Posts Tagged ‘Balkhausen’

Frühlingsbergtour in der prallen Sonne: Jugenheim – Balkhausen – Alsbach (10,7 km)

2. April 2009

Heute musste ich was bei meinem Hausarzt abholen.
Und weil´s dafür nicht viel brauchte (Krankenkassenkärtchen und 10 Euro Praxisgebühr, das ist logistisch gut zu stemmen…) und das Wetter schon wieder wunderbar sonnigwarmblauhimmligfrühlingshaft war, hab´ ich´s natürlich gleich mit einer kleinen Tour verbunden.

Einziges Problem: Von zuhause bis zum Hausarzt im Nachbarort sind´s gerade mal 800 m. – auf direktem Weg wäre das irgendwie ein bissl wenig gewesen.
Also vorher noch einen ordentlichen, schönen Umweg eingeplant: Von Jugenheim aus durchs Balkhäuser Tal hoch in die Berge, dann von Balkhausen geradewegs über den steilen, hohen Hauptkamm des Melibokusmassivs und durch den Wald zurück runter an die Bergstrasse. Alles bestens bekanntes Terrain, da brauchte ich nicht mal ein Plänchen.

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Hardcore Berg- und Crosstour ins/ums/durchs Balkhäuser Tal (11,8 km)

24. Januar 2009

Gestern Sturm und Regen, heute schon wieder Windstille und milder Sonnenschein. Soll einer das Wetter verstehen…

Nicht dass ich mich beschweren würde, im Gegenteil: So ein feines Frühlingswetterchen weckt bei mir – ich hab´s ja neulich schon mal bemerkt – den läuferischen Tatendrang.
Da krieg ich immer spontan Lust, die Beine in die Hand zu nehmen (übrigens eine coole Umschreibung fürs Laufen, oder? 😀 ) und mal wieder eins von den Dingen zu erledigen, die schon länger auf meiner läuferischen To-do-Liste steht.
So auch heute.

Für die großen Wunschprojekte ist es im Moment allerdings aus mehreren Gründen noch zu früh, also suchte ich mir halt was Kurzes, Kleines ganz nahe an zuhause aus.

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Enspanntes Winterläufchen nach Balkhausen (9,4 km)

25. November 2008

Heute fühlte ich mich irgendwie unambitioniert: Wetter grau und noch ein bisschen schneeig, kalt war´s auch wieder, vorgestern war ich deutlich weiter gelaufen als geplant – da hatte ich irgendwie kein so ausgeprägtes Bedürfnis nach schnell, lang und/oder anstrengend.

Entsprechend hab´ ich langsam, kurz und entspannt gemacht: Einfach mal kurz von Jugenheim aus über den Bergkamm rüber nach Balkhausen und dann das Tal runter zurück, nette Strecke, nicht zu weit, ohne zu hetzen.

Zuerst mal die Standartstrecke in die Berge: Jossastr., hoch in den Wald, ein paar hundert Meter auf dem Burgenweg/Alemannenweg das Darsbergtal hinauf, dann scharf links auf die kleine Anhöhe am merckschen Wasserturm, und schließlich scharf rechts auf den Pürschweg (SJ2), und dem in gemässigtem Tempo aufwärts gen Melibokus gefolgt.

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Balkhausen – Melibokus – Darsberg (10,8 km)

9. September 2008

Erste Tour nach dem Halbmarathon. Alles fit, aber (wie das nach solchen Ereignissen halt mal ist), nicht so ganz doll motiviert.
Ergo: Kleine, unkomplizierte Tour durch bekanntes Gelände: Balkhäuser Tal hoch, durch Balkhausen, dann von hinten auf den Melibokus hoch und über den Pürschweg heim.
Kein Meter neuer Weg, aber immerhin in neuer Richtung, denn normalerweise laufe ich die Strecke andersrum – das ist aus irgendeinem Grund lirgendwie leichter und fühlt sich „richtiger“ an…

Wieder mal ein wunderschöner, sonnig-warm-milder Spätsommer-/Frühherbsttag – auch wenn ich mich damit wiederhole: Momentan haben wir die schönste Zeit des Jahres zum Laufen, einfach nur herrlich (am liebsten würde ich da jeden Tag raus und neue Gegenden erkunden, hoch in den Taunus, nach Bayern rüber, in die Pfalz rein, den Rhein runter – ach ja, wenn ich doch nur mehr Zeit und Muße für sowas hätte. Seufz…).

