Posts Tagged ‘Comoder Weg’

Langes Osterwochende Zuhause (11,4 km/9,7 km/10,1 km)

26. April 2011

Okay, ich sollte langsam mal versuchen, die Wochenlange Verspätung etwas zügiger aufzuarbeiten…

Sechs freie Tage über Ostern, von Karfreitag bis zum Mittwoch der folgenden Woche – soviel Freizeit am Stück bin ich schon gar nicht mehr gewöhnt! Aber wenn man sie schonmal hat – und auch noch bei Sonnenschein und warmem Wetter an der frühlingshaften Bergstrasse ist – kann man sie ja auch gleich richtig nutzen.
Zum Beispiel zum Laufen.
Mal wieder regelmäßiger und so…

Freitag 22.4.: Schlösserrunde am Melibokus (11,4 km)
Hm. Lust auf Wald und Berge hab ich schon. Aber andererseits steckt mir die lange Fahrt von Heide nach Süden von gestern abend immer noch ein bisschen in den Knochen, also probier´ ich´s lieber erstmal mit nicht ganz so vielen Höhenmetern: Standardrunde auf dem Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss zum Auerbacher Schloss und wieder zurück.
Hin auf dem Herrenweg, der etwas weiter oben an der waldigen Westflanke des Melibokus verläuft und ein klein wenig steiler ist, zurück auf dem Commoder Weg, ein paar Höhenmeter weiter unten, mit wenig Höhenunterschied, dafür deutlich länger.

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Zweimal um den Melibokus (15,4 km und 14,3 km)

16. April 2010

Zwei Läufe unter der Woche, beide um den Melibokus:

Mittwoch, 14.04: Untenrum. Aua! (15,4 km)
Eigentlich ein ganz netter Tag und eigentlich fühl´ ich mich ganz fit.
Deswegen beschließe ich, mal wieder um den Melibokus zu laufen.
Und zwar nicht irgendwo oben im Wald, sondern wirklich um das ganze Bergmassiv rum:
Durchs Flachland am Fuß der Berge südwärts bis Auerbach, dann links durchs Mühltal nach Hochstädten, über den Höhensattel am Schollrain nach Balkhausen, und von dort aus durchs Balkhäuser Tal wieder nach Hause.

Hübsche Strecke mit viel Abwechslung und ein bisschen Anspruch, normalerweise läuft sich das sehr schön.
Heute allerdings nicht.
Das Problem: Meine Waden.

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Noch ein eher bescheidenes Laufwochenende, dieses Mal nicht ganz vor der Haustür (11,4 km und 8,2 km)

24. Januar 2010

Samstag, 23.1.: Alsbacher Schloss – Herrenweg – Schlossweg – Comoder Weg (11,4 km)
Wer donnerstags und freitags das Laufen wegen drögster Außenbedingungen schwänzt, der muss Samstags ran, zumindest wenn er noch seine Minimalwochenkilometer zusammenkriegen will.
Selbst wenn dieser Samstag noch viel dröger sein sollte…

Das ist er übrigens.
Gah! Was für ein schrecklicher Tag – bleierner, schwerer Dunst liegt wie eine Zwangsjacke über dem Land, funzliges graues Halblicht erzeugt düsterste Winterdepri-Atmosphäre, kein Windhauch mischt durch die frostig-dumpfe Luft.
Ein toter Tag, oder zumindest ein komatöser, an dem die Natur vollkommen leb- und lustlos vor sich hindämmert, und an dem Laufen gehen vollkommen sinnlos erscheint.

Aber es muss, also brechen Nemo und ich irgendwann am Nachmittag auf. Nicht direkt von zuhause, das wäre heute irgendwie noch unerträglicher gewesen, sondern vom fünf Autominuten entfernten Alsbacher Schloss.

Geplante Route: Einmal die mittleren Westhanglagen des Melibokusmassivs, auf dem Herrenweg zur Not Gottes, von da aus einmal ums Auerbacher Schloss, dann auf dem Comoder Weg zurück.
Eigentlich eine schöne, entspannte Strecke durch den Wald, irgendwas um die 11 km mit ein paar gemächlichen Höhenmetern, ordentlichen Wegen und schöner Landschaft. Zumindest wenn man keinen ganz miesen Tag erwischt, so wie heute…

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Fototour zur Ruine Jossa und aufs Alsbacher Schloss (13,3 km)

3. Februar 2009

Hm…
Irgendwie hab´ ich in letzter Zeit ziemlich oft den Foto mit dabei.
Das liegt sicherlich zum Teil daran, dass ich mit der Kombination von Laufen und Fotografieren vertrauter werde und mich so langsam dran gewöhnt habe.
Entsprechend schnappt man sich auch mal schneller spontan die Kamera und nimmt sie mit.

