Posts Tagged ‘Frankfurt’

Einsatz in Mainhattan: 10,7 km im pulsierenden Herzen von Frankfurt

17. November 2010

Frankfurt, mal wieder.
Lange her, dass ich das letzt Mal hier oben gelaufen bin, aber heute ist es wieder mal soweit:
Abends ein Treffen in der Innenstadt, das will ich ausnutzen, um vorher auch gleich noch eine kleine Runde in der großen Stadt zu drehen. Und zwar nicht dieses Randlagengeeiere, dass ich bei meinen letzten läuferischen Expedition in der Ecke praktiziert habe, oh nein: Heute will ich mittenrein, ins Zentrum, da Frankfurt am großstädtischten ist – das volle Programm: Ein paar Mainüberquerungen, die durch Altstadt und die wuselige Einkaufsmeile auf der Zeil, mit dem grünen Gürtel der Wallanlagen einmal um Downton FRA rum, am Bankenviertel entlang zum Hauptbahnhof, und dann am Main wieder zurück.
City-Feeling pur! Mal wieder was Anderes, ist ja auch bitter nötig! 🙂

Besonders vielversprechend lässt sich der Ausflug ins urbane Herz Hessens allerdings nicht an: Das Wetter ist standesgemäß novembrig mies, grau und trüb und dunkel, so dass es fast schon dämmrig wirkt, als ich um kurz vor vier durch Sachsenhausen in Richtung des geplanten Startpunktes an der Alten Brücke tuckere.
Gottseidank bin ich heute ganz gut drauf und freue mich aufs Laufen durch die Stadt, das hebt die Moral, besonders als ich quasi als Bonus-Goodie auch noch einen guten Parkplatz am Museumsufer vor dem Museum für Kunsthandwerk ergattere – direkt da, wo ich los will, und wesentlich billiger als das Parkhaus Alt-Sachsenhausen, das ich eigentlich ansteuern wollte.
Yay!

Noch schnell entscheiden, was mit darf und was nicht (Weste ja, weil: Kalt. Stadtplanausdruck ja, weil: Better safe than sorry. Foto nein, weil: Hab´ ihn zwar eigentlich mitgebracht, aber es ist so trüb und finster da draußen dass die Bilder beschissen werden würden. Außerdem ist es schon vier Uhr, will heißen es wird bald noch dunkler – und da ich eh schon spät dran bin und nicht voll in die Finsternis kommen will [auch nicht im guterleuchteten Großstadtdschungel], verzichte ich halt mal auf den Zeitfresser Kamera), dann geht´s los.

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Frühling in der großen Stadt: Frankfurter Nordrand und Niddatal (14,3 km)

18. März 2010

Okay.
Letzte Woche war mies, ist abgehakt.

Diese Woche hingegen lässt sich gut an: Draußen wird´s endlich etwas frühlingshafter, mit steigenden Temperaturen und sogar ein bisschen freundlichem Sonnenschein.
Das steigert die Lauflaune schon mal drastisch, mindestens mal von „och nööööö, heut´ hab´ ich kein´ Bock“ zu „Jajajajajajajawillaufengehenundzwarsofort!!!“

Natürlich nicht irgendwo. Heute Abend bin ich nämlich mal wieder inb Frankfurt.
Und wie üblich, wenn´s mich in die Mainmetropole verschlägt, ist selbstverständlich auch ein Lauf eingeplant.
Fast schon ein bisschen was Besonderes: Bisher hab´ ich mich ja vor allem an die südlichen Stadtbezirke gehalten, heute hingegen steht endlich mal ein bisschen Frankfurter Norden auf dem Programm: Dornbusch, Bockenheim, Praunheim, Niddaauen, Heddernheim, Eschersheim.
Das ist der von zuhause abgewandte Teil der Stadt, jenseits von Main, Downtown und Bankentürmen.
Weitgehendes Neuland, und damit per Definition superspannend.
Freu´ ich mich total drauf!!!!

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Nacht über dem Mainufer: Offenbach – Bürgel – Fechenheim (12,1 km)

18. November 2009

Yaaay!!!!
Gutes Wetter!!!

Nach wochenlanger dröger Novemberwitterung ist die Sonne wieder aufgetaucht, und sie hat warmes Licht, blauen Himmel und wunderbare Herbststimmung mitgebracht.
Das gibt instante Lauflaune, da möchte man sofort raus und sich ein bisschen die Sportschuhe vertreten, am liebsten natürlich irgendwo weit weg, wo man noch nie zuvor gelaufen ist.
Zum Beispiel in Frankfurt oder so.

