Archive for Januar, 2010

Wochenübersicht: 2010 KW 03 (25.01 – 31.01.)

31. Januar 2010

Sitzt, passt, hat Luft (nach oben…)

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Viel Schnee und ein bisschen Sonne im Odenwald: Fototour auf die Tromm ??? 14,5 km
Do. Die weitere Laufwoche bis einschließlich Samstag, Teil 1: Flachland zwischen den Autobahnen ??? 10,6 km
Fr.
Sa. Die weitere Laufwoche bis einschließlich Samstag, Teil 2: Versackt im Tiefschnee am Darsberg ??? 6,8 km
So. Winterkaiserwetter an der Bergstrasse: Verschneites Bensheimer Hinterland mit Hund und Foto ??? 8,3 km
Wochenlaufleistung 40,2 km

M.

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Winterkaiserwetter an der Bergstrasse: Verschneites Bensheimer Hinterland mit Hund und Foto (8,3 km)

31. Januar 2010

Wie, schon wieder Fotos?

Ja, ganz recht. Und zwar weil…

– … ich erstens rausgefunden habe, dass mein Foto ein eigenes Programm fürs Bildermachen bei Schnee hat. Das muss ausprobiert werden, besonders nachdem ich mit den Schneefotos vom Mittwoch nicht ganz zufrieden war.

– …es zweitens der wahrscheinlich herrlichste Nachmittag des gesamten bisherhigen Winters ist. Die dunklen Eiswolken machen mal für ein paar Stunden Pause und lassen ausnahmsweise mal Sonne und blauen Himmel ran, die Landschaft in eine strahlendhelles, glitzerndes, wunderschönes Winterwunderland verwandeln.
Das gehört fotografiert!!!

Wir (= Nemo und ich) brechen am frühen Nachmittag auf.
Soll nicht mehr weit werden, nur soviel, dass es fürs Minimalwochensoll reicht, ein kleine, entspannte Runde um das Kaiserwetter und den Schnee zu geniessen.

Als Laufgebiet haben wir uns heute die Berge und Täler hinter Bensheim rausgesucht, dort werden sich die Leute heute zwar totreten (Sonntagmittag UND Schnee UND Sonne, das wird voll), aber zurecht, denn das ist die vermutlich schönste Ecke an der gesamten Hessischen Bergstrasse.

Südwärts auf der B3, in den wunderbarblauweißhellen Tag hinein, im Auerbacher Süden dann links in die Wohngebiete…

Bild #1: Anfahrt durch Auerbach, im Hintergrund das Auerbacher Schloss

…und auf der alten Strasse nach Schönberg durch das schmale, steile Tal hinauf zum Parkplatz Herrenwingert am Schönberger Sportplatz zwischen Fürstenlager und Kirchberg.
Wirklich rappelvoll hier oben, kein Wunder, es ist zum heulen schön.

Wir starten, in den Schnee, die Sonne, die wunderbare Landschaft
(ich halte den Text heute einfach mal etwas kürzer und lass´ die Bilder mehr für sich sprechen, das sollte reichen):

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Die weitere Laufwoche bis einschließlich Samstag (10,6 km und 6,8 km)

30. Januar 2010

Donnerstag, 28.01.: Flachland zwischen den Autobahnen
Nach der schönen Tour auf die Tromm vom Vortag war mir am Donnerstag nicht nach irgendwas Größerem (auch weil der Tromm-Bericht noch nicht gebloggt war).
Deshalb hab´ ich mir irgendwann am Nachmittag einfach kurzentschlossen den Nemo geschnappt und bin mit ihm runter an den Bickenbacher Bahnhof gefahren, um von da aus den Standartflachlandzehner durchs Riede zwischen Erlensee, Hähnlein, A67 und A5 zu laufen.

Viel zu berichten gibt´s nicht – am Anfang war´s sogar noch ein bisschen sonnig, wurde aber bald trüber, die Asphaltfeldwege zwischen den weißen Äckern waren dank einsetzendem Tauwetter ein bisschen matschig, und Nemo hat bestens mitgehalten.
Ich selbst hatte nach zwei Dritteln zwar in Hähnlein nicht mehr so richtig Lust, aber das ist normal, diese Strecke läuft nie perfekt (nicht weil sie inhärent schlecht wäre, sondern weil ich sie meistens dann Laufe, wenn ich keine Lust habe und mir nichts Besseres einfällt).

Besondere Vorkommnisse:
Öh, also einmal hat uns eine Nordic Walkerin gesagt, dass Nemo total gut hören würde (eminent falsch aber trotzdem nett) und hinterm Prüf- und Vermehrungshof haben wir Rehe gesehen.
Das war´s.

Erträgliche Routinetour, ganz ok.

Strecke. 10,6 km
Zeit: Egal
Neue Strecke: Nope
Karte:

Samstag, 30.01.: Versackt im Tiefschnee am Darsberg

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Viel Schnee und ein bisschen Sonne im Odenwald: Fototour auf die Tromm (14,5 km)

27. Januar 2010

Heute herrscht doch tatsächlich mal wieder fast sowas wie Sonnenschein draußen, zum ersten Mal seit über einer Woche.

