Archive for Mai, 2010

Wochenübersicht: 2010 KW 20 (24.04 – 30.05.)

30. Mai 2010

Uuh, dieses Mal bin ich wirklich spät mit der Wochenübersicht – eine ganze Woche im Verzug, das gab´s noch nie.
Personally, I blame Berlin… 😉

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo. Genüsslich träger Berglauf von Ober-Beerbach nach Hause ??? 9,4 km
Di.
Mi.
Do.
Fr. Jenseits von Darmstadt: Wixhausen und GSI ??? 11,2 km
Sa. Kleine, ruhige Felsbergrunde am Samstagabend ??? 11,6 km
So. Durchs Wilde Kiezistan – Kleine Runde in Berlin: Kreuzberg, Treptow und Neukölln ??? 10,6 km
Wochenlaufleistung 42,8 km

M.

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Durchs Wilde Kiezistan – Kleine Runde in Berlin: Kreuzberg, Treptow und Neukölln (10,6 km)

30. Mai 2010

Und denn steegste ausm Zuch und bist oof eenmal in Bahlin!
(Oder so ähnlich. An meiner Berliner Mundart muss ich wohl noch ein bisschen arbeiten)

Schaffst deinen Bettel rüber nach Kreuzberg, in die schöne, große Altbauwohnung im dritten Stock, die für die nächsten paar Tage dein provisorisches Zuhause sein wird, dank der Großzügigkeit und Gastfreundlichkeit der zwei nettesten Menschen in Berlin:

Bild #0: Die zwei nettesten Menschen in Berlin

Und da stehst du dann erstmal und guckst aus dem Fenster, raus in die größte Stadt Mitteleuropas, runter in die gar nicht mal so ungrüne Graefestr., die sich zwischen hohen alten Wohnhäusern durch den Graefe-Kiez zieht.

Alles ein bisschen fremd da draußen. Und sonnig.
Der Vorabend ist noch jung, aus der großen Reisetasche wispern die mitgebrachten Laufsachen herüber, dass sie sich jetzt gerne mal Berlin anschauen möchten.

„Okay“, denk´ ich mir, „warum eigentlich nicht? Wer weiß, ob ich in den nächsten Tagen dazu komme?“

Also mache ich mir schnell einen kleinen Plan, werfe mich ins Laufornat, schnapp mir die Kamera (warum auch nicht?) und mache mich auf, zu meinem allerersten Lauf in der großen, großen, großen, großen Stadt:

Bild #1: Ausgang in die Stadt

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Noch ein wenig Geduld…

30. Mai 2010

Eigentlich wär´s ja so langsam an der Zeit, dass ich die letzte Laufwoche zu Ende blogg und die jetzige anfange.

Aber ich bin gerade erst vorhin von einem unglaublich arbeitsamen, spannenden, anstrengenden und intensiven Mehrtagestrip in die Hauptstadt (nein, nicht Wiesbaden. Die RICHTIGE Hauptstadt) zurückgekommen und dementsprechend geplättet.

Aber sobald ich wieder ein bisschen Zeit finde, wird das natürlich nachgeholt – zumindest einmal bin ich nämlich trotz aller Rotiererei zum Laufen in Berlin gekommen, sogar die Kamera war mit dabei.
Sind zwar keine Supertollen Bilder, aber zumindest mal was Anderes als immer nur die selben öden ollen Burgen, Berge und Aussichten… 😉

Vielleicht ja morgen…

M.

