Posts Tagged ‘Frankenhausen’

Heimurlaub: Glühwürmchen Suchen Gewesen (7,1 km)

19. Juni 2012

Uuund ich hab´ sie gefunden.
War wunderschön!

Nicht gefunden hab´ ich dann allerdings die richtige Abzweigung. Weil, es war ja schon dunkel, und ich bin da hinten im Beerbachtal schon ewig nicht mehr gewesen und das ist auch nur ein winziger Waldweg, den man schon mal übersehen kann.
Deswegen bin ich dann auch wo rausgekommen, wo ich gar nicht hinwollte. Und hab´ mich da abholen lassen (der Luxus, wenn man zuhause laufen ist – es gibt im Zweifelsfall Leute, die einen Aufsammeln können… :-D).

Aber von vorne:
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Neutscher Höhe und nördliches Modautal mit Hund (11,6 km)

3. März 2010

Schönes Wetter heute, vielleicht ein bisschen kühl und windig, aber mit heller Sonne und – diesigem – blauen Himmel.
Gute Laufwitterung!

Deswegen schnapp´ ich mir am späten Nachmittag den Nemo, pack´ ihn in den Fußraum vom Auto, und fahr´ uns beide hoch auf die Neutscher Höhe, für eine kleine Tour ins nördliche Modautal – da ist es bei viel Sonnenlicht nämlich total hübsch (vgl. hier), und mit diversen (meist unmrkierten) Nebenwegen ist auch noch ordentlich neue Strecke drin.

Wir starten in Neutsch, an der T-Kreuzung im Süden des Ortes (Neutsch ist so klein, dass es keine Strassennamen gibt) und laufen erstmal ostwärts, den Asphaltierten Fahrweg entlang, der zum neutscher Friedhof und dann weiter ins nächste Tal nach Ernsthofen führt.
Auch hier oben herrscht wunderbares Wetter, mit schrägem Sonnenschein aus milchigblauem Himmel, der über die weiten, gewellten Plateauwiesen schwappt und das noch matte Grün der vorfrühlingshaften Weiden erstrahlen lässt. Lediglich der Wind stört etwas, scharf und eisigkalt und direkt von Norden (wie man an den Köpfen der nahen Windräder erkennt), da wünsche ich mir fast, ich hätte die Handschuhe und den Nackenwärmer mitgenommen.

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Grauer Lauf auf Hutzelstrasse und Hoher Strasse nach Ober-Ramstadt (17,7 km)

17. September 2009

So schön der grandiose Ausflug in den Taunus am letzten Wochende auch war, in gewisser Hinsicht hat er sich im Nachhinein auch so ein bisschen als kontraproduktiv erwiesen.

Warum?

Tja, ehrlich gesagt hatte ich in den Tagen danach überhaupt keine Lust aufs Laufen.
Kein Problem der Physis, da hatte ich die 31 Bergkilometer überraschend gut weggesteckt.
Eher ein mentales – nach so einer großartigen Tour ist erst mal ein die Luft raus, so eine Art „zu-viel-Schönes“-Burnout.
Die „normalen“ Strecken scheinen im Vergleich irgendwie wenig reizvoll und nicht wirklich interessant, da hat man einfach keinen unbedingten Drang, wieder loszulaufen.
Und wenn dann auch noch das Wetter tagelang so richtig hässlich feuchttrübgrauwindig ist… naja, dann macht sich halt irgendwie Unlust breit.
Keine übellaunige „Null-Bock-Auf-Garnix“-Stimmung, auch kein weinerlicher Defätismus, mehr eine gar nicht so unangenehme Apathie, nach dem Motto „Ach, was soll ich denn heut´ irgendwas planen, das wird eh nicht so schön“.
Dann kommt noch irgendwelches anderes Zeug dazu, das man erledigt, und ehe aufraffen kann, wird´s auf einmal abend und die Dunkelheit zieht auf, und damit isses zu spät zum laufen.

So geschehen am Dienstag.
Und am Mittwoch.
Erst heute, am Donnerstag, hab´ ich dann doch irgendwie die Kurve gekriegt, indem ich die Trägheit überlistet habe – wenn man zu desinteressiert ist, um irgendwas zu planen und sich dann drauf zu freuen, dann lässt man das eben und läuft stattdessen einfach los.
Ein bisschen Lustlos, ohne Ziel oder Strecke, ohne Erwartungen und ohne allzuviel Enthusiasmus.
„Going through the motions“, nennt man das im Anglophonen.

Genau das hab´ ich heute gemacht.
Um kurz nach sechs uninspiriert in die Schuhe, ein bisschen uninspiriert gedehnt, und dann uninspiriert und ohne auch nur den leisesten Schimmer einer Idee, wo ich hinwollte („pffft, ist eh alles egal“) in den grauen, drögen Abend gestartet.