Das muss natürlich sofort genutzt werden, zumal ich heute die Zeit dafür habe und der Wetterbericht damit droht, dass es sich bereits heute Nachmittag wieder zuziehen soll.

Fragt sich nur noch: Wohin?
Erste Überlegungen, ins Flachland zu laufen, verwerfe ich schnell wieder – hab´ ich heute keine Lust drauf, mir ist nach Odenwald.
Am liebsten unerlaufener Odenwald.

Spontan entscheide ich mich für die Tromm.
Immerhin der fünfthöchste Berg des Odenwalds, gelegen in einer wunderschöne Ecke am Rand des Überwaldes hoch über dem Weschnitztal, auch bei Schnee gut erreichbar, und außerdem schon seit Ewigkeiten auf meiner persönliche To-Do-Liste.
Ja! Genau, die Tromm isses heute!
Das wird ganz groß! 🙂

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Das gute alte Mittwochsfotolaufpreview (reloaded)

27. Januar 2010

Viel Schnee und ein bisschen Sonne, irgendwo tief im Odenwald:

Details in Kürze (sobald ich damit durch bin, die licht- und farbtechnischen Schnitzer meiner armen alten Kamera etwas nachzubessern [so gut das noch geht…], die mit der Belichtung bei dem vielen Schnee ein bisschen überfordert war. :))

M.

Aktualisiertes Streckennetz, Stand 26.01.10

26. Januar 2010

Heute bin ich irgendwie so ein bisschen deprimiert und niedergeschlagen – ein echter Durchhängertag mit viel Lust auf gar nix und viel Ärger über irgendwelchen drögen Kleinkram, für den man keinen Kopf hat.
Als Bonus gibt´s dazu noch einen Satz bleierner Müdigkeit mit einer Beilage aus leichtem aber konstanten Kopfschmerz.
Hrnä!
Und draußen ist es immer noch grau und kalt und traurig, das hebt meine Stimmung auch nicht gerade.

Da is´ nix mit Laufen, ich nutze die entsprechende Zeit lieber, um mich ein bisschen prokrastinierend in lethargischem „alles ist Mist“-Weltschmerz zu suhlen.

Macht aber ehrlich gesagt auch keinen Spaß.
Bin auch kein guter Suhler (blööö, nicht mal das kann ich…).

Deshalb versuch´ ich mich dann doch lieber, mich etwas aufzuheitern und mich mit was zu beschäftigen, wo ein paar schöne Erinnerungen dranhängen und woran ich mich so ein bisschen freuen kann – ich bastele ein Panorama-JPG von meinem aktuellen Streckennetz, ganz groß und mit allen Läufen der letzten zweieinhalb Jahre. Das sieht immer total cool und beeindruckend aus, und wenn ich es seh´, bin ich immer ein klein bisschen stolz. Genau das, was ich heute brauchen kann.
Außerdem ist das sowieso mal wieder fällig, denn die momentan auf der Frontseite verlinkte Streckennetz-Übersicht ist nun auch schon wieder fast ein halbes Jahr alt und folgerichtig nicht mehr ganz up-to-date.

Dabei raus kommt das hier:

Laufblog Streckennetz vom 26.01.2010

Eckdaten:
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Wochenübersicht: 2010 KW 03 (18.01 – 24.01.)

24. Januar 2010

Wenn die beste Tour der Woche eine ist, bei der man im Stockdunklen an irgendwelchen kahlen Feldern und Industriehafenanlagen vorbeigerannt ist, dann ist das eher nicht so die tolle Genusswoche.
Kein Wunder, bei insgesamt zwei Sonnenminuten auf sieben Tage (Mittwoch morgen, 9:33 und 9:34 Uhr, hat sich die Sonne mal kurz als schwach erkennbare Leuchtscheibe im Dunst gezeigt, so kraftlos, dass man mit bloßem Auge direkt reingucken konnte, ohne dass es auch nur unangenehm gewesen wäre) – wenn´s immer nur grau und dröge und eklig ist, dann macht der ganze Mist halt einfach irgendwann keinen Spaß mehr.

Pflicht erfüllt, Genuß kommt später…

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Mit Nemo im Nebel durch die Täler hinter Jugenheim ??? 11,6 km
Mi. Nacht hinter Offenbach: Bürgel – Mühlheim am Main – Rumpenheim ??? 12 km
Do.
Fr.
Sa. Noch ein eher bescheidenes Laufwochenende, dieses Mal nicht ganz vor der Haustür, Teil 1: Herrenweg – Schlossweg – Comoder Weg ??? 11,4 km
So. Noch ein eher bescheidenes Laufwochenende, dieses Mal nicht ganz vor der Haustür, Teil 2: Kleine Schneerunde um Ober-Beerbach ??? 8,2 km
Wochenlaufleistung 43,2 km

M.

