Posts Tagged ‘Brandau’

Nette Wochenabschlussrunde im Odenwald (mit Fotos): Brandau – Neunkirchen – Steinau – Hottenbacher Hof (9,3 km)

5. September 2010

Hey!
Na sowas, diese Woche war eigentlich gar nicht so übel: Bisher drei Touren, alle bei mehr oder weniger gutem Wetter, dazu ordentlich neue Strecke, eine schöne Portion Spaß und Entspannung, keine größeren Probleme – so lass´ ich mir das gefallen.
Noch besser: Nach drei Läufen fehlen nur noch ein paar kurze Kilometerchen bis zur Fünfziger-Marke, die ich diese Woche endlich mal wieder übertreffen möchte, entsprechend kann ich die Sonntagsrunde ganz unambitioniert und entspannt angehen, das passt so richtig zu dem wunderschönen, schon halb herbstlichen Spätsommertag, der draußen vor den Fenstern herrscht.

Perfekte Bedingungen für ein bisschen Odenwald, also such´ ich mir am Sonntagmorgen nach dem Frühstück eine feine Strecke, von Brandau über Neunkirchen und Lützelbach zum Hottenbacher Hof im Johannisbachtal, wo ich mich mit meinen Eltern zum Mittagessen verabrede, dann brech´ ich auch schon auf.
Mit dem Auto bei Kaiserwetter in die Berge reinfahren, mit der Vorfreude auf eine schöne Tour im Gepäck (und der der Kamera, die ich spontan einfach auch mal mitgenommen hab´, weil´s heute so schön ist), macht Laune! 🙂

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Laufwoche mit zwei Touren an der Bergstraße und im vorderen Odenwald (9,2 km und 13,6 km)

29. April 2010

Okay, im moment kriege ich beim Laufen und Bloggen mal wieder zwei Probleme zu spüren, die mich traditionell immer um dieses Jahreszeit plagen:

1) Meine Waden tun weh und fühlen sich etwas überlastet an.
Passiert regelmäßig, wenn ich zu Beginn einer neuen Laufsaison mein Laufpensum vom niedrigen Winterstand auf die etwas höheren Umfänge der warmen Jahreszeit steigere, und läuft sich irgendwann von alleine wieder raus (zumindest war das bisher so). Ist aber trotzdem ziemlich unangenehm, solange es anhält.

2) Mit dem Frühling erwachen auch wieder meine Lauf- und Lebensgeister, ich fühle mich frisch, tatendurstig, hab´ ganz viel Spaß am Laufen, erlebe wieder viel bewusst und intensiver und hab´ total viel Lust, ständig und überall durchzustarten und am liebsten möglichst viele besonders spannende Entdecker- und „Premium“-Touren zu laufen, am liebsten immer mit der Kamera in der Hand (was ich dann natürlich auch viel öfter mache als während des Winters).
An sich ist das gar nicht schlimm, im Gegenteil, eigentlich ist das sogar total prima.
Das Problem: Intensiveres Erleben und schönere Touren führen dazu, dass ich zuviel und zu ausführlich blogge.
Alles ist so super, so interessant, so angenehm, dass ich dazu neige, bei jedem Laufbericht haarklein ins Detail zu gehen, alles ganz genau zu beschreiben und meine wiedergewonnenen Spaß an der Sache mit dem Rest der Welt zu teilen.
Und das braucht dummerweise deutlich mehr Zeit, besonders natürlich wenn die Kamera dabei ist (die die Blogzeit eines Laufs erfahrungsgemäß verdoppelt), und wird irgendwann so viel, so dass es auf einmal lästig ist und sich teils fast schon wie eine unangenehme Pflicht anfühlt.
Und das ist nicht so gut.

Deshalb hab´ ich beschlossen, diese Woche mal bewusst ruhiger zu machen und insgesamt etwas weniger zu laufen und etwas kürzer zu bloggen.
Sowohl meinen Waden zuliebe, als auch, um den Kopf wieder etwas freizukriegen und die Bloggerei nicht überhand nehmen zu lassen.

