Viel Schnee und ein bisschen Sonne im Odenwald: Fototour auf die Tromm (14,5 km)

27. Januar 2010

Heute herrscht doch tatsächlich mal wieder fast sowas wie Sonnenschein draußen, zum ersten Mal seit über einer Woche.

Das muss natürlich sofort genutzt werden, zumal ich heute die Zeit dafür habe und der Wetterbericht damit droht, dass es sich bereits heute Nachmittag wieder zuziehen soll.

Fragt sich nur noch: Wohin?
Erste Überlegungen, ins Flachland zu laufen, verwerfe ich schnell wieder – hab´ ich heute keine Lust drauf, mir ist nach Odenwald.
Am liebsten unerlaufener Odenwald.

Spontan entscheide ich mich für die Tromm.
Immerhin der fünfthöchste Berg des Odenwalds, gelegen in einer wunderschöne Ecke am Rand des Überwaldes hoch über dem Weschnitztal, auch bei Schnee gut erreichbar, und außerdem schon seit Ewigkeiten auf meiner persönliche To-Do-Liste.
Ja! Genau, die Tromm isses heute!
Das wird ganz groß! 🙂

Bevor ich aufbreche, nehme ich mir noch die Zeit für eine kurze Internetrecherche. Ich kann mich vom letzten (nichtläuferischen) Ausflug in die Gegend erinnern, dass der Irene-Turm auf dem Trommrücken, von dem man eine atemberaubende Aussicht über das Weschnitztal und den mittleren Odewald hatt, zwar nur Sonntags geöffnet hat, aber dass man den Schlüssel unter der Woche beim Turmwart im nahe gelegenen Dörfchen auf der Tromm ausleihe kann.

Kurz gegoogled, dann hab´ ich die Turmwartselefonnummer und melde mich schnell bei der freundlichen Frau Oberle an, die meint, es wäre gar kein Problem, wenn ich nachher vorbeikomme und den Schlüsse abhole (ACHTUNG, WICHTIGER HINWEIS FÜR NACHAHMER: Dazu braucht es einen Euro pro Person und ein Pfand, also nicht das Geld und den Perso vergessen).
Perfekt!

Und dann geht´s los. Den Foto nehm´ ich mit, Nemo muss daheim bleiben (weiß nicht genau, wie weit´s wird und es ist verdammt kalt heute – da will ich ihn lieber nicht überfordern [auch wenn´s mir einen waidwund-beleidigten Hundeblick einbringt als ich aufbreche]).

Hammelbach, der Ausgangspunkt der heutigen Tour, liegt weit im Odenwald drin, entsprechend lange dauert die Fahrt.
Macht aber nichts, das gönn´ ich mir heute einfach Mal.
Schön entspannt auf den freien Landstrassen durch den tiefverschneiten, wunderschönen Odenwald, über die Kuralpe, durchs Modautal, an der Neunkircher Höhe vorbei, durch Winterkasten zum Gumpener Kreuz, runter ins Weschnitztal, dann die schmale, gewundene B460 hoch nach Weschnitz (wobei mir zum allererstenmal die Walburgiskapelle auffällt, die an der Bergflanke hoch über dem Ort im Wald thront und hoffentlich demnächst erlaufen wird, wenn´s an die dritte Nibelungensteigetappe geht) und schließlich weiter aufwärts bis nach Hammelbach hinauf, das malerisch in die Passhöhe zwischen den Odenwaldrücken drapiert ist.

Hier stell´ ich das Auto auf dem Wanderparkplatz an der Weschnitzer Str. ab…

Bild #1: Auf dem Parkplatz zwischen Weschnitzer Str. und Weschnitzquellenweg

…und mach´ mich auf den Weg.
Na ja, zumindest versuch´ ich es.
Allerdings bin ich nicht wirklich mit Hammelbach vertraut (ein paarmal durchgefahren, das war´s) und mir deshalb nicht so ganz sicher, wo „der Weg“ denn nun eigentlich losgeht.
Deswegen lauf´ ich erstmal in die Falsche Richtung, kurz nordwärts, dann links in eine kleine Sackgasse, in der dann naturgemäß (weil: Sackgasse) Schluss ist.
Hmm…
Mich nach nicht mal einer Minute in einem Dorf mit 1400 Einwohnern zu verirren, ich glaub´ das ist Rekord… 😀

Aber wir sind hier ja auf dem Land, da sind die Menschen hilfsbereit, deswegen lass´ ich mir von einem freundlichen Bauern im Arbeitsoverall (der so ein bisschen aussieht wie eine kleinere, ältere, knorrigere Version von Pete Postlethwaite) den Weg erklären.
Nicht ganz einfach, wegen der Sprachbarriere (er versucht´s mit seinem besten Hochdeutsch, ich mit meinem besten Ourewällerisch, aber so ganz in der Mitte treffen wir uns dann doch nicht :D), aber nach ein, zwei Wiederholungen für den etwas begriffsstutzigen Stadtfrack von Auswärts (= mich) schnackelt´s dann doch und ich kann mich mit einem von herzen kommenden „Dankeschön“ auf den Weg in die richtige Richtung machen.