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Bergtour in die Sommernacht: Neutscher Höhe und Beerbachtal (18,8 km)

28. Juni 2009

Gestern: Kleine Wanderung (eigentlich nur ein längerer Spaziergang, wir waren gerade mal etwas über 3 Stunden unterwegs) mit Freunden durch Rheinhessen und die Pfalz, danach gemütlicher Grillabend in wunderschöner Lage, auf dem Grillplatz am Warteturm über Albisheim an der Pfrimm, einem überaus hübschen Plätzchen, das ich letztes Jahr beim Laufen entdeckt habe (da sieht man´s endlich mal, dass das doch zu was nütze ist).

Heute: Der Tag danach, fühle mich matschig, kopfschmerzig, verkatert – was ok gewesen wäre, wenn ich wenigstens was getrunken hätte, aber bis auf vielleicht 0,4 l Weisswein, verteilt über den ganzen Abend, war ich trocken geblieben.
Kater ohne Suff, da merkste, dassde alt wirst…

Entsprechend war mir auch gar nicht nach laufen, zumal´s draußen unglaublich schwül und stickig war.
Aber bisher standen ja erst zwei Läufe und knapp über 30 km diese Woche zu buche, und ein bisschen mehr wollte ich dann doch noch erreichen.

Also hab´ ich mir am Abend, als meine dämmrigen Lebensgeister so langsam wieder erwacht waren, doch noch schnell eine Route zusammengesucht. Nicht zu kurz sollte es, um wenigstens noch die 40 Wochenkilometer vollzumachen. Aber auch nicht zu lang, so richtig gut war ich ja nicht drauf. Und in der Nähe, aber mit neuer Strecke, und am liebsten in Richtung Odenwald, weil ich da Lust drauf hatte und es da oben zweifellos weniger schwül und stickig sein würde als unten in der Rheinebene.

Am Ende suchte ich mir eine Strecke über die Neutscher Höhe und durchs Beerbachtal aus – an sich bekanntes Terrain, aber mit genug unerforschten kleinen Nebenwegen, um´s interessant zu machen.
Aufs genaue Ausmessen hab´ ich aus Zeitgründen verzichtet.
Ich schätzte die Tour einfach mal auf 10 bis 12 km, das klang genau richtig (und war ordentlich danebengeschätzt, wie sich später rausstellen sollte).

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Nördlicher Odenwald mit Ingo – Ein Laufbericht mit Fotos (16,2 km)

17. August 2008

In Berlin sind Semesterferien. Deswegen war Ingo mal wieder in der Gegend – und er hatte seine Laufklamotten dabei.
Klar, dass wir da um der guten alten Zeiten willen mal gemeinsam los mussten.
Und heute hatten wir den perfekten Tag erwischt: Sonntagnachmittag, azurblauer Himmel, sonnig, warm, aber schon mit einem ganz kleinen, herrlichen Hauch von Herbst: Klares, hartes Licht, lange Schatten, die Luft mit einem frischen, aromatischen Geschmack – wunderbar!
Entsprechend hatte ich uns dann auch eine besonders schöne Strecke ausgewählt, von Neutsch aus durchs untere Modautal, über den Rodbergrücken, dann via Waschenbach und Frankenhausen zurück. Grob gemessene 13 – 14 km, ein paar ordentliche Anstiege – Ingo hatte zwar gemeint, dass er seit Monaten nicht richtig trainiert habe, aber ich weiss ja, dass er ziemlich hart im Nehmen ist, und unterfordern wollte ich ihn ja auch nicht… 😉
Außerdem hatten wir in der Gegend vor fast genau einem Jahr schon einen tollen Lauf absolviert, das passte also irgendwie ganz gut.

Übrigens auch mit von der Partie: Der Foto. Supertag, Superstrecke und dann noch mit einem alten Freund, das verlangt nach Dokumentation (übrigens eine Premiere: Das erste Mal mit Foto UND einem Mitläufer. Armer Ingo – das würde viele unnütze Pausen am Wegrand bedeuten… 😀 ).

Start am späten Nachmitag. Ingo aufgesammelt, noch kurz einer älteren Dame zu ihrer verschollenen Handtasche verholfen (so ist der Jogger: Freundlich, geduldig und allzeit hilfsbereit!), dann mit dem Auto über Ober-Beerbach hoch ins idyllische Höhendörfchen Neutsch, wo es noch schöner, frischer und fastgaaaanzleichtschoneinbisschenherbstlicher war als unten im Tal.
In Neutsch in der Strasse nach Ober-Beerbach kurz unterhalb der Feuerwehr geparkt – Strassennamen gibt´s hier oben ja nicht, aber es war die hier:

Bild 1: Neutsch, Strasse nach Ober-Beerbach

Dann noch kurz gedehnt (zumindest Ingo, ich war zu faul…), ein Portraitfoto vor dem Start…

Bild 2: Ingo – jetzt neu mit cooler Frisur! 🙂
… und los ging´s!

