Tour über den Tellerrand Teil 1: Durchs Leiningerland (17,4 km)

30. März 2010

Sodele!
Heute isses endlich soweit: Um die Mittagszeit hab´ ich einen Termin in der Südwestpfalz.
Und weil ich damit ja eh schon in der richtigen Gegend vorbeikomme, starte ich auf dem Rückweg gleich meine Tour um den Tellerrand, die in mehreren Etappen vom Rand meines momentanen Streckennetzes bis ins ferne Kaiserslautern führen soll.
Übrigens auf der einfachsten der drei Routenvarianten, die ursprünglich zur Auswahl gestanden haben: Von der Deutschen Weinstrasse ins Leiningerland, dann immer dem Verlauf der A6 hinterher nach Westen und durch die nördlichen Ausläufer des Pfälzerwalds bis nach Lautern (vom Donnersberg aus wär´s zwar kürzer gewesen, aber auch schwerer anzufahren. Und von Neustadt aus mitten durch den riesigen, menschenleeren Pfälzerwald, das hab´ ich mich dann doch erstmal nicht getraut…;) ).
Insgesamt ca. 28 Kilometer Luftlinie durchs Bergland, das dürfte vier oder fünf Etappen entsprechen:

Als Ausgangspunkt der heutigen Tour habe ich mir Neuleinigen ausgesucht – das ist das kleine Dörfchen mit der markanten Burg, das kurz hinter Grünstadt auf einer Kuppe am Hang unterhalb der Autobahn sitzt – kennt jeder vom Sehen, der schon mal die A6 zwischen Mannheim und Kaiserslautern gefahren ist.


Hier bin ich letztes Jahr schon mal durchgekommen, an einem herrlichen, sonnig-heißen Hochsommertag Ende Juli auf der zweiten Etappe von meinem Weg nach Frankreich.
Schöner Ort mit wunderbarem alten Ortskern in toller Lage, sehr besuchenswert.

Heute ist das Wetter leider nicht ganz so sommerlich wie bei meinem letzten Besuch, statt Sonne und Wärme herrscht eine unstete Witterung: Ein kalter, feuchter Westwind hetzt schwarzgraue Wolken über den weiten Pfälzer Himmel, dazwischen bricht aber immer wieder die kräftige Frühlingssonne durch und taucht das Land in strahlendes Licht, das vor dem dunklen Himmel surreal hell erscheint. Dazu 15 bis 16 grad, die sich je nach gerade vorherrschender Wettersituation entweder etwas zu warm (bei Sonne und Windstille) oder etwas zu kalt (in Wind und Wolkenschatten) anfühlen.
Nicht ideal für eine entspannte Fototour, aber es könnte auch schlechter sein…

Start auf dem großen Parkplatz an der Tiefenthalerstr. oberhalb des historischen Ortskerns. Ein kurzer Blick rüber zur überaus szenischen Burg…

Bild #1: Burg Neuleiningen, der Turm der spätmittelalterliche Nikolauskirche und der alte Ortskern vom Parkplatz an der Tiefenthalerstr. aus.
Da ich mir das alles schon bei meinem letzten Besuch angesehen habe, belasse ich es vorerst bei einem Blick aus der Ferne. Vielleicht schaue ich ja auf dem Rückweg nochmal vorbei…

…dann mache ich mich auf den Weg.
Aufwärts, die „Berghohl“ hinauf, die mit einem eckigen Tunnel unter der direkt über dem Ort verlaufenden A6 hindurch…

Bild #2: Autobahnunterführung an der Berghohl über Neuleiningen

…in die Weinhänge oberhalb von Neuleiningen führt:

Bild #3: Weingut Sonnenberg bei Neuleiningen.

Hier halte ich mich links, folge einem unmarkierten Feldweg, der parallel zur schwach befahrenen Autobahn über die Weinhügel nach Westen führt, vorbei an zwei mächtigen Windkraftanlagen über den Rebenreihen, deren Rotoren sich wie verrückt in der steifen Brise drehen:

Bild #4: Windräder am Bubenbrunnen bei Neuleiningen

Läuft übrigens gar nicht soo gut, wie man das von einer lange erwarteten Entdeckertour ins Unbekannte erwarten könnte: Zwar ist der Lauf jung, die Landschaft hübsch, die Steigung an sich vernachlässigbar, aber meine Beine sind heute nicht ganz so tatendurstig wie mein Kopf (der jedoch auch nicht ganz bei der Sache ist, weil er noch mit Grübeln über den Termin vorhin in der Südwestpfalz beschäftigt zu tun hat), und der kräftige, unangenehm frische Märzwind bläst mir frontal entgegen, als wollte er mich daran hindern, tiefer in die Pfalz vorzudringen.
Gelingt ihm zwar nicht, aber immerhin friert er meine nackten, eh schon etwas motzigen Waden gut durch (obenrum hab´ ich mich in weiser Voraussicht trotz der milden Temperaturen für Langarmshirt und Weste entschieden, das passt gerade).