Kleine, ruhige Felsbergrunde am Samstagabend (11,6 km)

29. Mai 2010

Ein feuchter, kühler Samstagabend, mehr trüb als sonnig.
Ich bin ein bisschen müde, und außerdem fahre ich morgen für ein paar Tage nach Berlin und müsste dafür noch Einiges vorbereiten – eigentlich keine guten Voraussetzungen fürs Laufen.
Aber gegen abend packt´s mich dann doch und ich mache mich auf den Weg in den Odenwald, um zumindest mal noch eine kleine Runde zu drehen.
Mal wieder um den Felsberg, denk´ ich mir, auf einer Strecke, die ich zum letzten Mal vor fast zwei Jahren und beinahe 4000 Kilometern gelaufen bin. Das ist vielleicht nicht wirklich neu, aber doch relativ nah dran…

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Die Laufwoche KW 20 bis Freitag… (9,4 km und 11,2 km)

28. Mai 2010

Hrm.
Dank dem Feiertag mit Feiertagswetter am Montag hat die Woche gut angefangen, dann aber angesichts von miesem Wetter und wenig Zeit zur Wochenmitte nicht ganz so gut geklappt, wie ich mir das gewünscht hätte…

Montag 24.05.: Genüsslich träger Berglauf von Ober-Beerbach nach Hause (9,4 km)
Die letzten vier Tage war ich jeweils laufen, eigentlich wäre da mal wieder ein Regenerationspäuschen angesagt.
Aber es ist warm und sonnig und wunderschön draußen, und außerdem haben mich meine Eltern zum Essen in Ober-Beerbach oben im vorderen Odenwald eingeladen – diese Gelegenheit für eine kleine Tour kann und will ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
Immerhin, einen kleinen Kompromiß gehe ich mit mir selbst ein – anstatt vor dem Essen von Zuhause aus nach Ober-Beerbach zu laufen, werde ich hinterher von Ober-Beerbach nach Hause laufen – selbe Strecke, aber es geht viel mehr bergab als bergauf.

Geplant getan: Nach dem guten und reichhaltigen Mitagessen im Gasthof „Prozente-Hannes“ im Ober-Beerbacher Dorfkern ziehe ich mich schnell um, schnüre die Laufschuhe und mache mich um kurz vor Zwei auf den Weg nach Hause.

Ich glaube, so tranig bin ich noch nie losgelaufen.

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Wochenübersicht: 2010 KW 19 (17.04 – 23.05.)

23. Mai 2010

Diese Woche hat´s mal wieder geklappt: Noch ein schneller Sonntagabendfünfer durch den Wald, zum Beine Auslaufen und mit Nemo (dem´s bei Sonne und trockenen 18° eigentlich schon viel zu warm war)…

Strecke: 5 km
Zeit: Egal
Neue Strecke: Nein
Karte:
mittelweg-katharinenberg

…und fertig ist die Fünfzigerwoche (dank dem herrlichen 25er auf dem Nibelungensteig).

Für nächste Woche sehe ich da allerdings schon wieder schwarz… 😦

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi.
Do. Heiligenbergumrundung mit Nemo ??? 10 km
Fr. Messeler Wald: Vom Kalkofen nach Messel und zurück ??? 11,7 km
Sa. Blogger Team Up: Nibelungensteig Teil 3 + Tromm und Weschnitztal mit Gerd und Foto ??? 25,3 km
So. Mini-Waldrunde mit Hund ??? 5 km
Wochenlaufleistung 52 km

M.

Blogger Team Up: Nibelungensteig Teil 3 + Tromm und Weschnitztal mit Gerd und Foto (25,3 km)

22. Mai 2010

So!
Eeeendlich.

Seit einem Dreivierteljahr versuchen Gerd und ich, einen Termin für die Dritte gemeinsame Etappe auf dem Nibelungensteig zu finden. Irgendwas ist immer dazwischen gekommen: Keine Zeit, krank oder verletzt, oder auch einfach nur mieses Witterung (bei der wir nicht aufbrechen wollten, weil Teil 1 und Teil 2 jeweils bei Kaiserwetter stattgefunden haben, mit weniger wollten wir uns da nicht zufrieden geben).

Aber heute. Heute haut´s hin (lustigerweise auf den Tag genau ein Jahr, nachdem wir die erste Etappe gelaufen sind).
Gerd hat Zeit.
Ich hab´ Zeit (irgendwiesohalt…).
Niemand ist krank.
Niemand ist verletzt.
Und das Wetter ist ebenfalls traumhaft, quasi schon ein Frühsommertag mit grandiosem Sonnenschein aus schäfchenwolkenweißblauem Himmel und wohligen Temperaturen knapp über 20°.

