Blogger Team Up: Nibelungensteig Teil 3 + Tromm und Weschnitztal mit Gerd und Foto (25,3 km)

22. Mai 2010

So!
Eeeendlich.

Seit einem Dreivierteljahr versuchen Gerd und ich, einen Termin für die Dritte gemeinsame Etappe auf dem Nibelungensteig zu finden. Irgendwas ist immer dazwischen gekommen: Keine Zeit, krank oder verletzt, oder auch einfach nur mieses Witterung (bei der wir nicht aufbrechen wollten, weil Teil 1 und Teil 2 jeweils bei Kaiserwetter stattgefunden haben, mit weniger wollten wir uns da nicht zufrieden geben).

Aber heute. Heute haut´s hin (lustigerweise auf den Tag genau ein Jahr, nachdem wir die erste Etappe gelaufen sind).
Gerd hat Zeit.
Ich hab´ Zeit (irgendwiesohalt…).
Niemand ist krank.
Niemand ist verletzt.
Und das Wetter ist ebenfalls traumhaft, quasi schon ein Frühsommertag mit grandiosem Sonnenschein aus schäfchenwolkenweißblauem Himmel und wohligen Temperaturen knapp über 20°.

Keine Ausreden, kein Verschieben, heute ist es so weit:
Nibelungensteig Teil 3.
Tief in den Odenwald rein, vom Gumpener Kreuz über Weschnitz, die Walburgiskapelle und Grasellenbach bis zum ehemaligen Ende des Steigs am Siegfriedbrunnen (ehemaliges Ende deshalb, weil die den Steig frecherweise um knappe hundert Kilometer verlängert haben, während der Gerd und ich auf Terminsuche waren. Pöh! :D).
Und weil dieses Stück für sich allein genommen ein bisschen kurz vor so einen herrlichen Tag wäre, ist als Dreingabe außerdem noch ein Abstecher auf die Tromm geplant, von wo aus wir dann runter ins Weschnitztal laufen wollen, zum Ziel in Rimbach.
Wahnsinnstour, das wird ganz groß!


Bester Laune mache ich mich am nicht mehr richtig frühen Vormittag auf den Weg in den Odenwald.
Sonne scheint, Himmel blaut, Wälder und Wiesen erstrahlen in unglaublich intensiven, satten Grüntönen, durch das offene Autofenster dringt der Geruch von Gras und Wald und Sommer. Auf den Weiden stehen glückliche Kühe und Pferde, die idyllischen kleinen Dörfer wirken allesamt aufgeräumt und freundlich, von der hochgelegenen Landstrasse an der Neunkircher Höhe kann man tief hinab ins Flachland schauen, bis rüber zum fernen Taunus, dessen mächtige Gipfel aus dem bläulichen Dunst über die frankfurter Skyline ragen.
Atemberaubend schön. Odenwald eben.

Punkt Viertel nach Elf treffen wir uns auf dem kleinen Parkplatz am Gumpener Kreuz, direkt auf der Passhöhe zwischen Gesprenz- und Weschnitztal:

Bild #1: Am Start. Blick vom Parkplatz am Gumpener Kreuz nach Norden, runter ins Gersprenztal

Kurze Begrüßung, ein bisschen Koordination (Gerds Frauen wollen die Molkerei in Hüttenthal und den Erlenbacher Bergtierpark besuchen, bevor sie uns in ein paar Stunden in Rimbach aufsammeln), und dann starten wir auch schon, mittenrein in den fantastischen Frühsommerspätvormittag.

Und zwar gleich mal bergauf, mit einem wunderbar fiesen Kaltstart für Puls und Atmung:

Bild #2: Nibelungensteig am Gumpener Kreuz

Direkt hinterm Gumpener Kreuz führt der Nibelungensteig nämlich hinauf in den Bergwald, einen Kilometer steil aufwärts, mit einer Durchschnittsteigung, die näher an 20% als an 10% liegt.
Das zieht gut rein!
Ich kenn´ das Stück immerhin schon, von einem abgrundtief miesen Krüppellauf mit Nemo im vorletzten Februar, deshalb weiß ich wenigstens, was uns erwartet.
Gerd hingegen darf das alles zum ersten Mal erleben, es macht ihm sichtlich Spaß (zumindest wenn ich sein herzhaftes und extrem kurzatmiges Fluchen richtig deute… :D):

Aufwärts…

Bild #3: Anstieg hinterm Gumpener Kreuz, ganz unten in den Wiesen vor dem Waldrand

…aufwärts…

Bild #4: Pfuuhajaaa. So ein bisschen merkt man die 20+% Steigung schon…

…Aussicht…

Bild #6: Kurzes VerschnaufAussichtspäuschen auf Viertel Höhe.
Blick nach Norden, das Gersprenztal runter zu Schloss Reichenberg (rechts vorne) bei Reichelsheim und weiter bis zum Otzberg (links am Horizont) am Nordrand des Odenwaldes

…aufwärts….

Bild #6: Vielleicht halbe Höhe. Vielleicht aber auch noch nicht…

…aufwärts…

Bild #7: Nicht im Bild: Die Wanderer mit Hundebegleitung, die uns die atemlos gejapste Frage, ob´s noch weit bis oben wäre, gerade mit einem ehrlichen aber defätistischen „Schon“ beantwortet haben. Grlghhjhjjrrrraaaaw.

