Posts Tagged ‘Die Durchquerung von Rheinhessen’

ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein (mit Fotos, 17,6 km)

1. Oktober 2011

Oje…
Wie konnte das denn jetzt passieren.

Da wollte ich diesen richtig, richtig großartigen Lauf mit den vielen schönen Fotos möglichst zeitnah bloggen, um die Eindrücke auch ja möglichst frisch und präsent zu haben und nicht schon wieder so einen eeewig langen Blog-Backlog zu haben, den ich dann abarbeiten muss –

– aber auf einmal, irgendwie, vor lauter Arbeiten und ständig irgendwoanders sein und anderen Kram im Kopf haben isses dann plötzlich mehr als zwei Monate später und das Ding ist immer noch nicht gebloggt.
Heidenei, ich werd wohl wirklich nachlässig auf meine alten Tage, furchtbar.

Aber hilft ja nix, jetzt muss ich das Ding – gelaufen Anfang Oktober – halt mit über zwei Monaten Verspätung bloggen (vorausgesetzt ich schaff´s jetzt mal, mir die Zeit zu nehmen).
Hrm.
Immerhin: Besser spät im Ziel als nie. Ist ja auch ein schönes Laufmotto… 😉

– – –

Aaalso, nochmal von vorne:
Ende September/Anfang Oktober: Ein Woche Heimurlaub, im Süden, in Hessen, an der Bergstraße (die mir immer hübscher vorkommt, je länger ich nicht dagewesen bin), und das bei bestem Goldeneroktoberwetter.
Deshalb: Jeden Tag laufen gehen. Endlich mal wieder. Tut soo gut.
Natürlich vor allem die guten, alten Standardstrecken, die ehrlich gesagt schon lange kein Standard mehr sind.
Passiert, wenn man sich erst mal ein gutes Halbes Jahr in der Fremde rumgetrieben hat und sie nur noch ganz sporadisch läuft…

Aber nach so ein paar Tagen am Odenwaldrand und dem Melibokus hat´s mich dann doch in den Füßen gejuckt: Mal wieder ´ne richtig neue Strecke, am Rand meines alten Laufnetzes, das wär ja auch mal wieder was.
Zum Beispiel in Rheinhessen. War ich jetzt schon ewig nicht mehr. Außerdem vermisse ich ja eh regelmäßig die Weinberge oben im Norden, und von denen gibt´s nirgendwo in Deutschland so viele wie da drüben.
Und: Ich hab´ da ja immer noch ein fast fertiges Laufprojekt ausstehen – Die Durchquerung von Rheinhessen. Da fehlen mir nur noch ein paar Kilometerchen aus nördlichen Hügelland hinter Mainz bis ans Rheinufer, und fertig is´ dat Dingen.

Klingt prima, also plotte ich mir schnell die Route (über die Tafelberge zwischen Selz- und Rheintal nach Norden, durch Engelstadt und an der Waldeck vorbei, dann runter bis an den großen Fluss), kläre die Abholung am Rheinufer (wird ´ne Einwegstrecke), pack den Foto ein und mach´ mich auf den Weg. Autobahn, erst nord- dann westwärts, übern Rhein, an Mainz vorbei und ins Hinterland, bis nach Jugenheim.
Nein, nicht das Jugenheim zuhause, das andere. Jugenheim in Rheinhessen eben.
Hier war ich schon einmal laufen, vor fast zwei Jahren, im Dezember, bei Schweinekälte und ein bisschen Schnee. Das bleibt mir heute zum Glück erspart. Fast 20 Grad und strahlende Herbstsonne – so schön kann Oktober sein.