Keine Ausreden, kein Verschieben, heute ist es so weit:
Nibelungensteig Teil 3.
Tief in den Odenwald rein, vom Gumpener Kreuz über Weschnitz, die Walburgiskapelle und Grasellenbach bis zum ehemaligen Ende des Steigs am Siegfriedbrunnen (ehemaliges Ende deshalb, weil die den Steig frecherweise um knappe hundert Kilometer verlängert haben, während der Gerd und ich auf Terminsuche waren. Pöh! :D).
Und weil dieses Stück für sich allein genommen ein bisschen kurz vor so einen herrlichen Tag wäre, ist als Dreingabe außerdem noch ein Abstecher auf die Tromm geplant, von wo aus wir dann runter ins Weschnitztal laufen wollen, zum Ziel in Rimbach.
Wahnsinnstour, das wird ganz groß!

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Messeler Wald: Vom Kalkofen nach Messel und zurück (11,7 km)

21. Mai 2010

Okay, über den ersten Lauf der Woche gibt´s nicht allzuviel zu schreiben, also mach ich´s ganz kurz, damit ich mich auf den viiiel interessanteren Zweiten konzentrieren kann:
Donnestagabend, Wetter kalt und grau und nieselig, genau zehn Kilometer mit Nemo um den Heiligenberg, nicht besonders dolle aber auch nicht besonders schlimm.
Ende.

Strecke: 10 km
Zeit: Nicht genommen
Neue Strecke: Keine
Karte:

So, und jetzt zum Main Event:
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Erweiterte Wochenübersicht: 2010 KW 18 (10.04 – 16.05.) mit dem 6000ste Blogkilometer

16. Mai 2010

So. In dieser Woche hat´s dann wirklich nicht gereicht:

Dank einer verhängnisvollen Melange aus „Viel zu tun“, „Kopf voll mit anderem Zeugs“ und „Das beschissenste Maiwetter aller Zeiten“ sind am Ende nur zwei Läufe draus geworden, die es zusammen gerade mal auf etwas mehr als 20 Kilometerchen bringen.

Immerhin: Irgendwann in dieser Woche bin ich – ohne es überhaupt bewußt zu Kenntnis zu nehmen – meinen 6000sten Blogkilometer gelaufen.
Das ist dann schon wieder irgendwie ganz cool.

Aber trotzdem: Nächste Woche sollte es dann doch wieder ein bisschen mehr werden…

Mittwoch, 12.05.: Erlenseeumrundung (11,6 km)
Mal wieder Lust auf Flachland, also mache ich mich gegen Halb Acht (aah, immer noch wunderbar, diese länger werdenden Abende) auf den Weg in Ried runter, in Richtung Bickenbach und Erlensee.

Grauer, feuchtkalter Tag mit ein bisschen Nieselregen – eigentlich erwarte ich mir vom Wonnemonat ja was Besseres, aber man kann sich´s eben nicht immer aussuchen.

Läuft nicht gut.
Läuft nicht schlecht.
Läuft einfach.
Irgendwie ist das auch mal angenehm.

Allerdings bin ich in heute aber auch einer ganz komischen Stimmung – gerade erst letzte Nacht bin ich von einem Kurztrip in die große, große Stadt zurückgekommen, die weit, weit weg im Nordosten liegt (leider keine Zeit zum Laufen dort), wo ich einen ganz wichtigen Gesprächstermin hatte.
Und weil der gar nicht so übel gelaufen ist (zumindest für mein Empfinden), erscheint die Möglichkeit, dass ich Südhessen bald verlassen könnte, auf einmal wesentlich realer und weniger abstrakt als noch vor zwei Tagen.