…uuuuuuund oben:

Bild #8: Geschafft! Rechts im Vordergrund übrigens einer der regelmäßig aufgestellten verwitterten Grenzsteine, die die Grenze zwischen den Landkreisen Bergstrasse und Odenwald markieren

Kurz durchgeatmet (Gerd mosert heute kaum über das gerade bewältigte Stück, entweder gewöhnt er sich an die Steigungen, oder seine Puste ist noch nicht in ausreichendem Umfang zurückgekommen…), dann geht´s weiter, nun relativ eben durch den Hochwald an der Bergkuppe:

Bild #9: Nibelungensteig-Marker und die weiße Raute des OWK-Wanderwegs HW22

Der ist übrigens betörend schön: Es herrscht dieses tolle schummrig-grüne Dämmerlicht, das entsteht, wenn sich eine kräftige Mittagssonne im dichten Blätterdach verfängt, der weiche Waldboden ist mit einem Leopardenmuster aus tiefen Schatten und strahlendhellen Lichtplacken gemustert, Vögel singen, es riecht frisch nach trockener Erde und jungem Laub, der Weg ist wunderbar weich und bequem. So lässt sich´s laufen:

Bild #10: Ebenfalls nett: Laub- und Nadelwald wechseln sich hier oben ab, mal hat´s Eichen und Buchen, mal schlanke Fichten am Wegesrand, das gefällt

Einen knappen Kilometer nach dem Ende der Steigung macht der Steig einen großen Bogen abwärts und erreicht schließlich den Waldrand auf der anderen Seite der Kuppe…

Bild #11: Waldrand

…hoch über den Wiesen und Weiden des idyllisch in der Mittagsonne liegenden Ostertals:

Bild #12: Blick vom Nibelungensteig übers oberere Ostertal.
Ich würde ja gerne irgendwas zu den Bergen auf der anderen Talseite schreiben, aber ehrlich gesagt kenne ich die nicht – das ist schon so tief drinnen im Odenwald, da wird meine Ortskenntnis arg schnell arg löchrig…

Hier knickt der Nibelungensteig nach rechts und führt zusammen mit dem blauen Dreieck des HW17 auf einem freundlichen Feld- bzw. Waldweg…

Bild #13: Nibelungensteig/HW17 über dem Ostertal

…immer zwischen schattigen Forststücken und sonnighellem offenen Gelände wechselnd…

Bild #14: Die Helligkeitsunterschiede zwischen Licht und Schatten sind heute so intensiv, dass meine arme alte Kamera immer wieder Probleme mit der Belichtung kriegt

…vorbei an herrlich bunt blühenden fetten Waldwiesen…

Bild #15: Wiese am Kohlwald

…und smaragdgrünen Feldern und Hangweiden, über die man über das pastorale Ostertal zu den nahen, weitgehend unbekannten Odenwaldhöhe im Osten schauen kann:

Bild #16: Wir laufen übrigens immer noch direkt auf der Grenzen zwischen Odenwaldkreis und Kreis Bergstrasse, das erklärt die vielen Steinmarker am Wegesrand

So langsam geht´s auch wieder talwärts, erst über einen breite, vorgelagerten Höhenstufe…

Bild #17: Links des Ostertal, rechts das obere Weschnitztal, geradeaus die weitgehend unerlaufenen Höhenzüge des mittleren Odenwalds

…von der aus sich wieder mal großartige Ein- und Ausblicke in die pittoreske Mittelgebirchslandschaft eröffnen,…

Bild #18: Im Vordergrund: Rotes Nibelungensteig-N, blaues HW17-Dreieck sowie der lokale Marker O5.
Im Hintergrund: Die sonniggrünen Hang- und Hügelwiesen des Ostertals.

…dann zwischen kleineren Waldstücken und satten Frühsommerwiesen südostwärts…

Bild #19

…bis vor uns schließlich die Odenwaldörtchen Ober-Ostern und Weschnitz im grünen, flachen Talgrund zwischen den steilen Waldhängen in Sicht kommen:

Bild #20: Kurz vor Weschnitz- und Ober-Ostern. Dahinter ragt der Kapellenberg mit der Walburgiskapelle auf, unserem nächsten Ziel

Hübsches kleines Zwillingsdörfchen, links die obersten Häuser von Ober-Ostern, das sich als Ansammlung von Häusern und Höfen durchs ganze obere Ostertal bis hierher zieht, rechts das kompaktere Weschnitz, vor Ort lediglich getrennt durch eine Durchgangsstrasse, verwaltungstechnisch allerdings auch durch die Grenze der Landkreise Odenwald und Bergstrasse:

Bild #21: Die Grenze zwischen Weschnitz und Ober-Ostern

Der Nibelungensteig lotst uns halbrechts an der Durchgangsstrasse zwischen den Dörfern hindurch in Richtung Walburgiskapelle…

Bild #22: Da lang

…vorbei an ein paar freundlichen Wohnhäusern und einem kleinen Wegschrein…

Bild #23: Wegschrein im „Centwald“

…und schließlich am Rand einer herrlich bunten Sommerwiese voller Löwenzahn und Butterblumen…

Bild #24: Womöglich die „Schollwiese“

…auf einem schmalen Trampelpfad durchs weiche Gras…

Bild #25: Im Lauf geschossen. Gar nicht so übel…

…in den dunklen, schattigkühlen Hangwald am Kapellenberg, wo´s auf einem schlammigen Weglein am Rand eines Baches aufwärts geht.

Alte Holzbrücke über den Bach…

Bild #26: Brücke im Wald über Weschnitz

…Blick zwischen den Bäumen hindurch zurück über Weschnitz…

Bild #27: Weschnitz. Den Berg rechts sind wir gerade runtergekommen, mittig in der Scharte zwischen den Höhenzügen (aka dem oberen Weschnitztal) kann man in der Ferne den guten, alten Krehberg erkennen.

