Posts Tagged ‘Auerbacher Schloss’

Erweiterte Wochenübersicht: 2010 KW 17 (03.04 – 09.05.)

9. Mai 2010

Oh je, dieses mal bin ich echt spät dran mit der Wochenübersicht.
Da machen wir´s lieber kurz, schnell und schmerzlos, bevor ich noch mehr als eine ganze Woche in Verzug gerate:

Vier kleine Läufchen, aus Zeit-, Lust- und Wettergründen allesamt eher kurz und am Melibokusmassiv, meistens mit einem dankbaren Nemo im Schlepptau (denn bei 8 Grad und Nieselregen läuft der wie der sprichwörtliche VW Käfer).
Sollte eigentlich Anlass zu ein bisschem gepflegt-selbstmitleidigem Gemosere bieten, tatsächlich hat der Satz unambitionierter und unkomplizierter Runden richtig gut getan, sowohl körperlich (zwickende Waden werden besser) als auch mental (Kopf frei in stressiger Woche).
Da ist es dann auch gar nicht schlimm, wenn die Wochenkilometer nicht mit einer 5 oder 6 beginnnen… 😉

Mittwoch 05.05.: Rund um die Melibokuskuppe (11,1 km)
Einmal die Standardstrecke zum Melibokus hoch, aber nicht bis zum wolkenverhangenen Gipfel sondern einmal drumherum, auf Fahrweg, dem Weg über der großen Schneise am Südosthang (die Aussicht von hier haut mich jedesmal von den Socken – das ist glaube ich der einzige Ort, den ich kenne, von wo aus man prakrtisch alle großen Berge des vorderen Odenwalds sehen kann: Felsberg, Neunkircher Höhe, Krehberg, Tromm, sogar den Ölberg bei Schriesheim. Irgendwann muss ich hier noch mal mit der Kamera hin und das größte Laufblog-Pano aller Zeiten machen), Nibelungensteig und schließlich wieder am Westhang auf den Pürschweg und nach Hause.
Entspannt und angenehm, trotz feuchtkaltem Wetter.
Strecke: 11,1 km
Zeit: Egal
Neue Strecke: Nope
Karte:

Donnerstag 06.05.: Nee!
Ach du je! Fünf Grad und bindfadiger Dauerregen den ganzen Tag.
Nee, nee, nee, liebe Natur, da musst du ohne mich auskommen, ich bleib´ heute drin im Warmen!

Freitag 07.05.: Darsberg und Alsbacher Schloss (10,7 km)
Etwas freundlicheres Wetter, sogar die Sonne schaut dann und wann mal kurz zwischen den Wolken hervor. Nett.
Nemo und ich haben keinen Plan, wo´s hingehen soll, oben im Wald driften wir dann erst auf dem Bauernhöhen-Weg an die Nordostflanke des Melibokusmassivs, überqueren den Darsberggipfel, versuchen uns dann noch mal kurz am einsamen Hangwald über dem Balkhäuser Tal, und steigen schließlich via Pürschweg, Hobokenhütte, Eselsgrundweg, Alsbacher Schloss und den schönen, weitsichtigen Panoramaweg über den Alsbacher Weinbergen ab.
Strecke: 10,7 km
Zeit: Wer weiß…
Neue Strecke: Nein
Karte:

Samstag 08.05.: Herrenweg und Comoder Weg zwischen Alsbacher und Auerbacher Schloss (11,4 km)
Heute mal keine Start von daheim sondern vom nahen Alsbacher Schloss. Schließlich muss man dem Hund auch mal was Neues bieten, der verkümmert sonst intellektuell… 😀
Ganz klassische Joggerstrecke: Vom Alsbacher Schloss den Hoboken-Weg hoch, dann auf dem hochgelegenen Herrenweg um den Melibokus herum, noch ein Schlenker über die Lichtung auf dem Bergsattel südlich des Gipfels, dann über den Not-Gottes-Parkplatz auf den Burgenweg bis zum Parkplatz am Anfang des Auerbergs, auf Fahrweg und Schlossweg um die kleine Bergkuppe mit dem Auerbacher Schloss herum, auf der Strasse zurück zur Not Gottes und schließlich auf dem langen, bequemen Comoder-Weg in den mittleren Höhenlagen der Wälder am Melibokus zurück zum Alsbacher Schloss.
Der Hund zeigt übrigens auch am zweiten Tag laufen in Folge keine Ermüdungserscheinungen. Beeindruckend für jemand mit so einem gerinden Trainingspensum…

