm killen kannst scheint eure gegend echt was in peto zu haben.

    was heißt eigentlich schon x-mal gefahren? mit dem rad oder mit dem auto? lass mich raten. mitm auto.

    p.s. kamera wieder mitnehmen 😉

    lg
    daniel

  5. matbs Says:

    Och, so´n bissken gepflegtes Verirren hin und wieder, das macht´s doch erst interessant. Zumal man ja nicht wirklich verloren kann, irgendwo kommt man ja immer raus (zumindest bei uns im zivilisierten Hessen, wie´s im wilden Bayern aussieht, weiss ich natürlich nicht… 😀 ).
    Ist allerdings auch ´ne saisonale Frage, wenn man sich im Sommer bei 28 Grad und 21:30 Uhr Sonnenuntergang verirrt, dann ist das natürlich besser, als wenn´s einem im dicksten Winter passiert, wo zur Kaffeezeit die Nacht anbricht und fette Minusgrade herrschen.

    Ansonsten helfen die Wegmarkierungen sowie eine gute Planung mit Wanderkarte und Google Earth, oder auch einfach mal etwas Ortskenntnis – die oben beschriebene Strecke ist z.B. nur insofern neu, als ich diesen spezifischen Weg noch nie gelaufen bin, aber die Gegend trotzdem ziemlich gut kenne – da verfranst man sich dann auch nicht so leicht.

    Die knapp 450 Meter Höhenunterschied sind schon relativ nah an dem, was maximal im Odenwald machbar ist – wenn ich ganz oben auf der Neunkircher Höhe (dem zweithöchsten Berg des ganzen Odenwalds) gestartet wäre, wären da vielleicht noch 50 oder 60 Meter dazu gekommen, aber mehr geht dann nicht mehr, zumindest mit einer Steigung.
    Andererseits ist die Gegend hier ja zerklüftet und hat viele gestaffelte Bergrücken und Täler, entsprechend kann man da auch locker 800 oder 1000 HM auf relativ kurzen Strecken weglaufen, wenn man einfach immer auf und ab rennt.
    Der Odenwald ist vielleicht nicht die Alpen oder der Schwarzwald, aber auf seine Art hat er richtig viel zu bieten und ist ein wunderbares Laufgebiet (und wem das nicht reicht, der hat´s ja auch nicht wirklich weit zu Taunus, Pfälzerwald oder Spessart…).

    X-mal gefahren: Jep, Auto. Hab´ seit Jahren gar kein Fahrrad mehr…

    p.s.: Ghneääärgh… 😀

  6. Daniel Kopp Says:

    siehst, ich hab dir ja schon mal gesagt: „die alpen brauchst du nicht vermissen.“

    im naturpark ausgburg kann man sich recht schnell verlaufen. ich erforsche meine neuen laustrecken zuerst immer mit dem bike. fies sind nämlich die gut ausgebauten fortswege die nach zig kilometern mitten im wald als sackgasse enden. wenn man ein paar mal in so ’nen blindweg reingelaufen ist verliert man recht schnell die lust. vor allem weil der rückweg gefühlt immer doppelt so lange ist.

    spessart, taunus und pfälzerwald sind astreine gegenden. beruflich bin ich ab und zu in maintal b. hanau. vielleicht fahr ich mal ein stück weiter in den taunus und mach die gegend unsicher. mir gefällts dort ganz gut 🙂

    grüße
    daniel

  7. matbs Says:

    Gibt´s da nicht vielleicht eine Wanderkarte (vielleicht sogar mit Wegmarkern), die man zurate ziehen könnte?
    Das hilft mir immer so ein bisschen…

    Wobei man natürlich auch sagen muss, dass es sowas wie im Nichts endende Forstwege hier kaum gibt – die Gegend hier ist ja relativ dicht besiedelt, entsprechend führen alle Wege eigentlich irgendwo hin, und selbst wenn man sich mal verfranst, ist es meist nicht weit bis ins nächste Dorf oder an die nächste Strasse. Gleichzeitig gibt´s aber dazwischen immer noch so viel Natur, dass man die Zivilisation auch weitgehend umgehen kann, wenn einem danach ist, eigentlich ein wunderbarer Mix…

    Taunus und Pfälzerwald sind auf jeden Fall wunderbar, den Spessart kenn´ ich persönlich nicht genug, um mir da ein fundiertes Urteil zu erlauben, denn da steht von mir aus gesehen ja der Odenwald da vor.
    Der übrigens auch total toll ist, und vom Maintal aus auch nicht weiter wegliegt als der Taunus. Da kann man durchaus auch mal drüber nachdenken, wenn man in der Gegend ist… 😉


  8. […] Teil 2. Unten im Talgrund kann man schön den Verlauf der B47 erkennen, der ich ja gerade erst letzten Mittwoch bis nach Bensheim gefolgt bin. Im Schnee und von oben sieht´s aber schon irgendwie netter aus als bei […]


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