Posts Tagged ‘Europäischer Fernwanderweg 1’

Heimurlaub: Glühwürmchen Suchen Gewesen (7,1 km)

19. Juni 2012

Uuund ich hab´ sie gefunden.
War wunderschön!

Nicht gefunden hab´ ich dann allerdings die richtige Abzweigung. Weil, es war ja schon dunkel, und ich bin da hinten im Beerbachtal schon ewig nicht mehr gewesen und das ist auch nur ein winziger Waldweg, den man schon mal übersehen kann.
Deswegen bin ich dann auch wo rausgekommen, wo ich gar nicht hinwollte. Und hab´ mich da abholen lassen (der Luxus, wenn man zuhause laufen ist – es gibt im Zweifelsfall Leute, die einen Aufsammeln können… :-D).

Aber von vorne:
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Das Hobby und die Arbeit…

16. Juni 2012

Frage:
Wie ist das eigentlich: Lassen sich die Erlebnisse aus dem Hobby (Laufen) eigentlich in die Arbeit (irgendwas mit Medien) einbringen?

Antwort:
Also mal ganz ehrlich: Leider kaum. Und wenn, dann nicht eins zu eins.
Aber manchmal klappt´s doch irgendwie ein bisschen, selbst wenn´s etwas dauert…

März 2011, Hobby: Unterwegs auf dem europäischen Fernwanderweg 1 in der Fischbeker Heide

Mai 2012, Arbeit: Unterwegs auf dem europäischen Fernwanderweg 1 in der Fischbeker Heide
(–> Mediathek starten, und wenn das Pop-up fenster aufgeht kurz warten, auch wenn erst ein anderer Beitrag im View-Fenster zu sehen ist – manchmal braucht die ein kleines Weilchen)

🙂

M.

Heimurlaub bei Kaiserwetter: Eine Woche Laufen! (5,5 km bis 10,1 km)

30. September 2011

Zwei Wochenenden plus zwei Ausgleichstage aus der Wochenendarbeit plus drei Tage aus dem Jahresurlaub, das macht über eine ganze, schöne, lange Woche frei. Und die nutze ich natürlich, um endlich mal wieder nach Süden zu fahren.
Fast zwei Monate am Stück in Rostock und Schwerin waren zwar schön und anregend und spannend, aber jetzt brauch´ ich auch einfach mal wieder mein eigenes Bett und die Mittelgebirge, mein großes Bücherregal und das bequeme Sofa, die Weinberge und Kochkässchnitzel. Kurzum: Heimurlaub, nach den vielen Wochen im Nordosten der Republik!

Und was für einer.
Ich erwische den perfekten Altweibersommer, die Zeit, wo der Sommer noch nicht ganz weg und der Herbst noch nicht ganz da ist. Meine Lieblingsjahreszeit zum Laufen.
Also mach´ ich das. Jeden Tag.
Nie lang, nie weit, aber immer genug, um´s mir richtig gut gehen zu lassen:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo. Nordwärts an der Bergstraße ?? 8,3 km
Di. Südwärts an der Bergstraße ?? 9,5 km
Mi. Melibokus ?? 10,1 km
Do  Darsberg und Heiligenberg ?? 8,7 km
Fr. Ein bisschen Odenwald – Um den Steigerts und durch Ober-Beerbach ?? 8,3 km
Sa.   ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein ??  17,6 km
So.  Minirunde im Wald zum Wochenabschluss ??  5,5 km
Wochenlaufleistung 68 km

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Wo das Flachland Berge hat: Fischbeker Heide und Schwarze Berge (18,6 km)

26. März 2011

Und schon geht er wieder zu Ende, der eine Monat in Deutschlands größter Hansestadt.
Viel laufen war ich nicht in dieser Zeit.
Schon wieder.
Natürlich – weiterhin viel zu tun, viel Neues mit- und aufzunehmen, wenig Muße für die Laufschuhe. Das war das Eine.
Aber eben nicht alles.