Nämlich nach Süden, wieder am Parkplatz vorbei und über die große Odenwälder Wasserscheide, die ganz unauffällig mitten im Ort liegt…

Bild #2: Wasserscheide-Tafel auf der Weschnitzer Str..
Alles Wasser, was nördlich von hier runterkommt, fliesst in den Rhein.
Alles Wasser, was südlich von hier runterkommt, fliesst in den Neckar (und dann in den Rhein).
Als Bonus: Ein paar lokale Wanderwegsmarker

…dann rechts in den Weschnitzquellenweg, auf dem´s raus aus Hammelbach geht, und hinein in die weiten, weißen Mittelgebirgswiesen des Überwalds (so heisst diese Gegend. Irgendwie total cool, dass der Odenwald sein eigenes Transsylvanien hat… ;):

Bild #3: Weschnitzquellenweg

Läuft übrigens prima. Zwar ist es schweinekalt (-8° Grad hat das Autothermometer bei der Herfahrt gezeigt), aber vollkommen Windstill, da merkt man die Kälte kaum. Dazu die etwas funzlige aber trotzdem helle Sonne im weißlich-dunstigen Mittagshimmel, das ist richtig schön, da macht das Laufen auf dem festen, knirschenden Schnee richtig Spaß.

Weniger Spaß hat allerdings der Foto, der auf das viele Winterlichts, das zudem von der dicken Schneedecke reflektiert wird, mit konstanter starker Unterbelichtung reagiert, so dass die meisten Bilder extrem viel grauer und dunkler werden, als es hier oben in Wirklichkeit ist.
Und die Belichtung manuell einstellen geht auch nicht so recht, denn mit meinen dicken Handschuhen ist es fast unmöglich, die fieseligen Knöpfchen neben dem Display zu bedienen.
Lässt sich nicht ändern, ich hoffe einfach auf die nachträgliche Bildbearbeitung und knipse vorerst einfach mal munter weiter.
Also, ihr seid gewarnt: Falls es auf einigen Bildern furchtbar trüb und traurig aussieht, denkt´s euch einfach ein bisschen freundlicher, das war dann nämlich die Kamera und nicht das Wetter… 😉

Am Ende von Hammelbach geht´s halb rechts und ein bisschen aufwärts, auf dem Altlechtern-Weg (H5) in Richtung Weschnitzquelle…

Bild #4: Zur Weschnitzquelle

…die ich nach knapp 200 m. auf dem festgetretenen Schneepfädchen erreiche.
Sehr nett: Eine Grillhütte mit „Lügenecke“…

Bild #5: Die Lügenecke der Grillhütte an der Weschnitzquelle.
Nicht das beste Gedicht, das mir heute begegnen wird, aber das erste.
Oh, und wo wir schonmal hier sind: Ich bin übrigens der beste Läufer der Welt. Ungelogen! 😀

…davor eine hübsche kleine Teichanlage, halb zugeeist, hinter der die Weschnitz als kleines Bächlein aus dem Berg sprudelt und ihre fast sechzig Kilometer lange reise zum Rhein beginnt:

Bild #6: An der Weschnitzquelle (die Weschnitzmündung hab´ ich übrigens schon vor mehr als zwei Jahren erlaufen)

Lange verweile ich nicht, bei den Temperaturen empfiehlt es sich trotz Windstille, in Bewegung zu bleiben.
Weiter den Weg H5 entlang, nordwärts am flachen Wiesenhang entlang, von dem aus man einen schönen Blick hinüber ins Ostertal…

Bild #7: Blick zum Ostertal

…und hinunter auf Hammelbach hat:

Bild #8: Nördliches Ende von Hammelbach unter dem Weihwesel

Der Weg selbst läuft sich etwas schwerer, dank tieferem und noch nicht so sehr breitgetretenem Schnee, ist aber trotzdem bestens zu bewältigen:

Bild #9: Altlechtern-Weg nach der Weschnitzquelle (oder auch davor, je nachdem aus welcher Richtung man kommt)

Erst als es nach ein paar hundert Metern dann scharf links ein beinahe noch jungfräulich-tiefschneeiges Pfädchen den Buckel hochgeht, komme ich doch noch mal etwas ins Japsen – ist zwar weder lang noch wirklich steil, aber mit den ganzen Klamotten am Leib und dem immerhin Knöchelhohen Schnee unter den Füßen zieht´s doch etwas rein.
Puha.

Oben kurz verschnauft und den Blick über den weiten, weißen Hügelrücken schweifen gelassen…

Bild #10: Links im Tal liegt Hammelbach, rechts geht´s über den Buckel nach Altlechtern und dann runter ins Weschnitztal

…und dann wieder zurück nach Süden, bis zur Abzweigung an der Anhöhe „Auf der Schanze“ zwischen Altlechtern und Hammelbach.
Hier war ich schon mal, an einem herrlichen, warmen, nach Heu und Sommer duftenden Augustabend vor einem halben Jahr (seufz!).
Damals bin ich extra einen kleinen Umweg bis hierher gelaufen, weil ich mir überlegt hatte, dass ich so irgendwann mal leichter haben würde, einen Lauf hier hinten an den Rest vom Streckennetz anzudocken.
Und genau das passiert hier – ein paar Meter auf schon mal erlaufenem Terrain und schon ist die Verbindung hergestellt.
Excellent! 🙂

Dann wende ich mich wieder nach links, laufe Abwärts, auf der Fürther Str. zurück nach Hammelbach runter, wo ich erst in einen schmalen Asphaltweg am Ortsrand einbiege…

Bild #11: Weg am Rand von Hammelbach, Name unbekannt

…und runter an die Schulstr. laufe:

Bild #12: Da steht z.B. dieses Haus mit den schönen alten Werbeschildern

Und da geht´s dann wieder rechts, die Rimbacher Str. hoch…

Bild #13: Rimbacher Str.