Hey, Moment mal …
Neeeiin, so ein Zufall – Frankfurt, da wollte ich heute Abend doch sowieso hin!
Na prima, dann würd´ ich doch einfach irgendwo da oben eine kleine Runde durch den plötzlich angenehmen Herbst drehen!
Uuuund zwar…
*[kurzes Studium von Google Earth, Wanderkarten und Stadtplänen]*
… nicht durch Frankfurt selbst, sondern mal durch Offenbach, die kleinere und weniger prominente Schwesterstadt auf der anderen Seite des Mains.
Spannend, denn Offenbach ist sowas wie die vergessene Großstadt des Rhein-Main-Gebiets: Stets im Schatten des weitaus größeren Frankfurt, wenig glamourös, gilt so ein bisschen als graumäusig und wenig interessant. Selbst die meisten Menschen aus der weiteren Region kennen die Stadt kaum, wissen nicht viel drüber, kommen kaum hierher – zumindest ist es mir bisher so gegangen.
Also höchste Zeit, Offenbach und seine verborgenen Reize ein bisschen besser kennenzulernen!

Deswegen heute auf dem Programm: Einmal durch Downtown Offenbach, am Mainufer weiter bis nach Bürgel, rüber auf die Frankfurter Flussseite nach Fechenheim, am Nordufer zurück um den Mainbogen und schließlich wieder durch Offenbach zum Ausgangspunkt.
Sah gut aus!

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Expedition in den Taunus: Vom Frankfurter Mainufer zum Opel-Zoo – mit Fotos (17,6 km)

23. Juni 2009

Projekt: Großer Feldberg – die Erste!

Eigentlich hatte ich mich schon seit einiger Zeit mehr oder weniger fest entschlossen die seit langem geplante Erstürmung des Großen Feldbergs im Taunus über die „Westroute“ anzugehen, also von Flörsheim am Main aus via Hofheim, Eppstein und Glashütten gipfelwärts zu laufen.

Aber wie das so ist mit den Plänen, auf einmal findet man sich dann doch eines schönen Junimorgens unvermittelt auf der Ostroute wieder und läuft von Frankfurt aus in Richtung Taunus…

Weil das ist nämlich so:
Heute hat meine Mutter Geburtstag.
Da machen meine Eltern traditionell einen schönen Tagesauflug irgendwohin ins weitere Umland.
Und weil ich zeitlich momentan ja recht flexibel bin und bekanntlich überhaupt nix dagegen hab´, mich zum Essen einladen zu lassen, komm´ ich mit. 😉

Und weil der Tagesausflug heute mal in den Taunus gehen soll, so in Richtung Königstein und Großer Feldberg, komme ich vorher ein bisschen ins Grübeln.
„Hmmm, Königstein und Feldberg, da willste doch eh irgendwann hin“, denk´ ich mir, „da könntste doch eigentlich auch noch ´n Läufchen in der Gegend ranhängen und näher an den Feldberg rennen.
Zum Beispiel auf der Regionalpark-Wanderroute ‚Von der Nidda zum Opelzoo‘, von der die total netten Leute vom Regionalpark Rhein-Main dir letztes Jahr eine exzellente Gratiswanderkarte geschickt haben. Die sieht total hübsch und abwechslungsreich aus, ist zweifellos exzellent mit Markern und Infotafeln versehen, und führt geradewegs von Frankfurt aus bis zum Haupteingang des Opel-Zoo zwischen Kronberg und Königstein, direkt am Fuß des Hochtaunus.“

Die Organisation ist kein Problem, meine Eltern sind einverstanden, folgerichtig lautet der Plan für heute:
Vormittags von Frankfurt-Höchst aus (bis dorthin reicht mein bisheriges Streckennetz) am Ufer der schönen Nidda bis zum Anfang des Regionalparkwegs laufen, auf dem dann durch die sanft ansteigenden Felder und Wiesen des Taunusvorlandes über Frankfurt-Sossenheim und Schwalbach am Taunus und schließlich aufwärts in den Vordertaunus bis zum Opelzoo, wo meine Eltern mich um die Mittagszeit rum aufsammeln. Klingt prima.

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Hübsche, harte Runde von Frankfurt nach Offenbach und zurück (10,5 km)

20. Mai 2009

Hmm, vielleicht sollte ich die Woche zur „Großstadtlauf-Woche“ erklären – gestern nachmittag und abend Mannheim, heute war Frankfurt dran.
Außerdem schönes Wetter und ich hatte nicht das Gefühl, dass die gestrigen Hochtempostrapazen nennenswerte Spuren hinterlassen hatten, da wollte ich auf einen Lauf da oben natürlich nicht verzichten.

