Posts Tagged ‘Baden-Württemberg’

Endlich wieder raus! Ums Gorxheimer Tal: Weinheim – Unter-Flockenbach – Buchklingen (20 km)

19. September 2010

So!
Kopf vorerst wieder frei, alles wieder ein wenig entspannter, und dann hat sich das Wetter auch noch aufgerafft und für dieses Wochenende doch noch sowas wie einen sehr ansehnlichen Spätsommer/Früherbst auf die Beine gestellt, mit milder Sonne, frischer Luft, blauem Himmel, angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad.
Lieblingswetter, perfekte Bedingungen für den Sport.

Auf einmal hab ich wieder Lust aufs Laufen.
Und zwar richtig!

Und weil Sonntag ist, und Zeit und Muße und gute Laune auch, beschließe ich, mir spontan mal wieder eine richtig gute Tour zu gönnen, irgendwo, wo ich noch nie vorher gelaufen bin.

Irgendwo, das ist in diesem Fall das Gorxheimer Tal hinter Weinheim.
Grenzland, zwischen Odenwald und Bergstrasse, zwischen Stadt und Land, zwischen Hessen und Baden-Württemberg.
Spanend.

Besser noch: Obwohl´s eigentlich gar nicht soo weit von zuhause weg ist, bin ich dort noch nie gewesen.
Nicht mit dem Auto, nicht mit dem Rad, nicht zu Fuß.
Absolutes jungfräuliches Neuland, vollkommen unentdeckt und frisch, genau das Richtige für einen Tag wie heute! 🙂

Strecke brauch‘ ich nicht mehr vorbereiten, die hab´ ich schon seit anderthalb Jahren grob geplant (wollte da nämlich schon länger mal hin), also kann ich mich irgendwann am Nachmittag einfach ins Auto setzten und runterfahren, mit ganz viel Vorfreude und guter Laune im Gepäck.

Bloß die Kamera, die muss heute mal daheimbleiben.
Will mich schließlich wieder mal ein bisschen mehr auf den Spaß am Laufen und Bloggen besinnen, und so schön das mit der Fotografiererei unterwegs ist – es bedeutet auch zwangsläufig mehr Ablenkung und Aufwand, und da will ich heute mal bewusst drauf verzichten, selbst wenn mir ein paar schöne Motive entgehen.
Nächstes Mal vielleicht wieder…

Den Rest des Beitrags lesen »

Frühling am Neckarufer: Von Schriesheim durch die Ebene zum Heidelberger Zoo – mit Fotos (14,1 km)

6. April 2010

Heute hat mein Vater Geburtstag, und weil´s Tradition ist und draußen außerdem der wahrscheinlich schönste Frühlingstag des bisherigen Jahres herrscht, machen meine Eltern aus diesem Anlass einen Ausflug.
Ziel: Heidelberger Zoo.

Und weil ich Zeit hab´ und schon mindestens 15 oder 20 Jahre nicht mehr zusammen mit meinem Eltern im Zoo war, bin ich mit von der Partie. Natürlich mit vorherigem Lauf, schließlich komm´ ich nicht so oft runter nach Baden, und das Wetter ist wie gesagt einfach traumhaft – das muss ausgenutzt werden.
Deshalb der Plan für heute: Ich laufe am späten Vormittag von Schriesheim am Fuß der Bergstrasse runter in die Ebene bis zum Neckar bei Ladenburg und folge dann dem Flussufer südwärts bis nach Heidelberg.
Dort treffen wir uns dann alle und gehen in den Zoo und was Essen.
Klingt prima. 😀

In der Praxis beginnt das Ausflug allerdings mit einigen Problemen, dank dämlichst gesperrter Autobahnauffahrt bei Zwingenberg und einem Stau auf der A5, die mich ordentlich Zeit kosten, so dass ich erst mit einer halben Stunde Verspätung in Schriesheim eintreffe und das Auto an der Zentgrafenstr. im ruhigen Wohngebiet nördlich des alten Stadtkerns abstelle.

Hrm.
Da muss ich mich schon ein bisschen beeilen, um nicht mit zu viel Verspätung beim Treffpunkt am Heidelber Zoo ankomme, also mach ich mich gleich mal mit zügigem Schritt auf den Weg.

Fängt gut an.

