Archive for the 'andere Beiträge' Category

Jahresabschlusspost 2009

1. Januar 2010

So.
Der 1.1. 2010 geht zu ende, damit ist 2009 wohl endgültig vorbei.
Zeit für den Kassensturz.
Und zwar ausnahmsweise mal in eher kurz, nur so zur Abwechslung (und weil ich keinen gaaanz langen machen mag)… 😀

2009 = exzellentes Laufjahr.
Weil: Ich bin so weit rumgekommen wie nie zuvor, habe unglaublich viele spannende/schöne/interessante neue Orte, Landschaften, Geschichten endeckt.

Anfang des Jahres waren 163 Orte im Streckennetz.

Jetzt sind es 306.

143 neue Orte (natürlich samt umliegender Landschaft) in nicht mal 12 Monaten, entdeckt und erlebt auf ganz vielen großartigen, spannenden, faszinierenden Touren, oftmals in Gegenden, die ich noch nie zuvor besucht habe, teilweise nicht mal ansatzweise kannte – für sowas laufe ich, und im vergangenen Jahr hatte ich mehr davon als jemals zuvor:

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Von der angenehmen Freiheit, nicht laufen zu müssen…

29. Dezember 2009

Heute mittag war ich mal kurz in der Stadt, ein bisschen Weihnachtsgeld unters Volk bringen (mein Comichändler hat eine Familie zu ernähren, da muss man seine Verantwortung als Kunde ernst nehmen… 😉 ).

Eigentlich wollte ich dabei auch gleich noch eine kleine Runde drehen, durch die bisher noch unerlaufen nördlichen Darmstädter Stadtteile. Die Strecke hatte ich schon fix und fertig geplottet (vom Steinbrücker Teich via Jagschloss Kranichstein und Dianaburg nach Arheilgen und durch Kranichstein zurück), das Plänchen war vorbereitet, die Laufklamotten bereit gelegt…

Einziges Problem: Sowas von gaaar keine Lust!!!
Draußen herrscht ein stockfinsterer, beschissener Tag, es regnet Bindfäden, dazu ein abscheulich eisiger Wind, die Welt ist grau und schlammig und nasskalteklig und einfach nur abgrundtief hässlich – allein der Gedanke, heute Laufen zu gehen (und dabei auch noch die schönen Ecken im nordwesten Darmstadts an so ein Mistwetter zu verschwenden) erfüllt mich mit Widerwillen und monumentaler Unlust.

Aber es muss halt mal sein, sag´ ich mir, immer dranbleiben, schließlich ist schon wieder Dienstag, da wird´s so langsam Zeit, und laufen ist halt nicht immer ein Wunschkonzert, manchmal muss man halt auch raus, wenn´s mies ist und man im Voraus weiss, dass man jede verdammte einzelne Sekunde hassen wird…
Oder?

Und dann sag´ ich mir: NÄ!
Weil, 2009 ist eh vorbei, meine 2000 Jahreskilometer hab´ ich runter, was ich erreichen wollte ist entweder erreicht oder es wird eh nix mehr in den letzten paar popligen Tagen – mal ehrlich, warum soll ich mich da auf Teufel komm raus noch zu einer ungewollten übellaunigen Misttour prügeln, wenn ich absolut keinen Bock hab?

Also lass´ ich´s ganz einfach bleiben.

Einfach so. Fällt überhaupt nicht schwer und tut auch gar nicht weh.
Keine erzwungene Ekeltour durch den nasskaltwindigschlammiggraudoofen Scheisstag, die Laufschuhe bleiben daheim, das Plänchen für später auf der Festplatte.

Stattdessen gönn´ ich mir einen entspannten, gemütlichen Nachmittag.
Bequem auf der Couch, mit heißem Tee und ´ner Decke über den Beinen und ein bisschen Beirut im Hintergrund, und natürlich mit viel gutem Lesestoff, wie dem neuen Joe Sacco (aufwühlend und brillant), Maurice Tillieux (magnifique) und den gesammelten Kurzgeschichten des großen Roald Dahl (delightfully twisted and clever).
Total nett, und ganz ohne schlechtes Gewissen oder das Gefühl, was verpasst zu haben. 🙂

Für den Darmstädter Nordosten und bleierne Selbsdisziplin (die ist so ähnlich wie eiserne Selbstdisziplin, aber schwerer und weicher) ist nächstes Jahrzehnt nämlich auch noch Zeit.

Und morgen schau´ ich dann einfach mal, wie´s um Wetter und meine generelle Laune bestimmt ist.
Wenn die passen, geh´ ich vielleicht laufen.
Und wenn nicht, dann eben nicht.
So einfach ist das zwischen den Jahren! 😉

M.

Unverhofft…

1. Dezember 2009

Schon spannend, was einem bei dieser Laufbloggerei so alles passieren kann.

Zum Beispiel neulich.
Da hat sich eine freundliche Dame hier auf dem Blog gemeldet und mich gebeten, doch mal mit ihr Kontakt aufzunehmen.

Hab´ ich natürlich gemacht. Bin ja schließlich neugierig.

Allerdings erstmal gaanz vorsichtig, ohne Nachnamen und so, man weiss ja nie, was einen erwartet..
Das Internet ist nämlich ein Dschungel voller Verrückter, zwielichtiger Gestalten und moralisch bankrotter Abmahnanwälte, da passt man besser auf, jawollja! 😀

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Kurzer Vergleich

14. November 2009

Mitte November 2008

Mitte November 2009

Ok, it´s official: This one DOES suck bollocks!
Hard!!

Hrm.

M.

Und dann isses auf einmal vorbei…

23. Juli 2009

Und das war´s dann!

Nein, nicht der Blog, keine Angst.
Was Anderes.
Aus dem semimythischen Bereich „Jenseits vom Blog“, den ich normalerweise ja ganz gerne hier raushalte.