…über die zweispurige und praktisch verkehrsfreie B460 (kein Foto), am mitten im Wald versteckten Weschnitzer Friedhof vorbei (ein Foto, aber gar schröcklich verwackelt:

Bild #28: Friedhof in Unscharf)

...dann geradweges links den dicht bewachsenen Waldhang hoch…

Bild #29

…schön steil bergauf zur Walburgiskapelle, die in beeindruckender Hanglage hoch über den Dörfern throhnt.

Auch dieser Aufstieg hat´s in sich: Als schmaler Pfad windet sich der Steig in einem guten Dutzend scharfer Serpentinen den Kapellenberg hinauf, Haarnadelkurve um Haarnadelkurve aufwärts.
Schon ein bisschen anstrengend, hier in der prallen Mittagssonne (und zwischen überraschend zahlreichen Wanderern) hochzulavieren, aber landschaftlich wunderschön, zumal an der steil abfallende Bergflanke direkt neben dem Weg eine kahle Sturmschneise klafft, durch die man mit jeder neuen Höhenkurve einen schöneren Blick hinunter ins Tal hat:


Bild #30: Aufstieg zur Walburgiskapelle die Erste, kurz vor Serpentine drei. Alles fit!


Bild #31: Aufstieg zur Walburgiskapelle die Zweite, Serpentine fünf – als würde man geradewegs in den strahlendblauen Himmel reinlaufen


Bild #32: Aufstieg zur Walburgiskapelle die Dritte: Hier (also bei Serpentine fünf) hat man auch schon einen schönen Blick über Oster- und Gersprenztal…


Bild #33: Aufstieg zur Walburgiskapelle die Vierte…der allerdings zwei Serpentinen weiter (also bei Nr. sieben) gleich noch ein Stückchen besser ausfällt. Die Anstrengung lohnt sich also.


Bild #34: Aufstieg zur Walburgiskapelle die Fünfte: Serpentine Neun – Puuuh, hört das eigentlich irgendwann auch mal wieder auf?


Bild #35: Aufstieg zur Walburgiskapelle die Sechste: In Serpentine zehn zeigt sich die Kapelle zum ersten Mal.
Aber bis da oben sind´s noch ein paar knackige HMs. Huijuijui… 😀

Und dann sind wir fast oben.
Eine Art Terrasse im Hang, von der man für den Aufstieg mit einem grandiosen Ausblick nach Westen belohnt wird…

Bild #36: Direkt unten liegen Weschnitz und Ober-Ostern, dahinter kann man Lindenfels über dem Schlierbachtal erkennen

…und von der eine steile, unebene Treppe direkt hinauf zur Walburgiskapelle führt…

Bild #37: Walburgiskapelle

…einer freundlichen, kleinen Kirche aus grobem Naturstein…

Bild #38: Statue und Inschrift über dem Portal

…mit spartanisch eingerichtetem Innenraum:

Bild #39: Allzugroße Gruppen kriegt man da aber nicht rein…

Oh, und noch mehr Aussicht gibt´s hier oben natürlich auch.
Traumhaft:

Bild #40: Ostertal und Gersprenztal, mit Schloss Reichenberg unter dem Horizont in der Bildmitte


Bild #41: Oberes Weschnitztal, Lindenfels, im Hintergrund die vertrauten Berge des vorderen Odenwalds

Wir verschnaufen kurz, trinken was (ich hab´ mir für heute extra die erste Isoplörre des Jahres gemixt. Pisswarm und nicht besonders wohlschmeckend, erfrischt aber trotzdem ein bisschen), dann geht´s nochmal schnell um das Gebäude rum, über den Platz für Gottesdienste im Freien…

Bild #42

…an der Kapellenrückseite…

Bild #43: Walburgiskapelle von hinten

…bevor wir dem Nibelungensteig weiter ostwärts folgen, tiefer in den hellen, warmen, wohlduftenden Hochwald auf dem breiten und relativ ebenen Plateau des Kahlbergs.

Kurz nach der Kapelle stoßen wir auf einen Rastplatz an der Hangkante, von dem aus es noch einmal einen grandiosen Blick nach Norden gibt…

Bild #44: Schööööön! Ostertal und Gersprenzal, dahinter der Höhenriegel der Neunkircher Höhe – ein strahlender Traum in Blau (Himmel), Weiß (Wolken) und Grün (Berge und Weiden)

…dann folgen zwei wunderbar entspannte Kilometer im tiefen Wald, auf denen der Nibelungensteig einen großen Bogen nach Südosten beschreibt:


Bild #45: Nibelungensteig am Kahlberg


Bild #46: Markstein, der daran erinnert, dass Karl der Große hier vor mehr als 1200 Jahren die Grenzen der Mark Heppenheim gezogen hat


Bild #47: Zwischenzeitlich geht´s auch mal wieder ein bisschen bergauf, aber sehr zivil und gemäßigt…


Bild #48: …und vor allem nicht lang, denn kurz darauf beginnt bereits der lange, angenehme Abstieg in Richtung Grasellenbach


Bild #49: Angesichts der Sturmschäden macht der Kahlberg seinem Namen hier alle Ehre.