…vorbei an beschaulich-verschneiten Wohnhäusern mit beschaulich-verschneiten Gärten und einem beschaulich-verschneiten kleinen Wegschrein…

Bild #14: Nennt man sowas „Wegschrein“ oder gibt´s da einen passenderen Fachausdrück für?

…, dabei langsam aber sicher bergauf zum westlichen Ortsrand…

Bild #15: Immer noch Rimbacher Str., kurz vor dem Ende von Hammelbach. Die Markierung der Stunde ist übrigens H8 (Litzelbach-Weg)

…und schließlich ganz aus Hammelbach raus und aufwärts in Richtung Tromm.

Ok, reden wir nochmal kurz über die Tromm, damit sich das alle so ein bisschen vorstellen können: Das Tromm-Massiv ist ein breiter, mehrere Kilometer langer Höhenzug, der im westlich-zentralen Odenwald in Nord-Süd-Richtung verläuft und dabei die Grenze zwischen dem vorderen (kristallinen) und dem Buntsandstein-Odenwald bildet. Im Westen fallen ihre Hänge steil ins drei- bis vierhundert Meter tiefer liegende Weschnitztal ab, im Osten geht sie eher sanft ins deutlich höher liegende hügelig-runde Hochland des mittleren Odenwalds über.
Entsprechend unterschiedlich kann sich die Anstrengung bei einem Aufstieg gestalten: Wer aus dem Weschnitztal auf die Tromm will, der muss ordentlich Höhenmeter stemmen, wer von den höher liegenden Gefilden im Osten kommt hat´s etwas leichter.

Und wer sich´s ganz einfach machen will, der kommt einfach von Hammelbach – denn von hier aus führt ein mehrere Kilometer langer bequemer Asphaltweg geradewegs auf dem Höhenkamm entlang, mit sehr moderater Steigung und ganz viel schöner Landschaft.

Den lauf´ ich heute, mal durch die Wiesen, mal am Waldrand, mal im Wald, immer schön südwärts, der Mittagsonne entgegen in Richtung Tromm.
Herrlich!


Bild #16: Erst geht´s noch etwas steiler aufwärts, aus der Hammelbacher Talmulde hinaus…


Bild#17: …und den Weinheimer Berg hinauf,…


Bild #18: …dann auf dem ungeräumten aber gut zu laufenden Fahrweg…


Bild #19: …am Wäldchen „In der Aberst“ entlang…


Bild #20: …weiter über dem Brandschneider Kreuz vorbei (das ich nicht zu Gesicht bekomme, das steht etwas unterhalb im Wald), wo sich die rote Wegmarkierung des Main-Stromberg-Wegs mit dem Fahrweg vereinigt…


Bild #21: …wieder ein kurzes Stück durch den Wald…


Bild #22: …hinter dem ich das idyllisch und einsam auf einer Waldlichtung gelegene Gasthaus Schardhof erreiche, bei dessen Anblick mein Magen leicht zu grummeln anfängt, wahrscheinlich, weil ich mal wieder dem Laufen zuliebe aufs Mittagessen verzichtet habe.
Hilft aber nichts, denn selbst wenn der Schardhof heute Mittag geöffnet wäre (ist auf den erste Blick nicht sicher), hätte ich nicht genug Geld für eine Einkehr dabei.
Also weiter!


Bild #23: Gänse am Schardhof. Seht euch nur mal diese zähen Bastarde an: Stehen bei fast -10° auf einem Bein rum und tun so, als wär´s ein lauer Maimittag…


Bild #24: Und nochmal der Schardhof, dieses Mal von der anderen Seite, gegen die Laufrichtung (und damit mal nicht mit Gegenlicht – das sieht doch schon deutlich heller und freundlicher aus).

Nach dem Schardhof geht´s wieder ein kleines Stückchen durch den tiefverschneiten Mischwald, bis zur nächsten Lichtung, auf der ebenfalls ein paar einsame Häuser stehen.
Am Naturfreundehaus Tromm vorbei…

Bild #25: Naturfreundehaus Tromm, wieder gegen die Laufrichtung. Mit der Mittagsonne im Rücken klappt die Belichtung deutlich besser

…und unter einer Allee alter, imposanter Buchen (??? Ohne Blätter fällt´s mir noch schwerer als sonst, Bäume zu bestimmen) wieder etwas bergauf…

Bild #26: Ein bisschen aufwärts

…noch ein kurzer Blick zurück…

Bild #27: Die „Mooswiese“ – links das Naturfreundehaus, rechts die ersten vereinzelten Häuser von Ober-Scharbach

…und wieder in den Fichtenwald hinein, durch dessen hohe, schlanke Stämme mir die freundliche Mittagssonne entgegenfunkelt:

Bild #28

Rechterhand zieht das Naturdenkmal Lindenstein vorbei…

Bild #29: Lindenstein auf der Tromm.
Die Felsformation sieht von hier aus nicht besonders imposant aus, doch sie liegt direkt am Rand des relativ ebenen Bergrückens, dahinter geht´s gleich ordentlich steil abwärts – wahrscheinlich macht sie von unten Einiges mehr her (das muss ich wohl ein andermal rausfinden… 😉 )

…dann gibt´s mehr ruhigen, schönen Winterwald:

Bild #30


Bild #31


Bild #32: Hier oben begegnen mir hin und wieder auch mal ein paar Wanderer und Nordic Walker, allesamt ältere Herrschaften, allesamt gut gelaunt und freundlich.


