Ein bisschen Oldenburg am Abend (6 km und 6,4 km)

7. Mai 2012

Mittwoch 2.5.: Erste Schritte (6 km)

Okay, die Bänderverletzung ist fast acht Wochen her, die Probeläufe an der herrlich frühlingshaften Bergstraße im herrlich grünen Wald der herrlich hangigen hessischen Höhen (puuhaa, noch mehr Alliteration würde glaub ich weh tun…) sind relativ gut verlaufen (= der lädierte linke Fuß fühlt sich dann und wann noch ein bisschen komisch an, aber das kann auch dran liegen, dass ich wochenlang in Schonhaltung gegangen bin), und außerdem bin ich wieder mal ganz woanders.
Nämlich: Im Nordwesten. Oldenburg, südwestlich von Bremen. Quasi im Land der Länder: Oldenburger Münsterland, Ostfriesland, Ammerland, Emsland, ist hier alles um die Ecke. Selbst Holland ist hier gar nicht mehr so weit.
Und alles flach und platt, und ziemlich nordisch.

Tja, und wie das so ist, wenn man ganz woanders ist, da gehört ja eigentlich gelaufen. Weilhaltundso.
Die ersten Wochen hier in Oldenburg hab´ ich mich aber noch nicht getraut, eben wegen dem Fuß, und weil´s oft kalt und nass war, und ich zu tun hatte, und und und.
Naja, die üblichen Ausreden eben… 😉

Aber: So lange bin ich vorerst nicht mehr hier, und bevor´s mich wieder woanders hinverschlägt, will ich hier wenigstens noch ein paar Schrittchen gerannt sein. Um wieder (und wenn auch nur gaaanz langsam) reinzukommen, weil, wenn´s jetzt Anfang Mai nichts wird, dann kann ich das Jahr wahrscheinlich ganz knicken (zumindest läuferisch).
Und um zu sehen, ob und wie sich´s hier überhaupt laufen lässt – könnte nämlich sein, dass ich hier längerfristig bleibe, wenn meine eineinhalb Jahre Wanderjahre durch Norddeutschland Ende Juli zu Ende gehen. Ein konkretes Jobangebot hab´ ich zumindest. Und bei so einer Entscheidung stellt sich natürlich auch die Frage nach den läuferischen Qualitäten des potentiellen Wohn- und Arbeitsortes…

Zum Glück gibt´s Mittwochsabends nach der Arbeit perfekte Bedingungen für einen Versuch. Dank der letzten Reste des sommerlichen Maiwochenendes ist es nämlich selbst im sonst oft nordisch-wechselhaften Oldenburg immer noch sonnig und herrlich warm, dazu das volle Programm Mai: Blühende Bäume, singende Vögel, Frühlingsaroma in der Luft. Perfekt zum Laufen, also mach´ ich mich um kurz nach Acht, direkt nach dem Abendessen, auf den Weg zu ´ner kleinen Runde durch Oldenburg.

Ich starte an der Dienstwohnung in der Kastanienallee, im Westen der Innenstadt. Ruhige Nebenstraße mit Kopfsteinpflaster, gesäumt von großen, schönen Bürgerhäusern mit Stuckverzierungen (naja, bis auf das Haus mit der Dienstwohnung, das ist ein etwas klotziger dunkler Backsteinbau) in kleinen Vorgärten. Übrigens schon mal sehr oldenburgisch, denn irgendwie fsieht die ganze Stadt so ein bisschen so aus: Grün, ein Großzügig, mit vielen Wohnhäusern an relativ breiten Straßen, wirkt irgendwie sehr aufgeräumt (jetzt nicht im Sinne von „hier ist es sauber“ [obwohl es das auch ist] sondern mehr so als Gemütszustand – alles ist entspannt, ordentlich, unaufgeregt). So richtige Problemviertel oder auch nur kiezige Ecken hab´ ich in meinen zwei Wochen hier zumindest noch nicht gefunden (genausowenig wie einen Dönerladen – eine Deutsche Großstadt, in der man nicht an jeder Ecke ´nen Döner kriegt, das hat schon einen gewissen seltenheitswert… ;-)). Hat manchmal fast schon was von Puppenstube, das gute Oldenburg, und fühlt sich irgendwie kleiner und gemütlicher an, als es mit seinen 160.000 Einwohnern ist. Durchaus nett, aber eben auch ein bisschen anders als andere Städte.

Ich folge der Kastanienallee nur ein paar Schritte, biege dann rechts in die Auguststraße ab. Die ist etwas breiter und etwas stärker befahren und führt nach Süden. Süden klingt gut.