Mittenrein in den unsagbar herrlichen Frühlingsmittag: Prallste Sonne, kein Wölkchen am stahlblauen Himmel, wunderbar angenehme 16 Grad mit leichter Brise, die Luft schmeckt frisch und lebendig, die Bergstrasse erstrahlt in den Farben der Baumblüte, mit dem schimmernden Weiß der Kirsch- und Mandelbäume, dem rosigen Pink der Magnolien, dem leuchtenden Gelb der Forsythien, alles eingerahmt von sattem, frischen Grün.
Wenn das kein perfekter Lauftag ist, weiß ich auch nicht…

Den Rest des Beitrags lesen »

Zwischen Bergstrasse und Weschnitztal: Nächstenbach – Birkenau – Weinheim mit Foto (18,3 km)

2. Dezember 2009

Eigentlich war ja alles schon genauestens geplant:
Der Tag heute würde grau und eklig werden.
Deshalb würde ich irgendwann kurz vor Einbruch der Dunkelheit ein paar widerwillige Notstandskilometer hinterm Haus schrubben.
Natürlich vollkommen spaß- und genussfrei.
Anschließend dann noch einen kurzen, weinerlich-launischen „Ist-Doch-Alles-Mist“-Post dazu, und – bada bing, bada boom – fertig ist der Laufblog-Tag.

Hätte alles sooo schön grässlich werden können.

Aber nein, es muss ja immer jemanden geben, der querschießt und alles über den Haufen wirft.

Heute zum Beispiel – das Wetter.
Das dachte gar nicht daran, standesgemäß grau und eklig zu sein.
Stattdessen: Heller Sonnenschein aus milchigblauem Himmel, relativ windstill, richtig hübsch.
Hmpf.
Nix mit Notstandslauf und weinerlichem Gepiense (wo ich mich doch sooo drauf gefreu… ach nein, hatte ich ja gar nicht… 😀 ), da musste schnellstens eine Alternative zur miesepetrig-miesen Minirunde her, schließlich darf man die raren spätherbstlichen Sonnentage nicht verschwenden.

Äh.
Okayokayokay…
Eeeeh, irgendeine coole Schönwettertour, irgendwo wo ich noch nie gelaufen bin.

Mal schauen…
…ääääh…
…war ich schon…
…war ich schon…
…keine Lust drauf…
…war ich schon…
…zu weit weg…
Aaah ja! Da!
Über die Bergstrasse hinter Weinheim ins untere Weschnitztal, dann über die Weinheimer Burgen zurück.

Wollte ich schon lange mal machen, hat bisher nicht geklappt, dann eben heute.
Kamera pack´ ich auch gleich mal mit ein, wegen Sonne und Sehenswürdigkeiten und so, da unten gibt´s sicher auch was zum Fotografieren…

Den Rest des Beitrags lesen »

Zwischen den Bundesländern: Grenzhopping an der Bergstrasse und im Odenwald (18,5 km)

25. September 2009

Ok, offenbar hab´ ich ein ganz gutes Rezept gefunden, wie ich den kleinen Durchhänger von letzter Woche endültig wieder loswerde:
Schöne Touren in schöner Umgebung bei schönem Wetter.
Nicht klein-klein im eigenen Hinterhof (zu unspektakulär) aber auch nicht zu ambitioniert (zu anstrengend, nicht so sehr körperlich sondern vor allem auch wegen des Aufwandes bei Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung), sondern einfach was Nettes mit Wald und Bergen und Sonne und ordentlich neuer Strecke, dafür ohne allzuviel Vorausplanung, Aufwand oder Leistungsdruck.

Hat jetzt zweimal gut geklappt, also machte ich´s heute genauso.

Richtig neue Strecke nicht zu weit weg von Zuhause zu finden ist ja schon etwas länger ein kleines Problem, aber zumindest einen unerlaufenen Ort in der Nähe hatte ich noch auf der Liste, den ich mir für heute vornahm: Ober-Laudenbach, ein kleines Dorf im Odenwald (oder noch an der Bergstrasse?), das genau auf der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Hessen sitzt.

Grobe Strecke mit ordentlich Bergen ausbaldowert und dann wie gehabt am Vorabend aufgebrochen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Badischer Odenwald: Leutershausen – Wilhemsfeld – Schriesheim mit Foto (25,6 km)

29. August 2009

So langsam bin ich mit meinem Weg nach Frankreich in Regionen vorgestoßen, die so weit weg von zuhause sind, dass dort zu laufen doch mit einem nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand verbunden ist.
Und diesen Aufwand konnte ich mir heute leider nicht leisten:
Zum Mittagessen mit meinen Eltern verabredet, direkt danach wollte ich weiter nach Rheinhessen um was mit Freunden zu unternehmen, da war keine Zeit für einen Tagesausflug in die Südpfalz.