Bild #50: Immer schön bergab

Nach 10 bis 15 geruhsamen Minuten erreichen wir den Waldrand am oberen Ende des Gaßbachtals, einer langgezogenen Wiesenlichtung, die sich zwischen den bewaldeten Bergrücken talwärts bis nach Grasellenbach zieht:

Bild #51: Am oberen Rand des Gaßßbachtals

Hier geht´s links, ein paar hundert Meter den alten, unebenen Asphaltweg an der östlichen Talseite runter…

Bild #52

…dann gleich wieder rechts, vorbei am idyllisch gelegenen Café Bauer

Bild #53: Café und Konditorei Bauer im Gaßbachtal. Hier gibt´s einige der besten Kuchen, Torten und Pralinen in ganz Südhessen. Leider nicht für uns, wir wollen ja laufen, (noch) nicht schlemmen

…die andere Talseite hoch und wieder in den Wald:

Bild #54: Wieder aufwärts

Eigentlich völlig unnötig, diese Steigung, denn im Prinzip könnte man im Grund des Gaßbachtals bequem bis nach Grasellenbach runterlaufen. Aber das war den Planern des Nibelungensteigs wohl zu einfach, deshalb lotsen sie uns hier noch mal richtig schön ein Stück den Talrand hinauf.
Und zwar richtig knackig steil:

Bild #55: Was der Gerd zu diesem Anstieg zu sagen hat, könnt ihr dank der Segnungen der modernen Telekommunikations- und Aufnahmetechnik hier nachhören und -schauen. 😀

Sind aber nur ein paar Meterchen, das lässt sich – rotgesichtig und ein bisschen japsend – aushalten, und danach geht´s auch schon gleich wieder ebenerdig bis leicht abschüssig weiter, durch die schattig/sonnigen Waldhänge über dem Gaßbachtal südwärts in Richtung Grasellenbach:

Bild #56


Bild #57: Am Wegrand finden sich hier immer wieder solche Tafeln, auf denen die Nibelungensage nacherzählt ist.
Das gefällt (und bietet dem Gerd die Möglichkeit zum ganz intensiven Textstudium. Natürlich nur rein interessahalber, mit Atemschöpfen nach dem kurzen fiesen Ansteig von eben hat das selbstverständlich nix zu tun… 😉


Bild #58: Unterwegs treffen wir diese Blindschleiche, die offenbar entweder komatös, tot oder vollkommen desinteressiert ist. Foto
grafiert wird sie trotzdem.

Insgesamt vielleicht knapp zwei Kilometer, dann hört der Wald wieder mal auf und wir laufen unvermittelt in Gras-Ellenbach ein, das sich selbst als „das grüne Herz“ des Odenwalds bezeichnet:

Bild #59: Einlauf in Gras-Ellenbach (Merke: Die Verbandsgemeinde heißt Grasellenbach OHNE Bindestrich, der Hauptort Gras-Ellenbach MIT Bindestrich).

Hübsch hier: Kleines Kur- und Touristendorf umgeben von hellgrünen Weiden und dunkelgrünen Waldhängen, gepflegte alte Häuschen, Brunnen…

Bild #60

…riesigen Wegweisertotempfähle…

Bild #61

…und überraschend viele Hotels und Pensionen, gerne auch mal mit Nibelungenthema:

Bild #62: Allerdings sind nicht alle Gras-Ellenbacher Hotels so apart wie die hier abgelichtete Front des „Siegfriedbrunnen“ vermuten lassen würde – ein paar bauliche Grausamkeiten, die überhaupt nicht in die liebliche Mittelgebirgslandschaft passen wollen und Gerds Archtitektenblut in Wallung bringen, finden sich hier leider auch.
Aber der positive Eindruck überwiegt allemal.

Wir laufen mitten durch den schläfrigen Ortskern (wenn an einem so wunderbaren Pfingstsamstag wie heute nicht mehr los ist, lässt das wenig Gutes für den lokalen Fremdenverkehr erhoffen – jammerschade eigentlich, denn diese Ecke hier hinten ist einfach traumhaft schön), immer brav dem roten N-Marker hinterher, der uns nun zum Siegfriedbrunnen in den Wäldern über dem Dorf führen soll:

Bild #63: Ist übrigens „sagenumwoben“, dieser Siegfriedbrunnen.
Zumindest wenn man dem Schild glauben möchte…

Über die Guntherstr./L3105 in der Dorfmitte…

Bild #64: Guntherstr./L3105 in Gras-Elllenbach

…dann die Siegfriedstr. hinauf…

Bild #65: Siegfriedstr.

…die schon nach wenigen Metern aus dem Ort hinausläuft und über sonnenbeschienene Sommerweiden voll glücklicher Odenwaldkühe…

Bild #66: Das obligatorische Odenwaldfotolaufberichtskuhfoto, heute mal in Extrabreit

…und schöner Ausblicke über Gras-Ellenbach…

Bild #67: Blick zurück nach Gras-Ellenbach

…zum Wald am Spessartkopf führt, wo es wieder mal auf urigen Wegen und Pfaden im Schatten des smaraggrün leuchtenden Blätterdachs steil bergauf geht

Bild #68: Nibelungensteig kurz vor dem Siegfriedbrunnen

…und bergauf…

Bild #69

…und bergauf:

Bild #70

Puuuuuuuh.
Da stellen sich so langsam doch die ersten leichten Ermüdungserscheinungen ein – Gerd hat in letzter Zeit etwas zu viel trainiert, ich etwas zu wenig. Das Ergebnis ist das Gleiche: So ganz taufrisch sind wir nicht mehr.
Aber zum Glück haben wir´s ja nicht eilig, da darf man auch mal ein paar Meterchen gehen, besonders natürlich wenn man in so entzückend-natürlicher Umgebung unterwegs ist wie wir heute.