Immerhin gibt´s Kompensation für die kleinen Unbilden, ausgezahlt in einem schönen Bündelchen Aussicht.
Weil, das hier ist ja quasi noch der Rand des Berg- und Hügellandes, deshalb hat man von dem offenen, runden Hügelhang über der Autobahn einen exzellenten Panoramablick, sowohl nach Süden übers Leiningertal zu den Anfängen des Pfälzerwalds…

Bild #5: Blick von irgendwo am Bitternell nach Süden. Halblinks, das ist natürlich Neuleiningen, hinter dem sich die langen, flachen Hänge der Vorderpfalz zum Rhein hin absenken. Mittig und rechts im Vordergrund verläuft die A6, darunter liegt unsichtbar das Leininger Tal, das so steil und tief ist, dass man es fast schon als Canyon bezeichnen könnte (keine Angst, das lernen wir nachher noch kennen).
Dahinter dann der langgestreckte Bergrücken von Pickelhaube (total cooler Name für einen Berg, oder? 🙂 ) und Harzweilerkopf, an dessen Anfang Battenberg in der Pfalz über der Ebene sitzt. Und ganz im Hintergrund schließlich der „richtige“ Pfälzerwald, mit dem charakteristischen Funkturm auf dem Weilerskopf und – deutlich kleiner und etwas links davon – dem Bismarkturm auf dem Peterskopf über Bad Dürkheim, an dem ich letzten Sommer fast dem Wahnsinn verfallen wäre, als ich vollkommen ausgedörrt vor der verschlossenen Gittertür im Turmsockel gestanden bin, hinter der mehrere unerreichbare Kühlschränke voller Kaltgetränke verlockend vor sich hingesurrt haben (it´s a long story, go and read it here… 😉 )

…und nach Osten, runter in die Rheinebene und bis zur fernen Bergstrasse am diesigen Horizont:

Bild #6: Und der Blick nach Südosten: Ganz links sehen wir die A6, wie sie sich von Ludwigshafen kommend über den ersten Hügel bei Grünstadt schlängelt. Rechts dann wieder die nördliche Vorderpfalz, im Vordergrund Neuleiningen, dahinter erkennt man die Häuser und Schornsteine von Mannheim und Ludwigshafen am Rhein, und im Hintergrund die diesigen Hänge und Bergrücken von Bergstrasse und Odenwald

Uuuuund westwärts, immer in Sichtweite der A6 über den kleinen, buschwaldigen Buckel am Bitternell, auf dem sich im 15-Sekunden-Takt bläulich-trüberiger Wolkenschatten…

Bild #7

…und schwülwarm-überbelichtete Frühlingssonne abwechseln:

Bild #8

Immerhin, jetzt geht´s auch tendenziell erstmal wieder bergab…

Bild #9: Leicht abwärts gen Martinsthal

…da hat man auch wieder ein bisschen Muße (nicht Muse, denn das wäre eine fette nackte Frau, die sich auf einem Konzertflügel räkelt um den großen Tastenhauowitsch zu besserem Klavierspiel zu inspirieren :D), um den Blick über die vor einem ausgebreitete Nordpfalz schweifen zu lassen.
Interessante Landschaft: Links erheben sich die schroffen, steilen Waldhänge des Pfälzerwaldes, rechts hingegen öffnet sich ein weites, leicht plateau-artiges Hochland voller Hügel und kleiner Dörfer, über dem die unverwechselbare Silhouette des ca. 15 km entfernten Donnersbergs thront:

Bild #10: Der Donnersberg. Die Orte im Vordergrund dürften Eisenberg und Kerzenheim sein, das Dorf an der Bergflanke ist vermutlich schon Dannenfels.

Noch ein knapper Kilometer durch weite, grünbraune Stoppelfelder, dann erreiche ich den ersten neuen Ort der Tour über den Tellerrand, das kleine pfälzer Dorf Tiefenthal.
Liegt eigentlich gar nicht so richtig im tiefen Tal, eher in einer flachen Delle zwischen den sanft geschwungenen Hügeln.
Ist aber trotzdem nett, selbst im trüben Dämmerlicht unter den schweren blaugrauen Turmwolken, die sich immer mehr gegen die Sonne durchsetzen.

Auf dem Ostring (vielleicht ein etwas grandioser Name für eine 250 m. lange Strasse in einer 850-Seelen-Gemeinde… 😉 ) ins Dorf rein, an einer kleinen, weißen Kirche entlang…

Bild #11: St. Irgendwas.
Hab versucht, mir den Namen zu merken, aber mein Gedächtnis ist auch nicht mehr das, was es mal war…

…an die Hauptstrasse, auf der´s weiter abwärts durch den engen, ländlichen Dorfkern geht…

Bild #12: Tiefenthal Central

…der mit hübschen alten Häuschen und zumindest einem schön angelegten privaten Ziergarten zu gefallen weiss,…

Bild #13: Garten in der Tiefenthaler Ortsmitte

…dabei immer schön weiter bequem bergab…

Bild #14: Immer noch Hauptstrasse, dieses Mal mit der zweiten Tiefenthaler Kirche

…bis ich schließlich eine Gabelung am anderen Ende des Dorfes erreiche.
Da geht´s links, in Richtung Nackterhof:

Bild #15: Der Nackte Weg in Richtung Nackterhof. Klingt irgendwie leicht frivol, oder?

