Vorbereitungsrunde ums Jagdschloss Kranichstein – mit Fotos (11,6 km)

9. November 2010

So.
Nach Wochen trübselig-lustloser Motivationslosigkeit gibt´s endlich mal wieder einen guten, triftigen Grund laufen zu gehen:
Nächsten Samstag gebe ich mein Debut als joggender Fremdenführer in und ums Jagdschloss Kranichstein in Darmstadt.
Das will natürlich gut vorbereitet sein, nicht nur was die Inhalte so einer Jogginführung angeht (Geschichte des Jagdschlosses und der Umgebung, besondere Punkte, jagdliche Themen), sondern auch von der Strecke her – Verirren ist ja ganz nett, aber wenn man mit zahlender Kundschaft unterwegs ist, sollte es vielleicht eher nicht sein, denke ich…;)

Deshalb steht vorher auch noch ein Vorbereitungslauf an:
Vor Samstag möchte ich die geplante Strecke noch einmal ganz ablaufen und dabei schauen, ob sie so, wie ich sie im Vorfeld ausgearbetet habe, nicht vielleicht doch zu lang sein könnte (man weiß ja nicht, wie fit die Führungsteilnehmer sind, deshalb sollen´s eigentlich unter 10 km bleiben).
Und heute ist es so weit – das Wetter ist weniger beschissen als die ganzen letzten Tage: Nicht wirklich kalt, zuweilen schaut sogar eine milchige Sonne aus dem grauwolkigen Novemberhimmel, die letzten bunten Laubreste hängen noch in den Baumkronen, es riecht nach Herbst. „Nicht un-nett, da kann was draus werden“, denke ich mir, als ich mich um die Mittagszeit in die Laufklamotten werfe, die Kamera einpacke (eigentlich um die Lehrpfadtafeln meiner Führungsstrecke noch mal zu fotografieren, aber wenn ein paar Bilder vom Herbstwald oder dem Jagdschloss bei rauskommen werd´ ich auch nicht böse sein… 😉 ) und um die Mittagszeit nordwärts fahre, durch Darmstadt durch bis nach Kranichstein hoch.

Start ist heute mal am Zeughaus, einem riesigen alten Natursteinbau, am Waldrand ein paar hundert Meter vom Jagdschloss entfernt, der den Landgrafen und Großherzogen von Hessen Darmstadt einst als Lager für ihre Jagdutensilien und Wohnort für Gesinde und Hundemeuten gedient hat und heute das Ökologie-Museum Bioversum beherbergt:

Bild #1: Start am Kranichsteiner Zeughaus



Bild #2: Nochmal aus etwas anderer Perspektive – insgesamt 112 m. lang, ein Riesending dieses Zeughaus

Von hier aus starte ich südwärts, über den schlammigen großen Parkplatz vor dem Zeughaus, dann auf an der Südflanke des Gebäudes links in den Wald rein (z.B. Schloss-Weg, gelbe 4), dann rechts und auf dem sanft geschwungenen Steinbrücker-Teich-Weg (Markierung: Das weiße Andreaskreuz des europäischen Fernwanderwegs 1) zwischen den halb bunten, halb herbstkahlen Waldbäumen bis zur Brücke über den Ruthsenbach…

Bild #3: Alte Ruthsenbachbrücke am Steinbrücker-Teich-Weg

…hinter der ich mich dann rechts halte und auf dem Fasanerie-Weg (DA6) in das große, von einer uralten Gichtmauer umschlossenen Waldstück der Fasanerie einlaufe (die ebenfalls ein jagdliches Überbleibsel aus Landgräflicher bzw. Großherzoglicher Zeit ist, als man hier auf Federwildjagd ging):

Bild #4: Östlicher Eingang in die Fasanerie

Etwas über einen halben Kilometer folge ich der schnurgerade Darmstädter Allee…

Bild #5: Darmstädter Schneise aufs Hartigdenkmal zu

…bis zum Hartigdenkmal, einem großen, imposanten Obelisken, der dem Forstwissenschaftler Georg Ludwig Hartig gewidmet ist und mitten auf der zentralen Wegkreuzung im Herzen der Fasanerie thront:

Bild #6: Hartigdenkmal.
Kurzfakten für Fremdenführer: Erbaut 1840, gestiftet von Schülern und Anhängern Hartigs drei Jahre nach seinem Tod, entworfen vom bedeutenden Darmstädter Baumeister Georg Moller

Einmal rundrum, um die Reliefs und Inschriften abzulichten…

Bild #7: Inschrift an der Nordseite des Denkmals


Bild #8: Relief an der Westseite, das den Wandel des Waldes als adeliges Jagdrefugium zum Wirtschaftsfaktor verdeutlicht – anstatt jagdlicher Motive und Utensilien sind forstwirtschaftliche Geräte abgebildet

…dann nordwärts, die – kurze aber orderntlich steile – Steigung der nördlichen Arheilger Allee hinauf…

Bild #9: Anstieg in der Arheilger Allee

…vorbei an der Werner-Eiche…

Bild #10: Werner-Eiche. Auch wieder jemandem gewidmet, und zwar dem Bildhauer Richard Martin Werner, dem Schöpfer der Rückseite der 50-Pfennig-Münze

…bis zum Durchbruch in der nördliche Fasaneriemauer, wo die alte Dieburger Straße die letzten Häuser von Darmstadt verlässt:

Bild #11: Stadtrand von Darmstadt an der Dieburger Str.

Da die Dieburger Str. hier wegen Erneuerungsarbeiten momentan vollgesperrt ist, kann ich einfach durchlaufen (allerdings etwas vorsichtig, denn der jungfräuliche Teer auf der Fahrbahn riecht noch arg frisch), zum Forsthaus Hirschköpfe auf der anderen Straßenseite…

Bild #12: Forsthaus Hirschköpfe hinter altem Lattenzaun

…von wo aus ich mich auf einem hübschen, unmarkierten Trampelpfad zwischen jungen, staksigen Bäumen bis zum Rand des Oberfeldes durchschlage, also dem riesigen Placken hügeliger Feldlandschaft zwischen den Wäldern, der direkt ans Darmstädter Stadtgebiet anschliesst (wie immer finde ich´s wunderschön, dass direkt am Stadtrand so ein großes Stück Landidylle zu finden ist):

Bild #13: Das Oberfeld schimmert durch die Bäume

Hier wende ich mich dann ostwärts und folge dem Weg zwischen Wald und Feldern…

Bild #14: Weg am Nordrand des Oberfelds

…bis es nach ziemlich genau einem halben Kilometer wieder in den – saisonal und wettermäßig bedingt sehr mäßigen – Schatten der Baumwipfel geht:

Bild #15: Kreuzung am Waldrand vor dem Steinbrücker Teich. Hier geht auch wieder der europäische Fernwanderweg 1 durch, erkennbar am weißen Andreaskreuz und ergänzt durch den nagelneuen Hugenotten- und Waldenserpfad von Nordhessen nach Frankreich und Italien, dessen Markierung (blauer Kreis über grüner geschwungener Linie) noch ganz frisch und leuchtstark daherkommt.

Weiter geradeaus, die abfallende Gartenschneise runter (Fernwanderweg 1) zum Gelände am Steinbrücker Teich, dem wahrscheinlich beliebtesten Ausflugsziel der Darmstädter im Grünen:

Bild #16: Leerer Stall am Waldrand vor dem Steinbrückerteich. Die Ponys, die hier an schönen Sommertagen für auf reitwilliger Kinder warten, sind wohl im Winterquartier

Heute ist hier allerdings gar nichts los, bis auf ein paar Männer in den orangenen Overalls der Stadtreinigung, die über die Wiesen fallen und Müll auflesen, hab´ ich das Gelände für mich allein.