Aber möglicherweise gibt´s dafür auch noch einen anderen Grund:
Ich brauche beim Laufen ja immer ein etwas Spannung, Abwechslung, Stimulation.
In den letzten Monaten war das alles ein bisschen weniger als gewohnt, aufgrund von Witterung, knapper Zeit, und der Tatsache, dass ich inzwischen fast alles in einem ziemlich großen Radius um zuhause rum erkundet habe.
Hat mich schon gestört (und tut´s ehrlich gesagt immer noch…).
Jetzt frage ich mich: Benutze ich den Foto in dieser Situation vielleicht unbewusst auch als ein Hilfsmittel, das mein Lauferleben erneuert und auffrischt, indem es mir erlaubt, bereits Bekanntes aus einem leicht veränderten, neuen Blickwinkel wahrzunehmen?
Kann es sein, dass ich beim Laufen mit Kamera in eine etwas andere Rolle schlüpfe und dann nicht mehr so sehr als „Entdecker in eigener Sache“ unterwegs bin, sondern ein bisschen mehr als „Reporter“, der bereits „entdeckte“ Gegenden für ein abstraktes aber implizit vorhandenes Publikum aufbereitet und dadurch selbst wieder ein Stück weit neu erlebt?
Ganz ehrlich: Ich weiss es (noch?) nicht so genau.
Aber es ist zumindest eine sehr interessante Vorstellung, die mir eigentlich ganz gut gefällt (denn die Fähigkeit, im Alten Neues entdecken zu können und sich selbst immer mal wieder ein bisschen neu zu definieren, ist etwas ungemein Wertvolles).

So.
Soviel dazu, aber deswegen sind wir natürlich nicht hier –
ihr (also das hochverehrte abstrakte aber implizit vorhandene Publikum) wollt ja wahrscheinlich einen Laufbericht, und nach der Überschrift und der Einleitung wahrscheinlich auch einen mit Fotos.

Na gut, sollt ihr haben: 🙂

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Frostig-trübe Dezemberrunde über den Darsberg und das Alsbacher Schloss (11,1 km)

17. Dezember 2008

Draussen ist es eklig, trüb und kalt, drinnen fühle ich mich irgendwie ausgelaugt und ständig müde (viel um die Ohren + zu wenig Schlaf, das läppert sich).
Keine idealen Bedingungen fürs Laufen, aber nachdem ich mich gestern schon gedrückt hatte, musste es heute mal wieder sein.

Also beschloss ich vorhin relativ kurzfristig, heute mal wieder auf den Melibokus zu laufen. Dessen Gipfel wird schon seit Tagen völlig von einer eisigen Nebelwolke umhüllt, die dort oben wie eine riesige Raubkatze kauert, und nur darau zu warten scheint, dass der Winter auch wieder in unsere tieferen Gefilde vordringt und sie sich talwärts wagen kann. Entsprechend versprach eine Tour dort hoch zwar nicht die normalerweise zu erwartende grandiose Fernsicht, aber zumindest mal etwas anständigen, weissen Winter – immerhin mal was anderes als das deprimierende feuchtkaltetrübe Einheitsgrau hier unten am Rand der Ebene…

Warm angezogen, Nemo angeschirrt (der darf jetzt in der kalten Jahreszeit immer öfter mit), und los.

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Zwischen Alsbacher und Auerbacher Schloss: Herrenweg und Comoder Weg (9,8 km)

7. November 2008

Heute war´s wieder mal relativ freundlich draussen (unglaublich, wie rapide das Wetter im Moment zwischen „furchtbar schön“ und „furchtbar furchtbar“ oszilliert). Zwar recht kühl und windig, aber auch nur leicht bewölkt, mit einer regelmässig durchschauenden milden Herbstsonne.
Gutes Laufwetter, machte richtig Lust auf ein bisschen Wald und Berge.
Also schlüpfte ich ich am Nachmittag kurzentschlossen in den Sportklamotten, packte den Nemo ins Auto, und fuhr hoch ans Alsbacher Schloss, um mich mal wieder etwas in den mittleren Höhenlagen des Melibokusmassivs umzutun.
Der Plan: Herrenweg bis vors Auerbacher Schloss, dann auf dem Comoder Weg zurück, zwischendurch ein paar bisher ungebloggte Pfade mit reinnehmen – Irgendwas zwischen 8 und 10 km, schöne Strecke, keine ganz harten Auf- oder Abstiege (das war mir heute ganz recht, denn so richtig fit fühlte ich mich irgendwie nicht).

