Sommerabendlauf im Heppenheimer Hinterland: Heppenheim – Erbach – Kirschhausen – Wald-Erlenbach – Steigkopf mit Foto und neuen Schuhen (13,1 km)

20. August 2010

So ganz verstehen tu´ ich´s ja nicht: Irgendwie hab´ ich gerade festgestellt, dass meine Laufschuhe total alt und rissig und kaputt und ausgenudelt sind.
Was überhaupt gar keinen Sinn macht, denn eigentlich sind die doch noch nigelnagelneu!
Schließlich hab´ ich sie gerade erst diesen Januar gekauft Januar gekauft, die können doch nicht schon wieder durch sein!

Leider reichen beträchtlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der kreativen Realitätsverneinung angesichts von auseinanderfallendem Schuhwerk letztlich nicht aus – schweren Herzens muss ich mir eingestehen: Schon wieder ein Paar Schuhe verschlissen. Beinahe schon in Rekordzeit, wirklich bedenklich, wie wenig so ein moderner Laufschuh aushält (ich kann mich noch erinnern, damals in den Nullerjahren, da hatten wir noch Laufschuhe, die haben 2000 Kilometer gehalten. Aber sowas wird heute ja nicht mehr gebaut…).

Also müssen Neue her, am besten bevor´s anfängt weh zu tun oder mir die Dinger irgendwo in der Pampa an den Quanten desintegrieren.

Zum Glück gibt´s ja das Schuhhaus meines Vertrauens, da geh´ ich vorbei und bestell einfach fix ein neues Paar.
Natürlich wieder genau dieselben wie die letzten beiden Male (Brooks Testosteron oder so ähnlich, in Extrabreit, weil, ich hab´ ja das Gegenteil von ´nem schlanken Fuß…).
„Keine Experimente“ hat schon der faltige Altkanzler vom Rhein gesagt, damals als die Welt noch jung und die Vorhänge noch aus Eisen waren, und da hat er gar nicht so unrecht gehabt, finde ich…

Einen Tag später sindse dann da, die Neuen.
Dieses Mal wieder in Weiß, einfach so, weil mir die Farbe von den Dingern sowas von am Allerwertesten vorbei geht, dass ich bei der Bestellung keine Wünsche geäußert hab´.
Immerhin, kammer se wenigstens auch aufm Familienfoto auseinanderhalten ;):

Bild #1: Zwei Generationen Brooks Dopamine (oder so ähnlich) – links alt und grau und fertig, rechts jung und strahlend weiß und jungfräulich unverbraucht

So.
Und was macht man mit neuen Schuhen?
Richtig! Einlaufen.
Und zwar nicht auf irgendeiner ollen dooflangweiligen Standardrunde, nee nee nee, für den ersten Lauf mit dem frischen Schuhwerk muss schon was Netter her!
Mal Überlegen: Was könnte man denn da mal machen…?

Hm.
Hmmm…
*denkdenkdenkBIIING*

Ja, genau, das isses doch: Einmal schön von Heppenheim durch die Täler hinter der Stadt in den Odenwald (das ist erfahrungsgemäß herrlich an schönen, lauen Sommerabenden, und genau so einer ist heute), und sich dann zur Feier des Tages oben noch von seinen Eltern, die Freitagabends eh nix Besseres zu tun haben, zum Essen einladen lassen.

Klingt spontan prima, deshalb wird das auch so gemacht.
So einfach ist das nämlich, wenn man neue Schuhe hat! 🙂

Abends, irgendwann nach Sieben, lass ich also mich in Heppenheim am Fuß der Berge absetzen, direkt auf der B3/Darmstädter Str. in der Stadtmitte. Foto in der Hand, Mütze auf dem Kopf, neues Schuhwerk an den Füßen, gute Laune im Gemüt – alles da, wo´s hingehört, so läuft sich´s bestens los!
Besonders natürlich, wenn die Füße noch an die alten, praktischgarnichtmehrgefederten Treter gewöhnt sind, da fühlt sich die neue Federung erstmal so an, als würde man auf Wolken laufen…

Zuerstmal geht´s mitten durch die hübsche Heppenheimer Innenstadt, die im schrägen Sonnenlicht und der entspannten Abendstimmung wunderbar freundlich und entspannt wirkt:

Kurz die Lehrstr. B460 am Rand des Stadtkerns hoch…

Bild #2: Lehrstr. in Heppenheim

…dann rechts, über einen Hinterhof und einen schmalen Fußweg in die kleine Fußgängerzone in der Friedrichstr., in der zufriedene Passanten auf und ab flanieren, in den Straßencafés sitzen, oder sich an den paar kleinen Volksfestbuden im oberen Teil der Fußgängerzone ergehen,…

Bild #3: Friedrichstr.