Rein nach Jugenheim, Parken an der Hauptstraße, uuuuuuund

Bild #1: Los geht´s! 🙂

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Laufwoche KW22 mit vier Touren in Ried, Kreis Offenbach, Rheinhessen und dem Odenwald (10,1 km/ 15,4 km / 11,4 km / 13,8 km)

13. Juni 2010

Die Laufwoche am Stück mit vier schön verteilten Läufen…
…ins Unwetter (Hessisches Ried vor der Haustür)
…in die unbekannten Waldgebiete jenseits von Darmstadt (südwestlicher Landkreis Offenbach)
…auf der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz (im Rahmen der Durchquerung von Rheinhessen)
…über die ersten paar Höhenrücken in den Odenwald (von daheim nach Beedenkirchen zum Sonntagsessen)

Na denn:
Mittwoch 09.06.: Schnelle gewittrige Standardrunde durch die Felder (10,1 km)
Der erste Lauf der Woche – nix Besonderes.
Nach der Arbeit zuhause angekommen, Wetter sieht ordentlich aus, Lauflaune ist vorhanden, also starte ich nochmal schnell in den drückend schwülwarmen Sommerabend. Standardstrecke, der klassische Flachlandrundkurs von Jugenheim über Seeheim, Schuldorf und Bickenbach, fast auf den Punkt genau 10 km.
Tut gut, sich nach dem langen Tag nochmal die Beine zu vertreten, die vertraute Streckenführung stört da nicht weiter.
Im Gegenteil, eigentlich sogar ganz angenehm, im Herzen des Heimreviers muss man beim Laufen nicht wach im Kopf sein, kann sich einfach treiben lassen, die Füße finden den Weg auch von alleine.

Den Rest des Beitrags lesen »

Die Durchquerung von Rheinhessen – Hitzeschlacht im Wonnegau: Monsheim – Hohen-Sülzen – Offstein (12,5 km)

5. Juni 2010

Achje.
Die ganze Woche über vor lauter Rotieren in der Hauptstadt undsoweiter nicht einen Schritt in Laufschuhen gemacht.
Da wird´s höchste Zeit, dass ich zumindest am Wochenende – und wieder zurück in der Heimat – noch mal ein paar Kilometerchen abreiße.

Passenderweise bin ich Samstag Nachmittag wieder mal auf der anderen Rheinseite verabredet, entsprechend nutze ich die Gelegenheit, um meine Durchquerung von Rheinhessen voranzutreiben. Dieses Mal allerdings nicht im weit nördlich gelegenen Mainzer Hinterland, sondern stattdessen mal wieder im Südzipfel der Region, wo ja auch noch ein paar Kilometerchen bis zur Grenze mit der Pfalz fehlen.
Konkret: Von Monsheim (das mir ja schon verschiedentlich als Ausgangspunkt für Touren in der Gegend gedient hat) südwärts, über das Dorf Hohen-Sülzen bis nach Offstein im südlichsten Zacken Rheinhessens, dann wieder via Hohen-Sülzen zurück nach Monsheim.
Eigentlich eine ganz lockere Strecke von zehn oder zwölf Kilometerchen, heute gibt´s aber ein kleines Extra-Handicap, dass die Sache doch wieder interessant macht: Es ist Sommer.
Fast 30 Grad, strahlende Sonne aus beinahe wolkenlosem blauen Himmel.
Kein ideales Wetter für einen Lauf am späten Nachmittag, besonders in der rheinhessische Kulturlandschaft mit ihren endlos weiten Feldern, Wiesen und Weinbergen, wo schattenspendende Bäume mangelware sind und die sandigen Böden die Wärme aufsaugt wie ein Schwamm.

Aber sei´s drum!
Sonnencreme eingepackt, drei Flaschen Isoplörre an den Trinkgürtel (ordentlich viel, für so eine kurze Strecke), Mütze mitgenommen und los geht´s, westwärts über den Rhein bis zum Startpunkt.

Den Rest des Beitrags lesen »

Die Durchquerung von Rheinhessen: Mit dem Foto rund um den Wißberg (18 km)

24. April 2010

Eine der interessantesten Entdeckungen bei meiner letzten Tour durch Rheinhessen vor zwei Wochen war ganz zweifellos der Wißberg, ein imposanter und sehr ansehnlicher Tafelberg (oder besser: Tafelhügel – ist ja schließlich Rheinhessen… 😉 ), der sich auf der Grenze zwischen den Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen inmitten des weiten Hügellands erhebt.
Der hat mir so gut gefallen, dass ich seinerzeit Folgendes geschrieben habe:

Der [Wißberg] beeindruckt mich übrigens ziemlich, als ich durch die Felder zwischen den Dörfern laufe: Ein mächtiger, mesaartiger Tafelberg mit scheinbar bügelbrettflacher Plateaukuppe, dessen Flanken mit steilen, in der Sonne schimmernden Weinlagen bedeckt sind zwischen denen eine einsame kleine Kapelle aus der Hangmitte herausragt.
Sieht toll aus, und von da oben am Rand des Plateaus hat man sicher eine grandiose Aussicht in alle Richtungen!
“Den nimmst du bei deiner nächsten Tour hier hinten auf jeden Fall mit”, beschließe ich spontan, “vielleicht sogar mit dem Foto, wenn das Wetter mitspielt”.

Heute ist es soweit: Die „nächste Tour hier hinten“, und wie vor zwei Wochen beschlossen, steht tatsächlich der Wißberg auf dem Plan, zusammen mit den Orten Wolfsheim, Partenheim (das ich letzten Dezember aus Richtung Mainz kommend schon mal erlaufen haben) und Vendersheim.
Übrigens mit Foto, denn das Wetter hat in der Tat mitgespielt und den Samstagnachmittag mit so viel wunderbar strahlendem Sonnenschein bedacht, dass es einfach jammerschade wäre, keine Bilder zu machen…

Den Rest des Beitrags lesen »

Die Durchquerung von Rheinhessen: Wörrstadt – Wallertheim – Gau-Weinheim – Sulzheim (14,3 km)

10. April 2010

Okay:
Seit fast einem halben Jahr nutze ich meine mehr oder weniger regelmäßigen Samstagsausflüge über den Rhein dazu, immer weiter nordwärts durch das hübsche und ein bisschen exotische Hügelland Rheinhessens zu laufen.
Inzwischen ist da immerhin schon ein halbes Dutzend Touren mit insgesamt 75 Kilometern Strecke zusammengekommen, bei denen ich fast den gesamten Landkreis Alzey-Worms durchquert habe, von Flörsheim-Dalsheim im Süden über das zentral gelegene Alzey bis hinauf nach Wörrstadt, das schon deutlich näher an Mainz als an Worms liegt.
Hat viel Spaß gemacht, abwechslungsreich, landschaftlich reizvoll und vor allem richtig spannend.
Aus diesem Grund will ich es auch nicht dabei bewenden lassen – halb Rheinhessen hab´ ich nun schon durchquert, da nehm´ ich auch noch die andere Hälfte mit! 🙂

Deshalb habe auch ich mich auch entschlossen, aus der Geschichte endlich ein hochoffizielles Laufblogprojekt zu machen, komplett mit einem eigenen Namen, der da lautet:
Die Durchquerung von Rheinhessen.

Ziel: Einmal der Länge nach durch ganz Rheinhessen laufen (wer hätte das gedacht, bei diesem Namen? 😀 ), vom südlichsten Zipfel der Region an der Grenze zur Vorderpfalz bis hinauf nach Ingelheim am großen Rheinknie zwischen Mainz und Bingen. Insgesamt 45 Kilometer Luftlinie durch fast vollkommen unbekanntes Terrain, über sanfte Hügelrücken und durch breite Täler, durch steile Weinberge, weite Felder und wunderschöne alte Dörfer.
Ganz feine Sache.
Und die Hälfte hab´ ich in den letzten Monaten ja schon geschafft… 🙂

Passend zu diesem Entschluss bin ich auch diesen Samstag wieder in Rheinhessen, und nutze die Gelegenheit natürlich, das frisch erklärte Projekt „Durchquerung von Rheinhessen“ voranzutreiben.

Letzte Woche bin ich bis Wörrstadt gekommen, also setze ich heute genau dort wieder an, mit einer reizvollen Strecke, die in Richtung West-Nordwest zu den Dörfern Wallertheim und Gau-Weinheim am Fuß des imposanten Wißbergs führen soll, ehe es dann über die weiten, offenen Hügel zurück nach Osten geht, durch Sulzheim und schließlich wieder nach Wörrstadt hinauf.
Sieht schon bei Google Earth sehr interessant aus, da bin ich gespannt, wie sich die Tour vor Ort anlässt.