Wieder etwas bergauf, vielleicht 60 Höhenmeter auf einen Dreiviertelkilometer Strecke, eigentlich nicht der Rede wert.
Finde zumindest ich. Meine Waden sind heute allerdings etwas anderer Meinung und beschweren sich leise Grummelnd bei jedem Schritt.
Ich ignorier´ sie einfach, auf Defätisten kann bei einer Tour über den Tellerrand keine Rücksicht genommen werden…

Kurz nach dem Ende von Tiefenthal geht´s nochmal unter der Autobahn durch…

Bild #16: Die zweite Autobahnunterführung heute. Und die letzte. Ist mir ganz recht, so hübsch sind die Dinger auch nicht…

…dann auf dem schmalen Asphaltband der weitgehend verkehrsfreien Kreisstrasse 36 (zugleich auch Panorama-Wanderweg Leiningerland, markiert mit – passend zum Wetter – einem halb von einer Wolke verdeckten Sonnensymbol) durch grüne Weiden und weite Felder weiter aufwärts, gebeutelt vom klammen Wind und den weinerlichen Waden, aber auch weiterhin mit netter Fernsicht über die Nordpfalz zum Donnersberg:

Bild #17: Und nochmal der Donnersberg. Den mag ich so gerne, den könnt´ ich ständig ablichten, besonders wenn er so ungewohnt nah ist…

Nackterhof erweist sich als winziger Weiler…

Bild #18: Ortseingang von Nackterhof. Das Dorf ist so klein, dass es hier nicht mal Strassennamen gibt

…bestehend aus einem Landgasthof, ein paar Häusern und Höfen und einigen Pferdekoppeln:

Bild #19: Nackterhofer Pferde. Einige von ihnen sind sogar angezogen, besonders nackig wirkt das alles jetzt nicht auf mich… 😀

Da ist man schnell durchgelaufen, bereits nach gut 250 m. liegt das Dörfchen bereits wieder hinter mir und ich kämpfe mich gegen den immer ekliger werdenden Gegenwind weiter nach Westen, durch die offenen über das flache, weite Plateau am über der steilen Scharte des Leininger Tals in Richtung Wattenheim. Übrigens sogar mit Markierung, denn das hier ist wieder der Panoramawanderweg (Marker: Sonne mit Wolke), auch wenn der schlammige, von Pferdehufen und Traktorreifen aufgeholperte Untergrund eher einen markerlosen Wirtschaftsweg am Feldrain statt einer offiziellen Wanderroute vermuten lassen würde.
Langes, relativ reizarmes Ackerstück.
Zieht sich schon ein bisschen, zumal aus dem dunkelgrauen Himmel inzwischen kein Iota Sonnenschein mehr hinunter in die Berge und Hügel der nördlichen Vorderpfalz dringt – stattdessen türmen sich die unheimlich dräuenden Wolkenfronten immer weiter auf, es wird immer finsterer, kälter und trüber und der unablässig säuselnde Wind bläst mir nun den klammen Geschmack von baldigem Regen ins Gesicht.
Brrr.
So hab´ ich mir das aber nicht vorgestellt…

Aber wenigstens hält der Panoramaweg so ein bisschen, was er dem Namen nach verspricht und wartet in der Tat mit ein bisschen Panorama auf. Zwar kein Panorama der Kategorie 1 („Heilige Scheiße, ich glaub´ ich muss flennen, so grandios ist das!“), aber immerhin eins der Kategorie 3 („Da schau her, hier kann man ja ganz schön viel nette Landschaft sehen“).
Das sieht dann übrigens so aus:

Bild #20: Panorama-Wanderweg-Panorama, Variante Nord: Das hügelige Plateauland zwischen Pfälzerwald und Donnersberg.
Ganz links und noch vor der A6: Wattenheim.
Mittig rechts im Mittelgrund (direkt vor dem Donnersberg) Hettenleidelheim, links dahinter Stauf und Steinborn.
Weiter rechts und etwas weiter hinten dann Eisenberg und Kerzenheim, noch weiter rechts am Ende eines langen Hügels Lautersheim, ganz rechts schließlich das letzte Haus von Nackterhof

Oder auch so:

Bild #21: Panorama-Wanderweg-Panorama, Variante Süd:
Im Vordergrund nach den Feldern der Wald am Rand des Leininger Tals, das direkt dahinter als – von hier aus unsichtbare – schmale und fast 100 m. tiefe Scharte in der Landschaft von rechts nach links verläuft, dahinter dann die ersten bewaldeten Höhenzüge des Pfälzerwaldes, auf denen man linksig wieder dern Sendeturm auf dem Weilerskopf sowie (etwas rechts davon) den Sendemast über der Lindemannsruhe hinter Bad Dürkheim erkennen kann.