Vielleicht ein halber Kilometer, vorbei an mehr komfortablen, nach gutbürgerlicher Jahrhundertwende (die vorletzte, nicht die letzte) aussehende Wohnhäuser, einer katholischen Schule, der Feuerwehr. Immer ein bisschen vorsichtig, denn in Oldenburg ist man nie allein auf dem Bürgersteig – das hier oben ist Fahrradland (ich war noch nie in Münster, DER Fahrradstand schlechthin, aber Oldbenburg dürfte nicht weit davon entfernt sein), und die vielen, vielen Radfahrer sind alle ebenfalls auf den schmalen Bürgersteigen unterwegs, entsprechend empfiehlt es sich, keine zu großen unvorhergesehenen Haken zu laufen. Nur zur Sicherheit.

Am unteren Ende der Auguststraße stoße ich auf die quer verlaufenden Ofener Straße, eine der Hauptverkehrsadern aus der westlichen Peripherie zur Innenstadt. Wobei Hauptverkehrsader an einem warmen, entspannten, sonnigen Abend unter der Woche in Oldenburg jetzt gar nicht so hauptverkehrig ist, wie man sich das vorstellen könnte…
Hübsch hier, denn entlang der Straße stehen alte, blühende Bäume (Kastanien?), direkt daneben verläuft ein breiter, gerader Kanal mitten in der Stadt, der ein bisschen an eine holländische Gracht erinnert (ist ja auch nicht mehr so weit, nach Holland. Ist aber in Wirklichkeit gar keine Gracht sondern das Flüsschen Haaren). Den überquere ich auf einer schmalen Fußgänger… ääh Radfahrerbrücke (Wie gesagt, Fahrradland…), kurz links („Haarenufer„) dann wieder rechts in die Lindenallee (bekanntes Bild: Große, komfortable Häuser so ca. Anno 1900 links und rechts der breiten Straße) und weiter gen Süden, bis zum Eingang des Eversten Holz, einem gar nicht so kleinen Stadtpark mit viel Wald, den mir ein alteingesessener Oldenburger Kollege gerade erst gestern als einen der beliebtesten Laufgründe im Oldenburger Stadtgebiet empfohlen hat.

Probier ich natürlich aus. Rechts rein, durchs Parktor ins Holz und einma gegen den Uhrzeigersinn durch die Anlage, unter dunklen, schattigen Laubbäumen. Hübsch und sehr beschaulich am abend, außerdem tut´s mal ganz gut, etwas weicheren Untergrund als den Asphalt bzw. die Kopfsteine der Oldenburger Bürgersteige unter den Sohlen zu haben.
Gut einen halben Kilometer westwärts, dann an der westlichen Seite vom Holz – oh, tschuldigung, ich meine natürlich an der westlichen Seite des Holzes (blöder Dativ-Genetiv-Unterschied. Aber hier in Norddeutschland macht man das halt so…) ein Knick nach links und an der unteren Kante des Parks auf geschwungenenen Wegen durch grüne, gepflegte Wiesen wieder zurück gen Osten, und schließlich an der Südkante des Parks am Eversten Markt wieder raus auf den Asphalt. Insgesamt vielleicht 1,4 Kilometer im Grünen, wirklich sehr nett, aber als volle Laufstrecke ein bisschen arg kurz. Wenn man da nicht mehrmals durchrennen will, braucht´s schon noch ein bisschen mehr Strecke…

Deshalb versuch´ ich´s auch weiter mit Richtung Süden und laufe jenseits der Hauptstr. eine Straße namens „Hoyersgang“ runter. Ehrlich gesagt so ein bisschen auf gut Glück, den wirklich orientiert bin ich nicht mehr. Hab´ heute bewusst auf einen Stadtplan verzichtet und wollte erstmal gucken, wo und wie ich hier rauskomme. Das rächt sich jetzt ein bisschen, zumal angesichts der vorgerückten Stunde die Sonne schon unter die umliegenden Häuser gesunken ist und eine quick&dirty-Richtungsbestimmung dementsprechend nur noch ungefähr am Abendrot über den Dächern möglich ist.
Ist aber nicht weiter schlimm. Irgendwo kommste ja immer raus, und wirklich verloren fühle ich mich auch noch nicht…

Nach ein oder zwei Minuten komme ich vor einem Gewässer namens „Gartentorteich“ raus (sagt Google Earth im Nachhinein), hinter dem die Oldenburger Ringautobahn rauscht (Oldenburg: Stadt im Korsett der Autobahnen!). Gefühlt bin ich damit jetzt wirklich schon recht weit südlich. Zeit zum Abknicken, findet auch mein Magen, der Laufen mit einem relativ frisch verzehrten Abendessen irgendwie nicht ganz so mag (die alte Piense).