Den Rest des Beitrags lesen »

Durchquerung von Rheinhessen: Spiesheim – Rommersheim – Wörrstadt (12,2 km)

3. April 2010

Wie so oft Samstags (und ja, ich weiss, ich hinke schrecklich mit den Laufberichten hinterher. Aber das lange Osterwochenende war so voll mit Freunden und Familie und Fressorgien und whatnot, da hat das alles ein bissken länger gedauert) bin ich heute mal wieder drüben in Rheinhessen.
Und wie so oft Samstags nutze ich die Gelegenheit, um dort gleich auch noch ein bisschen zu laufen.
So oft kommt man da schließlich nicht hin… 😉

Bei meinen letzten Ausflügen in der Gegend bin ich ja sukzessive immer weiter nach Norden gelaufen, tiefer ins unbekannte Herz der Region und damit immer auch näher an die Streckennetzteile hinter Mainz, die ich letzten Sommer erschlossen habe.
Da setze ich natürlich auch wieder heute an – beim letzten Mal hab´ ich bis ins Weindörfchen Spiesheim in den Hügeln nördlich von Alzey geschafft, folgerichtig wird das der Ausgangspunkt der heutigen Runde, auf der ich mir die nächstnördlicheren Orte Rommersheim und Wörrstadt erlaufen will.

Spiesheim ist ein enges, altes Dörfchen in schöner Lage, mitten zwischen Weinbergen und Windrädern in eine dieser riesigen, vermeintlich sanft ansteigenden Rheinhessischen Hügelflanken genestelt.
Hübsch hier, das hab´ ich schon beim letzten Mal rausgefunden…

Den Rest des Beitrags lesen »

Jenseits von Alzey: Spiesheim – Ensheim – Albiger Hügel (11,2 km)

6. März 2010

Mannmannmann, dieses Wetter…

Da erklärt man Anfang März im Brustton der Überzeugung den Frühling für eröffnet, und zwei Tage später erwartet einen dann nach dem Aufstehen dieser Anblick vor dem Fenster:

Dichtes Schneetreiben und zentimeterdicker Neuschnee?
Mitten im März??
Was soll das denn jetzt bitteschön???

Wenigstens hält der Spuk nicht lange, bereits im Lauf des Vormittags lässt erst der Schneefall nach, dann kommt sogar die Sonne raus, macht alles furchtbar hell und hübsch und taut den Schnee wieder an.
Gut so, schließlich will ich heute in der Fremde laufen, mal wieder drüben in Rheinhessen, um mein inoffizielles Projekt zur kompletten Durchquerung der Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen voranzutreiben – und da kann ich nicht allzuviel Schnee brauchen, sonst krieg´ ich Navigationsprobleme und kalte Füße… 😀

Ganz stabil ist das Wetter allerdings nicht, das zeigt sich bei der Anfahrt über den Rhein nach Spiesheim, dem Ausgangspunkt der heutigen Runde: Alle paar Kilometer wechseln sich gleißender Sonnenschein, trübe Wintertrauerwetter und dichtes Schneetreiben ab, da darf man gespannt sein, was einen vor Ort erwartet.

Den Rest des Beitrags lesen »

Tiefer nach Rheinhessen hinein: Alzey – Heimersheim – Bermersheim v.d.Höhe – Albig (13,2 km)

20. Februar 2010

Mal wieder ein Samstag in drüben in Rheinland-Pfalz, und damit eine gute Gelegenheit, um endlich mal wieder mein inoffizielles Projekt „Durchquerung von Rheinhessen“ voranzutreiben.
Letztes Mal – immerhin schon wieder über zwei Monate her – hatte ich Alzey erreicht, heute soll´s weiter nach Norden gehen, durch das Hügelland tiefer ins unbekannte Herz von Rheinhessen.

Ich starte in der Gartenstr., einer ruhigen Wohnstrasse östlich der Alzeyer Kernstadt.
Hier bin ich beim letzten Mal schon durchgekommen, das Streckennetz ist also von Anfang an geschlossen.