Und soo lang ist der harte Aufstieg sowieso nicht – vielleicht 600 m., dann mündet das schmale Pfädchen in den breiten, bequemen „Alten Postweg“, auf dem es noch ein paar Meter weiter ostwärts durch den hellen, warmen Kiefernwald geht, bevor uns Nibelungensteig und Franken-Hessen-Kurpfalz-Weg (rotes Plus)…

Bild #71: Die Marker der Stunde

…vom Postweg ab leiten und über einen Satz wurzlig-schmaler Stufen…

Bild #71: Pfad zum Siegfriedbrunnen

…hinauf zur kleinen Lichtung mit dem Siegfriedbrunnen geleiten:

Bild #72: Am Siegfriedbrunnen

Das ist er also, der berühmteste mutmaßliche Tatort der deutschen Literaturgeschichte, der Ort, wo der finstere Hagen einst den strahlenden jungen Recken heimtückisch und feige gemeuchelt haben soll, mit einem Speerstoß in den Rücken, an der einzige Stelle an Siegfrieds Körper, die nicht vom Blut des Drachen Fafnir unverwundbar gemacht worden war (wobei ich das inzwischen ja etwas differenzierter sehe – schließlich handelt Hagen verantwortungsvoll aus Staatsräson, und Siegfried ist ehrlich gesagt ein ziemliches Riesenarschloch. Lest ruhig mal die Nibelungensage, wenn ihr mir nicht glaubt…).

Naja, zumindest behaupten die Grasellenbacher, dass der Mord an Jung-Siegfried hier geschehen sein soll, Belege gibt es angesichts der mythologisch-verklärten Qualität der Nibelungensage natürlich keine – dafür aber mindestens ein halbes Dutzend anderer Orte im und um den Odenwald, die den Tatort ebenfalls für sich beanspruchen.
Man kann sich also letztlich aussuchen, wo man den Mord an Siegfried gerne hätte.

Und dafür ist der Grasellenbacher Siegfriedbrunnen auf jeden Fall ein passender Ort, mit dem kühlen Rinnsal, das aus einem Felsen sprudelt…

Bild #73: Der Siegfriedbrunnen

…und der leicht angewitterten Steintafel mit dem archaisch formulierten Gedenktext, die daneben steht:

Bild #74: Siegfriedbrunnentafel

Natürlich kann ich da nicht wiederstehen und knie kurz nieder, um ein bisschen Wasser aus dem kalten Rinnsal zu schöpfen und zu trinken (schmeckt net so doll).
Gerd verzichtet darauf, mir derweil einen Speer in den Rücken zu stoßen.
Das finde ich sehr nett von ihm…

Und dann heißt´s Abschied nehmen vom Nibelungensteig.
Wenn wir die heutige Tour vor ein paar Monaten gemacht hätten, wäre er sowieso hier zu Ende gewesen, gut 40 Kilometer nach seinem Anfang in Zwingenberg am Fuß des Melibokus. Seit seiner Verlängerung vor ein paar Monaten führt er zwar weiter nach Osten, tiefer in den Odenwald hinein bis ins ferne Franken.
Aber das steht heute nicht auf dem Plan (irgenwann mal, vielleicht?).
Stattdessen machen wir uns auf den Rückweg nach Westen, wieder in die etwas bekannteren Gefilde des Überwalds.

Wieder ein kleines Stück den Alten Postweg zurück, dann biegen wir links auf den Spessartskopf-Weg ab…

Bild #75: Dabei gibt´s noch mal einen schönen Ausblick über Gras-Ellenbach

…der in mehreren einigen Serpentinen die dicht bewaldeten Hänge des gleichnamigen Berges hinabführt und uns schließlich am oberen Rand des kleinen Dörfchens Wahlen deponiert, das südlich von Gras-Ellenbach in den flachen, grünen Talgrund drapiert ist:

Bild #76: Am oberen Rand von Wahlen

Hier geht´s schön weiter abwärts, den Fuchsfpfad und den Siegfriedring hinunter und das in der prallen Frühnachmittagssonne, die so langsam eine wirklich erstaunliche Kraft an den Tag legt – Bullenwarm und trocken, das macht durstig. Nur gut, dass noch Isoplörre da ist, denn unterwegs nachtanken geht nicht:

Bild #77: „Kein Trinkwasser“ im Wahlener Dorfbrunnen…

Im Dorfkern überqueren wir zum zweiten Mal die L3105 (die hier Nibelungenstr. heißt) und laufen am Rand der Volkerstr./L3345 weiter nach Westen, in einem leichten Bogen um die Südflanke des steilen Hammelbergs herum, während Wahlen sich nach und nach in drachenbewehrten Grünanlagen…

Bild #78: Kuno, der Wahlener Grünanlagendrache neben der Volkerstr., der übrigens kein Klettergerüst ist

…und immer weniger werdenden hübschen Wohnhäusern am Strassenrand verliert und schließlich ganz zu Ende ist.


Bild #79: Hier versuche ich mich auch noch mal an einem Selbstportrait mit Gerd aus dem Lauf heraus.
Klappt eigentlich gut, nur an der Sache mit der Zunge sollte ich vielleicht noch ein bisschen arbeiten… 😀

Nur 200 m. später ist dann schon Scharbach, das nächste winzige Odenwalddörfchen, das keinen echten Kern hat, sondern eigentlich nur aus einem großen Bach- und Wiesental besteht, in dem immer wieder vereinzelte Höfe und Häusergruppen aneinandergereiht sind.