Strecke: 11,4 km
Zeit: Keine Ahnung
Neue Strecke: Naaah.
Karte:

Sonntag 09.05.: Kreuz und quer durch die Wälder über Alsbach (8,6 km)
Hm. Irgendwie hat´s ja schon was Befreiendes, wenn man sich nicht um 50+ Wochenkilometer sorgen muss.
Entsprechen starten Nemo und ich bei weiterhin durchwachsen-kühlem Wetter ein drittes Mal in Folge ohne festen Plan, einfach hoch in den Wald. Heute verschlägt´s uns erstmal auf den unmarkierten Pfad am Nordhang des Darsbergtals, dann nehmen wir den Jossaweg and der Ruine Jossa vorbei, umrunden die obersten Ausläufer des Hasselbachtals unterhalb der Darsberghütte, biegen spontan auf ein paar namenlose und unmarkierte Hangpassagen unterhalb vom Hohe-Stich-Weg ab, und laufen dann schließlich via Hoboken-Hütte, Geisbergkopf-Weg, Sperbergrund und den Alsbacher Brückenweg zurück nach Hause.
Nicht wirklich weit, aber dank viel Zickzack weiter als gedacht, das reicht.

Strecke: 8,6 km
Zeit: Jaja, die Zeit…
Neue Strecke: I wo.
Karte:

Insgesamt: Keine große Laufwoche, aber auch keine schlechte.
Hin und wieder tut das auch mal gut, bloß zum Dauerzustand sollte es natürlich nicht werden…

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Rund um die Melibokuskuppe ??? 11,1 km
Do.
Fr. Darsberg und Alsbacher Schloss ??? 10,7 km
Sa. Herrenweg und Comoder Weg zwischen Alsbacher und Auerbacher Schloss ??? 11,4 km
So. Kreuz und quer durch die Wälder über Alsbach ??? 8,6 km
Wochenlaufleistung 41,8 km

M.

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Noch ein eher bescheidenes Laufwochenende, dieses Mal nicht ganz vor der Haustür (11,4 km und 8,2 km)

24. Januar 2010

Samstag, 23.1.: Alsbacher Schloss – Herrenweg – Schlossweg – Comoder Weg (11,4 km)
Wer donnerstags und freitags das Laufen wegen drögster Außenbedingungen schwänzt, der muss Samstags ran, zumindest wenn er noch seine Minimalwochenkilometer zusammenkriegen will.
Selbst wenn dieser Samstag noch viel dröger sein sollte…

Das ist er übrigens.
Gah! Was für ein schrecklicher Tag – bleierner, schwerer Dunst liegt wie eine Zwangsjacke über dem Land, funzliges graues Halblicht erzeugt düsterste Winterdepri-Atmosphäre, kein Windhauch mischt durch die frostig-dumpfe Luft.
Ein toter Tag, oder zumindest ein komatöser, an dem die Natur vollkommen leb- und lustlos vor sich hindämmert, und an dem Laufen gehen vollkommen sinnlos erscheint.

Aber es muss, also brechen Nemo und ich irgendwann am Nachmittag auf. Nicht direkt von zuhause, das wäre heute irgendwie noch unerträglicher gewesen, sondern vom fünf Autominuten entfernten Alsbacher Schloss.

