Posts Tagged ‘Burg Lindenfels’

Schlierbachtal und Schenkenberg: Eulsbach – Ellenbach – Lindenfels- Schlierbach mit Fotos (10,6 km)

18. April 2010

Heute ist alles ganz einfach:

Freundlicher Frühling
+
Superb schöner Sonntag
+
Wunderbar warmes Wetter
+
Weitaus weniger wehe Waden.
______________________
= Löblich leidenschaftliche Lauflaune.

Eine große, ambitionierte Tour in vollkommen unbekannter Umgebung brauch´ ich heute allerdings nicht, stattdessen steht mir der Sinn eher nach paar entspannten Kilometerchen in angenehmem Sonnenschein, auflebender Natur und toller Landschaft – einfach noch mal so eine richtig schöne, unkomplizierte Genussrunde zum Wochenabschluss.

Das klappt.

Und wie! 😀

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Blogger Team-Up 2: Lindenfels und Gersprenztal mit Gerd und Fotos (16,1 km)

20. September 2008

Gestern: Herrlicher Spätsommertag mit strahlender Herbstsonne, wolkenlosem Himmel, frischem Wind und milden 15°. Machte so richtig Lust, auf einen von den „guten“ Läufen (= Neue Strecke, etwas länger, schöne Umgebung), also beschloss ich spontan, sowas für heute in Angriff zu nehmen (in der Hoffnung, dass das Kaiserwetter noch einen Tag länger anhalten würde).

Ein kurzer Blick ins Archiv geplanter Strecken förderte genau das Richtige zutage: 15 km Odenwald, von Winterkasten nach Lindenfels, von dort aus runter zum Gumpener Kreuz, dann durchs Gersprenztal und über Laudenau zurück nach Winterkasten.
Perfekt.
Dann schickte ich noch schnell eine Mail an Gerd und fragte, ob er mitlaufen wollte, weil wir ja eh schon lange mal wieder eine gemeinsame Tour geplant hatten.
Gerd wollte, hatte Zeit, also verabredeten wir uns für heute morgen um 10:00 in Winterkasten.
Auch perfekt (naja, zumindest fast – war natürlich arg früh, aber der Gerd ist ja praktisch nachtaktiv, da muss man auch mal Kompromisse eingehen… 😀 ).

Wir spulen vor auf den heutigen Morgen, der mit zwei etwas weniger perfekten Entdeckungen begann:

1) Ich hatte gestern abend noch meine Laufklamotten gewaschen und über dann in den Trockner gesteckt, damit sie bis heute morgen schön trocken werden würden. An sich ein guter Plan, nur dass ich es irgendwie verpeilt hatte, den Trockner dann auch ANZUSCHALTEN.
Das sind so kleine Details, aber die können ganz schön wichtig sein… 😀
Entsprechend war mein Sportzeug heute morgen noch genauso nass wie gestern, und ich musste hastig mit Föhn und ´nem Notfallkurztrockengang nachbessern, so dass ich Shirt und Hose bis zum Aufbruch wenigstens von „klatschnass“ auf „leicht klamm“ runterstufen konnte. Yaay!

2) Das Wetter war leider nicht mehr ganz so gut wie gestern. Zwar war´s immer noch freundlich, aber kühler, und der Himmel hing voller dünner Schleierwolken, die die Sonne wegblockten und ein etwas diffueses Licht erzeugten. Na ja, man kann nicht alles haben, den Foto packte ich trotzdem mal ein, schließlich hatte ich es bei meinem letzten Lauf nach Lindenfels ziemlich bedauert, keine Bilder machen zu können, das wollte ich heute nachholen.

Kurz nach Halb Zehn ins Auto, und gemütlich durch den Odenwald zum zum Parkplatz am Gashof Raupenstein in Winterkasten getuckert, wo ich mich mit Gerd traf:

Bild #1: Treffen am Gasthof Raupenstein in Winterkasten.

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Durchs Schlierbachtal nach Lindenfels (15,7 km)

29. Juni 2008

Einer der unendlich vielen Gründe, warum ich so gerne im Odenwald laufe, liegt darin, dass er zu Fuß eine völlig andere Geographie zu haben scheint als mit dem Auto.
Das ist wie mit einem Puzzle, das man auf zweierlei Arten zusammensetzen kann (oder vielleicht eins von diese Optische-Täuschungs-Bildern: Zwei Gesichter oder eine Vase?):

Zuerst mal gibt´s da die Kraftfahrerart, bei der man den langen, gewunden Landstrassen durch die Täler folgt (oftmals mit ordentlichen Umwegen), und nur selten mal über einen Pass von einem ins andere wechselt. Dadurch erlebt man die Gegend oft als eine Serie von schlauchartigen Tälern, die man untereinander kaum in Verbindung bringt. Was „Weit weg“ und was „Nah“ ist, hängt weniger von der objektiven Entfernung zwischen den Orten ab, sondern vielmehr davon, wie weit/nah/verschlungen/direkt der Fahrweg zwischen ihnen ist. Nehmen wir als Beispiel mal Gronau im Meerbachtal und Ober-Hambach hinter Heppenheim. Die sind gerade mal 2 km Luftlinie voneinander entfernt. Wenn man als Autofahrer allerdings von einem zum anderen möchte, muss man 13 km fahren, und dabei 4 andere Orte durchqueren – dass es eigentlich Nachbardörfer sind, würde einem dabei kaum in den Sinn kommen.
Entsprechend hat man als Autofahrer ein ganz eigenes Bild vom Odenwald, das zwar nicht falsch ist, aber eben irgendwie leicht verzerrt, weil es nicht so sehr von der objektiven Geographie geprägt ist, als vielmehr davon, wie die befahrbaren Strassen verlaufen.

Ganz anders als Läufer: Da muss man sich nicht um Täler und Strassen scheren, kann stattdessen frei und ungehindert geradewegs über Anhöhen und durch die Wälder laufen – und plötzlich sieht das scheinbar vom Autofahren bekannte Puzzle ganz anders aus, die seltsamen Verwerfungen der Landstrassenführung glätten sich auf einmal, man wird vom Odenwald regelrecht überrascht: Da läufst du von einem bekannten Ort aus über einen Berg und aus dem Wald raus, und findest dich auf einmal staunend über einem anderen bekannten Ort, den du irgendwie ganz woanders vermutest hättest, und auf einmal macht´s „klick“ im Kopf, und dein Bild von der Umgebung hat sich mit einem mal völlig verschoben.
Unheimlich spannend und faszinierend, und es passiert zumindest mir immer noch, obwohl ich mich inzwischen eingentlich recht gut auskenne und meine Strecken auf der Karte vorausplane (Im Kopf zu wissen, dass hinter dem Höhenzug dahinten Dorf XY liegt, und es vom Bauchgefühl her zu realisieren, sind nämlich gottseidank zwei ganz verschiedene Paar Schuhe… 🙂 ).

So.
Aber was soll das ganze Gelaber denn jetzt eigentlich (mag sich der ungeduldige Leser nun zurecht fragen)?
Ganz einfach (,lieber ungeduldiger Leser), heute hatte ich eine Tour geplant, auf die das oben beschriebene Phänomen haargenau zutrifft:
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