Posts Tagged ‘Flörsheim-Dalsheim’

Flussaufwärts durch Rheinhessen: Am Pfrimmufer von Worms-Herrnsheim nach Flörsheim-Dalsheim (14 km)

17. Oktober 2009

So, die Wochenmitte über hab´ ich mal pausiert, war Mittwoch, Donnerstag, Freitag nicht laufen.

Einerseits und vor allem wegen dem leichten Reizhusten, der sich auch eineinhalb Wochen nach der Erkältung immer noch in meinen Bronchien versteckt und mit Vorliebe bei feuchtkalter Außenluft rauskommt. Da bin ich lieber etwas vorsichtiger, schließlich will ich nicht den ganzen Winter durchhusten.
Andererseits aber auch so ein bisschen, weil das trübtrauriggraue Herbstwetter der letzten Tage mir – wie jedes Jahr, wenn´s damit losgeht – meine Lust aufs und am Laufen merklich reduziert hat, frei nach dem Motto „Warum soll ich mich an irgendsonem verregnet-arschkalten halblichtigen Scheisstag hustend auf die Piste quälen, wenn´s mir dann eh keinen Spaß macht…?“

Ist auf Dauer natürlich kein Argument – irgendwann muss man natürlich trotzdem wieder los, Scheisstag oder nicht, sonst findet man sich Ruck-Zuck in einer echten Winterpause wieder, und mit der ist Niemandem gedient.
Ergo hab´ ich mich heute mittag nach drei Tagen Pause wieder auf die Socken bzw. die Schuhe gemacht (drei Tage Pause! Im Sommer hätt´s das nicht gegeben…).

Laufgebiet: Rheinhessen, jenseits des Rheins. Dort war ich sowieso verabredet, also hab´ ich vorher einfach die Tour eingeschoben.

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Mehr Rheinhessen: Nieder-Flörsheim – Kriegsheim – Monsheim (8,8 km)

28. Februar 2009

Heute stand ein Treffen mit Freunden drüben in Rheinhessen an, meine Formkurve befand sich nach der Erkältung weiterhin auf dem langsamen Weg nach oben, und das Wetter war mild wenn auch etwas trüb – insgesamt also eine schöne Gelegenheit, um mal wieder läuferisch ein kleines Stückchen der fremdartigen, exotischen Gefilde von Rheinland-Pfalz zu erkunden.
Grobes Laufgebiet wie bei der letzten Expedition über den Rhein: Die Gegend um Flörsheim-Dalsheim im südlichen Wonnegau.
Vor zwei Wochen war ich von Dalsheim aus nach Norden gelaufen, heute wollte ich mal südwärts, und mir die Örtchen Kriegsheim und Monsheim etwas genauer angucken (auch deshalb, weil´s nicht so weit war – eine zu lange Tour wollte ich doch lieber noch nicht riskieren).

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Sonne über Rheinhessen: Flörsheim-Dalsheim – Bermersheim mit Foto (10,7 km)

14. Februar 2009

Hab´ ich schon mal erwähnt, dass ich diese Woche echt nur auf Achse bin?
Falls nicht: Diese Woche bin ich echt nur auf Achse.
Mittwoch Odenwald, Donnerstag das Rhein-Main-Gebiet, Freitag das Dieburger Land – und heute (Samstag) stand ein Abstecher über die Gestade des Rheins ins exotische Rheinhessen an.
Heidenei, gottseidank wird´s nächste Woche ruhiger…

An sich wollte ich die heutige Rheinüberquerung ja nicht mit einer Tour verbinden, aber dann…

…so oft komm´ ich da drüben ja auch nicht vorbei. Und wenn man schon mal da ist…

…und überhaupt, ich mag Rheinhessen eigentlich total gerne, weil´s wirklich anders ist als die Gegend daheim, und auf seine Art sehr hübsch, und eine interessante Laufgegend obendrein…

…und dann das Wetter: Gestern Nacht fünf bis zehn Zentimter Neuschnee (das sah dann so aus:
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), heute wunderbarer Sonnenschein aus blauem Himmel, der auf dem frischen Weiß blendend gleisste.
Das gab dann auch den Ausschlag: Die Vorstellung, in strahlendem Sonnenlicht unter einem endlosen blauen Himmel über die endlosen strahlendweißen Hügel des Wonnegaus, mit ihren verschneiten Weinbergen und uralten verschlafenen Dörfchen zu laufen, war einfach zu verlockend.