Insgesamt sind´s etwas mehr als zwei Kilometer auf den offenen Feldern, bevor ich schließlich in der nächsten Ortschaft einlaufe:

Bild #22: Kurz vor Wattenheim

Wattenheim, uns allen (naja, zumindest mir, ob sich die geneigte Leserschaft mit den wichtigen Dingen des Lebens auskennt, weiss ich natürlich nicht 😉 ) natürlich namentlich bekannt als Sitz eines der besten deutschen Comicverlage, ein hübsches Pfalzdorf an und auf einer kleine Kuppe neben der Autobahn, das unter dunklen Wolken direkt an der oberen Kante des Tals sitzt.
Genau da will ich jetzt übrigens hin, runter vom Plateau in die tiefe, enge Kerbe, die sich wie eine kilometerlange Narbe durch das Hochland zieht.
Deshalb halte ich mich in Wattenheim auch gleich links und folge der Leininger Str., die durch ein komfortables Neubaugebiet am Hang abwärts führt…

Bild #23: Leininger Str. in Wattenheim

…und schließlich 50 Höhenmeter weiter unten auf die K32 am Rand des Talgrunds stößt.
Gut. Das wären wir also.
Schluss mit oben, jetzt bin ich unten, und da wird zurückgelaufen, immer schön das Tal runter, bis ich wieder in Neuleiningen rauskomme (aber das sind noch ein paar Kilometerchen…).

Folgerichtig geht´s hier erstmal links, auf der schmalen Asphaltstrasse nach Osten:

Bild #24: K32/Schmelz im Tal unterhalb von Wattenheim

Sind nur ein paar hundert Meter auf der Fahrbahn, die ich glücklicherweise weitgehend für mich habe (nur einmal kommt ein Auto vorbei, ansonsten ist hier nix los), dann biege ich rechts von der Kreisstrasse ab, passiere eine einsame Häusergruppe mit hübschem Weiher in der Talmitte…

Bild #25: Das Foto von der Häusergruppe ist grauslich unscharf geworden, aber immerhin hab´ ich den Weiher ganz gut getroffen

…und folge dann einem Wanderweg, der zwischen Wald und Wiesen am südlichen Rand des engen, tiefen Tals (laut Internetstadtplan womöglich das Amseltal) entlangführt:

Bild #26: So sieht das Tal hier übrigens aus: Links und rechts hohe, bewaldete Steilhänge, in der Mitte ein schmaler Wiesenstreifen, der von einem Bächlein durchflossen und an der Nordseite von der Kreisstrasse begrenzt wird (und links auf dem Bild haben wir dann doch noch mal die Häusergruppe, die eben noch zu unscharf für die Veröffentlichung war).

Markierung der Stunde ist übrigens das gelbe Plus des Saar-Rhein-Main-Wegs, auf dem ich mich besonders wohl fühle, wahrscheinlich weil ich weiss, dass er mich fast bis an die eigene Haustür bringen würde, wenn ich ihm nur lang genug (70 Kilometer? 80?) folgen würde.

700 bequeme Meter am Waldrand mit wenig Auf und Ab, dann geht´s an einer Großgärtnerei („Im Tränkwoog“) vorbei und direkt danach eine ordentlich steile kleine Zwischenanhöhe am Talrand hoch:

Bild #27: Asphaltweg zum Gartenhof vor Altleiningen.

Knackiger Anstieg mit ordentlich zweistelligen Steigungsprozenten.
„Argl“, sagen da die Beine vom Matthias, und der Rest vom Matthias ist durchaus geneigt, sich dieser generellen Einschätzung anzuschließen.

Zum Glück ist das Steilstück nicht lang, nach knapp 300 m. laufe ich am hübschen Gartenhof auf der kleinen Anhöhe vorbei,…

Bild #28: Am Gartenhof

…direkt danach kommt bereits Burg Burg Altleiningen in Sicht, die auf einem Felsvorsprung über dem gleichnamigen Ort im Talgrund thront…

Bild #29: Der erste Blick auf Burg Altleiningen

…und kurz darauf laufe ich dann auch schon am oberen Ende von Altleiningen ein, direkt am Parkplatz vor der Burg:

Bild #30: Was auf dem Schild steht

Das ist übrigens auch der Punkt, wo es zu regnen anfängt (und nicht mehr aufhören wird, bis ich im Ziel bin).
Von jetzt auf gleich öffnet das grauschwarze Wolkengesocks am trüben Himmel seine unverschämten Schleusen und gießt einen feuchten, kalten, klebrigen Schleier aus drögem Dauerregen über dem Leiningerland aus, der zwar nicht stark genug ist, um den schützenden Schirm meiner treuen alten Quellemütze zu überwinden (will heißen: Ich werde nicht instant blind. Yay.), aber immerhin mehr als ausreicht, um signifikante Teile meines bisherigen Laufspaßes jämmerlich zu ersäufen.
BAH! Dreckswetter!!! Grrrrr!!!!!