Um ganz ehrlich zu sein: So richtig wohl gefühlt hab´ ich mich nicht während diesem einen Monat.
Das war nicht wirklich Hamburgs Schuld, im Gegenteil – eigentlich hat sich die Stadt sogar richtig Mühe gegeben, ganz viel gutes Wetter aufgefahren, sich wenn nicht von ihrer besten dann doch von einer sehr guten Seite gezeigt.

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Hanseatenrunde um die Alster (mit Fotos – 11,6 km)

3. März 2011

Heidenei.
Jetzt bin ich doch tatsächlich schon über fünf Wochen im neuen Job hoch oben im Norden.
So richtig viel zum Laufen bin ich in dieser Zeit allerdings nicht gekommen, war einfach zuviel Anderes zu tun/lernen/erleben – ein paar Ründchen um den Maschsee in Hannover, zu mehr hats nicht gereicht.
Zum Bloggen bin ich dementsprechend natürlich noch viel weniger gekommen.
Irgendwie blöd, denn ich hab ja immer noch ein paar Läufe ausstehen, die nun zum Teil schon deutlich über einen Monat her sind (Weschnitztal mit Kümmel und meine Abschiedstour auf den Melibokus, aber eben auch die Maschseeründchen), die lassen sich nun irgendwie nicht mehr ganz so taufrisch beschreiben.
Aber nachholen will ich die entsprechenden Berichte eigentlich schon noch, mal schauen, ob ich das nicht doch noch irgendwie gebacken kriege…

Bis es soweit ist, hätte ich allerdings noch was Frischeres anzubieten.
Nein, nicht aus Hannover, das ist vorerst schon wieder passé, sondern aus Hamburg. Ist auch flach und norddeutsch, aber nochmal ´ne ganze Kante größer.
Lust?

Na dann kommt mal mit:

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Kranichsteiner Joggingführung (11 km)

13. November 2010

Okay, ich denke, die beiden unspektakulärem Lullerründchen, die ich an Donnerstag und Freitag bei schlechtem Wetter um Zuhause absloviert hab, lass´ ich einfach mal unbeschrieben und poste nur die Basics, da ist eh nix besonderes passiert (abgesehen davon, dass ich mal wieder den Hund mitgenommen habe, was uns beiden glaub´ ich ganz gut getan hat)

Donnerstag 11.11.: Standardwaldründchen mit Hund:
Strecke: 5,5 km
Zeit: Lahm
Neue Strecke: Nö
Karte:

Freitag 12.11.: Standardfeldründchen mit Hund
Strecke: 6,2 km
Zeit: Lahm
Neue Strecke: Nö
Karte:
minilauf.jpg

So, damit ist das erledigt und wir können uns dem Hauptevent widmen, nämlich meinem allerersten Einsatz als joggender Fremdenführer am Samstag beim Jagdschloss Kranichstein.
Yaaaay!!! 🙂

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Sonnenuntergang zwischen Steigerts und Beerbachtal – mit Fotos und (ausnahmsweise) ohne viel Geschwätz (9,6 km)

6. Oktober 2010

So, Kinder, heut machen wir´s mal anders!

Ich hab´ in letzter Zeit ja gelegentlich angemerkt, dass Laufberichte mit Fotos deutlich mehr Arbeit sind, weil man da zu dem üblichen Bloggedöns auch noch die Fotosichtung-, -auswahl und -bearbeitung hinzu kommt.
Und weil mir momentan recht häufig der Kopf für sowas fehlt (oder auch die Zeit. Oder die Muße, Touren zu laufen, wo sich der Aufwand auch wirklich lohnt), gibt´s in letzter Zeit nicht mehr so viele Fotolaufberichte.
Was ich eigentlich schon sehr schade finde, weil ich die ja eigentlich total gerne mache
Aber… naja, wie das halt so ist, geht halt nicht immer alles, was man so möchte…

Heute ist mir dann allerdings was aufgefallen: Laufberichte mit Foto sind ja vor allem deshalb mehr Aufwand, weil man sich eben um Text UND Bilder kümmern muss.
Bisher hab´ ich im zweifelsfall ja immer die Bilder weggelassen und den Text behalten, wenn dieser Aufwand nicht drin war.
Aber eigentlich geht´s ja auch andersrum:
Kein Text und einfach mal die Bilder für sich sprechen lassen.
Auch weniger Aufwand, aber eben auf eine andere Weise.