Aber sowas ist ja kein Grund, die inzwischen schon fast obligatorische lange Bergtour mit dem Foto ausfallen zu lassen, schließlich gibt´s ja auch etwas näher noch total viel entdeckbares Mittelgebirge.
Zum Beispiel der südliche Odenwald, jenseits der Landesgrenzen im Badischen. Da bin ich vor zwei Jahren mal dran vorbeigeschrammt, als ich der Bergstrasse nach Süden gefolgt bin, aber so richtig innen drin laufen war ich noch nie.
Na ja, bis heute zumindest…

Den Rest des Beitrags lesen »

Käfertaler Wald mit Foto und ein kleiner Bonussprint (13,8 km)

19. Mai 2009

In den Monaten gegen Ende letzten und Anfang diesen Jahres ist bei mir zeitlich und stressbedingt ja so Einiges ein bisschen zu kurz gekommen.
Nicht nur die Lauferei, auch anderer Kram.
Kino zum Beispiel – War doch tatsächlich seit über einem halben Jahr nicht mehr im Kino.
Höchste Zeit, das mal wieder zu ändern, deswegen war ich heute Abend in Mannheim zum Kino verabredet. Der neue Star Trek Film, von dem hört man ja viel Gutes, und so ein bisschen Popcornunterhaltung zwischendurch, da hatte ich mal wieder so richtig Lust drauf.

Ebenfalls Lust hatte ich natürlich auch aufs Laufen in „Monnem“ (wie die Rhein-Neckar-Metropole von den Ureinwohnern genannt wird) .
Ihr wisst ja: „Wenn man schon mal da ist“ und so – Nachdem Ingo und ich vor fast zwei Jahren beim Marathontraining mal hingelaufen sind (von Jugenheim aus, das ist ein äußerst ordentliches Stück), liegt Mannheim am Rand meines Streckennetzes und wartet im Prinzip nur darauf, endlich mal richtig erlaufen zu werden.
Gute Gelegenheit, also los.

Den Rest des Beitrags lesen »

Von der Bergstrasse ins Weschnitztal: Hemsbach – Kreiswald mit Fotos (12,8 km)

1. Mai 2009

Hachje, schon fast zwei Wochen seit ich zum letzten Mal in die Berge gelaufen bin. Immer Flachland ist ja ganz nett, aber auf Dauer braucht´s einfach auch ein paar nette Höhenmeterchen, um das Lauferlebnis komplett zu machen.
Zum Glück hatte das mit der Lauferei in der vergangenen Woche ja schon wieder ganz ordentlich hingehauen, also wollte/konnte/durfte ich mir heute endlich mal wieder eine Tour mit ein paar Steigungen gönnen, auch um zu sehen, wie das nach der wochenlangen Berglaufpause so klappt.
Natürlich ganz neue Strecke, schließlich bin ich immer noch im „Hey, heute wird was entdeckt“-Modus…

Kurz die Karten gewälzt und fündig geworden: Einweglauf von Hemsbach am Fuß der Berge über den Bergstrassenkamm am Waldnerturm, dann runter ins wunderschöne Weschnitztal (das ja sowieso ganz weit oben auf meiner Pläne-Liste für dieses Jahr steht) und durch die Hügel zum Kreiswald, einem Landgasthof in einem schönen Seitental unterhalb der Juhöhe.
Ca. 11 km in toller Landschaft, nicht gleich ganz so mördersteil, und am Ende auch noch ein gutes Abendessen, das klang doch mal richtig gut. 🙂

Den Rest des Beitrags lesen »

90 Minuten Südwärts (16,7 km)

10. Juni 2008

Heute wollte ich mal ein kleines Experiment machen, das ich so noch nicht versucht hatte (wenn einem die unbekannten Strecken ausgehen, muss man sich eben hin und wieder mal was Neues ausdenken):

Was passiert eigentlich, wenn ich genau Eineinhalb Stunden in eine bestimmte Richtung laufe, ohne vorher eine Route festzulegen? Wie weit, wohin komme ich da, wie fühlt sich das an?

Die Grundidee dazu hatte mir schon seit dem Cooper-Test neulich im Kopf herumgeschwebt, praktisch als Gegenstück zu meinen üblichen Läufen. Normalerweise plane ich eine Strecke, und sehe dann beim Laufen, wie lange ich dafür brauche. Heute wollte ich eine Zeit festlegen, und einfach mal sehen, wie weit ich in dieser Zeit käme, ohne vorher was geplant zu haben (wobei es mir nicht um die Kilometerleistung ging [die war klar, das würden etwas über 15 werden], sondern vor allem um den geografisch-entdeckerischen Aspekt).
Einfach mal drauflos laufen, und sehen, wohin ich komme, das klang spannend.