Die Burg nehme ich natürlich trotzdem mit, schließlich ist das einer der Höhepunkte der Tour, da hält mich auch kein plöder (der Schreibfehler ist beabsichtigt, wegen des sprachlichen Effekts) oller Mistregen von ab.
Pöh!

Also auf einer neuzeitlichen Brücke über den Burggraben (in dem sich ein verwaistes Schwimmbad im Regen kräuselt) zum Haupttor…

Bild #31: Haupttor der Burg Altleiningen

…und einmal kurz über den Innenhof, der vom Hauptgebäude der Jugendherberge im Burginneren dominiert wird,…

Bild #32: Innenhof der Burg mit Eingang der Jugenherberge

…dann noch schnell auf die Terrasse mit dem alten Mauerwerk an der Südmauer…

Bild #33: Laut den Schildern vor dem Treppchen hier hoch ist „Betreten der Burganlage auf eigene Gefahr“.
Besonders riskant scheint es mir allerdings nicht…

…und einen kurzen Blick durch die alten Bogenfenster runter ins tief unten liegende Tal und auf die steile Talwand gegenüber geworfen…

Bild #34: Der Begriff „Tal

    wand

“ trifft hier übrigens voll und ganz zu, denn die Waldhänge an den Seiten des engen Leininger Tals sind fast senkrecht – das ist wirklich wie eine 100 m. tiefe Kerbe in der umgebenden Landschaft

…bevor ich mich wieder auf den Weg mache – zwar gäbe es hier sicher noch Einiges mehr anzusehen, aber ich merke bereits nach den paar ruhigeren Minuten im Regen, wie ich auszukühlen beginne. Da ist leider keine Zeit für zu ausgiebiges Sightseeing, denn bis zurück nach Neuleiningen ist´s noch weit.
Also weiter.

Auf dem Parkplatz vor der Burg mache ich eine scharfe Rechtskurve, auf einen Trampelpfad hoch über dem Tal…

Bild #35: Heidenei, da geht´s ein ganzes Stück runter

der an der steilen, bewaldeten Nord- und Ostflanke des Burgbergs…

Bild #36: Rechts die Burgmauern, links der Weg Pfad nach unten

…abwärts führt, runter in den Grund des Leininger Tals, wo die ersten Häuser von Altleiningen etwas geduckt zwischen den hohen, grünen Talflanken sitze :

Bild #37: Unter der Burg, über der Kichstr.

Unten angekommen halte ich mich links und laufe der Kirchstr./L520 am Fuß des Burgbergs das Tal entlang. Rechts zieht eine schöne, alte Mühle vorbei, an deren Tor drei buntbemalte Schilder in etwas ungelenker Kinderschrift zur Rücksichtname für Kröten aufrufen…

Bild #38: Richtig nett, das gefällt mir

…dann geht´s unter schroffen Felswänden zurück ins Haupttal…

Bild #39: Links geht´s hier das Amseltal hoch, durch das ich vorhin von Wattenheim kommend gelaufen bin, rechts geht das Leininger Tal runter

…wo ich erstmal weiter der Landstrasse folge:

Bild #40: Die Brandruine ist ja schon ein etwas trauriger Anblick, aber die NPD-Plakate in den Fenstern machen´s dann so richtig deprimierend…

Theoretisch ist der Rest der Tour von hier aus kinderleicht: Mein Ziel in Neuleiningen liegt einige Kilometer weiter östlich direkt über dem Ausgang des langen, schmalen Leininger Tals, in dessen Sohle ich mich gerade befinde. Entsprechend muss ich eigentlich nur dem Talverlauf folgen, immer neben dem kleinen Eckbach hinterher zwischen den steilen, schluchtartigen Hängen talabwärts nach Osten.

In der Praxis allerdings krankt dieser Plan so ein bisschen daran, dass es hier keinen anständigen Laufweg gibt.
Da ist erstmal nur die schmale L520 im Talgrund.
Und die ist zwar nicht gerade furchtbar stark befahren, aber sich mitten im Regen eine enge, seitenstreifenlose Landstrasse mit dem motorisierten Verkehr zu teilen, das ist irgendwie trotzdem gar nicht soo angenehm.
Muss aber sein, also mach´ ich mich eben auf den Weg, immer am rechten Strassenrand entlang das Tal runter (und ja, ich weiss, dass man außerhalb geschlossener Ortschaften eigentlich links laufen soll, aber da ist überhaupt kein Platz zwischen Fahrbahn und Talwand bzw. den Mauern der vereinzelten Häuser und kleinen Häusergrüppchen, die hier zwischen Hang und Strassse stehen):

Bild #41: L520/Talstr. im Leininger Tal

Inzwischen ist wirklich die Luft raus. Ich bin vollkommen eingenässt, friere ein bisschen, Lauflust und gute Beine sind wie Zucker im unangenehm kalten Dauerregen dahingeschmolzen. Außerdem hab´ ich richtig Durst, und es sieht nicht so aus, als würde ich den auf den nächsten Kilometern stillen können (außer mit Bachwasser oder Regen, aber so verzweifelt bin ich dann doch noch nicht…).
Spaß sieht anders aus.
Und es ist noch ganz schön weit:

Bild #42: Hm. Neuleiningen liegt zwei oder drei Kilometer vor Grünstadt, also dürften es wenigstens noch sechs bis sieben Kilometer sein.
Hrm.