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Beerbachtal (14,4 km)

20. April 2008

Heute war´s endlich soweit: Der Lauf ums Beerbachtal, auf den ich mich schon seit einer ganzen Weile gefreut hatte, stand auf dem Plan: Viel hübsche Landschaft, unbekanntes Terrain, ein paar reizvolle Steigungen, und das alles quasi im eigenen Hinterhof, das findet man nicht allzuoft.
Um möglichst wenig dem Zufall zu überlassen, hatte ich bereits gestern versucht, die wettermässig beste Tageszeit für den Lauf zu eruieren, dummerweise ohne eindeutiges Ergebnis: Online-Wetterdienst #1 hatte gemeint, es werde morgens schön und mittag regnerisch, Online-Wetterdienst #2 behauptete hingegen, es werden morgens regnen und mittags schön sein, und Online-Wetterdienst #3 prophezeite durchgängige starke Bewölkung ohne Regen.

Pfft. Tolle Entscheidungshilfe.
Dann eben ohne metereologisch Beratung: Quasi als Kompromiss einigte ich mit Jost schließlich auf den späten Vormittag als Startzeit, in der Hoffnung, so auf jeden Fall etwas gutes Wetter abzukriegen (entweder das gute Wetter am morgen von Wetterdienst #1 oder das gute Wetter am Mittag von Wetterdienst #2).

Als wir dann heute morgen gegen 11:00 am Startpunkt, dem Parkplatz beim Friedhof von Ober-Beerbach (Strasse „Im Mühlfeld“) ankamen, sah´s allerdings erst mal so aus, als würde Wetterdienst #3 recht behalten: Hellgrauer, trüber Tag, kühl aber mit hoher Luftfeuchtigkeit, diesig, dichte aber nicht ganz geschlossene Wolkendecke, die umliegenden Höhenzüge teilweise von dichtem Dunst verschleiert.
Nicht der erhoffte freundlich-helle Frühlingstag, aber andererseits regnete es auch nicht – immerhin.
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Südliches Mühltal: Frankenstein – Nieder-Beerbach – Frankenhausen – Waschenbach (15,2 km)

3. Januar 2008

Richtig fit war ich heute nicht – gestern kurz mit Nemo gejogged (wirklich nicht lang, eine Dreiviertelstunde im Wald hinterm Haus, nichts Bloggenswertes) und heute wollte ich schon wieder Laufen – 3 Tage am Stück ohne Regenerationpause, nicht unbedingt ideal für dicke alte Säcke mit zuviel Winterspeck auf den Rippen (ja, genau, das bin ich… 😉 ).

Aber egal, fit oder nicht, heute war ein Lauf dran, und zwar einer im Odenwald (als Kontrastprogramm zur flachig-flachen Flachlandstrecke, die Jost und ich vorgestern im flachen Flachland absolviert hatten).
Da traf sich´s gut, dass ich schon vor einiger Zeit ein Gebiet ausgemacht hatte, wo ich bisher noch nicht gelaufen war: Das südliche Mühltal, Nieder-Beerbach, Waschenbach, die Ecke. Praktisch direkt nebenan, aber bisher weitgehend unbekanntes Gelände.
Zeit, das zu ändern.
Deswegen heute: Das südliche Mühltal, vom Frankenstein nach Nieder-Beerbach und Frankenhausen, ein Stück die hohe Strasse entlang, dann über Waschenbach, das Mordachtal und den Herrnweg wieder zurück auf den Frankenstein.
Schönes Stück mit ordentlich Steigung, was zum Reinhängen…
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Durch den Odenwald, Teil 2: Neutsch, Ober-Ramstadt, Hohe Strasse/Hutzelstrasse (20,1 km)

23. August 2007

Eigentlich wollten wir heute gar nicht laufen, aber weil das Wetter so schön war (Sonne, leichter Wind, ca. 22 Grad), haben wir uns dann doch spontan aufgemacht, den nördlichen vorderen Odenwald etwas genauer zu erforschen.

Startpunkt wie bei unserer letzten Odenwaldpartie wieder am östlichsten Ortsrand von Ober-Beerbach, unterhalb der Neutscher Höhe (auf der Karte ganz rechts unten), Startzeit kurz vor 19:00. Von Dort aus auf den Höhenrücken, und unterhalb der beiden Windräder durch die Wiesen nach Neutsch – dabei ein sehr strammes Tempo vorgelegt, es ging ja bergab.

Auf demselben Weg, den wir das letzte Mal in anderer Richtung zurückgelaufen waren, durch das beschauliche Höhendorf, auf einem Feldweg bis zum Wald auf der Anhöhe (dabei eine Blindschleiche gesehen, die von einem gerade vorbeigefahrenen Geländewagen verletzt aber nicht getötet worden war – furchtbar!). Im Wald dann aber nicht rechts nach Ernsthofen, sondern geradeaus in Richtung Ober-Modau (Wegmarkierung weisser Doppelbalken).

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