Bild #33

Schließlich, vielleicht drei Kilometer nachdem ich Hammelbach verlassen habe, erreiche ich die eigentliche Tromm:

Bild #34: Tromm

Einen echten Gipfel gibt´s hier nicht, das ist einfach der höchstgelegene Teil des Bergrückens, auf dem eine kleine, lose Ansammlung von Häusern (der Grasellenbacher Ortsteil Tromm) idyllisch zwischen Wald und Wiesen liegt.

Immer geradeaus den Fahrweg entlang, am leeren Parkplatz unterhalb des Sendemastes vorbei…

Bild #35: Sendemast auf der Tromm

…und weiter zur Kreuzung…

Bild #36: Ok, Fürth kenn´ ich, auch mit Rimbach kann ich noch was anfangen.
Aber „Affolterbach“ und „Kreidacher Höhe“?
Böhmische Dörfer! Da besteht Nachholbedarf! 😀

an den ersten Häusern der Tromm:

Bild #37: „Auf der Tromm“

Hier wird´s verwirrend.
Irgendwo hier oben will ich mir ja den Schlüssel zum Irene-Turm abholen. Wo genau, das weiß ich nicht, aber ich hab´ mir die Hausnummer gemerkt.
Dumm nur, dass die am offensichtlich falschen Haus hängt, nämlich am Gasthaus Zur schönen Aussicht, das – da bin ich mir relativ sicher – NICHT das Haus der Turmwartsfamilie ist (auch der Name auf dem Klingelschild ist falsch).
Hmmm…
Hab´ ich mir da etwa die falsche Adresse gemerkt?

Na gut, fragen kostet ja bekanntlich nix, also betrete ich mal kurz die Wirtsstube des Gasthauses (mmh, köstlicher Mittagessensgeruch lässt meinen Magen erneut losknurren. Warum hab´ ich Depp bloß nicht genug Einkehrgeld mitgenommen? Na ja, vielleicht schaff´ ich es ja früh genug zurück zu Auto und Portemonaie, dass ich auf der Rückfahrt irgendwo was essen gehen kann…) und erkundige mich bei der netten Dame hinterm Tresen, ob ich hier richtig für den Schlüssel zum Irene-Turm bin.
Nein, meint sie, da wäre ich hier falsch.
Und dann erklärt sie´s mir: Der südlichste Teil der Tromm gehört nämlich nicht mehr zu Grasellenbach sondern schon zur Nachbargemeinde Wald-Michelbach. Folgerichtig gibt´s die gesuchte Hausnummer hier oben zweimal an derselben Strasse, einmal auf grasellenbacher Territorium (= Zur schönen Aussicht) und einmal im Gebiet von Wald-Michelbach (= da wo´s den Schlüssel gibt).
Gut zu wissen! 🙂

Also noch ein Stück weiter den Fahrweg auf dem Bergrücken entlang, der nun schon wieder ein bisschen bergab geht:


Bild #38: Blick zurück zu Sendeturm und Schöner Aussicht


Bild #39: Etwas gegenlichtiges Tromm-Panorama beim Odenwald-Institut


Bild #40: Kunstwerke vor dem Odenwald-Institut


Bild #41: Der Hardberg bei Absteinach, knapp 8 Kilometer weiter südlich. Muss ich auch noch mal hoch…

Nach einem halben Kilometer geht´s rechts rein…

Bild #42

…auf ein gepflegtes Privatgrundstück mit mehreren Häusern.
Schnell am richtigen geklingelt, mir von der freundlichen älteren Dame, mit der ich vorhin telefoniert habe, den Schlüssel überreichen lassen (und im Gegenzug einen Euro Eintritt und meinen Perso als Pfand dagelassen), und dann auf zum Irene-Turm.

Ein kurzes Stück zurück die Strasse hoch, dann links ab…

Bild 43: Weg zum Turm

…und auf einem Pfad mit fast jungfräulichem Tiefschnee…

Bild #44

…hoch in den Wald, wo ich dem weißen Ring-Symbol und dem roten Quadrat des Main-Stromberg-Weges weiter sanft aufwärts…

Bild #45: Waldweg zum Turm

…bis zum Turm folge, der ruhig und einsam im tiefverschneiten Wald steht:

Bild #46: Der Irene-Turm

Sodele.
Höhepunkt der Tour, einmal auf den Irene-Turm hoch, den ich heute ganz für mich allein habe:

Die schmale Stiege zum Eingang hinauf…

Bild #47: Hier hängt so ein bisschen Eisdunst

…durch die Einganstür (Schlüssel passt!) in den quadratischen Innenraum und die alten, ausgetretenen Holzstufen hinauf…

Bild#48: Irene-Turm von innen

…bis zur windgeschützten Aussichtsplattform über den Baumwipfeln…

Bild #49: Oben!