Vorbei an wildschweinzerwühltem Rasen und der verwaisten Minigolfanlage…

Bild #17

…ans Teichufer, das still und klar unter dem milchiggrauen Herbsthimmel ruht:

Bild #18: Steinbrücker Teich, Südufer

Richtig hübsch sieht die Insel mitten im See aus, deren rotbelaubte Bäume sich in der windgekrisselten Wasseroberfläche spiegeln:

Bild #19: Herbstliche Insel im Steinbrücker Teich


Bild #20: Und gleich nochmal aus etwas anderer Perspektive, vom Parkplatz an der Dieburger Str.

Nordwärts am Westufer, vorbei am Oberwaldhaus, nochmal über die Dieburger Str. und wieder in den Wald, zurück in Richtung Schloss, nun auf der Steinrückerteichschneise (Falkenhof-Weg, gelbe 6):

Bild #21: Anfang der Steinbrückerteichschneine an der Dieburger Str.

Wieder mal etwas bergauf, zwar nur ein paar Höhenmeter über den nächsten Waldbuckel, aber so ein bisschen merke ich´s schon – da zeigt sich dann doch, dass ich in letzter Zeit nicht so richtig fleißig war…:

Bild #22: Schöner Herbstwald an der Steinbrückerteichschneise

Nach knapp 700 m. tauchen die pastellfarbenen Gebäude des Jagdschlosses zwischen den halb(oder dreiviertel?)kahlen Stämmen aus, allerdings will ich dort noch nicht hin – stattdessen folge ich dem Falkenhofweg nach rechts, einmal halb um den Backhausteich herum, erst ostwärts dann nordwärts, an der sogenannten Bläserwarte vorbei…

Bild #23: Bläserwarte – an diesem leicht erhöhten Punkt waren bei den barocken Parforcejagden ums Schloss die Jagdhornbläser stationiert, deren Signale die Jagdgruppen im weiten Gelände koordinieren sollten

Ab hier wird die Navigation richtig einfach, denn von nun an geht´s eigentlich nur noch dem Jagdlehrpfad hinterher (gelbes L), der einen großen Schlenker durch die Wälder nördlich und östlich des Schlosses macht und schließlich wieder hierher zurückkehrt.
Na denn…

Nordwärts, an der Rückseite des gepflegten englischen Schlossparks entlang…

Bild #24: Schlosspark und Jagdschloss Kranichstein von hinten. Leider etwas unscharf, aber das kann nun mal passieren, wenn man eine alte klapprige Kamera hat und die Bilder im Vorbeilaufen schiesst… 😉

…bis zum Messeler Tor…

Bild #25: Und nochmal das Schloss mit dem Rondell, nun vom Messeler Tor aus

…und weiter nach Norden, über die vielbefahrene Messeler Str./L3097 und die örtliche Baum-des-Jahres-Allee hoch…

Bild #26: „Baum des Jahres“-Allee nördlich vom Schloss.
Oder besser: „Bäumchen des Jahres“-Allee, denn besonders alt und imposant sind die hier versammelten Jahresbäume noch nicht…

…und weiter geradeaus die wie mit dem Lineal gezogene Feldschneise hoch. Läuft sich gut, und die durchaus spannenden Lehrpfadstafeln links und rechts des Weges (hier oben vor allem zum Thema Jagdhundwesen) machen´s gleich noch ´ne Ecke interessanter.

Nach ein paar hundert Metern knickt das gelbe L ein Stück nach rechts auf den gewundenen und schmaleren Herrnweg ab…

Bild #27: Herrnweg

…bevor es an der nächsten Kreuzung wieder schnurgerade weitergeht, erst kurz links die Bernhardsackerschneise hoch, dann an der nächsten Kreuzung rechts auf die Rodwiesenschneise, auf der es fast genau einen Kilometer nach Osten geht, vorbei an weiteren Lehrpfadstafeln, die den dichten Wald allein oder in Gruppen auflockern…