Das beschäftigt mich doch sehr, als ich durch Bickenbach laufe, die Bahntrasse und die A67 unterquere, und schließlich den verlassen im Nieselregen dahinträumenden Erlensee umrunde.
Einerseits weil´s unglaublich spannend wäre, und eine großartige Chance, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen würde (wenn das klappen würde – Wahnsinn!).
Aber eben auch, weil mir damit auf einmal klar geworden ist, dass ich den Wald und das Mittelgebirge und die Ebene und die Weinberge und die Aussicht und die Bergwiesen und den Rhein und die alten Städtchen und die kleinen Fachwerkdörfer und die vielen Burgen und Schlösser und das Hügelland und überhaupt alles hier doch ziemlich vermissen würde, wenn ich sie nicht mehr direkt vor der Haustür hätte.
Das macht schon nachdenklich und so ein bisschen sentimental.
Was aber beileibe nicht die schlechteste Geisteshaltung ist, um an einem trüben, grauen Tag durch die Äcker und Wiesen des Rieds zu laufen und das Panorama der wolkenverhangenen Bergstrasse auf sich wirken zu lassen.
Und wer weiss, wie oft ich das noch kann… 😉

Strecke: 11,6 km
Zeit: Egal
Neue Strecke: Nein
Karte:
Erlenseerunde

Sonntag 16.05: Melibokus mit Nemo (10,1 km)
Hui. Ordentliches Wetter, mit warmen 15 Grad, schöner Fernsicht und sogar ein bisschen Sonne dann und wann.
Ist man gar nicht mehr gewöhnt, aber zum Laufen isses allemal nett.
Deshalb schnapp´ ich mir am frühen Abend dann auch noch mal den Nemo und lauf mit ihm in den Wald hoch.
Nebulös im Hinterkopf schwebt mir irgendwas davon vor, über den Darsberg ins Balkhäuser Tal zu laufen, aber als ich die große Hanglichtung an der Darsbergwiese erreiche und zum erstenmal runter in die Rheinebene schaue, ist das passé:
Von jenseits des Flachlands grüßt zwischen den Baumwipfeln der Taunus herüber, gestochen scharf sichtbar, trotz der 50 oder mehr Kilometer Entfernung, die zwischen ihm und meinem Standort liegt.
Ganz tolle Fernsicht, das will genutzt sein, also laufen wir weiter den Pürschweg hoch bis zur Melibokuskuppe.
Klappt prima, meinem Körper sind die geringeren Umfänge der letzten Zeit offenbar bestens bekommen. Anstatt Kampf und Krampf erzeugt jeder Schritt bergauf ein sanftes, angenehmes Wohlbehagen, das daran erinnert, dass Laufen keine dröge Pflicht ist, sondern ein wunderbares Stück Lebensqualität.
Zumindest für mich, Nemo muss nämlich schon ein bisschen kämpfen – gut zweistellige Grade und dazu auch noch warmes Sonnenlicht auf den grünen Westhängen, das ist fast schon ein bisschen zu warm für seine auf Schottland geeichten Terriergene.
Zum Glück haben wir´s nicht eilig, da geht das.
Schön gemächlich bergauf durch den satten, grünen Wald, vorbei an Darbserghütte und Hohe-Stich-Weg, weiter den Pürschweg entlang, und schließlich über den alten, rissigen Asphaltweg mit den drei Serpentinen hinauf auf den Melibokuskuppe.
Leider haben wir sie heute nicht für uns, ein paar biersaufende Halbstarke hocken auf der Terrasse und reden zu laut über tiefergelegte Autos (offenbar sind sie auch mit so einem hier hochgefahren, trotz des Fahrverbots und der Tatsache, dass es irgendwie gemogelt ist, wenn man sich den Melibokus nicht mit Muskelkraft erarbeitet), ohne die grandiose Aussicht auch nur eines Blickes zu würdigen.
Das irritiert ein bisschen.
Aber nur kurz, denn dann stehen wir an der Drachenrampe über dem Abgrund und können hinunter in die Oberrheinische Tiefebene schauen, die sich in atemberaubender Schönheit und Klarheit tief zu unseren Füßen im Abendlicht ausbreitet: Da sind die unzähligen Dörfer und Städte, umgeben vom Grün der Felder und Wälder, eingerahmt von den Höhenzügen des Nordpfälzer Berglands (samt Donnersberg), des Hunsrücks und des Taunus. Mittendrin der Rhein, ein golden glänzender Streifen im schrägen Sonnenlicht, am rechten Horizont die Frankfurter Skyline, vermeintlich zum Greifen nahe, direkt unter uns Alsbach samt Schloss, von dem aus sich die Bergstrasse nordwärts bis Darmstadt zieht.
Herrlich wie immer, auch wenn´s mir einen weiteren sentimentalen „damit isses vielleicht bald vorbei“-Moment beschert.