Geplante Route: Einmal die mittleren Westhanglagen des Melibokusmassivs, auf dem Herrenweg zur Not Gottes, von da aus einmal ums Auerbacher Schloss, dann auf dem Comoder Weg zurück.
Eigentlich eine schöne, entspannte Strecke durch den Wald, irgendwas um die 11 km mit ein paar gemächlichen Höhenmetern, ordentlichen Wegen und schöner Landschaft. Zumindest wenn man keinen ganz miesen Tag erwischt, so wie heute…

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Berglauf bei Schnee und Sonne: Über den Melibokus aufs Auerbacher Schloss – mit Foto (9,7 km)

11. Januar 2009

Das Kaiserwetter hält: Weiterhin herrlicher Sonnenschein bei Windstille, knackigen Minusgraden und diesigen Sichtverhältnissen.
Verantwortlich dafür ist ein Phänomen namens Inversionswetterlage, dass sich gerade im Winter gerne mal bei uns an der Bergstrasse einstellt. Dabei herrscht unten in den Niederungen ein hartnäckiger eisiger Dunst, der es frostig kalt macht und die Fernsicht fast komplett ausschaltet (alles jenseits von ein, zwei Kilometern versinkt im Nebel).
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Blogger Team-Up: Melibokus – Bensheim mit Gerd (16,5 km)

24. Mai 2008

Der Team-up ist ein klassisches Feature amerikanischer Superheldencomics: Batman macht Urlaub in Metropolis, trifft sich da mit Superman, und gemeinsam polieren die beiden dann Lex Luthor und dem Joker solange die Fresse, bis das Gute gesiegt hat und die Welt wieder sicher für Freiheit, Demokratie und gedeckten Apfelkuchen ist.
Wie gesagt: Klassisch.
Und damit ist das Konzept bei weitem noch nicht ausgereift. Im Gegenteil – Team-Ups sind total trendy: Da vereinigt sich Schwarz mit Grün in Hamburg, die Südamerikaner treffen sich und machen gemeinsam ihre eigene EU auf, und selbst im klebrig-süssen Mandelkuchen von Ikea steckt irgendsoein nicht minder klebrig-süsser Hinterbänkler-Schokoriegel.

Tja, die Zeichen der Zeit, da kann man sich natürlich nicht gegenstestemmen – was für einen Haufen fiktionaler und grotesk übermuskulierter Typen mit farbigen Leibchen in diversen überdrehten Bildergeschichten recht ist, das ist ist für den gemeinen aber dafür realen südhessischen Laufblogger (der übrigens auch gerne farbige Leibchen trägt, allerdings meist ohne Umhang oder Fledermausmaske 😀 ) nur billig.
Deswegen gibt´s hier und heute DEN GROSSEN LAUFBLOGGER-TEAM-UP!!!
(Bitte jetzt im Kopf den frenetischen Applaus aus der Konserve abfahren: YAAAAYYY, WOOOHOOOHOOOO etc etc etc…)
…allerdings ohne jemandem die Fresse zu polieren oder die Welt zu retten, das war heute nicht geplant… 😉

Unaufgeregter formuliert: Heute stand die seit Ende April geplante gemeinsame Tour mit Gerd, seines Zeichens ebenfalls Läufer und Laufblogger aus den Niederungen nordöstlich von Darmstadt, auf dem Programm.
Eine ideale Gelegenheit, um dem eher etwas flachlandaffinen Gerd die Vorzüge des Berglaufens im Allgemeinen, und die der wunderschönen hessischen Bergstrasse im Besonderen nahezubringen.
Entsprechend hatte ich mich schon im Vorfeld so richtig ins Zeug gelegt, und eine Route durch die Berge hinter Bensheim geplant die:
1) Viele Sehenswürdigkeiten abdeckte (Melibokus, Auerbacher Schloss, Fürstenlager, Schloss Schönberg, Kirchberg)
2) Viel abwechslungsreiche und schönen Landschaft zu bieten hatte (Berg und Tal, Wald, Wiesen, Weinberge, alles dabei)
und dabei
3) Nicht zu viele zu schlimme Steigungen enthielt (das war gar nich so leicht, denn hier geht´s nun mal viel hoch und runter. Am Ende löste ich das Problem, indem ich den Startpunkt auf den Gipfel des Melibokus setzte, so würden wie wenigstens viel mehr bergab als bergauf laufen… 😉 ).
Wunderbare Strecke von ca. 16 km, versprach ein toller Lauf zu werden…

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Auf und Ab südlich des Melibokus: Auerberg, Mühltahl und Auerbach (15,9 km)

21. Mai 2008

So, Montag UND Dienstag Pause gemacht (die vielen Höhenmeter der letzten Woche waren doch ganz schön anstrengend gewesen, da hatte ich mir das mal wieder gegönnt), also höchste Zeit, endlich wieder loszulaufen.