Bild #28: Jagdlehrpfadtafelgruppe an der Rodwiesenschneise

…bis zum großen Wertholzlagerplatz, an dem der Lehrpfad zum zweiten Mal die Messeler Str. überquert und durch ein mit schwerem metallenem Schnappriegel versehenen Gattertor in das riesige eingezäunte Waldareal des Messeler Wildparks führt:

Bild #29: Eingang zum Messeler Wildpark an der Speierhügelschneise

Früher war dieses mehrere Quadratkilometer große Waldgebiet das exklusive Jagdareal des Hauses Hessen-Darmstadt, heute ist es ein Wildschutzgebiet, in dem es sogar noch (halbwegs) frei lebende Rothirsche gibt, die einzige Population zwischen Hintertaunus und südlichem Odenwald.

Nachdem ich die Gattertore passiert habe, geht´s weiter südwärts, die Speierhügelschneise runter. An der ersten Kreuzung mache ich noch einen kurzen Abstecher links de Dörrwiesenschneise runter, wo sich eine hölzerne Wildbeobachtungsplattform am Rand der urigen Rodwiese befindet, die ich beim letzten Lauf in dieser Ecke (mit meiner Ex-Kollegin Julia) verpasst habe, weil sie etwas abseits ist.
Aber zweimal passiert mir sowas nicht: 🙂

Bild #30: Wildbeobachtungsstand an der Rodwiese

Leider ist der frühe Nachmittag wohl nicht so ganz die richtige Zeit zum Beobachten von Rot- oder Schwarzwild – die Rodwiese ist leider Wildtierfrei. Gelohnt hat sich der Abstecher allerdings dennoch, denn in der gerade kurz herausgekommenen Herbstsonne ist die urige Wald- und Wiesenkombo auch so ein sehr hübscher Anblick:

Bild #31: Rodwiese die 1.


Bild #32: Rodwiese die 2.

Zurpück auf der Speierhügelschneise geht´s weiter südwärts durch den dichten, knorrigen Wald, der immer wieder von kleineren Wiesen und Lichtungen aufgelockert wird…

Bild #33: Stadtförsterwiese

…bis ich nach 700 m. auf die quer verlaufende alleeartige Kernschneise stoße, die geradewegs zurück zum Schloss führt:

Bild #34: Kernschneise in Richtung Schloss

Bevor ich dort ankomme ist es allerdings noch ein Stück, an dem zudem noch ein paar kleine Sehenswürdigkeiten warten, die ich bei meiner Führung am Samstag unbedingt mitnehmen werde. Da ist erstmal die Hengstriedwiese, eine weitere der überall im Wald verstreuten Freiflächen, deren sumpfiges Terrain als Biotop für diverse seltene Tier- und Pflanzenarten dient…

Bild #35: Hengstriedwiese

…und direkt danach – jeweils am Rand der Wiese – zwei bauliche Überbleibsel der landgräflichen Jagdleidenschaft.
Erstmal ist da die Alexanerbug südlich der Kernschneise (und etwas abseits, nur durch ein weiteres Gattertor und über einen morastigen Waldweg zu erreichen), ein kleines, weißes Hüttchen mitten im Wald:

Bild #36: Alexanderburg

Sieht ein bisschen unscheinbar aus, so ein bisschen nach Toilettenhäuschen, hatte ursprünglich jedoch einen ganz anderen Zweck, nämlich das sogenannte „eingestellte Jagen“: In Landgräflicher Zeit befand sich an der Vorderseite ein mit mehreren Toren versehener Pferch, in dem Wildschweine angefüttert wurden. Befanden sich genug Schweine im Pferch, wurden die Tore geschlossen und der Landadel konnte bequem aus der warmen Hütte die nun eingepferchten Schweine erlegen (bzw. massakrieren, denn laut Überlieferung bediente man sich dabei am liebsten sogenannter „Schwärmer“, einer frühen Form explosiver Geschosse, die den armen Tieren schreckliche Wunden verursachten).
Früher gab es eine ganze Reihe solcher „Burgen“ in den Wäldern ums Schloss, heute ist die Alexanderburg allerdings die letzte erhaltende.