Start am frühen Abend. Körperlich wieder ganz fit, lediglich der lädierte Knöchel (heute wieder ohne Bandage) fühlte sich noch etwas komisch an, ebenso wie meine linke Hüfte (wohl auch ein Überbleibsel vom Halbmarathon, vermutlich hatte ich meine rechte Seite da unbewusst auf Kosten der linken geschohnt.
Trotzdem ganz gemächlich angefangen, an so einen schönen Abend muss man ja nicht hetzen.

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Zickzack am Heiligenberg (12 km)

19. Juli 2008

…und Tag 7 der unglaublichen Blog-Bonanza-Woche, mit einem krönenden Abschluss. Der Lauf vom 19.7., komplett mit schönen Aussichten, geheimen Bergpfaden, Blut, Schweiss, Tränen, und mehr Brennnesseln, als man in einem Monat essen kann!!! Here we go:

Gestern war ich mir noch nicht sicher gewesen, ob ich heute überhaupt Laufen würde. Nemo hat sich eine schlimme Halsentzündung geholt, die ihn so richtig beutelt: Er ist ganz schwach, ziemlich apathisch und wurde ständig von schrecklich klingenden Husten- und Würganfällen heimgesucht, bei denen er Placken zähflüssig-schaumigen Bazillenschleims (gerne mal ergänzt durch ein bisschen halbverdauten Mageninhalt) in seiner Umgebung verteilt. Und da ich ihn ja momentan in Vollzeitpflege habe, war ich entsprechend ziemlich eingespannt und gestresst – sich Sorgen machen und ständig Bazillenrotz vom Fußboden entfernen und Drüberdesinfizieren, das hält einen ganz schön auf Trab (mal abgesehen davon, dass man keinen besonders guten Nachtschlaf hat, wenn der ansonsten recht angenehme Zimmergenosse alle paar Minuten von Keuch- und Hustenkrämpfen in TBC-Qualität geschüttelt wird und industrielle Mengen von Schleim auf dem mit Handtüchern ausgelegten Schlafzimmerboden spuckt).
Hinzu kam dann auch noch, dass es bei mir selbst ebenfalls losging: Laut Tierärztin sind die Erreger einer Hunde-Halsentzündung dieselben, die auch für menschliche Halsentzündungen verantwortlich sind – und nachdem ich einen nicht unerheblichen Teil des gestrigen Tages mit dem Entfernen von Bazillenspotze von der Auslegware verbacht hatte, stellten sich bei mir gegen Abend erste Schluckbeschwerden und ein leicht trockener Hals ein. Na prima…

Heute morgen sah das dann gottseidank schon wieder deutlich rosiger aus: Nemo ging´s schon wesentlich besser (auch wenn er bis auf Weiteres strengstes Sportverbot hat), so dass ich es wieder verantworten konnte, ihn mal ein, zwei Stunden alleine zu lassen, und meine gestrigen ersten Krankheitssyndrome hatten sich dank sofortiger Gegenmaßnahmen (bestehend aus diversen Tees, Halspastillen und Erkältungsbädern) und meinem bestens funktionierenden Immunsystem nicht weiter manifestiert (ich hab´ an meinem Körper ja so Einiges auszusetzen: Er ist kurzsichtig, kurzbeinig, legt etwas zu gerne Notpolster für den nächsten atomaren Winter an, und ist insgesamt nicht das fettarme, muskulös-adonisartige Hochleistungsmodell, das ich eigentlich verdient hätte, weil ich so ein feiner Kerl bin – aber zumindest bei den Abwehrkräften hat er eine ganz gute Ausstattung mitgekriegt, das macht vielleicht nicht so viel her wie ein Sixpack, hält aber zumindest die Erkältungen fern – auch was wert… 😉 ).