…auf deren dünne Scheiben der Frost filigrane Eisblumenmuster ziseliert hat:

Bild #50

AUSSICHT!!!
Und was für eine – der Irene-Turm steht nicht nur höher als die umliegenden Höhenzüge, sondern zudem auch noch direkt an der Abbruchkante, wo der breite Bergrücken der Tromm steil ins Weschnitztal abfällt, entsprechend ist die Sicht von hier oben atemberaubend, selbst an einem diesig-frostigen Tag wie heute (auch wenn sie an einem klaren Sommer- oder Herbsttag noch viel grandioser ist, das weiß ich von früheren Besuchen):


Bild #51: Blick nach Nordwesten, über Fürth und Fahrenbach hinweg in Rirchtung Krehberg (glaube ich…)


Bild #52: Blick nach Südwesten, gegen Dunst und schräges Licht in Richtung Bergstrasse (glaube ich…)


Bild #53: Und nochmal Nordwesten, wenn auch irgendwie anders belichtet. Mittig links wieder der Krehberg, rechts davon das Schlierbachtal und die Höhenzüge bei Lindenfels, ganz schemenhaft dahinter die Neunkircher Höhe (glaube ich… ;))

Als Bonus gibt´s übrigens noch ein paar Gedichte von einer lokalen (?) Dichterin zum Thema Odenwald und Türme, die jemand ausgedruckt und hier oben aufgehängt hat.
Die sind richtig gut, am liebsten würde ich eines davon mit euch teilen (hab´s abfotografiert), aber da ich nicht weiß, ob ich damit nicht vielleicht das Coypright der Autorin verletze, verzichte ich lieber.
Sorry, müsst halt selbst hinfahren und sie euch anschauen… 😉

Allzulange kann ich leider nicht auf dem Turm verweilen, bereits in der kurzen Zeit, die ich mir gönne, kühle ich empfindlich aus, so dass ich mich nach wenigen Minuten bereits wieder auf den Rückweg mache.

Turm runter, gut abschließen und auf demselben Weg, den ich hochgekommen bin, wieder zurück in Richtung Tromm (Dorf).
Am Waldrand nehme ich allerdings nicht wieder den Pfad durch den Tiefschnee, sondern folge lieber dem roten Quadrat zurück zum Odenwald-Institut…

Bild #54: Main-Stromberg-Weg zwischen Waldrand und Odenwald-Institut

…und nehme von da aus wieder die Tromm-Strasse.
Ist zwar ein kleiner Umweg, aber es läuft gerade so gut, da nehm´ ich den gerne mit (und jeder Meter, den ich heute laufe, ist ein Meter, den ich mir später in der Woche, wenn´s vielleicht nicht so viel Spaß macht, sparen kann… :)).

Schlüsselabgebenundpersonaulauswiederkriegen, noch kurz mit der freundlichen Frau Turmwart geplaudert (sie hat auch Fremdenzimmer, falls man hier oben mal übernachten möchte) und weiter geht´s.

Zeit für den Rückweg.
Runter von der Tromm.
Noch ein kurzes Stück die Strasse runter, dann scharf links dem HW26 (weißes Dreieck) hinterher, der etwas weiter unten kurz die K27A streift…

Bild #55: Serpentine der K27A/Trommstr. unterhalb der Tromm

…und dann als Asphaltweg weiter steil bergab durch den dichten Fichtenwald bis zu einem kleinen, offenen Sattel zwischen Scharbach und Kocherbach führt:

Bild #56: Das ist wohl Kocherbach. War ich noch nie.
Was dahinter liegt? Terra Incognita!

Hier biege ich links ab, auf den Kirchweg in Richtung Scharbach (Geopark-Wandweg, Markierung G2).
Vorbei am einsamen Schölzhof…

Bild #57: Schölzhof

…dann über den nächten kleinen Buckel (vorsichtig, denn der festgefahrene Schnee auf dem schmalen Teerweg ist teils spiegelglatt) und weiter nach Scharbach:

Bild #58: Kirchweg vor Scharbach

Dort angekommen geht´s weiter bergab, auf der freigeräumten Trommstr. ein paar hundert Meter durchs das kleine Örtchen…

Bild #59: Wie viele der kleineren Siedlungen hier hinten ist Scharbach kein „klassisches“ Dorf mit einem klaren historischen Kern, sondern eher eine Aufreihung von einzelnen Häusern und Höfen an der Durchgangsstrasse, die im Lauf der Zeit zusammengewachsen sind

…dann links auf denn Tromm-Weg (S1), der an der örtlichen Kriegstotengedenkstätte und dem lokalen Sportplatz vorbei…

Bild #60

…in die sanft gewellten Hügelwiesen über dem Ort führt.

Inzwischen läuft´s übrigens nicht mehr ganz so rund – die Sonne ist hinter grauen Winterwolken in Deckung gegangen, mir ist ein bisschen kalt, mein linkes Knie muckt etwas, und außerdem fühlt sich mein Gesicht seltsam steif und unbeweglich an (was – kein Witz – daran liegt, dass mein Vollbart gefroren ist 😀 ).

Aber so weit ist es ja auch nicht mehr.
Zwar geht´s nochmal etwas bergauf (nooja, das könnte besser klappen…)…

Bild #61: S1 bei Scharbach

…aber rechts vorne in der Taldelle taucht mit Litzelbach bereits der nächste kleine Ort auf, durch den ich durch will:

Bild #62: Litzelbach

An ein paar Häusern mitten in der Pampa geht´s rechts ins nächste kleine Wiesental, in dem sich mehrere kleine Bäche von den Trommhängen abwärts ergießen…

Bild #63: Die letzte Ruhestätte der HMS Bathtub

…dann über eine fast unberührte Schneefläche neben einem Weidezaun, die ich ohne Markierung nicht mal als Weg identifiziert hätte…

Bild #64

…dann zwischen den Zäunen durch…

Bild #65

…zu einer Baumgruppe am nächsten Bachufer…

Bild #66

…und über eine kleine Brücke…

Bild #67

…und hinauf auf die kleine Seitenstrasse „Kremberg“, die nach Litzelbach hineinführt.

