Posts Tagged ‘Bürstadt’

Stramme Tempotour im Lorscher Wald: Lorsch – Einhausen – Riedrode (14,6 km)

15. Juli 2010

Wisst ihr, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe?

Spontan mal irgendwohin fahren, wo´s nix Besonderes gibt und wo man generell schon mal war, und dort einfach nur ein paar neue Wege ablaufen, ohne Erwartungen oder den Druck, was Besonderes erleben zu müssen.

Heute hatte ich genau darauf mal wieder Lust, also hab´ ich mich abends spontan mal ins Auto gesetzt und bin runter nach Lorsch gefahren, für eine kleine bis mittlere Runde im Lorscher Wald.
Und weil ich mich heute ganz fit fühle, die geplante Strecke flach und unkompliziert ist und es außerdem deutlich kühler ist als in den letzten Tagen, hab´ ich mir gleich noch eine zweite Sache vorgenommen, die ich lange nicht mehr probiert habe:
Tempo.
Konkret: Einfach mal schauen, wie langsam ich in den letzten Monaten ohne jeden Geschwindigkeitsehrgeiz geworden bin, und ob das noch mit den Kilometerzeiten unter sechs Minuten klappt…

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Die Definition von „flach“: Bürstadt – Lampertheim und zurück (11 km)

4. Oktober 2008

Heute Nachmittag Treffen mit Freunden auf der anderen Seite des Rheins in RLP – wenn man da eh schon rüberfährt, kann man unterwegs auch gleich noch irgendwo Laufen gehen, also hatte ich mir vor dem Losfahren noch schnell eine Tour im südlichsten Zipfel des hessischen Rieds rausgesucht, die direkt an meiner Anfahrtsstrecke lag: Bürstadt – Lampertheim – Bürstadt.
Sah ehrlich gesagt schon auf dem Plänchen nicht besonders toll aus (lange Gerade an der Bundesstrasse hin, lange Gerade an der Bahnstrecke zurück, und alles in den Rübenäckern. Meh!), aber war neu, und auf die Schnelle hatte ich einfach nix Besseres gefunden.

Gerade bei solchen wenig spektakulären Strecken ist es relativ wichtig, was man mitbringt – wenn man die an einem schönen Tag entspannt und gut gelaunt läuft, können die durchaus sehr nett sein.
Wenn man hingegen einen nicht so schönen Tag erwischt und/oder genervt ist… na ja, dann wird das auch nicht besonders nett.

Und ich war heute etwas genervt. Zu spät losgekommen (grmll…), dann auf der B47 kilometerlang hinter einem verschnarchten Rentner im Uraltaudi hergezuckelt, der grundsätzlich 25 km/h unter der Geschwindigkeitsbegrenzung blieb (wie immer in solchen Situationen natürlich zu viel Gegenverkehr zum Überholen. Sowas NERVT!), schließlich bei der Abfahrt von der B47 nach Bürstadt rein mitten in einen Pulk HochzeitsgesellschaftsPKWs geraten, deren beschissenes unablässigess Gehupe mich fast in den Wahnsinn trieb (weil…
a) …Hochzeitsgehupe grundsätzlich total retardiert ist
b) …ich es nicht leiden kann, wenn dumme Menschen um mich herum unmotiviert Lärm machen
c) …ich in meinem angenervten Zustand keinerlei Verständnis dafür hatte, dass ich mich von irgendwelchen mir unbekannten Bauerntrotteln und ihrem blödsinnig hupenden Freundeskreis belästigen lassen musste, nur weil die ein Zweckbündnis zum Steuersparen und Mehr-Bauerntrottel-in-die-Welt-setzen eingegangen waren.
GRRRRR!)

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Flach, flacher, Ried: Bürstadt – Bobstadt – Hofheim (12,4 km)

14. Juni 2008

Im Moment hab ich´s so ein bisschen in den Beinen – die vielen Tempoläufe der letzten Zeit, die meisten davon auf ungewohnt hartem Asphalt, sind mir doch ganz schön in die Knochen und Gelenke gefahren (bin nun mal keine elegant dahingleitende Laufgazelle, sondern ein schwerfälliger Stampfer). Besonders mein linkes Knie hat´s etwas erwischt, das protestiert inzwischen auch bei normalen Alltagsbelastungen leise aber konstant vor sich hin – nicht untertäglich oder auch nur besonders unangenehm, aber eben doch mit jedem Schritt eine leise Warnung, dass da nicht alles im Lot ist.