…vor dem Wormser Tor, das den Anfang der wunderschönen Altstadt markiert,…

Bild #4: Am Wormser Tor. Links dahinter erheben sich die sonnigen Weinbergsflanken des Starkenbergs über der Stadt, über den Wipfeln an der Kuppe kann man die Spitze vom Bergfried der Starkenburg erkennen

…dort dann rechts in den Graben, eine breitere und wunderbar grüne Strasse am Altstadtrand (die wohl früher der Stadtgraben war, wenn ich den Namen richtig deute)…

Bild #5: Graben

…und wieder links, die schmale, schon recht abendschattige Kellergasse zwischen historischen Altstadthäusern hoch…

Bild #6: Kellergasse, im Hintergrund die Türme und die Kuppel von St. Peter, dem „Dom der Bergstrasse“

…bis ich auf dem pittoresken alten Marktplatz im Herzen der Altstadt einlaufe, der an einem schönen Abend wie heute förmlich aus allen Nähten platzt vor lauter Menschen, die sich in den Außenbereichen der vielen Kneipen und Restaurants ein Abendessen und/oder einen Schoppen Bergsträsser Wein gönnen:

Bild #7: Heppenheimer Marktplatz, überragt von Starkenberg mit Starkenburg

Ab hier folge ich dann dem Burgundenweg (Odenwald-Schmetterling-Marker) und dem Weitwanderweg Odenwald-Vogesen (roter Balken) nach Süden, durch die Gasse am Laudenbacher Tor, vorbei an der prächtigen alten Sparkasse…

Bild #8: Alte Sparkasse

…dann links die merklich ansteigende Merianstr. hoch, von der aus man schön rüber auf die hoch aufragenden Türme von St. Peter schauen kann…

Bild #9: St. Peter von der Merianstr. aus

…und schließlich wieder rechts, auf der von frischen Bauarbeiten gezeichneteten Ernst-Ludwigs-Str…

Bild #10: Ernst-Ludwigs-Str.

…hinauf ins wunderschöne, grüne Villenviertel an den Hängen des Maibergs…

Bild #11: Immer noch Ernst-Ludwigs-Str.

…von denen sich zwischen den großen Häusern hindurch bereits die ersten schönen Blick über die diesige Rheinebene bis hinüber zur Haardt am Ostrand des Pfälzerwaldes bieten:

Bild #12: Rheinebene vom unteren Maiberg aus. Im Mittelgrund die Türme und Schornsteine von Mannheim und Ludwigshafen, am Horizont die fast 50 km entfernten Höhenzüge des Pfälzerwaldes

Kurz hinter dem „Haus am Maiberg“ ist Heppenheim schließlich zu Ende, der Weitwanderweg Odenwald-Vogesen führt als schmales Pfädchen am üppig grünen Südhang des Maibergs abwärts…

Bild #13: Weitwanderweg Odenwald-Vogesen am Maiberg

…ins schmale Erbacher Tal und mündet dort in zweispurige L3120, die talaufwärts in Richtung Juhöhe verläuft.
Der folge ich erstmal, nun wieder bergauf auf dem bequemen Bürgersteig am Strassenrand.
Vielleicht ein paar hundert Meter, dabei geht´s um eine Strassenkurve, in der´s aromatisch nach Ziege riecht (zu sehen sind allerdings keine, da ist nur ein leeres Grundstück neben dem Gehweg, das so aussieht, als könnten dort Ziegen wohnen:

Bild #14: Keine Ziege in Sicht)

…dann noch ein Stückchen geradeaus, mit der herrlichen warmen Abendsonne direkt im Rücken…

Bild #15: Das ist so richtig nett, hier hochzulaufen

…bis ich die Abzweigung zur kleinen Siedlung am Hasenberg erreiche…

Bild #16: Am Hasenberg. Geradeaus läuft die Landstrasse weiter in Richtung Juhöhe, links geht´s nach Erbach ab

…und dem Marker des Jägerrast-Weges (H2 in Weiß) folgend links von der Landstrasse abbiege und vorbei an den paar Häusern am Hasenberg und einem blumengeschmückten Marienbild…

Bild #17: Heppenheim und seine Ortsteile sind ja historisch gesehen eine Kurmainzer Enklave mitten in protestantischem Geniet, entsprechend ist die gegend hier ungefähr so katholisch wie Polen, Irland oder der Vatikan – was sich u.a. an den unzähligen Wegkreuzen, Bildstöcken und Marienschreinen zeigt, die hier allenthalben zu finden sind (aber dazu gleich mehr…)

…weiter das Erbacher Tal hinauf, in dem kurz darauf der eigentliche Dorfanfang von Erbach in Sicht kommt:

Bild #18: Unterer Dorfeingang von Erbach

Links am Waldrand zieht noch der plätschernde untere Löwenbrunnen vorbei…

Bild #19: Unterer Löwenbrunnen kurz vor Erbach

…dann bin ich drin in Erbach, einem beschaulichen Stadtteil von Heppenheim, der eigentlich nur aus einer langen Hauptstrasse (und ein paar Nebensträsschen) besteht, und sich schon gar nicht mehr wie die geschäftige Kleinstadt unten am Fuß der Berge anfühlt, sondern eigentlich bereits wie ein richtiges kleines Odenwalddörfchen wirkt: Friedlich, idyllisch und ein bisschen verschlafen (auf nette Art und Weise):

Bild #20: Erbach. Übrigens nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Kreisstadt tiefer im Odenwald oder dem gleichnamigen Dorf im Rheingau

Wie sich das für ein Ein-Strassen-Dorf gehört, fällt die Navigation hier ziemlich leicht: Ich muss einfach mitten durch, immer weiter die lange Ortsstr. hoch, die sich zwischen den alten Häusern mit behäbiger Steigung langsam talaufwärts zieht. Läuft sich wie von selbst, da hat man schön Muße, ein bisschen die neuen Laufschuhe in Aktion zu kontemplieren:

Bild #21: Neuer Laufschuh rechts


Bild #22: Neuer Laufschuh links

Außerdem gibt´s hier noch wunderbar warme Abendsonne, das gelbste Haus in Heppenheim…

Bild #23: Das ist das hier7

…eine schöne alte Schule…

Bild #24: Erbacher Schulhaus

…und eine ordentliche Portion auferäumte Abendstimmung, die so richtig gut zu meiner entspannten Laune passt.
So mag ich das!

Über ein Kilometer Erbach, dann leitet mich der Jägerrast-Weg über eine recht steile Treppe aus dem Dorf hinaus in die Wiesen auf der offenen, abendlichtgefluteten Anhöhe, die das Erbacher Tal vom Kirschhäuser Tal trennt:

Bild #25: Aufwärts

Von meinem letzten Besuch hab´ ich dieses Fleckchen als eine der schönsten Ecken der Gegend in Erinnerung.
Zu Recht, wie sich herausstellt – die hügeligen Bergweiden, von denen man einen weiten, unbeschwerten Blick runter in die beiden pittoresken Täler zwischen den bewaldeten Odenwaldhöhen hat, die im schein der schrägen, rötlichen Sonne intensivst erstrahlen, ist wirklich sagenhaft hübsch.
Kein Wunder, dass da der Panoramafotoreflex mit mir durchgeht… 😉


Bild #26: Der erste Blick übers Kirschhausen im gleichnamigen Tal, eingerahmt von den grünen Höhenzügen von Lindenstein und Silbergrubenkopf


Bild #27: Vom hellblauen Abendhimmel über der Juhöhe leuchtet bereits ein blasser aber fast voller Mond herunter -auch das gefällt mir irgendwie total gut


Bild #28: Das nächste Kirschhäuser-Tal-Panorama, dieses Mal mit einer schönen Draufsicht auf Kirschhausen


Bild #29: Gleich nochmal, dieses Mal mit den wunderschön hügeligen Hangweiden im östlichen Talteil.
Mittig links kann man bereits die Guldenklinger Höhe erkennen, auf die ich gleich noch raufwill, rechts davon liegt der bewaldete Steigkopf, hinter dem das Ziel der heutigen Tour versteckt ist, noch weiter rechts im Mittelgrund erkennt man die ersten Häuser von Sonderbach


Bild #30: Uuund noch ein letztes Mal, wieder frontal auf Kirschhausen zu, weil´s so nett ist!

Herrlich, hier oben kann´s einem eigentlich nur gut gehen, selbst wenn man etwas zu unkoordiniert ist, um seinen zufrieden-glücklichen Gesichtsausdruck in vollem Lauf für die Nachwelt festzuhalten:

Bild #31: Verflixt, da hätte ich für ein gelungenes Selbstportrait wohl noch etwas schneller laufen müssen… 😀

Insgesamt sind´s nur ein paar hundert kurze Meter über den sonniggrünen Hügelrücken, dann geht´s auch schon wieder bergab, unter den desinteressierten Blicken der Eingeborenen…

Bild #32: Kirschhäusertalrandbewohner. Sind so mit Gras Fressen beschäftigt, dass sie meine Passage kaum zur Kenntnis nehmen

…auf dem asphaltierten Fahrweg (immer noch Jägerrast-Weg/H2) steil abwärts ins nächste Tal, wo das friedliche Kirschhausen in den trägen Strahlen der Abendsonne wartet:

Bild #33: Kirschhausen vom Jägerrast-Weg aus in schmal…


Bild #34: …und in breit

Unten im Dorf geht´s dann erstmal auf der Sonderbacher Str. über den felsigen Sonderbach (falls der so heißt, Wanderkarte und Stadtplan schweigen sich in dieser Beziehung leider aus)…

Bild #35: Der Sonderbach (???) an der Sonderbacher Str. in Kirschhausen

…an die Siegfriedstr./B460, der ich aufwärts durch den Ortskern folge.