Konkret sieht das dann so aus:
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Halbverirrt im ersten Schnee: Beedenkirchen – Brandau – Lautern (12 km)

23. November 2008

Schon komisch: Normalerweise (und ein kurzer Blick in die Laufblog-Archive wird das bestätigen) mag ich trübe, graue, tief hängende Wolken ja nicht besonders.
Aber sobald Schneeflocken aus ihnen rausfallen bin ich hin und weg.
Ich liebe die Atmosphäre von Schneefall, den Geruch von Neuschnee, und die stille, gedämpfte Stimmung, die entsteht, wenn die Flocken erdwärts tanzen und dort bereits auf eine Schicht jungfräulich frischen Schnee treffen.
Mag ich.

Heute war´s so weit: Der erste Schnee des Winters.
Nur ganz wenig, ein paar einsame, winzige Flöckchen, die im lebhaften Wind aus den grauen Wolken schneiten – nicht wirklich ein Wintereinbruch (der sollte erst heute Abend kommen und mehrere Zentimeter Neuschnee mitbringen, die immerhin ein paar Stunden halten würden – aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht), aber genug, um meine Lust auf den Winter zu entfachen: Heute wollte ich im Schnee laufen.
Dumm nur, dass der nicht liegen bleiben wollte.
War einfach noch ein bisschen zu warm hier unten am Fuß der Bergstrasse, entsprechend schmolzen die Flöckchen schneller weg, als sie nachschneien konnten.
Also entschied ich mich, es einfach im Odenwald zu probieren – oben in den Bergen ist es meistens ein paar Grad kälter, entsprechend kann da ´ne ganze Menge Schnee liegenbleiben, selbst wenn´s unten in der Ebene schneefrei ist.

Schnell eine nette Route mit viel neuer Strecke im Modautal rausgesucht (das erwies sich als verflixt schwierig, weil ich da inzwischen die allermeisten größeren Wege schon abgelaufen bin, aber schließlich kriegte ich doch noch eine passable Tour über die hinterletzten Wald- und Wiesenpfädchen zwischen Beedenkirchen und Brandau hin – mir fehlten ja nur noch 6 km bis zum Wochenziel, entsprechend musste es nicht lang sein), dick angezogen (1,5° Celsius in Jugenheim, das bedeutet i.d.R., dass es im Odenwald unter Null ist), und am frühen Nachmittag in die Berge hochgefahren.

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Wieder mal ins Modautal. Mit bedingt ansehnlichen Fotos (12,7 km)

8. Oktober 2008

Die Zeitung hatte heute morgen verkündet, dass laut Metereologen der „goldene Oktober“ da sei.
Ein Blick aus dem Fenster schien das durchaus zu bestätigen – sonnig, blauer Himmel mit ein paar Schäfchenwolken, und warm war´s auch wieder (allerdings auch verflixt schwül, aber das ist hier an der Bergstrasse ja nix Neues). Sah richtig, richtig gut aus, deshalb beschloss ich, heute mittag mal eine Tour mit Foto in herrlichen herbstlichen Weinberge hinter Bensheim zu machen.

Dummerweise verschwand der goldene Oktober im Lauf des Tages ziemlich schnell unter einer dünnen aber durchgehenden Schicht aus Schleierwolken – war zwar immer noch freundlich, aber eben auch mit diffusem Licht und einem milchigweissen Himmel.
Nicht golden genug für die Weinberge, die folgerichtig wieder gestrichenwurden, weil ich sie für einen richtig schönen Herbsttag aufbewahren will.

Stattdessen sattelte ich aufs Modautal um. Das ist immer hübsch, und ich hatte noch eine Route im Archiv, die über Webern führte, wo ich bisher noch nie gewesen war. Auch gut.
Den Foto packte ich übrigens trotzdem mit ein, hatte ihn ja eh schon rausgelegt, und vielleicht würden sich ja doch noch ein paar Sonnenstrahlen auf buntem Herbstlaub ergeben.

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Kalamitäten zwischen Lauter- und Modautal (13,4 km, mit Fotos)

30. August 2008

So langsam fängt die schönste Laufzeit des Jahres an: Der Sommer fliesst ganz langsam in den Herbst, es ist noch warm aber nicht mehr stickig, das Licht ist klar und eindringlich, die Luft irgendwie frisch, angenehm – muss man in vollen Zügen geniessen, bevor´s anfängt, novemberig zu werden.