Nachdem ich etwas über einen Kilometer der Strasse gefolgt bin, erreiche ich die Häusergruppe an der Kleinsägmühle, bei der die Höninger Hauptstr. nach rechts in ein Seitental abgeht.
Laut Wanderkarte soll man hier auf einen Fuß- oder Radweg wechseln können, der am Ufer des Eckbachs den Talgrund entlangführt.
Besser als Fahrbahnhugging, das probier ich mal.

Kurz rechts in Richtung Höningen, dann nach links, wo so etwas, was man mit viel gutem Willen als Trampelpfad bezeichnen könnte, in die Pampa am Rad des kleinen Wasserlaufs führt:

Bild #43: Ääh.
Und das soll ein Radweg sein????

Es folgen 150 holprige m. zwischen Bachufer und einem großen Freilandgehege voller halbnasser Hühner…

Bild #44: Im Gegensatz zum ganznassen Matthias können die sich wenigstens an ihrem Stall unterstellen

…dann löst sich das Pseudopfädchen in Wohlgefallen auf.
Oh nein, stimmt nich ganz, in Wirklichkeit löst es sich in Dornenwildnis auf.
Das ist ungefähr dasselbe wie Wohlgefallen, nur dass es mehr weh tut, wenn man mit kurzen Hosen durchläuft.
Kurzer Realitätscheck: Oh hey, ich hab´ zufällig kurze Hosen an (warum eigentlich, so saukalt wie das ist, wären Thermoleggings viel besser…).
Ja, nee, da geht das mit der Dornenwildnis nicht, muss ich mir wohl einen anderen Weg suchen.
Mal schauen:

Vorne: Dornenranken.
Naa.

Rechts: Hühnerfarm.
Naa.

Hinten: Der „Pfad“ am Bach, auf dem ich gerade hergekommen bin.
Naaaaa.

Bleibt irgendwie nur noch: Links.
Da ist erstmal der Eckbach, dann kommt eine schmale eingezäunte Wiese, und dahinter dann wieder die L520.
Hrmgrgmblaaachnagut.

Langer, ungelenker Satz über den Bach:
Uffa!
Erfolgreich. Nasse Füße vermieden.

Unter dem Zaun durchkriechen und über die Wiese.
Splurtsch. Zwischen den Grasbüscheln steht knöcheltiefes Wasser. Nasse Füße nachgeholt.

Und wieder weiter am Fahrbahnrand. Immer schön talabwärts. Immer schön im Dauerregen. Immer schön schwerfällig…

Nach vielleicht einem halben Kilometer kommt rechts eine Art Stausee samt Wasserfontänen in Sicht, hinter dem sich irgendwelche industriell aussehenden Fertigungs- und Lagerhallen (wohl eine Drahtfirma) im Talgrund drängen. Hier gelingt es mir dann doch noch, die Landstrasse zu verlassen, indem ich am Ostufer des Sees auf die andere Talseite wechsle…

Bild #45: Stausee und Verwaltungsgebäude der Firma Drahtzug

…über einen Firmenparkplatz laufe und dann neben ein paar kleinen Wohnhäusern eine steile Böschung bis zu einem schmalen Weg am Waldrand hochkraxle:

Bild #46: Pfuuuhaaa….

Letzteres erweist sich zwar als vollkommen unnötig, da der Waldweg bereits nach 50 m. zurück runter auf den soeben überwundenen Firmenparkplatz führt, aber von hier aus gelingt es mir dann, den richtigen Weg zu erwischen, der am am Rand des Talgrundes zwischen Drahtfirma und steilen Hängen in Richtung Talausgang führt, und dabei zur Abwechslung mal wieder kräftigst markiert ist, u.a. als Eckbach-Mühlenwanderweg (Mühlensymbol) und als Kelten- und Weinwanderweg des Pfälzerwaldvereins (rotes W):

Bild #47: Mühlenwanderweg bzw. Kelten- und Weinwanderweg am Betriebsgelände von Drahtzug.
Der leuchtende Punkt in der Bildmitte ist übrigens eine blendend helle Schweissflamme, nachdem ich da etwas zu neugierig hingeschaut habe, tanzen für die nächsten Minuten erstmal helle Punkte durch mein Blickfeld

Das ziiiiiiieht sich jetzt.

Zwei bis drei Kilometer auf dem schlammigen, aufgewühlten Waldweg am Rand des Talgrunds grob ostwärts:

Bild #48: Jeder Schritt ein Abenteuer

Wäre wahrscheinlich eine richtig hübsche Strecke, wenn es nicht regnen würde und alles so grau und schlamming und unlustig wäre und ich nicht so einen VERDAMMTEN DURST hätte.