Deshalb: Linksig. Da gibt´s einen Fußweg, der zwischen ´nem Bach und einer Schule zur nächsten größeren Straße führt („Meinardusstraße“). Hier gibt´s Sportanlagen (das Marschwegstadion, sagt der Stadtplan) und einen breiten Fußweg auf der anderen Straßenseite. Sieht gut aus, also nehm ich den ein paar Meter, nordwärts, zurück in Richtung Innenstadt, bis die Sportplätze rechts zuende sind und ein verlockend aussehender Fußweg mit rund geschnittenen und blühenden Büschen abgeht.
„Hmm“, sagt mein semikohärenter Orientierungssinn, „der müsste eigetlich zum Schlossgarten führen!“
Und Schlossgärten, da laufen wir doch alle gerne durch, oder?

Also: Richtung Schlossgarten.
Der nach ein, zwei Minuten auch wirklich in Sicht kommt. Yaaay für den Orientierungssinn.
Weniger Yaay allerdings für das Schlossgartentor.
Das ist nämlich zu. Dahinter (neben sattgrünem Rasen, blühenden Rhodondedren und sanft geschwungenen Brücken über romantischen Teichen) ein Schild:
„Schlossgarten bis 20 Uhr geöffnet“.
Blick auf die Uhr: 20:50 Uhr
Pffft.

Übers Tor Klettern und Illegal Durchlaufen will ich bei meinem ersten Oldenburger lauf nicht, also muss ich wohl oder übel außenrum. Pöh.
Links, am Schlossgartenzaun entlang, dann rechts in die Parkstraße (immer noch am Schlossgartenzaun entlang).
Die ist auch okay, aber sicher nicht so hübsch wie der Schlossgarten, der ständig durch den alten Eisenzaun zu meiner rechten rüberschimmert.
Aber mal im Ernst: Was machen die auch um acht (um acht! Im Mai!!!) zu???

Ende der Gartenstraße und des Schlossgartens am Theaterwall, dahinter die Innenstadt, die im aufgeräumten Oldenburg standesgemäß aus dichtaneinander stehenden klassizistischen Bürgerhäuser an engen Gassen, in deren Erdgeschossen sich das übliche Potpourri aus Fußgängerzonenläden tummelt (übrigens sehe ich keine leeren Geschäfte – Oldenburg geht´s gut, die Stadt wächst).

Die nehm´ ich natürlich auch noch mit. Erst mit der Bergstraße (die tatsächlich eine wiiiinzige Steigung aufweist. Aber hier oben ist man ja für alles dankbar), dann mit der Langen Straße, die sowas wie eine zentrale Nord-Süd-Achse in der Fußgängerzone ist. Knapp 600 m nordwärts bis über den Platz am Lappan einem der Wahrzeichen der Stadt.
Wenig los hier, die Geschäfte haben zu, die Passanten sind überschaubar, selbst die allgegenwärten Fahrradfahrer verlieren sich so ein bisschen im Gewirr der feierabendlich befriedeten Altstadtgassen. Läuft sich gut, auch wenn´s nicht unbedingt meine Vorstellung einer Premiumlaufstrecke ist (weil, Fußgängerzonen, selbst wenn sie vergleichsweise leer sind, nun mal nicht so cool sind wie ein nettes Stück Mittelgebirgswald. Ist einfach so. Ehrlich jetzt! ;)).

Hinterm Lappan geht´s über eine breitere Straße namens Staulinie und den Wallgraben, seines Zeichens früher mal Teil der Stadtbefestigung, heute ein weiterer hübscher Kanal mitten in der Stadt.
Kurz danach dann links, die schmale grüne Straße entlang, die aus der Innenstadt rausführt und nach ein paar hundert Metern zur Blumenstraße wird. Jetzt wieder Wohngebiet, ruhig, komfortabel und ein bisschen puppenstubenhaft.

400 m., dann bin ich wieder an der Auguststraße, nur noch eine Kreuzung vom Startpunkt entfernt – rechts hoch, links rein, Kastanienallee, fertig – als ich wieder an der Tür zur Dienstwohnung bin, gehen gerade die Straßenlaternen an, Tag und Lauf sind quasi zusammen zu Ende. Passt doch.