Natürlich braucht es für sowas erstmal eine Richtung, aber die war schnell klar: Südwärts, an Bundesstrasse 3 entlang, durch die Dörfer und Städte am Fuß der Bergstrasse soweit mich die Füße in 90 Minuten tragen würden.
Die B3 nach Bensheim kenne ich natürlich sehr gut, aber eigentlich nur als „Autofahrerstrecke“. Gelaufen war ich hier zwar auch schon, aber immer nur Teilbereiche (und die meisten davon nicht von zuhause aus) – am Stück hatte ich sie bisher wirklich nur im PKW befahren, und da erlebt man sowas ganz anders als zu Fuß: Man ist viel schneller, strengt sich kaum an, ist mit einer anderen Motivation unterwegs (Laufen ist Selbstzweck, Fahren ein Mittel zum Zweck, zumindest für mich), achtet nicht sosehr auf die Umgebung.
Entsprechend war mir die Strecke einerseits bekannt (für den Autofahrer Matthias), gleichzeitig jedoch unbekannt (für den Läufer Matthias), das fand ich total faszinierend.
Richtig einschätzen konnte ich sie im Vorfeld auch nicht, keine Ahnung wie weit es von zuhause bis Zwingenberg/Auerbach/Bensheim ist – das war mit dem Auto nie relevant gewesen, also hatte ich noch nie vorher darauf geachtet. Wie weit ich in den 90 Minuten kommen würde?
Keine Ahnung!
Und das war auch gut so! 😀
(und natürlich verkniff ich mir jede Messung im Vorfeld, um mir die Überraschung nicht zu verderben…)

Den Rest des Beitrags lesen »

Der letze Lauf des Jahres! Zum Ende der Bergstrasse: Heidelberg – Wiesloch (23,1 km)

30. Dezember 2007

Der letzte Lauf des Jahres 2007, und gleichzeitig auch der Lauf zum halbjährigen Jubiläum (1.7.07-31.12.07) des Laufblogs, da wollte ich schon gerne mal wieder was Besonderes in Angriff nehmen.
Genau die richtige Gelegenheit, um endlich die Bergstrasse zum „Abschluss“ zu bringen. Den Großteil davon hatte ich ja schon im Sommer mit Ingo und David erlaufen, etappenweise von Darmstadt bis Heidelberg.
Der letzte Zipfel, von Heidelberg bis Wiesloch fehlte seitdem allerdings, aus einer Reihe von Gründen: Er ist furchtbar weit weg (es gab in den letzten Monaten noch so viele reizvolle Strecken in der Nähe, warum also 50 km Autobahn fahren?), er ist zu lang, um ihn als Rundstrecke mit identischem Start- und Zielort zu laufen (Was bedeutet, dass man entweder jemanden haben muss, der einen abholt/hinbringt, oder vor/nach dem Lauf auf öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen muss – beides nicht ideal), und ich hatte kein vollständiges Kartenmaterial für die Strecke (denn meine Geo-Naturpark-Karten reichen nur bis Leimen).

Aber bevor das Jahr zu Ende ging, wollte ich es dann doch noch gerne erledigt haben. Und da inzwischen der 30. Dezember ist, musste es wohl oder übel bald sein, also alle Zweifel und Gegenargumente über Bord, und das Ganze einfach mal in Angriff nehmen. Heutiges Programm:
Heidelberg – Königstuhl – Höhenrücken über Leimen und Nußloch – Wiesloch.
Das Ende der Bergstrasse zum Ende des Jahres.
Hat was, oder 🙂 ?

Den Rest des Beitrags lesen »

MANNHEIM!!!!! (31,8 km)

10. Oktober 2007

Heidenei, wir haben´s doch tatsächlich geschafft: Von Jugenheim bis nach Mannheim runter, eine Strecke von insgesamt fast 32 km – Ingos und meine letzte Tour vor seinem Umzug nach Berlin und – als krönender Abschluss – unser mit Abstand längster Lauf bisher.

Entsprechend sollte er auch gleich als so eine Art Generalprobe für den Marathon dienen, vor allem im Bezug auf Laufdisziplin und Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme.
Konkrete Ziele:
1) Gut Durchkommen
2) Langsam und möglichst gleichmässig durchlaufen (geplantes Tempo zwischen 6:40 und 7:00 min/km)
3) Alle halbe Stunde was trinken, jede Dreiviertelstunde bis Stunde was essen.
4) Spass dabei haben

Na dann mal los!

Den Rest des Beitrags lesen »