Auch wieder ein sehr apartes Örtchen, dieses Kirschhausen, etwas größer und belebter als Erbach, aber ebenfalls wieder mit viel schöner alter Bausubstanz und einer gehörigen Portion Landidylle.
Naja, zumindest in großen Teilen…

Bild #36: Nee, oder?
Wer diese architektonische Grausamkeit mitten zwischen den alten Fachwerkhäusern und -höfen verbrochen hat, gehört mit einem lebensgroßen Gipsabguss seines städtebaulichen Unvermögens (der zweifellos sehr massiv ausfallen dürfte) geprügelt, bis er flennt.
Und dann noch ein bisschen länger…

Der Rest von Kirschhausen ist allerdings weitgehend nett und ansehnlich und hübsch.
Oh, und wieder und ziemlich katholisch:

Ein paar hundert Meter die Siegfriedstr. hoch, vorbei an der rötlich schimmernden Feldsteinkirche, die auf einem kleinen Hügel über dem Dorkern sitzt…

Bild #37: St. Batholomäus in Kirschhausen. Sieht ziemlich alt aus, wurde aber tatsächlich erst Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut


Bild #38: Und nochmal, aus etwas anderem Blickwinkel.
Heute hab´ ich´s irgendwie mit der Sakralfotografie… 😉

… in den oberen Dorfteil…

Bild #39: Steinkreuz an der Siegfriedstr., wird gerade von einer älteren Dame gereinigt

…wo ich rechts in die schmale Igelhöhstr. einbiege…

Bild #40: Und noch ein Steinkreuz, dieses Mal in der Igelhöhstr.

…und weiter mit gaaanz sanfter Steigung durch den Ort…

Bild #41: Und noch eins – die haben hier wirklich an jeder Ecke einen gekreuzigten Heiland

…bis Kirschhausen schließlich vorbei ist und ich auf dem Guldenklinger-Höhe-Weg (K1) in die sattgrüne Hügellandschaft des oberen Kirschhäuser Tals einlaufe:

Bild #42: Guldenklinger-Höhe-Weg hinter Kirschhausen


Bild #43: Pferd neben dem Guldenklinger-Höhe-Weg hinter Kirschhausen

Total schön hier hinten, wo sich der bequeme asphaltierte Weg ganz gemächlich durch die Hügel aufwärts windet, durch Weiden und Felder, die hier und da schon ein bisschen anfangen, in tiefen Abendschatten zu versinken, zum größten Teil aber noch voll im prallen, rötlichen Licht der schrägstehenden Abendsonne liegen, die von Westen direkt in die breite Talsenke hineinflutet:

Bild #44


Bild #45: Die bewaldete Kuppe ist bereits der Steigkopf, hinter dem das Ziel der heutigen Tour liegt


Bild #46: Da oben, wo man den kleinen Sendemast sieht, das ist bereits die Guldenklinger Höhe


Bild: #47: Aaah. Die warme Abendsonne tut richtig gut

Etwas über einen Kilometer nachdem ich Kirschhausen verlassen habe, erreiche ich den Scheitelpunkt der Guldenklinger Höhe:

Bild #48: Oben

Eigentlich ja gar nichts Besonderes, nur ein niedriger Pass mit einem großen Wanderparkplatz, an dem die Bundesstrasse zwischen den ersten Odenwaldhöhen vom Kirschhäuser Tal ins größere Weschnitztal wechselt:

Bild #49: Der Parkplatz Guldenklinger Höhe

Aber eben mit ganz, ganz viel herrlicher Landschaft drumrum, vor allem natürlich den beiden Tälern, die sich nach Osten und Westen hin öffnen und in der prächtigen Abendstimmung einfach nur wunderschön anzuschauen sind:

Bild #50: Blick voraus, übers weite Weschnitztal hin zum Tromm-Rücken, an dessen Flanken man leicht linksig Fürth erkennen kann


Bild #51: Blick zurück, das wunderschöne Kirschhäuser Tal entlang nach Westen, über den Weg, den ich gerade hochgekommen bin zurück in Richtung Heppenheim, wo sich die Kerbe am Talausgang zu Rheinebene hin öffnet


Bild #52: Die Öffnung des Kirschhäuser Tals zur Bergstrasse hin in größer, mit ein bisschen diesigem Nordpfälzer Bergland am Horizont


Bild #53: Ähnliches Motiv, bloß dass dieses Mal die Silhouette der Starkenburg über Heppenheim besser rauskommt

Im Prinzip hätte ich es von hier aus nicht mehr weit, denn vom Parkplatz Güldenklinger Höhe führt rechts ein kleiner asphaltierter Fahrweg am Waldrand hinauf zum alten Steinbruch am Steigkopf, wo das Ziel der heutigen Tour liegt:

Bild #54: Zehn Minuten bis zur Gaststätte Steigkopf, und zwar im Spaziertempo – ich könnte also locker in vier bis fünf Minuten oben sein

Aber ehrlich gesagt wäre mir das ein bisschen kurz, schließlich bin ich gerade mal sieben oder acht Kilometer unterwegs, auf keinen Fall genug für die neuen Schuhe.
Deshalb lauf´ ich auch einen schönen großen Umweg, tiefer in den Odenwald rein.
Und zwar zügig, denn allzulange wird die Sonne nicht mehr über dem Horizont stehen:

Bild #55: Ist zwar noch eine kleine Weile bis zum offiziellen Sonnenuntergang, aber hier hinten in den Mittelgebirgstälern, versinkt die Sonne ja schon deutlich früher hinter den Bergen.

Erstmal wieder bergab, vorbei am Guldenklinger Hof und seinen Obstplantagen…

Bild #56: Guldenklinger Hof, noch halb im Abendlicht

…und noch einem weiteren Wegkreuz samt Kapelle drumrum…

Bild #57: Wie gesagt – fehlt eigentlich nur noch eine Statue von Johannes Paul II., und man könnte sich direkt in Polen wähnen… 😉

…an die B460, der ich runter ins Weschnitztal nach Wald-Erlenbach folgen will:

Bild #58: B460/Siegfriedstr. kurz nach der Guldenklinger Höhe

In der Theorie kein schlechter Plan.
In der Praxis krankt er leider daran, dass die Bundesstrasse (immerhin eine der bedeutendstend Verkehrsadern des vorderen Odenwalds, und durchaus auch bei Radfahrern beliebt) keinen Radweg hat.
Und keinen Seitenstreifen.
Und die Autos fahren ganz schön fix hier (weil: Bundesstrasse).
Und leicht dämmern tut´s auch schon.

Da läuft sich´s irgendwie gar nicht so schön, wie man sich das vorher vorgestellt hat…

Ein paar Meter laufe ich an der Fahrbahn – immerhin gelingt mir dabei das obligatorische Odenwaldfotolaufberichtskuhfoto der heutigen Tour –

Bild #59: Das obligatorische Odenwaldfotolaufberichtskuhfoto der heutigen Tour

…dann wird´s mir mit den vorbeibrausenden Autos doch etwas zu viel und ich weiche lieber auf die andere Seite des Strassengrabens aus, wo ich dem Strassenverlauf in der ersten Reihe einer Birnenplantage folge:

Bild #60: Läuft sich ebenfalls mies, denn der Boden hier ist so weich und uneben, dass man mit jedem Schritt einen Stolperer riskiert (was aber immer noch besser ist, als das Risiko, als unfreiwillige Kühlerfigur auf der Motorhaube eines bundesstrassennutzenden PKW zu enden)

Unten im Tal, kurz vor der Abzweigung nach Mittershausen, muss ich aber dann doch wieder auf die Fahrbahn…

Bild #61

…auf/an der ich denn so vorsichtig wie möglich weiter in das dunker werdende Tal hineinlaufe…

Bild #62: Die Sonne verschwindet gerade hinter dem nächsten Höhenzug, heute werd´ ich sie nicht mehr zu Gesicht bekommen

…noch eine besonders unangenehme (weil nicht einsehbare) Kurve am Waldrand mitnehme und schließlich wohlbehalten in kleinen Dörfchen Wald-Erlenbach ankomme, dass sich bereits anschickt, langsam aber sicher in die Dämmerung abzugleiten:
Bild #63: Wald-Erlenbach. Hier komm´ ich irgendwie immer nur in der Dämmerung vorbei…

Auch hier folge ich weiter der Siegfriedstr. (die immer noch so heißt, denn auch wenn sich´s schon lange nicht mehr so anfühlt ist das hier immer noch Heppenheimer Stadtgebiet), die hier im Dorf aber immerhin mit einem Bürgersteig aufwarten kann. Find ich gut!


Bild #63: Abendliches Wald-Erlenbach

Nach vielleicht 300 m. halte ich mich halbrechts und laufe von der Durchgangsstrasse ab und runter auf die Hauptstr. im alten Unterdorf, das mich mit kryptischen Nachrichten empfängt:

Bild #64: Örm. Okay.

Hier halte ich mich weiter rechts, bis ich die Markierung des Bügeleisen-Wegs (W3) entdecke, die mich auf der dämmrigen Wiesenthalstr….