Am Ende: 6 Kilometer durch die Stadt. Keine Großtat, selbst mit dem vollen Magen vom Abendessen nicht. Aber immerhin mal ein Anfang, und außerdem schön entspannt, an einem schönen, warmen Frühlingsabend. Und der Fuß hat auch gehalten. Ausbaufähig, auch wenn ich gestehen muss, dass mir Oldenburg heute abend läuferisch jetzt noch nicht so wirklich ans Herz gewachsen ist.
Aber das kann ja noch werden…

Strecke: 6 km
Zeit: Mehr als ´ne halbe Stunde, weniger als ´ne ganze.
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 100% (6 km von 6 km)
Karte:

—-

Montag 7.5.: Zweite Schritte (6,4 km)

Eine knappe Woche später starte ich nochmal (jaja, eigentlich zu wenig, aber hey, ich muss mich ja auch wieder reinfinden…). Und weil mir auf dem Stadtplan (sowas wie ordentliche Wanderkarten gibt´s für Oldenburg und Umgebung leider nicht) spontan nichts auffällt, was in der Nähe der Dienstwohnung ist und mich unheimlich reizt, nehme ich nochmal die gleiche Strecke wie letzte Woche.

Auch heute wieder ein warmer, schöner Frühlingsabend, auch heute wieder schön spät los und ganz entspannt unterwegs.
Läuft eigentlich genauso wie die erste Tour (bis auf den weniger vollen Magen – heute hab ich mich mit dem Abendessen erstmal zurückgehalten. Man lernt ja dazu).
Naja, zumindest bis ins Eversten Holz.
Da hab´ ich dann eine richtig coole Begegnung: Kurz vor dem Ausgang stöbert ein kleiner einäugier Igel durchs Gestrüpp am Wegrand. Und ist dabei so beschäftigt, dass ich ihm völlig egal bin.
Also bleib´ ich ein paar Minuten da und guck´ ihm zu. Er sieht ziemlich ernsthaft aus, wie er im Zickzack durch die alten Blätter raschelt, hin und wieder was Essbares findet, kurz stehenbleibt und schmatzend kaut, und dann weitersucht. Schön.

Ansonsten wie gehabt: Eversten Holz raus, südwärts, Maschwegstadion, am Schlossgarten entlang (nach 20 Uhr, hat wieder zu), dann durch die Altstadt bis ans Nordende der Langen Straße. Da packt´s mich aber doch nochmal: Als ich am Wochenende durch die Stadt geschlendert bin, ist mir nämlich ein großes Parkhaus am Waffenplatz aufgefallen, das offensichtlich ein Parkdeck auf dem Dach hat.
Sprich: Ein öffentlich zugängliches Gebäude mit einem Aussichtspunkt auf dem Dach.
Und ganz ehrlich: Sowas hat mir bisher total gefehlt. Der flache Nordwesten Deutschlands ist nämlich leider so ein bisschen defizitär, was erhöhte Orte angeht, von denen aus man runtergucken kann. Und das, wo ich das doch so gerne mache!
Deshalb entscheide ich mich auch spontan, das Parkhaus mal auszuprobieren und ändere die Route auf die letzten Kilometer ein bissche ab. Am Nordrand der Fußgängerzone nicht über die Staulinie sonder etwas früher links in die Wallstraße, die sowas wie die (zugegeben sehr kurze) Freßmeile von Oldenburg zu sein scheint – eine Kneipe an der andern, zumindest auf die ersten 100 m.

Kurz danach dann der Waffenplatz, ein kleines Karree zwischen den Häusern, hinter dem links das blockige Parkhaus aufragt. Der Zugang ist offen, drinnen führt eine Treppe (die nicht nach Pisse riecht und für Parkhausverhältnisse sehr sauber wirkt – selbst hier ist Oldenburg aufgeräumt) bis ganz nach oben aufs Dach.
Und tatsächlich: Hier gibt´s sowas wie Aussicht über die Dächer von Oldenburg. Yaaay!
Gut, ist jetzt nicht der beste Ausblick aller Zeiten, auch weil das Parkhausdoch immer noch ein bisschen zu niedrig für den ganz großen Weitblick ist. Aber schon mal mehr, als ich in den letzten Wochen hier oben geboten gekriegt habe. Außerdem sinkt im Westen gerade die diesige Abendsonne hinter den Horizont und flutet die Spitzen der Stadt mit schwerem, roten Licht, das ist ziemlich hübsch.
Ich bleibe ein paar Minuten hier oben, schaue mich um, genieße den Überblick und die abendliche Stille (relativ natürlich, weil 25 Meter weiter unten immer noch die Großstadt liegt), dann steige ich ab und mach´ mich auf den Rückweg zur Dienstwohnung.
Auch den wähle ich dann nochmal ein klein wenig anders, links über den Theaterwall und den Friedensplatz am Westrand der Innenstadt, dann über Marienstraße und den Steinweg nordwärts durchs Wohngebiet bis zur Kastanienallee.
Immerhin 400 m. mehr als beim letzten Mal. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen (oder der Igel…).