Und genau das probieren wir jetzt mal aus: Ein Laufbericht nur in Bildern, vollkommen unkommentiert, einfach nur mit den visuellen Eindrücken, die mir bei dieser Tour durch die sanften, bunten Mittelgebirgsslandschandschaften und vom Tag in die Nacht vor die Linse gekommen sind.

Wenn ihr´s auch nur zu einem Zehntel so schön findet wie ich, dann lohnt sich das… 😉

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Endlich wieder raus! Ums Gorxheimer Tal: Weinheim – Unter-Flockenbach – Buchklingen (20 km)

19. September 2010

So!
Kopf vorerst wieder frei, alles wieder ein wenig entspannter, und dann hat sich das Wetter auch noch aufgerafft und für dieses Wochenende doch noch sowas wie einen sehr ansehnlichen Spätsommer/Früherbst auf die Beine gestellt, mit milder Sonne, frischer Luft, blauem Himmel, angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad.
Lieblingswetter, perfekte Bedingungen für den Sport.

Auf einmal hab ich wieder Lust aufs Laufen.
Und zwar richtig!

Und weil Sonntag ist, und Zeit und Muße und gute Laune auch, beschließe ich, mir spontan mal wieder eine richtig gute Tour zu gönnen, irgendwo, wo ich noch nie vorher gelaufen bin.

Irgendwo, das ist in diesem Fall das Gorxheimer Tal hinter Weinheim.
Grenzland, zwischen Odenwald und Bergstrasse, zwischen Stadt und Land, zwischen Hessen und Baden-Württemberg.
Spanend.

Besser noch: Obwohl´s eigentlich gar nicht soo weit von zuhause weg ist, bin ich dort noch nie gewesen.
Nicht mit dem Auto, nicht mit dem Rad, nicht zu Fuß.
Absolutes jungfräuliches Neuland, vollkommen unentdeckt und frisch, genau das Richtige für einen Tag wie heute! 🙂

Strecke brauch‘ ich nicht mehr vorbereiten, die hab´ ich schon seit anderthalb Jahren grob geplant (wollte da nämlich schon länger mal hin), also kann ich mich irgendwann am Nachmittag einfach ins Auto setzten und runterfahren, mit ganz viel Vorfreude und guter Laune im Gepäck.

Bloß die Kamera, die muss heute mal daheimbleiben.
Will mich schließlich wieder mal ein bisschen mehr auf den Spaß am Laufen und Bloggen besinnen, und so schön das mit der Fotografiererei unterwegs ist – es bedeutet auch zwangsläufig mehr Ablenkung und Aufwand, und da will ich heute mal bewusst drauf verzichten, selbst wenn mir ein paar schöne Motive entgehen.
Nächstes Mal vielleicht wieder…

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Sommerabendlauf im Heppenheimer Hinterland: Heppenheim – Erbach – Kirschhausen – Wald-Erlenbach – Steigkopf mit Foto und neuen Schuhen (13,1 km)

20. August 2010

So ganz verstehen tu´ ich´s ja nicht: Irgendwie hab´ ich gerade festgestellt, dass meine Laufschuhe total alt und rissig und kaputt und ausgenudelt sind.
Was überhaupt gar keinen Sinn macht, denn eigentlich sind die doch noch nigelnagelneu!
Schließlich hab´ ich sie gerade erst diesen Januar gekauft Januar gekauft, die können doch nicht schon wieder durch sein!

Leider reichen beträchtlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der kreativen Realitätsverneinung angesichts von auseinanderfallendem Schuhwerk letztlich nicht aus – schweren Herzens muss ich mir eingestehen: Schon wieder ein Paar Schuhe verschlissen. Beinahe schon in Rekordzeit, wirklich bedenklich, wie wenig so ein moderner Laufschuh aushält (ich kann mich noch erinnern, damals in den Nullerjahren, da hatten wir noch Laufschuhe, die haben 2000 Kilometer gehalten. Aber sowas wird heute ja nicht mehr gebaut…).