Entsprechend wäre heute eigentlich ein langsame, bergige Runde auf weichem Untergrund ideal gewesen. Ging aber nicht – ich hatte mich kurzfristig mittags mit Freunden in Rheinhessen verabredet, und beschloss deshalb, auf dem Hinweg einfach noch einen kürzeren Lauf einzuschieben. Also per Definition eine Strecke irgendwo im Ried oder in Rheinhessen.
Ok, schaun mer mal…
Rheinhessen fiel relativ schnell flach (da wäre ich wenn irgendeine Nebenroute von der Strecke von Projekt Westwärts abgelaufen, konnte aber auf die Schnelle nichts Überzeugendes finden – das Wegennetz da drüben ist einfach deutlich dünner als in Odenwald und Bergstrasse, ohne Wanderkarte ist es da schwer, mal schnell eine gute Tour aus dem Hut zu zaubern).
Also Ried, irgendwo zwischen A67 und Worms.
Kurzer Blick auf das bisherige Laufnetz: Ja, da war eine passende Lücke, nördlich der B47, zwischen Biblis und Bürstadt, in plottete ich also schnell ´ne kurze Runde rein: Bürstadt, Bobstadt, Hofheim.
Nicht perfekt (fast alles Asphalt, da würde ich langsam machen müssen), aber mit der Gelegenheit, mal das geheimnisvolle, bisher nur aus der Ferne erspähte Bobstadt zu erforschen, und endlich die Frage zu lösen, die mir schon seit Monaten schlaflose Nächte bereitet:
„Spricht man das mit langem oder mit kurzem ‚O'“ (–> „Bobbstadt“ oder „Boobstadt“)??????

Zeit, das ein für allemal zu klären! 😉

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Riedrode – Lorscher Wald – Bürstadt (15,9 km)

19. Januar 2008

Wochenende – Laufen mit Jost.

Leider nicht wie ursprünglich vorgesehen im Odenwald, dazu war mir das Wetter einfach zu mies – die geplante Traumstrecke von Reichenbach auf die Neunkircher Höhe und zurück muss man bei Sonnenschein und blauem Himmel laufen, und davon gab´s heute herzlich wenig. Stattdessen das üblich-trübliche Einheitsgrau mit Wind, Wolken und hoher Regenwahrscheinlichkeit, dazu feuchtwarme 12 Grad – des woar nix!

Deswegen eine Ausweichstrecke im mittleren Ried. Geplante Route: Von Riedrode südwärts durch den Lorscher Wald bis Neuschloß, dann am Waldrand entlang zurück nach Norden, kurz nach Bürstadt rein, schließlich über die Felder nördlich der B47 wieder zurück nach Riedrode. 16-17 km, flach, schnell, unkompliziert, und eher unspektakulär, da war das Wetter weitgehend egal…

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Neujahrslauf: Einhausen – Riedrode – Lorscher Wald (13,2 km)

1. Januar 2008

So so, das ist also 2008.
So richtig anders als 2007 sieht´s ja auf den ersten Blick nicht aus – draussen ist es immer noch kalt/feucht/trüb/neblig, drinnen kommt weiterhin nur Müll im Fernsehen, und der finstere Lord George W. verfolgt weiterhin sein großes Ziel, die Welt zu einem schlechteren Ort für uns alle zu machen.
Aber hey, nicht verzagen, zumindest zwei dieser beklagenswerten Zustände werden sich im neuen Jahr unter Garantie ändern, es besteht also durchaus Anlass zu vorsichtigem Optimismus 😉 .

Weswegen ich dem illuster-exklusiven Kreis meiner Leserschaft hiermit auch ein artig ein frohes neues Jahr entbieten möchte: „Hey, Ihr Leser, Euch allen Dreien ein Frohes neues Jahr!!!“

😀

Aber wie macht man so ein neues Jahr am besten froh?

Genau, man geht laufen!

Am besten gleich am 1.1., schließlich soll ja kein Schlendrian einkehren.

Na denn mal nix wie los – Das Laufjahr 2008 beginnt… jetzt:

Jost hatte gemeint, dass er so kurz nach den Sylvesterfeierlichkeiten nicht gleich zu hart einsteigen wollte, und deswegen lieber eine mittelkurze Strecke im Flachland laufen würde. War mir ehrlich gesagt ganz recht, denn so ein bisschen steckte mir der lange, anstrengende Jahresendlauf vom Sonntag doch noch in den Knochen.
Die passende Gegend für so einen Lauf war dann auch schnell gefunden: Die grosse Leere zwischen Biblis, Bürstadt, Lorsch und Einhausen. Quadratkilometer voller Nichts, flacher als ein Bügelbrett unter ´ner Dampfwalze, durchzogen von ewig langen Geraden, das versprach einen unaufgeregt-monotenen Lauf ohne technische und touristische Höhepunkte/Ablenkungen.
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