Start also auf dem Parkplatz am Alsbacher Schloss. Von hier aus südwärts, am offenen Freizeitgelände hinter dem Schloss entlang, dann an der Wegscheide am Ende des Freizeitgeländes halblinks den Hoboken-Weg (gelbe 4) hoch.
Ab hier bergauf durch den schönen, freundlichen Wald, der inzwischen schon so laubfrei ist, dass die schräg stehende Sonne weitgehenden ungehindert den Hang ausleuchten konnte. Angenehm.
Tempo gemässigt, zum Einen war mir heute einfach nicht nach zu viel Anstrengung, zum anderen musste ich auf Nemo Rücksicht nehmen, der – wie meistens am Anfang unserer gemeinsamen Touren – mit Schnüffeln/Beinheben/Wald Düngen beschäftigt war, und deswegen ein bisschen hinterherdackelte (oder besser: Hinterherterrierte).

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Jugenheim – Alsbacher Schloss – Comoder Weg – Luci-Berg-Weg – Alsbach (11,5 km)

20. Juni 2008

Nachdem das vorgestern mit den Steigungen am Donnersberg gar nicht gut geklappt hat, stellte sich heute die Frage, wo ich laufen soll:
Runter in die Ebene, wo mein leicht lädiertes Knie auf dem harten Asphalt wieder was zu maulen kriegt?
Oder lieber hoch in die Berge und meinen anscheinend gerade etwas unsicheren Kreislauf mit ein paar knackigen Anstiegen strapazieren?

Knie oder Kreislauf?

Am Ende entschied ich mich für einen Kompromiss: Südwärts durch die unteren Höhenlagen an der Bergstrasse (Steigungen), dann auf dem Rückweg noch eine Stück durchs Flachland (Asphalt) – so konnte ich mir Beides auf einmal ruinieren, das würde Zeit sparen… 😀
Also schnell eine Strecke mit ein paar bisher ungebloggten Pfaden um Alsbach und Zwingenberg rausgesucht (unglaublich aber wahr: Davon gibt´s immer noch ein paar, ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie dicht das Wegennetz unterhalb des Melibokus ist), und los ging´s.

Relativ kühler aber drückender Abend, etwas seltsame Stimmung: Eher trüb, der Himmel von bedrohlich grauen, dichten Turmwolken bedeckt, die nach viel Regen aussahen, aber seit dem Nachmittag kein Tröpfchen verloren hatten. Na gut, vielleicht würde es noch ein bisschen halten.

Erstmal südwärts, auf dem Blütenweg (gelbes B) von Jugenheim nach Alsbach durch die Felder. Ganz bewusst mit moderatem Tempo, heute würde ich auf jeden Fall mal langsam machen.
Ging auch ganz gut, größtes Problem war der Riesenbecher Kaffee, den ich (dem Kreislauf zuliebe) ein paar Minuten vor dem Start runtergekippt hatte, und der nun eine muntere Sodbrenn-Party in meinem oberen Verdauungstrakt feierte. Burps.

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Düstere Grübelei hinter dem Alsbacher Schloss (11,7 km)

3. Juni 2008

Mieser Tag: Irgendwie hab´ ich mir gestern oder vorgestern einen leichten Zug geholt (vielleicht beim Autofahren mit offenem Fenster nach dem letzten Lauf?) und bin heute morgen mit verspanntem Nacken, leicht migräneartigen Kopfschmerzen und einem blümeranten Gefühl in der Magengegend aufgewacht, fühlte mich irgendwie unkonzentriert, matt, lustlos, etwas deprimiert.

Wurde im Lauf des Tages mit Hilfe einer langen, entspannenden heißen Dusche, einer Handvoll Aspirin und einem unfreiwilligen Kurznickerchen nach dem Mittagessen (nur ganz kurz die Augen zu, auf einmal war´s eine halbe Stunde später) zwar ewas besser, aber richtig Lust aufs Laufen hatte ich nicht. Wohin auch? Schließlich raffte ich mich dann doch gegen Abend noch auf, suchte mir eine alte Tour aus dem Archiv raus und lief unmotiviert los.

11,7 km Waldroute übers Melibokusmassiv und das Alsbacher Schloss, war ich letzten September schon mal mit Nemo gelaufen. Heute ohne Hund, war zwar frischer und kühler als in den letzten Tagen, aber immer noch zu warm.
Ausserdem wollte ich allein sein, mal ein bisschen nachdenken, meine Gedanken ordnen.