Gegenüber, auf der anderen Seite der Kernschneise, findet sich das zweite Zeugnis landgräflicher Jagdleidenschaft, ein sogenannter Jagdschirm:

Bild #37: Jagdschirm an der Kernschneise

Die schwere Mauer mit den Schießscharten sieht ein bisschen aus wie eine militärische Befestigung, tatsächlich war ihre Funktion jedoch eine ähnliche wie die der Alexanderburg: An der Vorderseite des Schirms befand sich einst ein sogenannter „Lauf“, ein schmaler eingezäunter Gang durch den Wild getrieben wurde, das die adeligen Jäger auf der anderen Seite des Schirms dann bequem durch die Schiesscharten erlegen konnten.
Auch nicht so richtig waidgerecht…

Von hier aus sind´s dann auch nur noch ein paar hundert Meter durch den abwechslungsreichen Wald…

Bild #38: Namenloser (?) Bachlauf neben der Kernschneise

…bis zum Ende des Wildschutzgebietes, an dem ein weiteres Gattertor samt Wildrost wartet:

Bild #39: Ausgang aus dem Wildschutzgebiet in Richtung Schloss

Kurz danach bin ich dann wieder an der Rückseite des Schlossparks. Dieses Mal halte ich mich links, folge der Parkmauer nach Westen…

Bild #40: Parkmauer

…auf dem schönen Weg Spazierweg…

Bild #41

…zwischen dem Park…

Bild #42: Blick in den Kranichsteiner Schlosspark durch eines der alten Tore

…und dem pittoresken Backhausteich…

Bild #43: Backhausteich

…bis ans Tor vor den Innenhof des Schlosses führt:

Bild #44: Jagdschloss Kranichstein von nah

Da ich in letzter Zeit ziemlich oft auf dem Schloss gewesen bin, verzichte ich heute allerdings mal auf einen Besuch.
Stattdessen halte ich mich links, wo der breite Damm, der früher der Hauptweg zum Schloss war, am Teichufer von den Gebäuden zurück in Richtung Wald führt:

Bild #45: Damm an der Westseite vom Backhausteich

Nun nur noch eine Rechtskurve auf den kurzen, heimeligen Fußweg vor dem Waldrand…

Bild #46: Fußweg zum Zeughaus

…dann bin ich auch schon am Ziel, zurück am Zeughaus:

Bild #47: Rückseite und Hinterhof des Kranichsteiner Zeughauses

Und das war´s dann auch schon.
Schöne Tour, hat gutgetan, mal wieder ein bisschen rauszukommen und – vor allem bei halbwegs freundlichem Wetter – was anderes zu sehen als die ewig einheitsbreiigen Standardstrecken. Richtig gut!

Und was den Erkenntnisgewinn für die Joggingführung angeht, auch der ist nicht zu kurz gekommen.
Verirren werde ich mich/uns am Samstag hoffentlich nicht mehr, außerdem habe ich beschlossen, das Hartigdenkmal und das Forsthaus Hirschköpfe wegzulassen, denn 11,6 km sind vielleicht doch ein bisschen lang.
Jetzt muss ich mich nur noch ein paar inhaltliche Details mehr draufschaffen, und meiner Premiere als Joggender Fremdenführer steht nichts mehr im Wege… 🙂

Oh, und falls ihr am Samstag zufällig in der Darmstädter Gegend seid und am frühen Nachmittag nichts Besseres zu tun habt, seid ihr natürlich herzlich eingeladen, mitzukommen.
Lohnt sich, denn in echt sieht das noch viel besser aus als auf meinen ollen, wackligen Fotos.
Und ihr wisst ja: Entweder wird´s eine gute Führung oder eine gute Anekdote. 😀
Egal was, ich würd´ mich auf jeden Fall riesig über reges Interesse an meiner ersten Joggingführung freuen…