Noch ein eher bescheidenes Laufwochenende, dieses Mal nicht ganz vor der Haustür (11,4 km und 8,2 km)

24. Januar 2010

Samstag, 23.1.: Alsbacher Schloss – Herrenweg – Schlossweg – Comoder Weg (11,4 km)
Wer donnerstags und freitags das Laufen wegen drögster Außenbedingungen schwänzt, der muss Samstags ran, zumindest wenn er noch seine Minimalwochenkilometer zusammenkriegen will.
Selbst wenn dieser Samstag noch viel dröger sein sollte…

Das ist er übrigens.
Gah! Was für ein schrecklicher Tag – bleierner, schwerer Dunst liegt wie eine Zwangsjacke über dem Land, funzliges graues Halblicht erzeugt düsterste Winterdepri-Atmosphäre, kein Windhauch mischt durch die frostig-dumpfe Luft.
Ein toter Tag, oder zumindest ein komatöser, an dem die Natur vollkommen leb- und lustlos vor sich hindämmert, und an dem Laufen gehen vollkommen sinnlos erscheint.

Aber es muss, also brechen Nemo und ich irgendwann am Nachmittag auf. Nicht direkt von zuhause, das wäre heute irgendwie noch unerträglicher gewesen, sondern vom fünf Autominuten entfernten Alsbacher Schloss.

Geplante Route: Einmal die mittleren Westhanglagen des Melibokusmassivs, auf dem Herrenweg zur Not Gottes, von da aus einmal ums Auerbacher Schloss, dann auf dem Comoder Weg zurück.
Eigentlich eine schöne, entspannte Strecke durch den Wald, irgendwas um die 11 km mit ein paar gemächlichen Höhenmetern, ordentlichen Wegen und schöner Landschaft. Zumindest wenn man keinen ganz miesen Tag erwischt, so wie heute…

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Nacht hinter Offenbach: Bürgel – Mühlheim am Main – Rumpenheim (12 km )

20. Januar 2010

Heute Abend: Termin in Frankfurt.
Eine ideale Gelegenheit, um das Streckennetz ein bisschen weiter in den fernen, fremden Osten des Rhein-Main-Gebiets auszuweiten.
Das letzte Mal war ich vor zwei Monaten da oben und hab´ eine sehr interessante Tour in tiefer Nacht am Offenbacher Mainufer gemacht.
Heute will ich da ansetzen, wo ich damals aufgehört habe: Vom Offenbacher Stadtteil Bürgel, den ich seinerzeit angekratzt habe, weiter ostwärts, nach Mühlheim am Main, und von dort aus dann am Flussufer via Rumpenheim zurück nach Bürgel.
Ob´s landschaftlich schön wird weiß ich vorher nicht, aber auf jeden Fall wird´s ganz, ganz spannend, denn dahinten war ich noch nie.
Nicht mit dem Auto, nicht mit dem Rad, nicht mit der Bahn, nicht zu Fuß. Ehrlich gesagt hatte ich bis zur Vorbereitung dieser Tour nicht mal eine konkrete Vorstellung, was genau hinter Offenbach überhaupt für Orte liegen – ein weißer Fleck auf der meiner persönlichen Landkarte, jenseits vom Rand der bekannten Welt, absolut neu und unerforscht. Wie gesag: Total spannend!
Um so mehr, als meine Verabredung in Frankfurt auch heute erst gegen 19:00 Uhr angesetzt ist, und ich den vorherigen Lauf entsprechend spät starte – das wird wieder eine Runde nach Einbruch der Dunkelheit, in finsterer Nacht durch vollkommen unbekanntes Gebiet.

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Mit Nemo im Nebel durch die Täler hinter Jugenheim (11,6 km)

19. Januar 2010

In den letzten Monaten hab´ ich die Laufwoche ja meistens erst Mittwochs begonnen.
Ehrlich gesagt nicht aus irgendwelchen hochtrabenden trainingstechnischen Überlegungen oder vergleichbarem Schnickschnack, sondern vor allem deshalb, weil dazu neige, den Wochenstart angesichts von drögem Wetter und nebensaisonaler Unlust so lange wie möglich aufzuschieben.
Und Mittwoch ist eben der letztmögliche Starttag, an dem man vier Läufe die Woche machen kann und trotzdem noch einen Regenerationstag dazwischen hat…

Aaber diese Woche nicht.
HA!
Weil: Es ist Dienstag, und ich geh´ laufen, dank eisernen Entschlossenheit und schier übermenschlicher mannhafter Willenskraft.
(Oder vielleicht auch, weil der Hund ja eh raus muss und man da gleich laufen gehen kann, weil ja eh alles egal ist. Hmmm… 😉 ).

Selbes Programm wie letztes Mal: Keine Strecke, kein Plan, einfach den Köter geschnappt und los, raus in den unglaublich dicken, zähen Nebel, der heute über der Bergstrasse hängt und die Welt in ein wattig-graues Halblicht taucht (das mir eigentlich total gut gefällt, weil´s so was Geheimnisvolles hat – zumindest heute, wenn das Zeug morgen immer noch da ist, werden die Karten neu gemischt…).

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