Aber nachdem es die Lauferei und damit auch die Bloggerei in letzter Zet immer wieder maßgeblich beeinflusst hat, und ich gerade ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz/froh/erleichtert/wasauchimmer bin, und das sich so anfühlt, also könnte/müsste/sollte es schon mal irgendwie raus (und warum nicht auch hier?), und es schon irgendwie auch total wichtig ist, mach´ ich einfach mal ´ne Ausnahme mit etwas „Jenseits vom Blog“.

Und was gibt´s da zu vermelden?
Na ja, vor allem das hier:

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Was sein muss, muss sein…

10. Mai 2009

Ach Mist, den Fotolaufbericht über den tollen Lauf heute mittag aus dem Gersprenztal über die Burg Schnellerts auf die Böllsteiner Höhe krieg´ ich heute abend nicht mehr fertig.
Aber zumindest eine Sache muss heute noch erledigt werden, so lange sie noch aktuell ist:

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Ach, Shit…

24. April 2009

Gestern bin ich wegen der extrem spannenden Schulter mal kurz beim Hausarzt vorbei gegangen – bin ja gerade zeitlich etwas flexibler, und so lange wie mit dem zickenden linken Bein wollte ich nicht warten.

Hatte ja insgeheim gehofft, dass sich da eine unkomplizierte Wunderlösung findet („Ihre Schulter ist verrenkt, warten Sie, ich richte das gerade.“ – *KNACK*, „AAAAAARGH!“ – besser), aber natürlich war´s dann letztlich genau das, was ich erwartet hatte, leider ohne Wunderlösung: Die sechzehn bis zwanzig Stunden, die ich letzte und vorletzte Woche täglich furchtbar gestresst vor dem Rechner verbracht habe, haben meiner Rückenmuskulatur einfach übelst mitgespielt, und deswegen spannt sie noch immer total.

Solange das nicht wieder im Lot ist, gibt´s beim Laufen Probleme.

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Geschafft!

16. April 2009

So, das war´s.

Hab die ganz ganz große, unsagbar wichtige Sache zu Ende gebracht.

Endlich!
Tonnenschwere Last auf der Seele: Weg.

Aber es war eine brutale Woche: Nur durcharbeiten, insgesamt nur ca. 30 Stunden Schlaf, viel zu wenig und viel zu unregelmäßig gegessen, hin und wieder mal ´ne kleine Nervenkrise…

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Sendepause

9. April 2009

Hachje.
Draußen ist der Frühling ausgebrochen. Die Sonne strahlt, es ist warm, der Himmel ist weit und ultramarinblau, die Wolken wenige und strahlendweiss, die Luft riecht nach schon ein bisschen nach Sommer, die Leute sind glücklich, und die Bergstrasse ist in ein bedrückend schönes Meer aus weissen, gelben, rosanen und purpurnen Blüten explodiert.
Kurzum: Es ist himmelschreiend herrlich.

Am liebsten würd´ ich raus und laufen laufen laufen – allein: Es geht nicht.

Muss unbedingt was zuende bringen, was ich viel zu lange nicht zu ende gebracht habe.
Was ganz ganz Großes, unsagbar Wichtiges.
Und zwar bis nächste Woche.

Folgerichtig werden das heuer harte Ostern: Wohl fast jede wache Minute vor dem Laptop, mit skrupelloser Selbstausbeutung, unendlichem Stress, viel zu wenig Schlaf und einem Mix aus zuviel Koffein und Aspirin (–> wenn das Koffein anfängt weh zu tun. Und das wird´s) um möglichst lange möglichst gut durchzuhalten.

Keine Zeit zum Laufen.
Falls ich doch mal raus müssen sollte, weil mir die Decke auf den Kopf fällt und ich sonst am Rad drehe: Keine Zeit zum Drüber Schreiben.

Deshalb gibt´s hier die nächsten Tage Funkstille.

Immerhin: Wenn ich zwischendurch keinen Nervenzusammenbruch und/oder Herzinfarkt erleide, melde ich mich Mitte/Ende nächster Woche wieder, wahrscheinlich vollkommen zerstört und – sofern keine Katastrophe eintritt – von einer tonnenschweren Last auf dem Gemüt befreit.

Mitleid brauch´ ich keins, denn ich hab´ mir den Kelch selbst eingeschenkt.
Aber wenn ihr zwischendurch mal an mich denkt und mir ganz viel Kraft und Energie wünscht, kann das nichts schaden… 😉

– Eintrag mit doofen vagen Andeutungen über mein richtiges Leben (das hier eigentlich nix zu suchen hat) Ende –

M.

Pläne…

11. März 2009

Ok, viel Neues gibt´s nicht – ich pausiere noch so ein bisschen vor mich hin und schone mein linkes Bein.
(Scheint übrigens ein bisschen was zu nützen: Das seltsame Gefühl im Oberschenkel und an der Hüfte ist weitgehend weg [Ruhe? Diclofenac? Einbildung? Wer weiss das schon…:D ]. Andererseits ist das andere seltsame Gefühl in der Wade – so ein Ziepen, vor allem bei Belastung – immer noch da. Also nicht ganz eindeutig. Hrmm…).

Deshalb hab´ ich mir gedacht, ich nutz´ die Gelegenheit einfach mal, und schreib´ was zu meinen läuferischen Plänen für das Jahr 2009 – Mitte März ist zwar eigentlich schon recht spät für sowas, aber da mein Laufjahr ja immer noch nicht so richtig in die Gänge gekommen ist und aus verschiedenen Gründen irgendwie in den Startlöchern vor sich hindümpelt, ist das noch ok, denke ich… 😉

Also: Was würde ich dieses Jahr denn gerne erreichen?

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