Also müssen Neue her, am besten bevor´s anfängt weh zu tun oder mir die Dinger irgendwo in der Pampa an den Quanten desintegrieren.

Zum Glück gibt´s ja das Schuhhaus meines Vertrauens, da geh´ ich vorbei und bestell einfach fix ein neues Paar.
Natürlich wieder genau dieselben wie die letzten beiden Male (Brooks Testosteron oder so ähnlich, in Extrabreit, weil, ich hab´ ja das Gegenteil von ´nem schlanken Fuß…).
„Keine Experimente“ hat schon der faltige Altkanzler vom Rhein gesagt, damals als die Welt noch jung und die Vorhänge noch aus Eisen waren, und da hat er gar nicht so unrecht gehabt, finde ich…

Einen Tag später sindse dann da, die Neuen.
Dieses Mal wieder in Weiß, einfach so, weil mir die Farbe von den Dingern sowas von am Allerwertesten vorbei geht, dass ich bei der Bestellung keine Wünsche geäußert hab´.
Immerhin, kammer se wenigstens auch aufm Familienfoto auseinanderhalten ;):

Bild #1: Zwei Generationen Brooks Dopamine (oder so ähnlich) – links alt und grau und fertig, rechts jung und strahlend weiß und jungfräulich unverbraucht

So.
Und was macht man mit neuen Schuhen?
Richtig! Einlaufen.
Und zwar nicht auf irgendeiner ollen dooflangweiligen Standardrunde, nee nee nee, für den ersten Lauf mit dem frischen Schuhwerk muss schon was Netter her!
Mal Überlegen: Was könnte man denn da mal machen…?

Hm.
Hmmm…
*denkdenkdenkBIIING*

Ja, genau, das isses doch: Einmal schön von Heppenheim durch die Täler hinter der Stadt in den Odenwald (das ist erfahrungsgemäß herrlich an schönen, lauen Sommerabenden, und genau so einer ist heute), und sich dann zur Feier des Tages oben noch von seinen Eltern, die Freitagabends eh nix Besseres zu tun haben, zum Essen einladen lassen.

Klingt spontan prima, deshalb wird das auch so gemacht.
So einfach ist das nämlich, wenn man neue Schuhe hat! 🙂

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Zurück im Odenwald: Ein bisschen Sonne und ein bisschen viel Regen im nördlichen Modautal (11,8 km)

18. August 2010

Es gibt Dinge, bei denen merkt man erst so richtig, wie sehr man sie vermisst hat, wenn man sie nach langer Pause zum ersten Mal wieder genießen kann.
So geht´s mir heute mit dem Odenwald: Nachdem ich im letzten Vierteljahr eigentlich kaum dorthin gekommen bin (und wenn dann meistens nur an die Ränder), gönne ich mir heute Abend zum ersten Mal seit Langem wieder eine richtig schöne Runde durch die Berge und Täler „meines“ Mittelgebirges.
Nichts Weltbewegendes, nur ein knapper Zwölfer auf einer Strecke, die ich schonmal genauso gelaufen bin – aber irgendwie isses trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) total schön, und fühlt sich so ein bisschen an, als würde man nach langer Abwesenheit wieder nach Hause kommen.

Ich starte oben.
Parkplatz Hutzelstrasse am Steigerts, am kleinen Pass zwischen den Kuppen, der das obere Beerbachtal vom Tal des Wurzelbachs trennt.
Die Sonne scheint aus einem halbbewölkten Himmel, es ist nicht kalt, auch wenn ein scharfer, feuchter Wind aus Südwesten bläst, in dem bereits eine Ahnung von Regen mitschwingt – keine schlechten Laufbedingungen, zumal ich mich riesig darauf freue, endlich mal wieder hier oben laufen zu können; lässt sich gut an, die Tour.

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