Bild #49: „Sind wir jetzt endlich mal bald daahaa?“

Entsprechend bin ich schon ein bisschen froh, als nach fast drei Kilometern endlich der langgezogene schmale Eckbachweiher im Talgrund auftaucht, über dem die Giebel und Dächer von Neuleiningen auf der Anhöhe erkennbar sind:

Bild #50: Neuleiningen vom Eckbachweiher aus (andersrum und im Sommer sieht das übrigens so aus: Eckbachweiher von Neuleiningen)

Weniger froh macht mich allerdings die Erkenntnis, dass Neuleiningen, das von oben gesehen vergleichsweise unspektakulär in den sanften Hängen der umliegenden Hügel zu ruhen scheint, von unten betrachtet auf so einer Art schroffer Steilklippe über der Schlucht sitzt, und zwar mindestens mal 50 oder 60 HM über meiner momentanen Position.
Da muss ich jetzt noch irgendwie hoch:

Bild #51: Neuleiningen von unten


Bild #52: Ach du liebes Bisschen!

Und weil das noch nicht ganz für einen klassischen „Och nöööö“-Moment ausreicht, ist irgendwo auf den letzten Kilometern auch noch mein Streckenplänchen verloren gegangen (wahrscheinlich durch einen tollkühnen Kopfsprung aus meiner halbgeöffneten Westentasche in den schlabbrigedn Schlamm des Waldwegs), und mit ihm hat sich auch die Option verabschiedet, schnell und einfach den unkompliziertesten Aufstieg dort hoch zu erwischen.

Och nöööö!

Notgedrungenen torkele ich also im Blindflug weiter, durstig, leicht verfroren, nass, eingesaut und nicht perfekt orientiert.
Lasst euch das eine Warnung sein, liebe Kinder, sowas passiert, wenn man über den Tellerrand rausrennt… 😀
Dabei halte ich mich einfach weiter an den Kelten und Weinwanderweg – nach Experimenten ist mir irgendwie nicht mehr so, und der wird schon irgendwo hinführen.

Also noch ein Stück durch den Wald am Talrand, es geht nochmal ein wenig bergauf, links über der anderen Talseite verhöhnt mich das pittorekse Neuleingen mit seiner unerreichbaren Nähe…

Bild #53: Und nochmal: Neuleiningen aus der Froschperspektive

…und ist der Wald auf einmal zu Ende und ich finde mich am Rand eines kleinen Gewerbegebiets wieder.
Bekanntes Terrain, ich bin in Kleinkarlbach, dem Dorf direkt vor dem Ausgang des Leininger Tals und direkt unterhalb von Neuleiningen – hier bin ich letzten Sommer schon mal durchgelaufen, deshalb weiss ich auch, wie ich von hier hoch auf die Anhöhe zum zum Ziel komme (gottseidank!).

Das geht nämlich so: Links unter einer Bahnbrücke durch, dann über die Landstrasse und neben einem alten Wegkreuz den Wanderweg Deutsche Weinstrasse (Traubensymbol) hoch, der am Rand der Weinberge auf den Neuleininger Burgberg hinaufführt:

Bild #54: Wegkreuz bei Kleinkarlbach unterhalb von Neuleiningen (sah letzten Sommer so aus).

Aaaargh!!!
Letztes Jahr bin ich diesen Weg runtergelaufen, das war ziemlich angenehm und entspannt.
Heute beim Hochlaufen muss ich jedoch zu meinem Entsetzen festsellen, das sich hier seitdem ganz offensichtlich profunde geologisch-tektonische Prozesse abgespielt haben, durch die sich das einstmals so sanfte Gefälle in einen veritablen Steilhang verwandelt hat.
Zumindest fühlt sich das gerade so an.
Ich wiederhole:
Aaaaaargh (nur etwas atemloser als eben, weil ich keine Lust mehr habe, und zu alt für diesen Mist bin, und mir gerade schneller die Puste ausgeht als einer adipösen Seychellen-Landschildkröte beim Coitus)!!!

Wenigstens hört der Regen auf, da gönn´ ich mir zwischendrin noch eine kurze Panoramafotopause…

#55: Panoramafotopausenergebnis. Abgebildet ist der Blick nach Osten von den Hängen des Neuleininger Burgbergs.
Etwas unstet belichtet, erfüllt aber seinen Zweck (der vor allem darin besteht, dem verdurstenden Matthias ein paar Sekunden zum Durchatmen zu gewähren… ;)).