Alles soweit gut, da machte ich mich dann doch auf. Sollte nicht zu weit werden, einfach mal das Balkhäuser Tal hoch und um den Heiligenberg zurück, ein paar unerforschte Nebenpfade ausprobieren…
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Verirrt, verwirrt und eingesulcht: Schöne/Nasse Runde den Felsberg (17,4 km)

26. Juni 2008

Normalerweise wäre ich ja gestern schon losgezogen.
Aber ich war heute mit Jost zum Laufen verabredet, deswegen hab´ ich verzichtet.
Jost hat dann natürlich mal wieder auf den letzten Drücker abgesagt. Eigentlich ganz normal, macht er eigentlich immer wenn mal unter der Woche laufen wollen – Mal ist er nicht ganz so fit, mal muss er kurzfristig beruflich weg, mal hat seine Ex angerufen und er muss ganz unbedingt sofort einen Kaffee mit ihr trinken gehen… na ja, Sport (außer Fußball in der Glotze 😉 ) hat bei ihm im Moment offensichtlich keine besonders hohe Priorität (was irgendwie ein bisschen lustig ist, weil er andererseits ständig rumjammert, dass er so dick und unfit geworden wäre)…

Also musste ich am Dienstagabend noch schnell umdisponieren: Die Strecke, die ich mit Jost gelaufen wäre (Alsbacher Schloss, Comoder Weg, Herrenweg), war mir eigentlich zu kurz und außerdem wollte ich sie nicht ohne Jost „verbrauchen“, da musste was Anderes her. Nach kurzem Stöbern in meinem Archiv geplanter Läufe entschied ich mich für eine spannende mittellange Tour auf obskuren Nebenpfaden am Felsberg, auf die ich schon ziemlich gespannt war, und nahm mir vor, sie gleich heute morgen abzulaufen.

Heute morgen war´s dann aber furchtbar schwül und drückend.
Nein, halt, das stimmt so nicht, eigentlich war´s FURCHTBAR SCHWÜL UND DRÜCKEND !!!
Allein schon der Schritt vor die Haustür fühlte sich an, als würde man eins mit einem Brett übergezogen kriegen (und das in einer Sauna).
Da ging gar nix, ich verschob ich die Tour auf nach dem Gewitter, das angesichts solch einer Wetterlage unweigerlich komme musste.

Fast forward bis zum Abend: Semiapokalyptisches Unwetter vorbei, Himmel bedeckt mit turmhohen grummelnden Wolken, immer noch unheimliche Luftfeuchtigkeit, aber immerhin etwas kühler.
Besser würde es heute nicht mehr werden. Also los, ab auf die Kuralpe zum Start.

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Hetzjagd auf den Felsberg (8,9 km)

18. Mai 2008

Pläne sind an sich ja ´ne feine Sache. Wenn sie sich nur nicht ständig ändern würden…
Nehmen wir mal den heutigen Sonntagslauf:
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, eine längere Tour im oberen Lautertal und bei Lindenfels zu machen, Länge 17,5 km, mit zwei hammerharten langen Anstiegen (Reichenbach – Knodener Höhe und Kolmbach – Neunkircher Höhe).
War mir aber dann doch etwas viel, vor allem nachdem der gestrige Lauf durchs Stettbacher Tal ein gutes Stück länger und anstrengender geworden war, als ich erwartet hatte, und mir auch heute noch merklich in den Knochen steckte.

Also entschied ich mich stattdessen für eine nette, mittellange Einweg-Strecke in den Odenwald: Von Jugenheim den Melibokus rauf, kurz vor dem Gipfel auf dem HW 16 sanft-serpentinig bergab, über den Höhenrücken zwischen Balkhäuser und Hochstädter Tal zum Fuß des Felsbergs. Von dort aus rüber ans Felsenmeer und aus Richtung Beedenkirchen hoch auf den Gipfel des Felsbergs, wo ich mich zwischen halb Zwei und Zwei mit meinen Eltern zum Essen im Restaurant Adas Buka verabredete (denn warum soll man nicht immer mal wieder das Anstrengende mit dem Angenehmen verbinden? 😉 ).
Insgesamt 12 oder 13 km, zwar auch mit richtig viel Steigung, aber ich hatte mir vorgenommen, es gaaanz langsam und gemächlich angehen zu lassen, und entsprechend mal eine ungefähre Laufzeit von 1:45 Minuten (inkl. Pausen) veranschlagt.

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Powerrunde ums Balkhäuser Tal (14,6 km)

13. Mai 2008

Heute mal im Präsens. Einfach nur so…

Wenn´s dem Esel zu gut geht, tanzt er auf dem Eis.