Lange bleiben wir nicht, so ganz ohne Bewegung im Wind wird´s schnell kühl, deshalb machen wir uns schon noch ein paar Minuten auf den Rückweg und laufen wieder den Pürschweg runter, die fünf Kilometer abwärts durch den Bergwald bis nach Hause, wo wir kurz nach Sonnenuntergang entspannt und erfrischt ankommen.
Melibokus ist einfach immer wieder schön…

Strecke: 10 km
Zeit: Keine Ahnung
Neue Strecke: Nein
Karte:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Erlenseeumrundung ??? 11,6 km
Do.
Fr.
Sa.
So. Melibokus mit Nemo ??? 10,1 km
Wochenlaufleistung 21,7 km

M.

Erweiterte Wochenübersicht: 2010 KW 17 (03.04 – 09.05.)

9. Mai 2010

Oh je, dieses mal bin ich echt spät dran mit der Wochenübersicht.
Da machen wir´s lieber kurz, schnell und schmerzlos, bevor ich noch mehr als eine ganze Woche in Verzug gerate:

Vier kleine Läufchen, aus Zeit-, Lust- und Wettergründen allesamt eher kurz und am Melibokusmassiv, meistens mit einem dankbaren Nemo im Schlepptau (denn bei 8 Grad und Nieselregen läuft der wie der sprichwörtliche VW Käfer).
Sollte eigentlich Anlass zu ein bisschem gepflegt-selbstmitleidigem Gemosere bieten, tatsächlich hat der Satz unambitionierter und unkomplizierter Runden richtig gut getan, sowohl körperlich (zwickende Waden werden besser) als auch mental (Kopf frei in stressiger Woche).
Da ist es dann auch gar nicht schlimm, wenn die Wochenkilometer nicht mit einer 5 oder 6 beginnnen… 😉

Mittwoch 05.05.: Rund um die Melibokuskuppe (11,1 km)
Einmal die Standardstrecke zum Melibokus hoch, aber nicht bis zum wolkenverhangenen Gipfel sondern einmal drumherum, auf Fahrweg, dem Weg über der großen Schneise am Südosthang (die Aussicht von hier haut mich jedesmal von den Socken – das ist glaube ich der einzige Ort, den ich kenne, von wo aus man prakrtisch alle großen Berge des vorderen Odenwalds sehen kann: Felsberg, Neunkircher Höhe, Krehberg, Tromm, sogar den Ölberg bei Schriesheim. Irgendwann muss ich hier noch mal mit der Kamera hin und das größte Laufblog-Pano aller Zeiten machen), Nibelungensteig und schließlich wieder am Westhang auf den Pürschweg und nach Hause.
Entspannt und angenehm, trotz feuchtkaltem Wetter.
Strecke: 11,1 km
Zeit: Egal
Neue Strecke: Nope
Karte:

Donnerstag 06.05.: Nee!
Ach du je! Fünf Grad und bindfadiger Dauerregen den ganzen Tag.
Nee, nee, nee, liebe Natur, da musst du ohne mich auskommen, ich bleib´ heute drin im Warmen!