Zum Beispiel heute: Wunderbarer, wolkenlos sonniger Spätsommertag, machte so richtig Lust auf eine etwas längere Tour im Odenwald. Also mal kurz im Archiv der geplanten Strecken gewühlt und das hier gefunden: Ca 15 km durch Lauter- und Modautal – tolle Landschaft, ein paar richtig knackige Anstiege, und dazu auch noch fast vollständig unerlaufene Strecke.
Genau das Richtige, perfekt!

Strecke feingeplottet, mal wieder den Getränkegürtel umgeschnallt, spontan noch schnell den Foto mit eingepackt, und los ging´s am frühen Abend hoch in den Odenwald.
Schon die Fahrt zum Ausgangspunkt war herrlich, und bot die grünen Hänge, Wiesen und Wälder des vorderen Odenwaldes in voller Pracht.
War mir sicher: Das würde heute ein Superlauf werden.

Start mal wieder am Parkplatz Römersteine am hinteren Ende des Felsbergs, direkt hinter Beedenkirchen auf der Passhöhe oberhalb von und Reichenbach. Schön kühl (22 Grad statt der 26 unten an der Bergstrasse), dank der schon tiefstehenden Sonne herrschte ein wunderbarer Kontrast zwischen tiefen Schatten und strahlendem Abendlicht:

Bild #1: Blick vom Parkplatz Römersteine nach Norden auf Beedenkirchen


Bild #2: Blick vom Parkplatz Römersteine nach Süden zum Lautertal

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Rückkehr in den Odenwald: Lautertal/Modautal (15,1 km)

4. November 2007

So!

Heute war´s soweit: Der Marathon vorbei, die Muskelreizung im linken Oberschenkel auch, also kein Grund mehr, im Flachland zu laufen. Deswegen, nach fast eineinhalb Monaten auf platter Piste zwischen Rhein und Rübenäckern, endlich, endlich mal wieder eine Tour durch den Odenwald, genauer gesagt das mittlere Modautal – Yaayyyy!!!!
Hab´ ich mich jetzt schon seit Wochen nach gesehnt!

Wetter trüb und kühl, aber immerhin war die geschlossene Wolkendecke dünn genug, um etwas mehr als nur einen bleigrauen Schimmer restlicht durchzulassen, zudem war die Luft glasklar, also tolle Fernsicht in alle Richtungen – kein perfekter Tag, aber Anfang November kann man wohl auch nicht mehr allzu wählerisch sein…

Start auf dem „Dach“ von Seeheim-Jugenheim, im kleinen, hübschen, hochgelegenen Ortsteil Steigerts, auf dem Parkplatz vort dem Talblick (Ohlystr.). Schon hier eine Wahnsichtsaussicht nach Norden bis zum Taunus, vor dem sich – gestochen scharf und scheinbar zum Greifen nah – die Frankfurter Skyline abzeichnete.
Schön, sowas haste zwischen Bensheim und der Autobahn nicht…
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Sololauf: Aufs Dach des Odenwaldes – Neunkircher Höhe (17,6 km)

20. September 2007

Tja, meine mit-Jogger sind weiterhin in den (Un)Tiefen des Hauptstadtdschungels unterwegs, also auch heute ein Sololauf.
Interessanterweise fiel mir die Motivierung dafür relativ schwer – wenn man sich erst mal wieder ans Joggen in Gesellschaft gewöhnt hat, ist der Gedanke an einen längeren Lauf so ganz allein erst mal ein bisschen ungewohnt, selbst wenn man – so wie ich – jahrelang alleine gejogged ist.
Aber was soll´s, gelaufen werden musste natürlich trotzdem.

Als Route für heute hatte ich mich für ein echtes Schmankerl entschieden, das ich mir extra für so eine Situation aufgespart hatte: Von Jugenheim auf die Neunkircher Höhe.
Oder auch: Klettern, klettern, klettern!
Wheeeeee!! 😀
Im Ernst: Ich mag das.
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