Archive for Juli, 2012

Okay…

28. Juli 2012

…wir versuchen´s mal so:
So richtig viel gelaufen bin ich auch in letzter Zeit nicht, aber doch deutlich mehr, als ich gebloggt hab (was zugegeben auch nicht besonders schwer ist…).
Und mal ehrlich: Das alles hier voll nachholen, das wird niemals nie nicht nix, selbst wenn´s mich wurmt und total viele schöne Läufe dabei sind.
Aber zumindest die paar Fototouren der letzten Monate, die fehlen, die poste ich (hoffentlich) noch nach.
Wär sonst irgendwie schade drum, finde ich.
Und der Rest – vielleicht irgendwann auf einen Aufwasch, oder auch nicht…
Mal gucken.

In diesem Sinne: Erste viel zu verspätete Fototour ist online (nämlich direkt unter diesem Post).

M.

Abschied von Hannover (mit Fotos, 15,1 km)

21. Juli 2012

Meine Wanderzeit durch Norddeutschland geht nach eineinhalb großartigen, spannenden, anstrengenden, unglaublich erlebnisreichen Jahren zu Ende.
Will heißen: Ab dem Spätsommer wird alles anders. Wieder mal.
Neues Arbeitsverhältnis, (mutmaßlich viel) mehr Geld, und ein fester Standort, von dem aus ich in Zukunft arbeiten werde (welcher? Lasst euch überraschen! Nur schonmal soviel: Es wird extreeeeem flach!!! ;)).
Nichts mehr mit „Jeden Monat anderswo sein“.

Einerseits freue ich mich riesig auf den Neustart. Nicht mehr aus dem Koffer leben und alle paar Wochen anderswo aufschlagen, sich endlich mal irgendwo richtig einarbeiten, ankommen, voll durchstarten. Das wird gut.
Aber andererseits bin ich auch ein bisschen traurig, denn es bedeutet, erstmal keine neuen Städte, Gegenden, Kollegen mehr kennenzulerenen, und auf viele Orte im Norden, die ich Mögen gelernt habe, zu verzichten.

Zum Beispiel Hannover. Hier hab´ ich die meiste Zeit der letzten 18 Monate verbracht, inklusive meiner letzten drei Arbeitswochen im alten Arbeitsverhältnis. Bis gestern. Da war letzter Arbeitstag. Komisches Gefühl.
Und heute reise ich ab. Und komme erstmal nicht mal her.
Vielleicht im Herbst wieder. Oder später/irgendwann/nie?
Mal schauen.
Ist auf jeden Fall schade. Hannover mag ich nämlich sehr gerne. Die Stadt ist viel besser als ihr Ruf, irgendwie angenehm entspannt und wenig allürenhaft (so hab´ ich es zumindest empfunden, auch wenn es Menschen gibt, die da anderer Meinung sind ;)), mit überraschend vielen hübschen Ecken (zusätzlich zu vielen nicht so hübschen. Aber das gehört auch dazu) und kurzen Wegen raus aus der Stadt ins Grüne.
Gute Stadt, zum Leben und zum Laufen, finde ich.
Deswegen will ich mich auch nicht ins Auto hocken und einfach abhauen.
„Bevor du weg bist“, denk ich mir, „machste noch´n Abschiedslauf. Und zwar nicht auf den ollen ausgetretenen Standartstrecken, die du seit eineinhalb Jahren läufst. Heute läufste nochmal anderswo. Mitten in die Stadt rein – da isses zwar nicht so wirklich hübsch, aber es ist neu und echt“.
Und genau das mach´ ich dann:


Bild #1: Start. Haustür des Hauses mit der Dienstwohnung, direkt hinterm Landesmuseum

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Jubiläumslauf an der Weser: Ums Dreiländereck bei Bad Karlshafen (mit Fotos, 18,9 km)

1. Juli 2012

Heidenei.
1. Juli = Fünfjähriges!
Laufblog seit dem 1.7. 2007, das ist schon ´ne Hausnummer, oder? (Selbst wenn ich´s immer noch nicht wieder geschafft habe, fleißiger zu laufen und bloggen…)

Da muss natürlich auch wieder ein Jubiläumslauf her. Inzwischen ja schon Tradition, das gehört sich so!
Und zwar was Schönes, irgendwo wo ich noch nie gewesen bin, mit Sightseeing und Fotos undsoweiter.

Und tatsächlich schwebt mir da auch schon was vor:
Seit fast eineinhalb Jahren pendele ich jetzt zwischen Hessen und dem Norden der Republik, und jedesmal wenn ich auf der A5 bzw. der A7 nordwärts durch das Berg- und Hügelland in Mittelhessen, Nordhessen und Südniedersachsen fahre, vorbei an den vielen braunen Autobahnschildern mit lokalen Sehenswürdigkeiten* („Fachwerkstadt Grünberg“, „Schloss Romrod“, „Waldhessen“, „Schloss Berlepsch – Tor zum Mittelalter“, „Roswithastadt Bad Gandersheim“), denk´ ich mir sowas wie „Hey, das sieht total hübsch aus hier, das würd´ ich unheimlich gerne mal erlaufen“.