Öm.
Von Litzelbach gibt´s keine Fotos.
Keine Ahnung warum.
Nicht dass das Dörfchen (das ähnlich wie Scharbach aus wenig mehr einer Durchgangsstrasse mit ein paar Häusern dran zu bestehen scheint) jetzt besonders unfotogen wäre, aber irgendwie knipse einfach keine Bilder. Go Figure.

Erst ziemlich genau einen Kilometer später, in dem ich Litzelbach auf der Scharbacher Str. der Länge nach durchquert und schließlich halblinks auf dem Litzelbach-Weg (H8) verlassen habe und ein bisschen bergauf auf den nächsten Hügel gerannt bin, mache ich das nächste Bild:

Bild #68: Wäldchen zwischen Litzelbach und Hammelbach

Gleich danach geht´s auch schon wieder ein bisschen bergab, durch das Bild#68Wäldchen in die hübsche kleine Taldelle am Hilsighof…

Bild #69: Tal beim Hilsighof

…wo es mir endlich gelingt, das unbedingt nötige obligatorische Odenwaldfotolaufberichtskuhfoto zu schießen.
Oder so ähnlich… 😀

Bild #70: Äääh. Also wenn ihr gaaanz genau hinguckt, könnt ihr die Rücken von ein paar Kühen erkennen. Ehrlich!

Danach geht´s noch ein letztes Mal etwas bergauf, aus der Taldelle das nächste Buckelchen hoch, und direkt dahinter erreiche ich auch schon wieder Hammelbach.
Endspurt (bzw. Endtrab, wir wollen´s ja nicht übertreiben… 😉 ).

An einem Campingplatz voller Wohnwagen vorbei geht´s gemächlich bergab, eine Strasse mit dem etwas generischen Namen „Gasse“ runter…

Bild #71: „Gasse“ in Hammelbach

…durch den Grund eines flachen Bachtälchens am Ortsrand…

Bild #72: Immer noch „Gasse“, aber weiter unten

…vorbei am Hammelbacher Löwenbrunnen…

Bild #73: Löwenbrunnen

…und wieder etwas aufwärts, hinauf zur kleinen Dorfkirche…

Bild #74: Hammelbacher Kirche

…an der ich rechts in die Schulstr. abbiege und weiter in…
HALTHALTHALT, Moooment mal, was ist denn das da hinter Kirche?
Sieht fast wie eine alte Ruine:

Bild #75: Heey, interessant…

Die nehm´ ich natürlich noch mit, auf die paar Meter extra kommt´s auch nicht mehr an.
Eine tiefverschneite kleine Rampe hinter der Kirche hoch, durch ein schweres Eisentor in der Mauer auf den Friedhof – uund tatsächlich – die Ruine einer alten gotischen Kapelle, mitten im Dorf:

Bild #76: Gotische Kapellenruine

Sehr hübsch, wie übrigens auch der Rest des Friedhofs, der sich unter hohen, alten Bäumen den Hang hinaufzieht:

Bild #77: Hammelbacher Friedhof

So. Und jetzt die letzten Meter.
Schulstr. runter…

Bild #78: Schulstr.
Man beachte vor allem das schöne Haus mit der Schindelverkleidung rechts vorne – das ist typische alte Odenwald-Bauart. Leider sehr aufwändig zu pflegen und restaurieren, deswegen werden die Schindeln immer weniger…

…dann links die Weschnitzer Str. hoch, vorbei am alten Rathaus und dem Marktbrunnen…

Bild #79: Marktbrunnen (sehr brunnenreiche Gegend, hier oben)

…und noch einmal über die Wasserscheide, die wir ja schon aus Bild #2 kennen:

Bild #80: Auf der Rhein-Neckar-Wasserscheide in der Weschnitzer Str.

Direkt dahinter: Der Parkplatz mit dem wartenden Auto.

Haachja, das hat gut getan.
Endlich mal wieder raus, endlich mal wieder Odenwald, endlich mal wieder ein bisschen Sonne.
Wunderbare Tour, tolle Landschaft, ganz viel neue Strecke und ein paar richtig interessante Entdeckungen – ideal, um sich den ganzen trüben Klein-klein-Lauffrust der letzten Zeit regelrecht von der Seele zu laufen.
Bloß eins war am Ende blöd – Tourende um kurz vor 14:00 Uhr, zu spät, um auf dem Rückweg noch irgendwo einzukehren und eine warme Mahlzeit zu kriegen, ich musste also mit knurrendem Magen nach Hause tuckern und mich statt dem verdienten deftigen Kochkässchnitzel mit einer verspäteten Fertigpizza begnügen…

Strecke: 14,5 km
Zeit: No sé
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke 99,93% (14,49 km von 14,5 km)
Karte:

M.

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17 Antworten to “Viel Schnee und ein bisschen Sonne im Odenwald: Fototour auf die Tromm (14,5 km)”

  1. Kümmel Says:

    Wieso sind (bis auf das sechste) eigentlich keine Preview-Bilder mit eingebaut?