Bild #65: Wiesenthalstr. in Wald-Erlenbach

…unter den Blicken der gefürchtenen Wald-Erlenbacher Laseraugenkatze…

Bild #66: Die gefürchtete Wald-Erlenbacher Laseraugenkatze.
Oder vielleicht auch eine ungefürchte Walderlenbacher Keinelaseraugenkatze, bei der der Blitz losgegangen ist.
Wer weiß das schon… 😀

…aus dem Dorf hinaus in ein dunkles Wiesental zwischen den umliegenden Höhenzügen verläuft…

Bild #67: Tal südlich von Wald-Erlenbach. Hat sicher auch einen Namen, aber weder die Wanderkarte, noch der Stadtplan noch ich wissen, wie der lautet

…und dort nach ein paar hundert Metern rechts in den Hangwald abknickt und dort mit recht knackiger Steigung an den Flanken des Höhnbergs hinaufführt.

Nettes Stück, ein bisschen anstrengend (aber nicht schlimm), ein bisschen serpentinig, links unten schimmern immer noch mal die Wiesen des Talgrunds zwischen den Stämmen hindurch, dazu ist es hier an der Ostseite des Berges im Schatten der Wipfel schon stimmungsvoll düster. Da trifft sich´s gut, dass ich gerade neulich an meinem Foto eine Einstellung namens „ISO3200“ entdeckt, mit der man auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch halbwegs ordentlich belichtete Bilder ohne den oft nutzlosen Blitz machen kann.
Die nutz´ ich ab jetzt einfach mal ein bisschen aus:

Bild #68: Wald am Bügeleisenweg, fotografiert im Restlichtverstärkermodus

Der Bügeleisenweg klettert ein ganzes Stück aufwärts (puuhl, das zieht nun doch schon ein bisschen rein), bis er nach ein paar Minuten sogar noch einen draufsetzt und in einer scharfen Kehre nicht weiter dem eigentlich ganz ordentlichen Waldweg folgt, sondern stattdessen als ausgewaschenes, holprig-abenteuerliches Ziegenpfädchen mitten durchs Unterholz weiter den Hang hinaufführt:

Bild #69: Hehe, der ist spaßig, der „Weg“, das gefällt mir! 🙂

Ein Stückchen weiter oben geht´s dann wieder auf einen schmalen aber besseren Weg, der zwischen den dunklen Baumstammsilhouetten und unzähligen moosigen Findlingsgruppen grob westwärts führt…

Bild #70: Felsig ist das hier, sehr hübsch.

Nach ein paar Minuten passiere ich eine besonders imposante Felsformation, das Naturdenkmal Bügeleisen, das dem Weg seinen Namen gibt:

Bild #71: Das „Bügeleisen“ über Wald-Erlenbach…


Bild #72: …benannt nach diesem großen flachen Felsen, der quer über den anderen ruht

Inzwischen ist es hier drin schon so dunkel, dass selbst die ganz lichtempfindliche Einstellung der Kamera nur noch blasse und etwas grisselige Fotos zustande bringt…

Bild #73: Das sieht dann so aus

…deshalb spute ich mich nun lieber richtig, bevor mir im nicht so ganz bekannten Wald noch das letzte bisschen Tageslicht abhanden kommt:

Bild #74: Lauf ForrestMatthias!!

Fühlt sich überraschend lange an, in der grauen Dämmerung durch den stillen Wald zu rennen, immer den Serpentinen des Weges hinterher, die sich über den steilen, dunklen Seitentälern durch den Bergwald schlängeln. Tatsächlich ist es aber wohl nur etwas über ein Kilometer, dann erspähe ich rechterhand eine Lichtung mit ein paar Hütten drauf, die mir von irgendeiner früheren Tour hier oben grob bekannt vorkommt…

Bild #75: Lichtung? Mit Hütten drauf??

…kurz darauf komme ich dann an beim Wegweiser „Waldesruh“ am Waldrand an…

Bild #76: Sieht im Hellen so aus

…von dem aus der europäische Fernwanderweg 1 (das gute alte weiße Andreaskreuz, auch wenn man´s kaum noch ausmachen kann) direkt rüber zum Ziel am Steigkopf führt.

Wird auch Zeit, so langsam krieg´ ich Hunger…

Über das kurze offene Wiesenstück am Schafgrund über dem Kirschhäuser Tal, links am Horizont glühen die letzten Schlieren des Sonnenuntergangs…

Bild #77

…rechts leuchtet der fette, weißlichgelbe Fastvollmond aus dem samtigblauen Nachthimmel über den dunklen Wipfeln…

Bild #78

…dann geht´s noch ein letztes Mal in den Wald rein, auf dem trampelpfadigen Fernwanderweg um die Kuppe des Steigkopfes herum.
Nicht mehr weit, aber nochmal ein bisschen steil, und nun wirklich schon sackdunkel:

Bild #79: Dieses Bild ist MIT Restlichtverstärkermodus gemacht!