Nachdem das in letzter Zeit so gut geklappt hat, wollte ich wieder ein paar der weniger prominenten Wege am und ums Melibokusmassiv ausprobieren – heute mal südlich des Melibokus, am Auerberg und der Anhöhe am Fürstenlager: Interessante Gegend, gerade die mittleren Höhenlagen kenne ich da gar nicht so gut, also was zum Erforschen, das ist immer gut. Ausserdem bin ich am Samstag mit dem Zimmerner Läufer-/Bloggerkollegen Gerd zu einem gemeinsamen Lauf hier unten verabredet und wollte deshalb ein Sürck der geplanten Strecke schon mal vorher genauer unter die Lupe nehmen: Der mir bisher unbekannte Anstieg vom Weiherweg in Hochstädten an die Amalienhöhe sieht schon auf der Wanderkarte arg happig aus, den wollte ich auf jeden Fall noch mal austesten, bevor ich den – nach eigener Aussage etwas weniger bergfesten – Gerd hier unbesehen das lokale Äquivalent der Eiger-Nordwand hochjage (jetzt kann ich das wenigstens besehen machen 😀 )…

Heutiges Laufwetter: Durchwachsen bis freundlich. Dünne aber dichte Wolkendecke durch die hin und wieder die Sonne schaute, kühle 17 Grad, frischer Wind, relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Nicht perfekt, aber auch nicht schlecht.

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Alsbacher Schloss – Comoder Weg – Auerbacher Schloss – Herrenweg (12,3 km)

15. Januar 2008

Ich laufe seit Jahren am Melibokusmassiv. Sozusagen mein Hausberg, hier kenne ich mich ziemlich gut aus, bin fast jeden Weg, Pfad oder Trampelpfad mindestens schon ein Mal gelaufen.

Aber eben nur fast – einen bestimmten markanten Punkt habe bisher nämlich immer verpasst: Die Not-Gottes-Kapelle unterhalb des Auerbacher Schlosses.
Man stelle sich vor: Da steht irgendwo mitten im Wald – in MEINEM Wald – eine vollständige kleine Kirche rum, nicht mal 4 km Luftlinie von zu Hause entfernt, aber so gut versteckt, dass ich sie noch nie gefunden habe (ok, bisher hab´ ich auch nicht bewusst danach gesucht, aber trotzdem…).

Zeit, das zu ändern, deshalb heute mal wieder nach langer Zeit ein Lauf am Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss aufs Auerbacher Schloss und zurück, bei dem ich ganz gezielt die Not-Gottes-Kapelle suchen und finden würde. Übrigens schon wieder mit Nemo, passendes Wetter, passende Umgebung, passende Streckenlänge, ideal um mit Hund zu Joggen.
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Burgenweg Melibokus – Starkenburg (19,1 km)

30. August 2007

Ingo hat neulich mal angemerkt, dass wir sehr selten nach Süden laufen, während wir die anderen Richtungen wesentlich häufiger ansteuern. Das hat natürlich seine Gründe, vor allem geografische: Um von uns aus länger nach Süden zu laufen, muss man entweder
– über die Bergstrasse, was endlose Kletterpartien zu Folge hat (denn man muss jedes Tal runter und dann wieder hoch),
– oder die B3 entlang durch die Ortschaften laufen (was nicht besonders schön ist), oder
– runter ins Ried und da nach Süden (landschaftlich auch nicht soo doll, und ein ziemlicher
Umweg, da man um den weit in die Ebene vorstehenden Melibokus rum muss).
Ist alles nicht so ideal, besonders wenn man einen Rundkurs laufen will und auch noch einen Rückweg braucht.

Nichtsdestotrotz wollten wir heute mal ziemlich direkt nach Süden – Ingo war noch nie auf der Starkenburg bei Heppenheim, und da wir sie auf diversen Touren über die Bergstrasse und den vorderen Odenwald immer wieder mal im Blick hatten, und sie dabei auch noch ziemlich nah wirkte, sollte sich das heute ändern.

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