Die Strecke: Von Jugenheim über Jossastr. in den Wald, auf dem Burgenweg das Hasselbachtal hoch, auf die Anhöhe am Merckschen Wasserturm, dann weiter zum Pürschweg (SJ2). Den links runter in Richtung Balkhäuser Tal, an der Kreuzung oberhalb des Kristallerwegs rechts auf den Melibokusweg, den 2 km aufwärts bis zur Darsberghütte auf dem Bergrücken (erst gelbe 3, dann gelbe 7). Dort wieder auf den Pürschweg (SJ2), 650 m. weiter aufwärts, dann halbrechts ab auf den Hohe-Stich-Weg, den durch das weite, lichte Hochtal abwärts und an seinem Ende geradeaus auf der gelben 4 am Erlengrund vorbei, runter in Richtung Schloss, an der scharfen Kehre auf halber Höhe geradeaus auf den unmarkierten Herrenweg. 400 m. um das dicht mit Nadelbäumen (Kiefern?) bestandene Tal, an dessen Ende dann rechts und über den gerade Weg auf dem vorgelagerten Bergrücken runter auf den Comoder Weg, dort dann dem blauen B bis zum Alsbacher Schloss gefolgt. Ehrenrunde ums Schloss, dann auf der gelben 3 an der Schranke vorbei und runter bis nach Alsbach, die hochgelegene Hindenburgstr. entlang (die großartige Aussicht ausnahmsweise mal kaum zur Kenntnis genommen), links die Schlossstr. runter, dann kurz durch die Hauptstr., die nächste rechts und über Lindestr., „Am Katharinenberg“, Jugenheimer Str. und den Blütenweg im Feld (gelbes B) zurück nach Hause.
Soviel zu den Basics.
So richtig viel kriegte ich davon aber nicht mit. Ereignisarmer Lauf, relativ hohes Tempo, relativ viele andere Jogger, die ich geistesabwesend grüßte. Ansonsten war ich ziemlich in mich gekehrt, dachte nach.
Und zwar darüber:
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Alsbacher Schloss – Comoder Weg – Auerbacher Schloss – Herrenweg (12,3 km)

15. Januar 2008

Ich laufe seit Jahren am Melibokusmassiv. Sozusagen mein Hausberg, hier kenne ich mich ziemlich gut aus, bin fast jeden Weg, Pfad oder Trampelpfad mindestens schon ein Mal gelaufen.

Aber eben nur fast – einen bestimmten markanten Punkt habe bisher nämlich immer verpasst: Die Not-Gottes-Kapelle unterhalb des Auerbacher Schlosses.
Man stelle sich vor: Da steht irgendwo mitten im Wald – in MEINEM Wald – eine vollständige kleine Kirche rum, nicht mal 4 km Luftlinie von zu Hause entfernt, aber so gut versteckt, dass ich sie noch nie gefunden habe (ok, bisher hab´ ich auch nicht bewusst danach gesucht, aber trotzdem…).

Zeit, das zu ändern, deshalb heute mal wieder nach langer Zeit ein Lauf am Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss aufs Auerbacher Schloss und zurück, bei dem ich ganz gezielt die Not-Gottes-Kapelle suchen und finden würde. Übrigens schon wieder mit Nemo, passendes Wetter, passende Umgebung, passende Streckenlänge, ideal um mit Hund zu Joggen.
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Alsbacher Schloss mit Hund (11,7 km)

25. September 2007

Gnaaaah.
Heute so gar keine Lust gehabt: Immer noch allein, kein dolles Wetter, die noch nicht so richtig verheilte Blase von vorgestern, und dazu auch noch ein leichter aber konstant rumorender Schmerz in meinem linken Oberschenkel Richtung Hüfte – eigentlich hätt´ ich´s heute am liebsten gelassen.
Aber was muss, das muss.
Am liebsten wäre ich ja schon wieder in den Odenwald gelaufen, aber andererseits wollte ich keinen großen Aufwand betreiben und mich – vor allem wegen der mysteriösen Oberschenkelprobleme – etwas schonen, also entschied ich mich stattdessen, einfach mal wieder von Jugenheim über das Melibokusmassiv aufs Alsbacher Schloss zu laufen.
Früher war das eine meiner Standardstrecken (ein bisschen Steigung, Natur, nicht zu weit, gut zu joggen), die ich jetzt aber seit einigen Monaten nicht mehr gelaufen war, also ideal, um sie schnell und ohne Planung runterzureissen.

Um nicht ganz alleine zu laufen, beschloß ich, mal wieder meinen Hund Nemo mitzunehmen, mit dem ich schon seit längerem nicht mehr gejoggt war (Nemo läuft  zwar sehr gerne und hält über kürzere Distanzen sehr gut mit, aber angesichts der längeren Strecken und der höheren Temperaturen während des Sommers musste er meist Zuhause bleiben).

nemobild-3.JPG
Nemo

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