Zum Glück kann man hier eigentlich nichts mehr falsch machen (außer man stolpert auf dem holprigen Pfädchen und geht als lebende Lawine den Hang hinunter ab, aber darauf verzichte ich heute abend einfach mal), folgerichtig habe ich zwei Minuten später den Waldrand an der gegenüberliegenden Seite des Steigkopfes erreicht und laufe zufrieden auf das dämmrige Gelände des alten Steinbruchs ein, an dessen Rand mich bereits die einladenden Lichter der Gaststätte Steigkopf

Bild #80: Gaststätte Steigkopf im allerletzten Tageslicht

…und das hochverdiente deftige Abendessen erwarten:

Bild #81: Wie sich´s nach so einem Lauf gehört: Kochkässchnitzel

Und das war´s dann auch schon.
Spannende, angenehme kleine Tour. Nicht weit, nicht schnell, aber mal wieder richtig schön.
Odenwald eben.
Sollte man öfter machen… 😉

Und was die neuen Schuhe angeht: Die haben sich erwartungsgemäß gut geschlagen: An ein paar Stellen leisten sie zwar noch etwas mehr Widerstand, als es meine Füße gewöhnt sind, aber das läuft sich schon noch raus – ansonsten: Keine Blasen, Schürfstellen oder Probleme.
Das wird!

Strecke: 13,1 km
Zeit: Soviel wie nötig
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 71,91% (9,42 km von 13,1 km)
Karte:

M.

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10 Antworten to “Sommerabendlauf im Heppenheimer Hinterland: Heppenheim – Erbach – Kirschhausen – Wald-Erlenbach – Steigkopf mit Foto und neuen Schuhen (13,1 km)”

  1. Evchen Says:

    Gone stupid in Neuweiß und mit immer noch Frisur, pfft! 😛
    Das tut richtig gut, hier mal wieder zu lesen. Wie ein Essen, das man sehr gern hat.
    Und ich muß beichten, daß ich mich immer noch nicht (und der September steht ja quasi vor der Tür) mehr als wenige hundert Meter (und das auch noch an der falschen Stelle) auf den Rheinsteig getraut habe. Sorry, aber bis 09/10 gibt das keinen mehr, Allerdings werde ich das Thema nicht ad acta legen.

    • matbs Says:

      Neuweiß wird demnächst Altgraudreckig, ich arbeite schon dran. Frisur ist bereits geändert, auf Nicht-Hippie-Haarschnitt, wie sich das gehört.
      Außerdem: Yay, ich bin wie Essen! 😀

      Für den Rheinsteig brauchst du dich glaube ich nicht zu rechtfertigen, bei meinem Tellerrand sieht´s ja auch nicht wirklich rosig aus – zwar bin ich seit eineinhalb Wochen wieder im schillernden Alltag des arbeitssuchenden Akademikers angekommen, aber irgendwie ist gar nicht soviel Zeit, wie ich mir das ausgemalt habe, und demnächst stehen zudem ein paar extrem wichtige Termine an (Zweck: Den schillernden Alltag des arbeitssuchenden Akademikers gegen ein schönes Lohnsklavendasein im Wunschjob einzutauschen), die mich (mit Vorbereitung usw.) womöglich so in Beschlag nehmen werden, dass ich das mit K’lautern bis Mitte September womöglich auch nicht schaffen werde.

      Von daher – mal schauen…

  2. Kümmel Says:

    Das mit der B460 ist wirklich keine so gute Idee. Es hat da ja wirklich mehrere uneinsehbare Kurven (insbesondere die erste nach der Guldenklinger Höhe) und da wird man äußerst leicht mal auf die Hörner genommen. Aber diesbezüglich ist auch deine Karte falsch, da du ja diese Kurve ja offenbar nicht gelaufen bist, sondern quer durch die Apfelplantage. 😉

    • matbs Says:

      Doch doch, die Karte stimmt – ich bin am Rand der Birnenplantage (waren Birnen, glaube ich) direkt nördlich der Fahrbahn gelaufen und habe alle Kurven der B460 genauso mitgenommen, wie das da geplottet ist. 🙂

  3. Karlheinz Wolf Says:

    Hallo Mathias,

    nach Monaten schau ich mal wieder hier rein und was muss ich sehen, du bist fast direkt in der Umgebung meines Wohnortes (Juhöhe) und somit auch in „meiner Laufecke“ unterwegs.

    Wie immer toll geschrieben und fotografiert! Was dir so alles auffällt? Du hast Dinge beschrieben bzw. fotografiert die ich eigentlich noch gar nicht wahrgenommen habe (oder die mir vielleicht auch nicht mehr auffallen) obwohl ich fast wöchentlich daran vorbei laufe. Aber wenn ich lauf läuft bei mir im Kopf ein „eigener Film“ ab und ich nehme die Dinge um mich herum nur noch peripher war.