Wir laufen links die Trommstr. hoch.
Wunderbar idyllisch, wenn auch offenbar mitten in der mittäglichen Siesta versunken, denn außer uns sind hier nur ein dicker Knabe mit einer Tröte (den ich nicht fotografiere, er hätte wahrscheinlich auch gar nicht ins Bild gepasst) und ein paar vierbeinige Scharbacher unterwegs:

Bild #80: Wie z.B. dieser etwas müde wirkende Retriever vor dem Hotel „Zum Kühlen Grund“…


Bild #81: …oder diese Obligatorischenodenwaldfotolaufberichtskühe, die eigentlich mit irgendwelchen Ferkeleien beschäftigt waren und nur kurz fürs Bild damit aufgehört haben, zu rammeln wie die Karnickel

Insgesamt ein guter Kilometer am verwaisten Straßenrand…

Bild #82: Trommstr. in Scharbach

…vorbei an freundlichen Wohnhäusern und hübschen alten Gehöften…

Bild #83

…dann geht links zwischen den Gärten ein schmaler Grasweg mit der Markierung Wa2 (Tromm-Weg) ab, der sanft aufwärts durch die blühenden Wiesen zum Wäldchen am Hubenstrich führt…

Bild #84: Tromm-Weg kurz nach der Scharbacher Tromm-Str.

…erst ein Stück an diesem entlangschrammt…

Bild #85: Kurz vor dem Hubenstrich

…dann im kühlen Schatten der Bäume mitten hindurch führt, direkt danach den Kirchweg zwischen Scharbach und Kocherbach überquert, und schließlich zum letzten richtigen Anstieg des heutigen Tages ansetzt, erst durch sattgrüne Weiden…

Bild #86: Übrigens immer noch der Trommweg

…und einen steilen aber schmalen Hangwaldstreifen über der K27 hinauf zum breiten Gipferücken der Tromm:

Bild #87: Kurz vor oben

Das fällt jetzt schon ein bisschen schwer – immerhim ist die Tromm der fünfthöchste Berg im Odenwald, und auch wenn der Anstieg von Osten, den wir gerade hochlaufen, einer der angenehmeren auf den Höhenrücken ist, machen sich so langsam die Hitze, der Durst und die bereits gelaufenen Kilometer bemerkbar.
Ist schön, aber strengt auch richtig an.

Und dann sind wir oben.
Über eine Streuobstwiese, an deren Rand ein paar friedliche Esel weiden, geht es die letzten paar steilen Meter hinauf bis zu den ersten Häusern der lose über den gesamten Bergrücken verstreuten Siedlung auf der Tromm, die heute irgendwie viel wärmer und grüner wirkt, als ich sie von meinem letzten Besuch im Januar in Erinnerung habe (was aber vielleicht daran liegen könnte, dass heute weder Tiefschnee noch fette Minusgrade herrschen… ;)):

Bild #88: Puuha.

Kurz durchatmen und weiter (denn wir sind zeitlich mal wieder ordentlich in Verzug…). Und zwar westwärts über den Bergrücken, zwischen freundlichen Häusern und Wiesen und Weiden…

Bild #89: …mit Wohnwagenpferden…

…die Birkenstr. hoch, vorbei am Odenwald-Instutitut, vor dem ein paar Kunstwerke das ohnehin grandiose Landschaftsbild mit seinem schönen Panoramablick über die Höhen des mittleren Odenwalds veredeln…

Bild #90: Kunstwerke vor dem Odenwald-Institut, im Hintergrund erkennt man der Hardberg bei Abtsteinach.


Bild #91: Und noch ein Kunstwerk, dieses Mal unter strahlendblauem Himmel

…und weiter den Main-Stromberg-Weg hoch, der uns nach ein paar hundert Metern im angenehm frischen Hochwald…

Bild #92: Main-Stromberg-Weg durch den Wald auf der Tromm

…direkt zum Fuß des Irene-Turms führt, von dem man einen phänomalen Blick über den Odenwald hat:

Bild #93: Irene-Turm

Den darf man sich natürlich nicht entgehen lassen, selbst wenn man den Gerd dazu einladen muss, weil er zwar den Gegenwert eines Kleinwagens in unnötigem Laufequipment am Leib trägt, aber kein Bargeld dabeihat.
Immerhin, ein Euro pro Person für eine Irene-Turm-Besteigung, that´s darn good value.

Und noch einmal aufwärts, dieses mal keine natürliche Steigung sondern die ausgetretenen Holzstufen im kühlen, modrig riechenden Turminneren, bis hinauf zur Aussichtsplattform:

Bild #94: Ich wiederhole: Puha!

BOAH!
Grandios.
Ich zitiere mich einfach mal selbst, aus meinem ersten gebloggten Besuch im Januar:

AUSSICHT!!!
Und was für eine – der Irene-Turm steht nicht nur höher als die umliegenden Höhenzüge, sondern zudem auch noch direkt an der Abbruchkante, wo der breite Bergrücken der Tromm steil ins Weschnitztal abfällt, entsprechend ist die Sicht von hier oben atemberaubend


Bild #95: Blick nach Süden übers Weschnitztal bis hin zur Bergstrasse bei Weinheim (erkennbar an der Wachenburg in der Bildmitte), hinter der sich die weite, diesige Rheinebene öffnet.


Bild #96: Blick nach Norden, auch übers Weschnitztal (das ist wirklich riesig), zum Krehberg und der Knodener Höhe


Bild #97: Dazu dann noch ein erquicklicher halber Liter wunderbar kühler Pepsi, frisch erworben an der Turmkasse – so sieht Laufgenuß aus!