    Die Gegend hier ist manchmal eh etwas komisch bürokratisiert. Gemeindegrenzen, Postleitzahlen, Vorwahlen, … alles bunt gemischt. Und so ist auch die Gemeinde Grasellenbach (zu der Hammelbach gehört) bürokratisch geteilt. Zudem kommt noch die geographische Teilung durch die Wasserscheide.

    #36: Die Kreidacher Höhe könntest du eigentlich kennen, wenn auch nicht unbedingt vom Namen her. Erstens ist sie von der zur Zeit inaktiven Überwaldbahn (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwaldbahn) untertunnelt (dort findest du auch den Begriff Mackenheim wieder :-P) und zweitens ist sie das Ende der Zotzenbacher Bergrennstrecke (L3409)

    #36+56: Hinter Kocherbach kommt Affolterbach 😉 Die etwas steilere Straße zwischen Bild 55 und 56 fahre ich übrigens ziemlich gerne (allerdings nicht bei dem Wetter).

    #51: Richtig. Im linken Drittel der Bildmitte zwischen den Bäumen erkenne ich den Erlenbacher Steinbruch und dahinter erkennt man den Sendeturm auf dem Krehberg. btw: Welcher Idiot hat in GE eigentlich die Wikipedia-Markierung für Lindenfels auf den Krehberg gesetzt?

    #52: Müsste passen, allerdings finde ich darauf auch gerade keinen Orientierungspunkt.

    #53: Hier sieht man doch eigentlich sehr deutlich wie das Schlierbachtal „nur“ ein Teil des Weschnitztales ist 😉

    #70: Vergiss es, das bekommst du niemals als Kuhfoto durch ^^

  2. matbs Says:

    Auch das sechste Previewbild hab´ ich nicht mehr verwendet, das ist nur das gleiche Motiv (aber ein anderes Foto).
    Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass ich ja grundsätzlich viiiiel zu viele Fotos schiesse und die Gesamtzahl der gemachten Bilder dementsprechend erstmal wieder ausdünnen muss, bevor ich den übriggebliebenen Rest zu einem Beitrag verwurste.
    Dabei kommt es dann immer wieder vor, dass ich ein paar Bilder aussortiere, die eigentlich nicht soo schlecht sind, aber die ich trotzdem nicht im Beitrag verwenden möchte – und aus denen mache ich dann eben manchmal das Preview, so sind die trotzdem gepostet, aber ohne im eigentlichen Text aufzutauchen… 😉

    #36: Ich kenn´ sie wenn überhaupt nur vom Namen her.
    Was für ´ne Überwaldbahn?
    Und was für eine Zotzenbacher Bergrennstrecke (ich glaub´, ich war einmal in meinem ganzen Leben in Zotzenbach, oder zumindest in irgendeinem nahen Nachbardorf…) 😀

    #51: Jupp. Den Krehberg erkenne ich inzwischen aus allen Richtungen problemlos, ebenso wie den Felsberg, den Melibokus und die Neunkichrcher Höhe. Der Hardberg kommt irgendwann demnächst vielleicht auch noch dazu.
    Außerdem: Ich war´s nicht! 🙂

    #53: HUMBUG!
    Wenn überhaupt sieht man da bestens, dass das Schlierbachtal ein unabhängiger und eminent separater Einschnitt zwischen Krehberg und dem Lindenfelser Massiv ist.
    Am Ende kommst du noch und behauptest auch noch, die Weschnitzquelle würde im Weschnitztal liegen (und nicht über dem Weschnitztal, wie es tatsächlich ist)…

    #70: Aber es hat doch ganz laut gemuht.
    Außerdem – mehr Kuh gab´s einfach nicht, die Odenwälder Bauernschaft hat offenbar kein Problem damit, Pferde, Schafe oder Gänse im Schnee stehenzulassen, aber Rinder werden anscheinend alle reingetrieben, sobald der Winter kommt.

    • Kümmel Says:

      Die Überwaldbahn hat mal Mörlenbach mit Wald-Michelbach verbunden. In Mörlenbach kann man daher über zwei Bahnübergänge fahren, einer davon ist der inaktive der Überwaldbahn – und der andere ist so blöd geschaltet dass er immer schon zu geht wenn der Zug aus Fürth erst in den Bahnhof einfährt *argh*

      Vom Rest der Überwaldbahn ist noch so ziemlich alles erhalten. Beispielsweise die verschiedenen Tunnel und Viadukte. Ich bin die Strecke zwischen Kreidach und Mörlenbach mal abgelaufen. Das hat schon was. 😉

      Und natürlich: Die Wasserscheide in Hammelbach ist ein Teil der Grenzen des Weschnitztals. Aber bei sowas werden wir wohl nie einer Meinung sein..

  3. Laufhannes Says:

    Matthias, deine Fotoberichte sind einfach wunderbar für mich. Hier auf Langeoog ist es zwar wunderschön, aber es gibt überhaupt keine Abwechslung. Zum Glück habe ich dich, der mir hier neue Ecken der weiten Welt so ausführlich und schön zeigt. (Ja, doch, die Bilder sind gut geworden 😉 Panorama 39 und 69 – sieht doch einfach super aus!)