Sagt zumindest der Volksmund, der bekanntlich eine jahrhundertelange Erfahrung mit Eis und Eseln hat, und es deshalb ja eigentlich wissen muss.

Tja, und bei mir läuft´s momentan richtig gut: Die beiden letzten Bergläufe über Stock und Stein haben super geklappt und richtig viel Spass gemacht, Probleme gab es trotz der teils harten Steigungen und schlechten Passagen keine.
Deshalb hatte ich mir für heute vorgenommen, mal ein bisschen auf dem Eis zu tanzen (im Übertragenen Sinne), und zu sehen, ob ich mit einem etwas längeren Berglauf auf schlechten, steilen Wegen zurechtkommen würde.
Und mir auch gleich die passende Strecke rausgesucht: Von der Bergstrasse aus über den Höhenrücken zwischen Darsberg und Melibokus (und zwar nicht auf dem bequemen Pürschweg, oh nein, sondern durch den Sperbergrund bei Alsbach geradewegs nach oben, das sind fast 4 km teils knochenharter Anstieg), runter durchs Balkhäuser Tal, auf der anderen Talseite den Vogelherd hoch und auf den verworrenen Wegen am Hang bis zum Hechlersgrund, dann schließlich zum krönenden Abschluss noch auf den Gipfel des Marienbergs (das ist der Berg direkt hinter dem Heiligenberg), der nur über steile und extrem schlechte Trampelpfade zu erreichen ist.
Geschätzte 13 oder 14 km, nicht nur ein Berg, sondern gleich drei, und das zum Teil auf den fiesesten steilsten Pfaden, die die Gegend zu bieten hat.

Wenn der Esel schon tanzt, dann tanzt er auch gleich richtig! 😀

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Schleichwege hinter Jugenheim (9,7 km)

11. Mai 2008

Nachdem mir die gestrige Tour auf einigen der weniger prominenten Wege am Darsberg einen Riesenspass gemacht hatte, beschloss ich heute, spontan noch einen draufzusetzen, und mir mal wieder ein paar der wirklich obskuren Trampelpfade, Nebenstrecken und Schleichwege vorzunehmen, die das nördliche Melibokusmassiv zu bieten hat.
Grundsätzlich kenne ich diese Strecken fast alle, bin sie aber seit Beginn meiner „Entdeckerphase“ (als ich systematisch und ohne Wanderkarte wirklich jeden noch so popligen Wildpfad am Melibokusmassiv erkundet habe – war eine Superzeit!) vor zwei oder drei Jahren nicht mehr gelaufen. Also eigentlich eine schöne Gelegenheit, mal wieder etwas in nostalgische Entderstimmung zu verfallen, und zu sehen, wie ich heute mit diesen Wegen klarkomme (damals waren sie teilweise verdammt hart).

Für heute hatte ich mir dann auch gleich eine sehr ordentliche Tour vorgenommen: Über die Ruine Jossa und den Hauptkamm des Darsbergs runter ins Balkhäuser Tal, von dort aus ins Stettbacher Tal wechseln und von hinten über den Heiligenberg zurück nach Hause. Fordernd aber nicht zu lang, versprach angesichts der heutigen wunderbaren Frühsommerabendstimmung ein echtes Higlight zu werden.

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Solotour: Über den Melibokus, hintenrum zurück (13,2 km)

28. August 2007

Irgendwie war´s heute nicht möglich, Ingo zu erreichen, also bin ich seit langem mal wieder alleine los (weil das Wetter so angenehm war [19 Grad, freundlich] und der Trainingsplan es so wollte). Heute auf dem Programm: Meine „Hausstrecke“, von Jugenheim auf den Melibokus und irgendwie wieder zurück – viel Steigung, aber das liegt mir ja.

Also über die Jossastrasse in den Wald gelaufen (Markierung: Blaues B), die zweite links (dabei einen Hasen gesehen, und das nicht zum erstenmal, der hat sich wohl in diesem Teil des Waldes häuslich eingerichtet – Waldhase statt Feldhase) und über die Anhöhe und das Tal oberhalb der Merck-Villa auf den Pürschweg, den direkten Weg von Balkhäuser Tal bis auf den Melibokus (Markierung: SJ 2).

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