Dann wird abgestiegen.
Erst vom Turm, dann von der Tromm.
Und das geht so: Auf dem Main-Stromberg-Weg zurück bis zum Waldrand vor dem Odenwald-Institut, dort dann links auf den Irene-Turm-Weg (gelbe 2), der als wurzeliges Pfädchen durch den stimmungsvoll-ausgeleuchteten Wald an der der Hangkante nordwärts führt…

Bild #98: Zwischendurch kann man dabei auch mal den Tromm-Sendemast zwischen den Wipfels aufragen sehen

…und nach einem knappen halben Kilometer auf den OWK-Wanderweg HW26 trifft, dessen weißes Dreieck uns von nun an die steilen Trommhänge hinunter bis zum Ziel nach Rimbach im mehrere hundert Meter tiefer gelegenen Weschnitzal bringen soll:

Bild #99: HW23 und Irene-Turm-Weg

Schöner Weg.
Der Wald am steilen Westhang des mächtigen Bergmassivs liegt voll in der Nachmittagsonne, die aber kaum durch den Baldachin des dichten Blätterdachs dringen kann. Folgerichtig ist die Landschaft von einem warmen, grünleuchtenden Schummerlicht erfüllt, das wunderbar stimmungsvoll ist, besonders angesichts der vielen moosigen Felsformationen am Wegrand…

Bild #100: Findlinge unter der Tromm

…und der unzähligen kleine Rinnsale und Bächlein, die nicht nur die dicht bewachsenen Hänge hinabplätschern, sondern sich zum Teil auch häuslich auf dem HW23 eingerichtet haben:

Bild #101: Hübsch aber sumpfig

Nach ein paar Zickzackserpentinen wird´s schließlich richtig steil, plötzlich stürzt sich der HW23 in einem kleine Hohlweg zwischen den Bäumen geradewegs den Hang runter, mit einem Gefälle, das einen richtig froh macht, dass man hier nicht hochlaufen muss:

Bild #102: HW23 – jetzt auch ins kniescheibenknirschendsteil

60 HM (auf knapp 250 m. Strecke) weiter unten beruhigt er sich allerdings schon wieder und führt nun auf flacheren, deutlich weniger steilen Pfaden…

Bild #103: HW23, nun wieder sehr manierlich

…bis hinunter zum Ende des Walds über dem lieblichgrün in der Frühsommersonne strahlenden Weschnitztal.


Bild #104: Nochmal obligatorischeodenwaldfotolaufberichtsfotokühe, dieses Mal am Rand des Weschnitztals über den Fuhrhöfen. Der Gerd hätte gerne, dass sie ein bisschen für die Kamera posieren, doch seine Bemühungen scheitern an den sehr begrenzten intellektuelen Kapazitäten der begriffstutzigen Bovinen, die seine Bemühungen mit verständnislosem Glotzen (oder Stieren?) quittieren

Raus ins Hügelland…

Bild #105: Ins Weschnitztal

…mit seinen weiten, wunderschönen Rundungen, auf denen wir weiter abwärts laufen.
Wäre unsagbar schön und bequem, wenn da nicht die inzwischen ganz schön schweißtreibende Wärme wäre.
So ist es eben nur sagbar schön und bequem 😉 :

Bild #106: Nicht ganz perfektes Weschnitztal-Pano. Rechts wieder der Krehberg, links vorne sieht man bereits Rimbach


Bild #107: Nicht mehr weit…


Bild #108: Noch weniger weit…


Bild #109: Duuuuachalten…


Bild #110: Hügelwiesen allenthalben

Uuuuund – Rimbach:

Bild #111: Einlauf nach Rimbach

Das letzte Stück runter in den Ortskern kenne ich sogar – die Brunnengasse, hier hab´ ich mich bei meinem allerersten Besuch in Rimbach vor drei Wochen heillos verirrt und bin vom ekeligsten und nässesten Platzregen aller Zeiten begossen worden.
Heute ist es definitiv angenehmer:

Bild #112: Brunnengasse in Rimbach

Runter zum Marktplatz…

Bild #113: Rimbacher Marktplatz

…und von dort aus links die Rathausstr. runter, zwischen diversen noch etwas verschlafen wirkenden Volksfestbuden hindurch…

Bild #114: Rathausstr. mit Rimbacher Pfingstmarkt, der aber wohl erst gegen Abend so richtig zum Leben erwachen wird

…bis an die Staatstr., wo wir von Gerds Besserer Hälfte und Gerds Besserem Viertel in Empfang genommen werden.

Und fertig.

Na ja, zumindest fast. Zum Abschluss fahren wir nämlich noch mal alle zusammen zu einem verspäteten Mittagessen hoch in die wunderschön gelegene Waldgaststätte Altlechtern, die versteckt in einem Seitental des Tromm-Massivs über Fürth liegt.
Nette Gesellschaft, kalte Cola, ein leckeres Hacksteak mit Schafskäsefüllung in Knoblauchsoße:

Bild #115: Leider hatte ich so einen Kohldampf, dass ich vergessen habe, vor dem Essen ein Foto zu machen.
Stattdessen gibt´s heute mal eins von nach dem Essen… 😀

Der perfekte Ausklang, sowohl für einen perfekten, herrlichen, schön anstrengenden Lauf bei Kaiserwetter in einer der schönsten Ecken des Odenwalds als auch für das Projekt Nibelungensteig, dass damit – zumindest vorläufig – zu Ende ist.
Wunderbar!