Westwärts an die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Nibelungenstr., die wohl sowas wie eine Hauptverkehrsader von Alzey ist (was jetzt nicht soo viel bedeutet, bei einer Kleinstadt mit deutlich unter 20 000 Einwohnern).
Wetter: Eher mäßig, zwar hat das Thermometer 4° C angezeigt, doch der Himmel ist grau und wolkenverhangen, und durch die Strassen pfeift ein unangenehm eisiger Wind.

Den Rest des Beitrags lesen »

Das „andere“ Jugenheim: Stadecken-Elsheim – Jugenheim in Rheinhessen – Partenheim mit Foto (15 km)

17. Dezember 2009

Heute mittag: Mainz.
Ein letztes Mal an die Uni, um die endlich fertig gewordene Urkunde für meinen Abschluss in Empfang zu nehmen.

Also noch einmal auf der vertrauten Autobahnstrecke über die Weisenau-Brücke, noch einmal auf der vertrauten Essenheimer Str. an Bretzenheim vorbei, noch einmal zu Fuß über den vertrauten Campus, der an so vielen Ecken allerdings schon ein bisschen anders aussieht, als ich ihn in Erinnerung habe und voll mit milchgesichtigen Kiddies ist, die wohl sowas wie Studenten sein sollen (pfft, das sind ja noch halbe Kinder. Also zu meiner Zeit war das alles gaanz anders…:D), zum Endpunkt meiner akademischen Karriere.

Der findet ohne großes Tamtam statt, keine hochgeworfenen viereckigen Hüte, keine Marschkapelle, keine gerührt flennenden Verwandten auf Klappstühlen.
Gut so.
Stattdessen einfach ins Dekanat meines Fachbe… meines EHEMALIGEN Fachbereichs, wo mir die freundlichste, hilfsbereiteste, großartigste Sekretärin, die ich in meiner langen Unizeit kennengelernt habe, meine Urkunde und das ganze drumrum überreicht.
Wir freuen uns beide ein bisschen, dann verabschiede ich mich.

Ein letzter Blick zurück aufs gute, alte SBII…

…ein kleiner Schlenker am ReWi vorbei, um auch noch einen kurzen Blick aufs Philosophicum zu werfen…

…dann verlasse ich meine Alma Mater, wahrscheinlich für immer, durch genau denselben Haupteingang, auf dem ich sie vor gefühlt mindestens einem halben Leben zum allerersten Mal betreten habe:

Mit einem ordentlichen akademischen Grad in der Tasche (hart erarbeitet und mit exzellenter Abschlussnote), stolz geschwellter Brust, und vielleicht auch einem kleinen wehmütig-sentimentalen Klos im Hals, lasse ich die Uni hinter mir und laufe raus in meine Zukunft (und zum wartenden Auto :D).
Vor mir, am Ende der Strasse, erhebt sich das Funkhaus des SWR.

Vielleicht ja ein gutes Omen… 😉

.
.
.

Und dann wird gelaufen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Alzey (12,3 km)

12. Dezember 2009

Wieder mal Samstag, und ich bin wieder mal in Rheinhessen.
Da wird natürlich auch gelaufen, und zwar irgendwohin, wo ich noch nicht gewesen bin (was nicht schwer ist, angesichts der schieren Menge Rheinhessen, die noch ihrer Erlaufung harrt… 😉 ).

Als ich vor fast einem Monat das letzte Mal hier war, bin ich ja von Eppelsheim, das ca. 15 km nordwestlich von Worms in den Hügeln an der A61 liegt, nordwestwärts in Richtung Alzey gelaufen.
Bis ganz nach Alzey hab ich´s seinerzeit aber nicht geschafft, sondern einen Hügel davor im Dörfchen Kettenheim kehrt gemacht.
Folgerichtig setze ich heute genau da wieder an:

Es ist Samstagmittag so gegen Drei, wir befinden uns in Kettenheim in Rheinhessen, und ich mache mich auf, um Alzey zu entdecken.
Los geht´s!

Den Rest des Beitrags lesen »