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Projekt Westwärts: Durchs Zellertal (14,3 km)

3. Mai 2008

Projekt Westwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den etappenweise von Worms bis auf den Gipfel des Donnersbergs in der Nordpfalz laufen möchte.

Heute also Etappe #2 von „Projekt Westwärts“. Bei der letzten Tour in Rheinland-Pfalz war ja bereits von der Brunhildenbrücke ins Worms bis ans Obertor in Flörsheim-Dalsheim vorgedrungen, heute wollte ich entsprechend dort ansetzen, und weiter westwärts bis nach Gauersheim im Donnersbergkreis laufen.

Schon vorher beste Bedingungen für einen Superlauf: Frühsommerliches Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein, frischer Brise, und niedriger Luftfeuchtigkeit. Ausserdem hatte ich den Fischbachtal-Lauf am Donnerstag bestens überstanden (bis auf eine kleine Blase am rechten Innenfuß, aber die war gut verpflastert und deshalb kein Problem) und fühlte mich topfit und voller Tatendrang.
Und ich war direkt nach dem Lauf in Flörsheim-Dalsheim mit Freunden verabredet, von denen sich einer netterweise bereit erklärt hatte, mich am Ziel aufzusammeln und zurückzufahren (Danke, Daniel!!! 🙂 ).
Entsprechend freute ich mich bereits auf der langen Anfahrt riesig auf die Tour und war bester Laune, ein Zustand, der selbst durch die Tatsache, dass ich auf praktisch der gesamten Strecke zwischen A67 und A61 im Schneckentempo hinter dem nervigsten Sonntagsfahrer aller Zeiten herzuckeln musste, nicht merklich getrübt wurde (Fenster auf, Dick Dale and the Del-Tones in den CD-Schacht, Fahrt geniessen – da konnte das schreckliche Rentnerfossil in seinem klapprigen Uralt-Audi vor mir noch so viele Schlangenlinien in Zeitlupe fahren und Beinahe-Unfälle fabrizieren, mir ging´s gut 😀 ).
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Expedition nach Rheinhessen: Worms – Mörstadt – Flörsheim-Dalsheim (15,5 km)

12. Januar 2008

Projekt Westwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den etappenweise von Worms bis auf den Gipfel des Donnersbergs in der Nordpfalz laufen möchte.

Ich kann mich noch genau an den ersten Lauf mit meinen momentanen Schuhen erinnern. Das war vor fast genau einem Jahr, am Samstag nach dem Orkan „Kyrill“. Damals war ich mit Freunden in Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen verabredet, und nutzte die Gelegenheit für eine kleine Tour ins Rheinland-Pfälzische Hügelland, 12 km von Worms nach Dalsheim. Ein grauer, zu warmer Januartag, regnerisch und stürmisch (die ganze Tour ein sackfieser Gegenwind…), mittendrin ich, mit meinen fabrikneuen, blütenweißen Laufschuhen, die noch nicht eingelaufen waren, und mir deshalb blutige Blasen an beiden Fersen bescherten (was ich im Nachhinein irgendwie cool fand – gleich bei der ersten Tour hatte ich mein neues Schuhwerk mit meinem eigenen Blut getauft, da konnte ja nichts mehr schiefgehen…).

Fast forward ins Jahr 2008: Ein grauer, zu warmer, windiger Januarsamstag, ich bin mit Freunden in Flörsheim-Dalsheim verabredet.
Fast genauso wie vor einem Jahr.
Bloss meine Schuhe sind nicht mehr fabrikneu und blütenweiß, sondern abgeranzt und in Ehren ergraut (na gut, eigentlich sind sie im Dreck ergraut, aber das klingt irgendwie nicht so gut…), stehen nach mehr als 2000 km treuer Dienste über Stock, Stein und die Ziellinie meines ersten Marathons kurz vor dem Ruhestand.
Was läge da näher, als mit ihnen – quasi als Schwanengesang – noch einmal die Strecke unseres allerersten gemeinsamen Laufs zurückzulegen und dabei melancholisch in Erinnerungen zu schwelgen („Hö hö, und hier hab´ ich damals gemerkt, dass ihr mir die Fersen blutig geschreddert hattet, ihr Schlingel. Und da waren´s noch über 4 Kilometer bis ans Ziel!“
Ach ja, good times…)?

Deswegen heute im Program: Noch einmal durchs wilde Rheinhessistan (die Gegend heisst wohl auch „Wonnegau„), von Worms nach westwärts, durch Weinberge, Mörstadt und Felder bis nach Dalsheim.
Fast wie damals anno 07…
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