Hier nochmal die Details:

Samstag, 13. November 2011, 14:00 Uhr:
Bewegte Zeiten (Sight-Jogging)

Warum nicht eine Portion Kultur und sportlichen Ausgleich kombinieren? Entdecken Sie das Areal Jagdschloss Kranichstein und seinen Jagdlehrpfad mit Geschwindigkeit!
Mitzubringen sind: Sportkleidung und Turnschuhe
Treffpunkt: Kasse des Schlossmuseums
Dauer ca. 1,5 Stunden
Kosten (inklu. Isotonisches Getränk): Erwachsene 5 €; Kinder 1,00 €

Strecke: 11,6 km
Zeit: Gemächlich
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 20,52% (2,38 km von 11,6 km)
Karte:

M.

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9 Antworten to “Vorbereitungsrunde ums Jagdschloss Kranichstein – mit Fotos (11,6 km)”

  1. Evchen Says:

    Oh und jetzt übst Du mit uns schon mal Sightblogging? Ja, kommt gut an und ich glaube, das Sightjogging überzeugt noch mehr! 😀

  2. matbs Says:

    Naja, was heißt hier „Sighbtlogging“ – alles Wichtige hab´ ich natürlich für den Samstag zurückgehalten, man will sein Pulver ja nicht zu früh verschießen… 😀

    Für morgen hoffe ich natürlich auf ordentliches Wetter und darauf, dass der missverständliche Veranstaltungshinweis, der heute dazu im lokalen Blatt gestanden hat, nicht zuviele Leute mit falschen Erwartungen anlockt… 😉

  3. Heidi Says:

    Wer kann denn bitte schon Samstags um 14 Uhr?? ;-)) ich leider nicht. Isotonisches Getränk? Nimmste nicht deine pappigen Riegel mit?

    Ach schade, das hätt ich mir ja echt gern gegeben. Wenn du dich mit denen verläufst :)).

    • matbs Says:

      Keine Ahnung wer da kann, das finde ich morge raus!

      Das isotonische Getränk war nicht meine Idee, das hat die Geschäftsführung vom Schloss entschieden, aber dagegen hab´ ich nix.

      Und was das verirren angeht: Gerade denke ich über eine Last-Minute-Routenänderung nach, mit einem Stück, das ich noch nie gelaufen bin – laut Wanderkarte soll´s da einen Weg geben, Google Earth hingegen zeigt relativ wenig in der Art. Könnte also was werden mit dem Verirren… 😀

      Kannst ja nochmal übers Zeithaben nachdenken, schließlich ist es womöglich eine Einmal-und-Nie-Wieder-Gelegenheit – eine zweite Joggingführung steht zwar nächsten März im Programm, aber eigentlich bin ich da ja schon nicht mehr hier… 😉

  4. Heidi Says:

    Wie soll ich denn, ich muss ja in dem Irrenhaus arbeiten! Dabei wär das sooooo cool gewesen! Du hättst mich ja schlecht rausschmeißen können 🙂

    Und in Punkto Verirren: Erzähl mir nix!
    Ich denk da an eine Route irgendwo in der Pampa beim Rodauer Badesee, außerdem an eine, die in irgendeinem unwegsamen Gelände fast geendet hätte – und außerdem kann man sogar am Entenweiher in den falschen Weg abbiegen *hust*

  5. matbs Says:

    Naja, etwas verspätete und verlängerte Mittagspause im Irrenhaus, dann passt das. 😉
    Und nein, rausschmeißen würd´ ich dich wohl nicht, wenn du zahlst… 😀

    Die Sache bei Rodau war doch überhaupt nix, blas das doch bitte nicht immer so auf – da hab´ ich mich schon viel schlimmer verirrt!
    Allerdings nicht am Entenweiher…

  6. Laufhannes Says:

    Ich wünsche dir gleich viel Erfolg für deine „Premiere“. Nett sieht es aus und ich bin mir mehr als sicher, dass du denen genügend erzählen kannst!


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