    Noch ein paar Tipps:
    • Wenn du von der Steigkopf Gaststätte Richtung Juhöhe läufst, kannst du den ersten Weg (wenn du aus dem Wald kommst, ca. 300m vor der Waldesruh) links nach Wald Erlenbach abbiegen. Die Straße zwischen Kirschhausen und Wald-Erlenbach zu joggen ist wirklich der Horror!

    • Die Lichtung mit Hütten drauf ist das Gelände eines Bienenzuchtvereins.

    Was hab ich so die letzte Zeit gemacht: Ich nehme mir eigentlich nur ein großes Event pro Jahr vor. 2009 war es der New York Marathon und in diesem Jahr war es der Zugspitz Extrem Berglauf. Die Laufstrecke war sehr beeindruckend; ich kann es die als Naturliebhaber (wenn man von der Raumstation auf der Zugspitze einmal absieht) nur empfehlen.

    Gruß Karlheinz

    • matbs Says:

      Hallo Karlheinz, schön mal wieder von dir zu hören!

      Ich glaube ja, dass es viel damit zu tun hat, wie regelmäßig man eine Strecke läuft – wenn man öfter auf derselben Route unterwegs ist, dann nimmt man seine Umgebung einfach anders wahr als jemand, der nicht so häufig in der Gegend ist.
      Deswegen ist so ein kleiner Gardinenwechsel zwischendurch ja auch so eine feine Sache… 😉

      Den Weg von der Rückseite des Steigkopfs runter nach Wald-Erlenbach kenne ich sogar, den bin ich letzten Spätsommer schon mal gelaufen.
      Das war ja eigentlich auch der Grund, warum ich´s mit der B460 versuchen wollte, denn die war neue Strecke (jetzt weiß ich auch wieder warum… :D).

      Das mit den Bienenzüchtern wußte ich nicht, gut dass es noch nicht ganz finster war, als ich da vorbeigekommen bin, sonst hätt ich mich möglicherweise noch zwischen die Stöcke verirrt und hätte mir ´ne Bienenattacke gefangen. 🙂

      Der Zugspitzlauf klingt schon toll, aber ich fürchte, dafür reicht meine momentane Form einfach nicht aus – 10 oder vielleicht auch 20 (oder vielleicht sogar 25) schön geruhsame Kilometerchen Odenwald gehen, aber ein Extremberglauf in den Alpen ist eher nicht drin.
      Vielleicht ja irgendwann mal… 😉

      Gruß auf die Juhöhe

      Matthias

  4. Karlheinz Wolf Says:

    Keine Bange Matthias, der Zugspitzlauf geht „nur“ über 17,9 km (liegt also genau in deinem Range)(:-).

    Nein ehrlich, jeder der schon einmal einen Marathonlauf hinter sich hat, ist auch in der Lage den Zugspitzlauf zu absolvieren. Allerdings sollte man für das letzte Stück (zwischen Sonnalpin und Zugspitzplateau schwindelfrei und trittsicher sein). Auf dem letzten KM sind ca. 450HM zu bewältigen; zuerst geht es über ein Geröllfeld (bei jeden Schritt rutsch man einen halben zurück) und dann über einen Kletterpfad mit Halteseilen und z.T. in den Fels eingelassne Steigeisen (also nicht ganz ungefährlich. Viele brauchen für diesen letzten KM über eine Stunde.

    Wünsche dir für deine beruflichen Veränderungen alles Gute und vielleicht „läuft“ man sich ja einmal über den Weg.

    Gruß Karlheinz

    • matbs Says:

      17,9 km, eh?
      Hmm, das geht echt.

      Aber das mit dem „Schwindelfrei“ ist natürlich so eine Sache, ganz geheuer sind mir Abgründe ja nie.
      Aber ich behalt´s auf jeden Fall mal im Hinterkopf, wer weiß, was 2011 so alles bringt…

      Vielen Dank für die guten Wünsche, die kann ich durchaus noch brauchen.

      Und was das Übern Weg Laufen angeht – joa, also das südöstliche Weschnitztal steht ja relativ weit oben auf meiner To-Do-Liste. Für den Fall dass: Du weißt ja, ich bin der Typ mit der speckigen blauen Quellemütze… 😀

  5. daniel Says:

    wenn eine kritische anmerkung erlaubt ist…

    die aussage daß jeder marathonläufer die zugspitze laufen kann halte ich für höchst problematisch. immerhin sind hier nicht 18km entscheidend, sondern über 2000m höhenunterschied und der alpine anspruch sollte nicht verachtet werden.

    den anspruch des berglaufes im laufenden sinne werden nur die wenigsten gerecht, den viele gehen dabei auf den gipfel (nicht ohne eine portion geröll und steine lose zu treten).

    generell bin ich kein fan derartiger hypeveranstaltungen. als naturliebhaber, wäre es da nicht viel schöner einfach alleine hochzutigern?

    ansonsten? toller lauf matthi! gefällt mir!

    viele grüße
    daniel


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