Wär ja eigentlich auch gar nicht so kompliziert – vorher ´ne passende Wanderkarte besorgen und während der Fahrt einfach mal runter von der Autobahn, Laufschuhe an, und ein bisschen Drauflosjoggen bevor´s weitergeht. Hat aber bisher nie hingehauen. Schade eigentlich…
Aber heute ändert sich das.
Weil: Der 1.7. ist nicht nur Laufblogjubiläum sondern auch Reisetag.
Nach einem Monat Heimurlaub an der Bergstraße geht´s wieder nordwärts nach Hannover zur Arbeit.
Und unterwegs – so der Plan – mach´ ich heute meinen Jubiläumsläuf.

Das grobe Laufgebiet hab´ ich schnell ausgemacht:
Ich will über die Landesgrenze zwischen Hessen und Niedersachsen.
Die hab´ ich nämlich noch nie zu Fuß überquert, und außerdem ist es so schön symbolisch für mein Leben in den letzten 17 Monaten, als Grenzgänger zwischen dem Norden und der Mitte Deutschlands.

Schwieriger ist allerdings das „Wo Genau“…
Meine erste Idee ist die Sababurg bei Hofgeismar: Dornröschenschloss, Wildpark, ein Urwald – Sieht gut aus. Einziges Problem: Von hier aus kommt man zwar gut an die Grenze zu Niedersachsen (ca. 6 km Luftlinie) – aber nicht drüber (zumindest wenn man keinen Dreißiger laufen mag – und das kann ich zur Zeit einfach nicht). Die Trennlinie zwischen den Ländern verläuft hier nämlich mitten in der Weser, Brücken und Fähren über den Fluss sind allerdings dünn gesät.
Also gut, keine Sababurg, sondern Plan B.
Der ist auch gar nicht übel: Von Bad Karlshafen über die Weser und Nordwärts in den Solling bis zum Hutewald am Reiherbach, vielleicht ergänzt mit einem Schlenker nach Nordrhein-Westfalen auf dem Rückweg. Sieht reizvoll aus.
Blöd nur, dass es auch viel zu weit ist, wie eine grobe Messung zeigt (ich hab´ offensichtlich kein gutes Auge mehr für Distanzen. Wohl aus der Übung…). Wäre nämlich auch was zwischen 25 und 30 km. Geht grad nicht…

Also muss am Ende Plan C herhalten. Bad Karlshafen, seines Zeichens die nördlichste Stadt Hessens, aber anstatt von dortaus weit nach Niedersachsen vorzudringen, werd´ ich einfach an der Weser bleiben und eine Runde im Dreiländereck zwischen Hessen, Niedersachsen und NRW drehen. Sieht auch reizvoll aus, mit Burgen, Klippen, Aussicht, anständigen Steigungen, odentlich Natur und mutmaßlich hübschen kleinen Orten. Und die Distanz müsste über 15 aber unter 20 km sein – gute Länge für dicke, unfitte Laufblogjubiliare… 😉

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5 JAHRE LAUFBLOG!!!!!

1. Juli 2012

Okay, ich erspar´ uns heute ausnahmsweise mal die ganze „Mea Culpa, Mea Culpa, ich sollte viel mehr Laufen und viel regelmässiger bloggen“-Nummer (auch wenn sie offensichtlich weiterhin aktuell ist…), und freu´ mich stattdessen einfach mal ein bisschen.

Weil: Heute auf den Tag genau vor fünf Jahren (und das sind Internetjahre, und ein Internetjahr entspricht bekanntlich sieben Menschenjahren!) ist der Laufblog Online gegangen.
JUBILÄUM! YAAAAYYY!!! 🙂

Und weil´s schöne Tradition ist, hab´ ich natürlich einen richtig interessanten Jubiläumslauf gemacht, in einer Ecke in der ich noch niemals nie nicht vorher gewesen (geschweige denn gelaufen) bin.
Mit Fotos, Aussicht, Steigungen, Ein Bisschen Verirrt Sein, mehreren Grenzüberschreitung und fettem Essen.
Wie sich das gehört.

Das nur mal so als Teaser, die Details folgen dann in baldigster Bälde.
Bis es soweit ist, könnt ihr euch gerne die Zeit mit vergangenen Laufblogjubiläen vertreiben:
1 Jahr Laufblog
2 Jahre Laufblog
3 Jahre Laufblog
4 Jahre Laufblog

M.

PS: Ey, echt jetzt: Fünf Jahre. Krass…!