Danach noch ein bisschen weiter aufwärts, ein paar flache Treppenstufen hinauf bis zum Neuleiniger Friedhof, links und wieder rechts durch die Mittelgasse, die unter der schroffen gelblichen Felswand liegt des Burgsockels liegt…

Bild #56

…dann links den „Schlossberg“ hoch, nochmal gut steil zügig machbar, dank der Gewissheit, dass in ein paar hundert Metern Schluss ist, vorbei am alten Stadttor…

Bild #57: Eingang zum alten Ortskern von Neuleiningen

…und schließlich, endlich, wieder hinauf zum Parkplatz an der Tiefenthaler Str., ins Ziel, wo das bequeme Auto und ein volle Wasserflasche auf mich warten:

Bild #58: Nochmal dasselbe Motiv wie auf Bild #1, nur etwas später und trüber und mit blühenden Forsythien (weil Frühling ist und so

Und das, werte Leserschaft, war die erste Etappe der Tour über den Tellerrand.
Nicht wirklich perfekt, aber auf jeden Fall interessant und abwechslungsreich, mit spannender Landschaft, viel Neuem zum Angucken und Entdecken, und ein paar mehr oder minder großen Entbehrungen, die sich zumindest bestens zur blogtechnischen Verwurstung geeignet haben.
Gar nicht mal soo furchtbar… 😉
Aber das nächste Mal nehm´ ich mir wieder was zu trinken für unterwegs mit. Und vielleicht warte ich auch noch ein bisschen damit, bis das Wetter stabiler ist, denn so ein Temperatursturz mitten im Lauf (beim Start waren´s 16,5°, als ich zwei bis drei Stunden später durch war, hat das Autothermometer nur noch 9° angezeigt), das ist irgendwie nicht so das Wahre…

Trotzdem: Am Ende war´s dann doch irgendwie ganz nett.
Freu´ mich schon auf die nächste Tour über den Tellerrand!

Strecke: 17,4 km
Zeit: Nicht genommen
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 93,91% (16,34 km von 17,4 km)
Verbleibende Strecke bis Kaiserslautern (Lutflinie): Ca. 23 km.
Karte:

M.

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6 Antworten to “Tour über den Tellerrand Teil 1: Durchs Leiningerland (17,4 km)”

  1. Hannes Says:

    Matthias, hab dank für den schönen, ausführlichen Bericht und überhaupt für den Start der Tour über den Tellerrand. Auch wenn ich zunächst ja meckern muss, den einfachen Weg immer an der Autobahn entlang, naaaajaaaaa … Und Das Wetter, dementsprechend die Bilder … und wie Sommerurlaub sieht es da in der Pfalz einfach nicht aus.

    Aber darum geht es auch nicht, denn irgendwie finde ich die Bilder doch toll. Interessant ist die Landschaft definitiv. Da genügt es mir schon, nur die Häuser bei euch dort unten zu sehen – ganz zu schweigen von den Burgen und den Hügeln. Das ist eine ganz andere Welt und da bringt es viel Spaß, schon vorab ein wenig von jener Welt zu sehen / lesen.

  2. matbs Says:

    Aber bitte doch! 🙂

    Was die Route entlang der A6 angeht: Die ist ja nicht läuferisch schlichter oder weniger anspruchsvoll als die beiden anderen Varianten (na ja, zumindest die Donnersbergvariate 😉 ), sondern einfach nur von der Erreichbarkeit her einfacher.
    Und angesichts der Tatsache, dass wir hier von einer Region reden, die zwischen 45 Minunten und einer Stunde Autobahnfahrt von Zuhause entfernt ist, ergibt das letztlich einen kleinen aber entscheidenen organisatorischen Vorteil. 😉

    Und zum Thema Sommerurlaub verweise ich nochmals auf die Fotos von meinem ersten Lauf im Leiningerland im vergangenen Juli.

    Wie regional verschiedenartig Häuser und Dörfer in Deutschland aussehen können fasziniert mich übrigens auch immer wieder, das ist irgendwie total spannend.

    Mehr fremde Welt folgt dann irgendwann demnächst!

  3. Daniel Kopp Says:

    ich find die bilder klasse. immer eitel sonnenschein, das geht ja gar nicht, wäre fast kitschig. die bilder sind wie das leben, mal dreckig, mal unangenehm und grau. dafür aber authentisch, man läuft visuell richtiggehend mit.

  4. matbs Says:

    Hmnajaalso, ich glaub´, für noch ein bisschen mehr eitel Sonnenschein dann und wann würd´ ich auch durchaus den Kitschvorwurf riskieren… 😉

    Aber du hast natürlich recht, immer noch Sonne und blauer Himmel geht nicht, und dieser Tatsache kann man auch mal fotografisch Rechnung tragen.

    Zumal es ja nicht nur von Nachteil ist – bei schönem Wetter hätte ich nämlich mindestens doppelt so viele Bilder geschossen, und das wäre viel mehr Arbeit geworden. 😀

  5. An-Kas Says:

    Oh, das war aber eine spannende Tour!
    Ich grüble ja immer noch darüber, ob ich das auch mal mache…
    Regen, Durst und noch dazu den Streckenplan verloren- na das war ja eher suboprimal für die erste Strecke.
    Aber Danke fürs Mitnehmen!
    LG, Anke

  6. matbs Says:

    Na komm, gib´ dir einen Ruck, das macht total viel Spaß, selbst wenn´s keinen Spaß macht… 😀

    „Suboptimal“ trifft´s in der Tat ganz gut, aber im Nachhinein war´s trotzdem irgendwie eine schöne Tour.

    Danke fürs Mitkommen!


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