Freitag 07.05.: Darsberg und Alsbacher Schloss (10,7 km)
Etwas freundlicheres Wetter, sogar die Sonne schaut dann und wann mal kurz zwischen den Wolken hervor. Nett.
Nemo und ich haben keinen Plan, wo´s hingehen soll, oben im Wald driften wir dann erst auf dem Bauernhöhen-Weg an die Nordostflanke des Melibokusmassivs, überqueren den Darsberggipfel, versuchen uns dann noch mal kurz am einsamen Hangwald über dem Balkhäuser Tal, und steigen schließlich via Pürschweg, Hobokenhütte, Eselsgrundweg, Alsbacher Schloss und den schönen, weitsichtigen Panoramaweg über den Alsbacher Weinbergen ab.
Strecke: 10,7 km
Zeit: Wer weiß…
Neue Strecke: Nein
Karte:

Samstag 08.05.: Herrenweg und Comoder Weg zwischen Alsbacher und Auerbacher Schloss (11,4 km)
Heute mal keine Start von daheim sondern vom nahen Alsbacher Schloss. Schließlich muss man dem Hund auch mal was Neues bieten, der verkümmert sonst intellektuell… 😀
Ganz klassische Joggerstrecke: Vom Alsbacher Schloss den Hoboken-Weg hoch, dann auf dem hochgelegenen Herrenweg um den Melibokus herum, noch ein Schlenker über die Lichtung auf dem Bergsattel südlich des Gipfels, dann über den Not-Gottes-Parkplatz auf den Burgenweg bis zum Parkplatz am Anfang des Auerbergs, auf Fahrweg und Schlossweg um die kleine Bergkuppe mit dem Auerbacher Schloss herum, auf der Strasse zurück zur Not Gottes und schließlich auf dem langen, bequemen Comoder-Weg in den mittleren Höhenlagen der Wälder am Melibokus zurück zum Alsbacher Schloss.
Der Hund zeigt übrigens auch am zweiten Tag laufen in Folge keine Ermüdungserscheinungen. Beeindruckend für jemand mit so einem gerinden Trainingspensum…

Strecke: 11,4 km
Zeit: Keine Ahnung
Neue Strecke: Naaah.
Karte:

Sonntag 09.05.: Kreuz und quer durch die Wälder über Alsbach (8,6 km)
Hm. Irgendwie hat´s ja schon was Befreiendes, wenn man sich nicht um 50+ Wochenkilometer sorgen muss.
Entsprechen starten Nemo und ich bei weiterhin durchwachsen-kühlem Wetter ein drittes Mal in Folge ohne festen Plan, einfach hoch in den Wald. Heute verschlägt´s uns erstmal auf den unmarkierten Pfad am Nordhang des Darsbergtals, dann nehmen wir den Jossaweg and der Ruine Jossa vorbei, umrunden die obersten Ausläufer des Hasselbachtals unterhalb der Darsberghütte, biegen spontan auf ein paar namenlose und unmarkierte Hangpassagen unterhalb vom Hohe-Stich-Weg ab, und laufen dann schließlich via Hoboken-Hütte, Geisbergkopf-Weg, Sperbergrund und den Alsbacher Brückenweg zurück nach Hause.
Nicht wirklich weit, aber dank viel Zickzack weiter als gedacht, das reicht.

Strecke: 8,6 km
Zeit: Jaja, die Zeit…
Neue Strecke: I wo.
Karte:

Insgesamt: Keine große Laufwoche, aber auch keine schlechte.
Hin und wieder tut das auch mal gut, bloß zum Dauerzustand sollte es natürlich nicht werden…

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Rund um die Melibokuskuppe ??? 11,1 km
Do.
Fr. Darsberg und Alsbacher Schloss ??? 10,7 km
Sa. Herrenweg und Comoder Weg zwischen Alsbacher und Auerbacher Schloss ??? 11,4 km
So. Kreuz und quer durch die Wälder über Alsbach ??? 8,6 km
Wochenlaufleistung 41,8 km

M.