Strecke. 6,4 km
Zeit: Kurz aber nicht schnell
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 19,22% (1,23 km von 6,4 km)
Karte:

Und das warnse dann auch schon, meine vorerst (???) ersten beiden Läufe in Oldenburg.
Ehrlich gesagt: So richtig überzeugt bin ich immer noch nicht. Arg flach alles hier oben, und richtig schöne Laufwege sehen anders aus, zumal auch die Landschaft jenseits der Stadtgrenzen auf den ersten Blick nicht so wirkt, also ob sie meiner Lauferei zuträglich wäre – wenig Wege, keine Markierungen, extrem platt, wenige Punkte, die mich spontan auf der Karte oder beim Vorbeifahren reizen würden.
Das könnte motiviationsmäßig sehr schwierig werden, falls ich hierherziehen sollte.
Aber bis ich das entscheiden muss (mit noch vielen, vielen anderen Punkten, die es zu bedenken gilt), hab´ ich ja noch ein klein wenig Zeit…

M.

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3 Antworten to “Ein bisschen Oldenburg am Abend (6 km und 6,4 km)”

  1. sigitaria Says:

    Moin-Moin, vermutlich zukünftiger Neu-Oldenburger in Laufschuhen. Hab gerade Deinen Laufbericht gelesen. Stadtpflaster ist wirklich nicht das wahre. Etwas hügeliger ist es im Wildenloh vor Oldenburg, weicheren Boden gibts dafür ganz viel an der Hunte. Ich wohn seit über 30 Jahren hier und kann Dir versprechen, es gibt viel zu entdecken. Stadtüberblick gibts im September vom Riesenrad aus und weniger „ordentlich“ ist die City zum Kultursommer und Stadtfest (-;
    Herzliche Grüße und viel Glück mit Job und Lauf
    von Sigi*

    • matbs Says:

      Moin Sigi!

      Och naja, du, ich war auch schon in Städten unterwegs, die der Lauferei weit weniger zuträglich sind als das grüne, beschauliche Oldenburg. War also durchaus okay. 🙂

      Ins Umland bin ich läuferisch jetzt tatsächlich nicht mehr gekommen, das müsste man gegebenenfalls also nochmal austesten, so es denn wirklich Oldenburg wird, ab dem Sommer (entschieden ist da allerdings noch nichts).
      Im Vorbeifahren ganz reizvoll fand ich ja auch die Ecke bei Loy (auch da gibt´s offensichtlich ein kleines bisschen Topografie), und auch der Wald bei Sandkrug ist mir inzwischen schon ans Herz gelegt worden. Und in der Wildeshauser Geest gibt´s dem Vernehmen ja sogar richtige Wanderwege, die sich abjoggen ließen (und zumindest für´s Wochenende ist die ja auch nicht so weit weg, oder?).
      Da ist also in der Tat noch Platz für Entdeckungen, das glaub´ ich also unbesehen!
      Und an die fehlenden Berge kann man sich ja angeblich auch gewöhnen… 😉

      Zu guter letzt: Ich hoffe, dass meine Eindrücke von Oldenburg oben jetzt nicht zu negativ rübergekommen sind, denn das war wirklich nicht beabsichtigt. Ich grüble zur Zeit einfach sehr viel darüber nach, wo ich ab August leben und arbeiten werde – und weil das gefühlt eine sehr große Entscheidung ist, neige ich momentan bei allen im Raum stehenden Optionen dazu, mit (wahrscheinlich viel zu) viele Gedanken darüber zu machen, ob und wie die passen würden…

      Naja, mal schauen, wie´s weitergeht.
      Auf jeden Fall ganz vielen Dank für den Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe (und der mich mal wieder in der Annahme bestätigt hat, dass ihr Oldenburger ja schon ein ganz entspannter und gastfreundlicher Haufen seid [= ein Punkt für Oldenburg!] :)).

      Beste Grüße, gerade mal wieder aus dem Süden

      Matthias

  2. marie Says:

    Also wirklich schön ist auch was anderes. Aber meine Laufstrecke ist auch nicht besonders angenehmer (direkt neben der Stadtautobahn) – ich hab mich aber mit der Zeit daran gewöhnt und irgendwie funktioniert es.


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