    … ach, und zu den Gänsen: Da fallen mir zum Beispiel die Eisbären ein, für die eher die Gefahr der Überhitzung bei zu viel Bewegung als die Gefahr des Erfrierens besteht. Die Lösung: Eine dicke Speckschicht – wäre das auch etwas für dich? 😀

    • matbs Says:

      Freut mich, wenn´s dir den Inselalltag ein bisschen bereichert, dankeschön! 🙂

      Speckschicht hab´ ich schon, die bringt nicht viel – im Gegenteil, in den letzten Jahren bin ich immer hitzebeständiger aber dafür verfrorener geworden. Vielleicht ja auch das Alter, schließlich sagt man alten Menschen nach, dass sie leichter frieren würden… 😀

  4. Evchen Says:

    Tach Herr weltbester Läufer,

    woas is en des für ein Auto? *näherranrutschundblinzel* Ist das Deins? Was ist das denn, Mensch!
    Ich hätte Dir eher etwas…Nostalgischeres zugetraut. 😉

    Die Aussicht von dem Türmchen ist ja grandos, aber die Treppen! *angst* Diiiie Treppen erinnern mich so sehr an meinen ganz persönlichen (erfolgreich bewältigten) Albtraum: die Zitadelle in Spandau! *uahaha* Da sehen die Treppen genauso aus und wenn mand ann janz oben ist, „darf“ (vor Sarkasmus tropft es) man mitten durch den luftigen Raum raus zur Aussichtsplattform. Jaja, die Aussicht hat sich gelohnt, aber ich brauchte Stunden (kein Witz!) und mehrere Anläufe dafür.

    Hach, ich will, nein ich brauche morgen ganz dringend auch so einen Lauf! Sonne!!!

    Doch, allerliebst. Danke für`s Mitnehmen. 😀

  5. matbs Says:

    Ha! Das Lügeneck hat schon gewirkt! 😀

    Das Auto ist ein Opel Meriva und es ist im Moment irgendwiesoeinbisschenmeinsaberebenauchnicht.
    It´s complicated… 😉

    Treppen, die Sphingen von Michael Ende, verrückte Psychopathen im Wald – du bist schon so ein bisschen ängstlich, oder?
    Wobei ich das bei gewissen Treppen ja ein bisschen nachvollziehen kann, denn ganz vertigo-resistent bin ich ja auch nicht.
    Die im Irene-Turm sind allerdings kein Problem, die sind solide, nicht vertrauenswürdig und nicht so viele (aber z.B. der Teltschikturm bei Wilhemsfeld war mir auch nicht ganz geheuer).
    Und bei acht Grad minus hat man ja auch keine Zeit für mehrere Anläufe und Stunden, da flutscht das von ganz alleine… 😀

    Danke zurück für´s Mitkommen!

  6. Anneliese Says:

    Als Hammelbacher „Ureinwohnerin“ habe ich die Fototour auf die Tromm genossen. Ich lebe schon seit vielen Jahren in USA, kenne den Ueberwald aber wie meine Westentasche…
    Laufblog ist sehr genau und gut informiert. Die Fotos sind trotz Belichtungsprobleme einfach Spitze.
    Thank you very much and happy trails!

  7. matbs Says:

    Hallo Anneliese!

    Whoa, you Hammelbach aboriginals sure get around, don’t you? 🙂

    Freut mich, wenn´s dir gefallen hat und ich dir vielleicht sogar ein kleines bisschen Zuhause über den Atlantik schicken konnte.

    Dankeschön

    Matthias

  8. Anneliese Says:

    Hallo Matthias!
    The trans-atlantic plot thickens…
    Ich habe hin und her ueberlegt und ich bin ziemlich sicher, dass ich deinen Pete Posthethwaite kenne. Ich bin sogar weitlaeufig verwandt mit ihm! (In Hammelbach sind die „aboriginees“ alle miteinander verwandt!)
    Pete (sein richtiger Name ist Hans) wohnt unterhalb des Feuerwehr Parkplatzes. Er ist sehr outgoing, gibt gerne Ratschlaege und hilft seinen Mitmenschen, wo er nur kann.
    Ich habe zwei Fotos von ihm, die ich vor zwei Jahren bei einer Familienfeier gemacht habe.
    Wenn du mir deine e-mail Adresse schickst, kann ich dir die Bilder als attachment senden und du kannst Pete/Hans identifizieren.
    It’s a small world afer all.

    Anneliese

    • matbs Says:

      Hallo Anneliese,

      ja, rein geografisch kommt das hin.
      Ich schick´ dir gleich noch mal eine Mail wegen den Fotos, dann können wir das mal probieren… 🙂

      Gruß

      Matthias


  9. […] Kommentare Anneliese bei Viel Schnee und ein bisschen Sonne im Odenwald: Fototour auf die Tromm (14,5 km)matbs bei Wochenübersicht: 2010 KW 05 (08.02 – 14.02.)Daniel Kopp bei Wochenübersicht: 2010 […]


  10. […] auf Odenwald, zumal es inzwischen auf den Tag genau einen Monat her ist, dass ich zum letzten Mal richtig drin war im Mittelgebirge hinterm Haus. Da wird´s Zeit, da hinten mal wieder nach dem Rechten zu […]


  11. Schöner Laufbericht mit tollen Fotos aus meiner Heimatregion- meine Lieblingsstrecke ist zwischen der Kreidacher Höhe und der Tromm mit toller Aussicht über Mannheim hinweg bis in die Pfalz…

  12. matbs Says:

    Vielen Dank! 🙂

    Die Kreidacher Höhe fehlt mir noch, aber vielleicht klappt´s ja im Lauf des Sommers…


  13. […] Anneliese, die irgendwo im mittleren Westen der USA lebt und vor ca. zwei Monaten über den Laufbericht aus […]


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