Gerds Version der Ereignisse findet ihr hier.

Strecke: 25,3 km
Zeit: Viel. Wie sich das gehört.
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 82,37% (20,84 km von 25,3 km)
Karte:

M.

Advertisements

16 Antworten to “Blogger Team Up: Nibelungensteig Teil 3 + Tromm und Weschnitztal mit Gerd und Foto (25,3 km)”


  1. […] Diesmal hat er sich ein bisschen viel Zeit gelassen um seinen Bericht zu veröffentlichen. Aber es hat sich gelohnt! Hier gibt´s Matthias Bericht vom 3. Teil des Nibelungensteiges. […]


  2. […] viel von der Gegend geboten. Dafür nochmal Danke! Seinen Bericht gibt´s nach der Fertigstellung hier. Da könnt ihr wesentlich mehr Hintergründe und Besonderheiten erfahren als bei […]

  3. Bernd Says:

    Ein wunderschöner Lauf den ihr da erlebt hat und wieder 115 schöne Bilder. 🙂

  4. matbs Says:

    Hi Bernd,

    ja, da hat sich das endlose Warten wirklich mal gelohnt.

    Bloß das mit den Bildern ist nicht so ganz richtig, tatsächlich waren´s am Ende mal wieder über 250 (aber zugegebenermaßen nicht alle schön)… 😉

    Gruß aus dem aprilwettrigen Südhessen

    Matthias


  5. […] zum Anlass nimmt, das ganze oder Teile davon läuferisch zu bewältigen (z.B. Gerd, Matthias kürzlich und viele andere). Die meisten, die auf dem Nibelungensteig unterwegs sind, sind aber […]

  6. Daniel Kopp Says:

    Habt ihr da etwa geschwitzt? 😛
    Sieht doch nach einem schön abwechslungsreichen Lauf aus. Erinnerts micht teilweise an auch an mein Alpenvorland.

    Gerds Zerfall von Bild #25 bis #79 ist schön dokumentiert. Frei nach dem Motto: Bring mir den ja bloß nicht müde nach hause.

    • matbs Says:

      Ein bisschen vielleicht. Hie und da… 😀

      Abwechslungsreich und schön war´s auf jeden Fall, aber das hatten wir ja auch extra so geplant (langweilig und unschön machen wir dann vielleicht beim nächsten Mal 😉 ).
      Das Alpenvorland ist aber glaub´ ich katholischer…

      Und so richtig zerfallen waren wir bei der 79 noch gar nicht, das ist kurz darauf schon noch etwas schlimmer geworden.

      Apropos schlimmer: Sorry, ich will schon bei Tagen meinen RÜckstand auf deiner Seite aufholen, aber das wird immer mehr und mehr und ich trau´ mich nicht so recht.
      Aber ich arbeite dran!

  7. Evchen Says:

    Hallo Siegfried,

    es freut mich auch, daß Gerd davon abgesehen hat, den Hagen zu mimen. 😉
    Hach, man liest ja bei fast jedem Deiner Sätze die Freude über das Blubwetter raus und Gerd ist ja noch freundlich. Mir wären wahl ganz andere Wörter als „Scheiß“ entfleucht. 😀

    Im Übrigen bin ich Dir dankbar, daß Du einen leeren Teller fotografiert hast, weil ich Deinen Bericht mal wieder hungrig auf der Arbeit gelesen habe, ähä.

  8. matbs Says:

    Ich hab´ natürlich vorher dezent überprüft, ob der Gerd einen Speer dabei hat oder auf mein Wams ein Kreuz eingestickt ist.
    War nicht der Fall, also hab ich´s riskiert.
    Gaaaanz Heldenhaft eben… 😀

    Dem Gerd wären bei dem kleinen Anstieg sicher auch andere Wörter rausgerutscht, aber für mehr als eine Silbe hatte er wohl keinen Atem mehr.

    Und der nächste volle Teller ist schon abfotografiert und harrt nur noch seiner Veröffentlichung. Natürlich extra für dich! 😉

  9. Laufhannes Says:

    Meinetwegen könnt ihr so eine Tour gerne jedes Wochenende machen. Gefällt mir. Wobei, ich fand das gar nicht so anstrengend. *grins* Ihr als Bergziegen müsstet das doch inzwischen gewohnt sein, hm? 😉

  10. matbs Says:

    Meinetwegen eigentlich auch.
    Aber Wetter, Termine und Zeit haben da dummerweise auch immer mal wieder ein Wörtchen mitzureden, und die sind zuweilen doch ein Haufen elender Defätisten.

    Und soo anstrengend war´s dann auch eigentlich nicht, da haben die kleinen Trainingsmängel glaub ich eine größere Rolle gespielt als die Anstiege… 🙂


  11. […] Dazu einige wunderschöne Touren in der mittelbaren Umgebung, entweder in Gesellschaft, wie mit Gerd auf dem Nibelungensteig oder mit Boris im Taunus, oder alleine, in der Pfalz, in Rheinhessen, im Odenwald oder der […]


  12. […] Dazu einige wunderschöne Touren in der mittelbaren Umgebung, entweder in Gesellschaft, wie mit Gerd auf dem Nibelungensteig oder mit Boris im Taunus, oder alleine, in der Pfalz, in Rheinhessen, im Odenwald oder der […]


  13. […] des Wanderweges zum Anlass nimmt, das ganze oder Teile davon läuferisch zu bewältigen (z.B. Gerd, Matthias kürzlich und viele andere). Die meisten, die auf dem Nibelungensteig unterwegs sind, sind aber […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: