Archive for Februar, 2010

Wochenübersicht: 2010 KW 07 (22.02 – 28.02.)

28. Februar 2010

Hey, mal wieder einen kleinen Tick über die 40 Minimalwochenkilometer gekommen (nämlich genau 1,5%.
Na Waaaaaahnsinn…)

Hätte dann eigentlich doch noch etwas mehr werden können und sollen, aber als ich am Sonntagmittag zur letzten Runde der Woche aufgebrochen bin, hat gerade Sturm Xynthia gewütet, deshalb waren Wald und Anhöhen tabu. Außerdem hat meine linke Brustseite weiterhin ordentlich gezickt (sind das vielleicht doch die Rippen und nicht die Muskulatur? Fühlt sich inzwischen fast so ein bisschen an), deshalb hab´ ich am Ende nur noch eine ganz kleine Runde mit Nemo gedreht, nur mal schnell auf dem Blütenweg bis runter nach Zwingenberg und dann auf der alten Bergstrasse zurück.

Spektakuläres Wetter, mit zerrissenen Wolken, die vom Sturm über das Land gepeitscht wurden, so dass sich strahlend heller Sonnenschein und grauschwarze Unwetterstimmung im Minutentakt abwechselten, dazu ein paar Windböen, die mich fast aus den Schuhen geweht hätten (da war Nemo mit seiner geringeren Körperoberfläche und Stromlinienform deutlich im Vorteil, dem hat´s nur die Frisur zerblasen).
Mies lief´s aber trotzdem, kein Rhythmus, keine Leichtigkeit und das unangenehme Gefühl außen am Brustkorb hat sich – wie auch schon gestern – durchs Laufen irgendwie noch verstärkt.
Andererseits: Bei gerade mal etwas über 5 Kilometern Strecke ist das egal, die Runde wird eh schnell wieder vergessen.

Strecke: 5,2 km
Zeit: Keine Ahnung
Neue Strecke: Nö
Karte:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Autowegbringenlaufen: Pfungstadt – Jugenheim an der B3 ??? 10,8 km
Do. Vorfrühlingsrunde ins Balkhäuser Tal: Darsberg – Balkhausen – Heiligenberg – Jugenheim
??? 10,2 km
Fr.
Sa. Mit der Kamera durchs Fischbachtal
??? 14,4 km
So. Winzig-verholperte Sturmrunde an der Bergstrasse ??? 5,2 km
Wochenlaufleistung 40,6 km

M.

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Mit der Kamera durchs Fischbachtal (14,4 km)

27. Februar 2010

Aaah!
Ich weiß ja nicht, wie´s euch geht, aber bei mir wecken die allenthalben sichtbaren Vorfrühlingsvorboten nach und nach die Lauf- und Lebensgeister. Die Zeit der traurigen Pflichterfüllungsrunden ohne Enthusiasmus neigt sich offenbar (hoffentlich!) dem Ende zu, ich merke so langsam wieder, wie´s mir in den Waden juckt, wenn ich aus dem Fenster schaue und sehe, dass die Welt da draußen nicht mehr uniform grau und farblos ist.

Heute zum Beispiel.
Samstagmorgen mit strahlendem Sonnenschein und wolkigblauen Himmel, dazu milde Temperaturen kurz vor zweistelligen Celsiusgraden, ein schöner, freundlicher, heller, bunter Tag.
Macht mir spontan Lust auf Odenwald, zumal es inzwischen auf den Tag genau einen Monat her ist, dass ich zum letzten Mal richtig drin war im Mittelgebirge hinterm Haus.
Da wird´s Zeit, da hinten mal wieder nach dem Rechten zu schauen… 🙂

Weiterhin stelle ich fest: Ich hab´ Lust aufs Fischbachtal am Odenwälder Nordrand.
Weil´s furchtbar hübsch ist, und eines meiner Lieblingsodenwaldtäler, und weil ich dort noch nie mit dem Foto unterwegs war und dieses Versäumnis schon lange beseitigen wollte.

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Tour über den Tellerrand (mit Mitmachaufforderung)

27. Februar 2010

So, Kinners!
Der Winter ist zu Ende.
Kein Schnee mehr in Sicht, draußen riecht´s nach Frühling, die Tage werden wärmer und länger.
Schluss mit lustlosen Pflichtläufen bei drögen Trauerwetter oder Dunkelheit, Schluss mit vereisten Pisten und kniehohem Schnee, Schluss mit Frost und Kälte – ab jetzt wird wieder richtig gelaufen!!!!
Applausapplausapplaus, YAAAAY für uns alle undsoweiter!!! 😀

Eine der besten Arten, in eine neue Laufsaison zu starten, besteht bekanntlich darin, dass man sich was vornimmt.
Deshalb haben der Hannes und ich uns letzte Woche mal kurzgeschlossen und genau das gemacht.
Rausgekommen ist dabei die Die Tour über den Tellerrand.

Die Idee ist ganz einfach: Jeder von uns hat sich einen Ort rausgesucht, zu dem er noch nie gelaufen ist, und der mindestens 40 Kilometer Luftlinie von unserem jeweiligen Zuhause entfernt ist – Hannes den Bungsberg in der holsteinischen Schweiz, ich das sagenumwobene Kaiserslautern jenseits des Pfälzerwaldes.
Und diese Orte werden jetzt erlaufen.
Etappenweise im Lauf des Frühlings und Sommers, Stück für Stück ins Unbekannte, bis die respektiven Ziele erreicht sind. Alles, was wir dabei sehen und erleben wird natürlich bestens dokumentiert, in Wort und Bild auf unseren jeweiligen Blogs.
Das wird richtig schön interessant und spannend!

Klingt gut, oder?

Sollte es auch, denn jetzt seid ihr dran.
Hannes und ich würden uns nämlich total freuen, wenn wir nicht die einzigen Läufer blieben, die dieses Jahr so ein Projekt angehen.
Wie wär´s, wollt ihr´s nicht auch mal versuchen?

Die „Regeln“ sind ganz einfach:

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Samstagsfotolaufpreview aus dem sonnigen Fischbachtal

27. Februar 2010

Wunderschöne Runde an einem wunderschönen Vorfrühlingstag durchs wunderschönen Fischbachtal im wunderschönen vorderen Odenwald, das sieht dann so aus:

Ausführlicher Bericht mit viiiiiel mehr Bildern folgt demnächst… 😉

M.

Vorfrühlingsrunde ins Balkhäuser Tal: Darsberg – Balkhausen – Heiligenberg – Jugenheim (10,2 km)

25. Februar 2010

Heey, gute Nachrichten: Vorhin war ich beim Arzt und hab´ sicherheitshalber mal ein EKG machen lassen, wegen dem ominösen Ziehen links oben im Oberkörper.
Jetzt hab´ ich zwar ein paar stoppelig-runde Löcher in meinem total maskulinen Brusthaartoupet, aber dafür auch die Gewissheit, dass das Ziehen wirklich nur irgendeine Zerrung oder Verspannung ist, und kein imminenter Herzinfarkt.
War ja irgendwie schon vorher klar, aber wenn man´s ganz genau weiß, fühlt sich´s doch irgendwie besser an… 😉

Da kannste dann wieder etwas befreiter laufen gehen, auch die etwas anspruchsvolleren Strecken, wo´s zwischendurch mal ein bissken bergauf geht.
Und genau das mach´ ich dann auch nach dem Arztbesuch.

Später Nachmittag, noch knapp eine Stunde bis Sonnenuntergang, die Luft ist mild und ein bisschen Frühlingshaft, der Tag freundlichtrüb, garniert mit ein bisschen Sonne, die hier und da zwischen den zerissenen Wolken hervorlugt.
Nett, da lässt sich´s gut joggen.

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Autowegbringenlaufen: Pfungstadt – Jugenheim an der B3 (10,8 km)

24. Februar 2010

Heute muss das Auto Jahresinspektion.
Also bring ich´s hin, zum Autohaus in Pfungstadt.

Und weil das Auto dann erstmal da bleibt, ich jedoch wieder nach Hause möchte (und weil´s inzwischen ja Präzedenzfälle gibt), lauf´ ich danach eben heim.
So um die zehn Kilometer Flachland (je nach Strecke +/- 1 km), kann man schon mal machen.
Wenn´s bloß nicht frühmorgens zu einer unheiligen und eigentlich unlaufbaren Uhrzeit wäre!

Start um Punkt neun Uhr vor dem Autohaus im Industriegebiet nordöstlich von Pfungstadt.
Ein grauer, trüber Morgen, pisswarm (fast 10°) und generell unsympathisch.
Bin ich schon unter besseren Bedingungen losgelaufen…

Ich verlasse den Hof des Autohauses und wende mich nach links, wo die breite Eberstädter Str. durchs Industriegebiet in Richtung Darmstadt führt – heute will ich mal an der B3 entlanglaufen, das wird nicht hübsch, aber die etwas netteren Strecken durch den Wald hab´ ich schon abgearbeitet.
Und irgendwie passt´s ja auch zum drögen Wetter.

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Wochenübersicht: 2010 KW 06 (15.02 – 21.02.)

21. Februar 2010

Tjaaa.
Eigentlich hatte ich ja die erste volle Fünfzigerwoche für dieses Jahr angepeilt.
Sah auch richtig gut aus, nachdem ich die 40 Wochenkilometer bereits am Samstag voll gemacht hatte (und zwar auf den Punkt).
Hätte nur noch ein kleiner Zehner am Sonntag gefehlt.

Aber dann…
Na ja, ganz ehrlich: Ich hab´ mich nicht getraut.

Seit meiner Erkältung hab´ ich so ein bisschen Probleme mit meiner linken Schulter und der linken Brustseite.
Sehr wahrscheinlich eine Verspannung oder leichte Zerrung vom Extremhusten, die sich noch nicht ganz gelöst hat.
Aber ganz sicher bin ich nicht.
Und nachdem ich von Samstag auf Sonntag richtig schlecht geschlafen hatte, war das auf einmal ziemlich intensiv und unangenehm.
Wie gesagt: Wahrscheinlich nur eine Verspannung – aber dann hat sich meine hypochondrische Ader eingemischt (die meldet sich bei Gelegenheit so ca. einmal pro Jahr und macht mir Angst vor solchen Dingen wie  Todesschimmel, Botulinvergiftungen oder Borreliose) und was von Angina Pectoris gemurmelt.
Recht gehabt hat sie bisher natürlich (und zum Glück) noch nie, aber wenn man sich eh nicht richtig fit fühlt, und es dann auch noch so ein bisschen ominös links oben in der Brust zieht und man sich nicht so ganz sicher ist…

Ich hab´s lieber gelassen.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit grundlos, aber… naja, lieber noch ein bisschen beobachten.

Und vielleicht hab´ ich damit meinen jährlichen Anfall haltloser Hypochondrie für 2010 wenigstens schon mal abgehakt… 😉

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Darmstädter Nordosten mit Foto, Schnee und Sonne: Oberwaldhaus – Schloss Kranichstein – Arheilgen – Kranichstein ??? 14,1 km
Mi.
Do. Erste Melibokusbesteigung des Jahres ??? 12,7 km
Fr.
Sa. Tiefer nach Rheinhessen hinein: Alzey – Heimersheim – Bermersheim v.d.Höhe – Albig 1:14 h 13,2 km
So.
Wochenlaufleistung 40 km

M.

Tiefer nach Rheinhessen hinein: Alzey – Heimersheim – Bermersheim v.d.Höhe – Albig (13,2 km)

20. Februar 2010

Mal wieder ein Samstag in drüben in Rheinland-Pfalz, und damit eine gute Gelegenheit, um endlich mal wieder mein inoffizielles Projekt „Durchquerung von Rheinhessen“ voranzutreiben.
Letztes Mal – immerhin schon wieder über zwei Monate her – hatte ich Alzey erreicht, heute soll´s weiter nach Norden gehen, durch das Hügelland tiefer ins unbekannte Herz von Rheinhessen.

Ich starte in der Gartenstr., einer ruhigen Wohnstrasse östlich der Alzeyer Kernstadt.
Hier bin ich beim letzten Mal schon durchgekommen, das Streckennetz ist also von Anfang an geschlossen.

Westwärts an die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Nibelungenstr., die wohl sowas wie eine Hauptverkehrsader von Alzey ist (was jetzt nicht soo viel bedeutet, bei einer Kleinstadt mit deutlich unter 20 000 Einwohnern).
Wetter: Eher mäßig, zwar hat das Thermometer 4° C angezeigt, doch der Himmel ist grau und wolkenverhangen, und durch die Strassen pfeift ein unangenehm eisiger Wind.

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Erste Melibokusbesteigung des Jahres (12,7 km)

18. Februar 2010

Denk mal einer an: Inzwischen ist es Mitte Februar, aber ich war dieses Jahr noch nicht einmal auf dem Melibokus oben.
Da wird´s so langsam mal wieder Zeit.
So einen Hausberg muss man sich schließlich warmhalten… 🙂

Wieder ein wunderbarer Tag: 4 Grad, Tauwetter, die Luft riecht nach Frühling, die Vögel singen, dazu pralle Spätwintersonne, die aus einem hellblauen Himmel die Südwesthänge der Bergstrasse streichelt.
Da läuft sich´s gut!

Ich nehme meine Standardroute durchs Darsbergtal, dann den Pürschweg hoch, bis auf den Melibokus.
Klappt gut, auch wenn der Untergrund alles andere als ideal ist: Unten am Fuß der Berge sind die Wege extrem schlammig, in den mittleren Höhenlagen herrscht wässriger, glatter Schneematsch vor, und ab so ca. 400 m.ü.NN liegt noch richtiger, zentimetertiefer Schnee, der verharscht und uneben ist.
Abgesehen davon isses aber einfach nur schön, langsam und gemütlich durch den sonnigen Winterwald aufwärts zu traben, sich die frische Luft um die Nase wehen zu lassen und die Natur und die Ausblicke hinunter in die Rheinebene zu genießen.

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Darmstädter Nordosten mit Foto, Schnee und Sonne: Oberwaldhaus – Schloss Kranichstein – Arheilgen – Kranichstein (14,1 km)

16. Februar 2010

Heute gibt´s endlich mal wieder richtig schönes Winterwetter: Draußen herrschen milde 2 Grad plus, dazu strahlt die Sonne aus einem klaren, hellblauen Himmel herunter auf die immer noch geschlossene (wenn auch schnell dünner werdende) Schneedecke.
Herrlich, das weckt Lauflust und Lebensgeister und treibt einen nachgerade vor die Tür.

Weil´s so hübsch ist, entschließe ich mich spontan zu einer Fototour durch läuferisches Neuland (die letzte ist inzwischen schon wieder drei Wochen her, da wird´s allerhöchste Zeit), nämlich den Nordosten des Darmstädter Stadtgebiets. Sehr aparte Ecke mit einer netten Mischung als Flachland und Hügeln, schönem Wald, weiten Feldern und ein paar mehr oder weniger unerforschten Darmstädter Stadtteilen, dazu gibt´s noch einige richtig schöne Sehenswürdigkeiten, wie das Jagdschloss Kranichstein, den Messeler Waldpark oder die Dianaburg.
Wollte ich mir schon lange mal erlaufen, heute ist es so weit.
Foto kommt mit, Nemo bleibt daheim (mit waidwundem Blick).

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