Das letzte Mal war ich ja vor ziemlich genau zwei Monaten in Frankfurt unterwegs gewesen und hatte eine Fototour durch Sachsenhausen, den Frankfurter Stadtwald und am Museumsufer gemacht – einziger Wehrmutstropfen war damals gewesen, dass der riesig hohe Goetheturm am südlichen Stadtrand gesperrt gewesen war und mir deshalb die – zweifellos großartige – Aussicht von der Turmspitze auf Mainhatten verwehrt geblieben war.
Wollte ich natürlich unbedingt nachholen, womit dann auch schon ein Eckpunkt für die heutige Tour feststand. Der Rest kam dann eigentlich von allein – von da unten ist es gar nicht mehr weit bis nach Offenbach, und da ich noch nie in Offenbach gelaufen war (ehrlich gesagt bin ich überhaupt fast noch nie in Offenbach gewesen und hab´ noch viel weniger Ahnung von der Stadt als z.B. von Mannheim), beschloss ich, mir das doch gleich auch mal ein bisschen anzusehen.
Heutige Rute also: Vom Waldspielpark Goetheturm durch Oberrad ans Mainufer, rüber nach Offenbach, dort ein bisschen in die Stadt reinschnuppern und dann südlich durch den Frankfurter Stadtwald zurück.
Total spannend, da freute ich mich richtig drauf.

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Ausflug in die große Stadt: Frankfurt-Sachsenhausen mit Foto (12 km)

18. März 2009

Heute Abend: Termin in Frankfurt.

Tja, und wie sag´ ich immer so gerne: „Wenn man schon mal da ist, kann man ja auch gleich dort laufen gehen“.
Zumal „Frankfurt besser kennenlernen“ ja sowieso auf meiner Agenda steht.

Also schnell mal eine nette Route am Rand des Streckennetzes gesucht.
Mannomann, ist Frankfurt riesig – als provinzielles Landei bin ich ja eher kleine Großstädte wie Darmstadt (142 000 EW), Heidelberg (145 000 EW) oder Mainz (196 000 EW) gewöhnt, da ist die Metropole Frankfurt mit ihren 46 (!) Stadtteilen, den 660 000 Einwohnern und ihren über 20 km Ausdehnung auf der Nord-Süd- und der Ost-West-Achse doch ein ganz anderes Kaliber.
Hat natürlich auch den Vorteil, dass es da ganz viel zu entdecken und mental zusammenzufügen gibt (bisher ist die Stadt in meinem Kopf so eine Art unvollständiges Puzzle, dessen bekannte Teile ich noch nicht alle in Beziehung zueinander bringen kann – aber gerade das macht´s besonders faszinierend).
Schließlich bin ich im Stadtteil Sachsenhausen südlich des Mains fündig geworden: Von Nord-Sachsenhausen südwärts bis zum Goetheturm am Stadtrand (von dem man einen grandiose Aussicht auf die City und den Taunus haben sollte), ein bisschen durch den riesigen Frankfurter Stadtwald, dann über den Lerchesberg zurück in die Stadt und schließlich noch ein kleines Stück am Mainufer den Schaumainkai entlang.
Sah interessant aus, lag an einer schon mal gelaufenen Strecke (denn durch Sachsenhausen bin ich vorletztes Jahr beim Frankfurt-Marathon durchgekommen) und besonders Goetheturm und Schaumainkai klangen sehr verlockend.

Und weil´s Wetter schön und klar war, packte ich spontan auch noch den Foto mit ein – bin ja nicht alle Tage in Frankfurt, da wollte ich die Gelegenheit nutzen und mal ein paar Schöne Bilder von der berühmten Skyline (und allem anderen auch) machen.

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Projekt Nordwärts Ende: Kelsterbach – Frankfurt-Schwanheim (13,6 km)

13. Dezember 2007

 Projekt Nordwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den etappenweise vom südlichen Ende des Rhein-Main-Gebietes bis nach Frankfurt am Main laufen möchte, um die Strecke des Frankfurt-Marathons an mein übriges Streckennetz anzubinden. 

Wenn das Laufen im Spätherbst einen Effekt hat, dann den, dass man lernt, sich auch mal über die kleinen Dinge zu freuen.
Nehmen wir zum Beispiel mal heute morgen: Aufgestanden, schlaftrunken zum Fenster gewankt, rausgeguckt und – BLAUER HIMMEL!?!
Da klaffte doch tatsächlich eine Riesenlücke in der grauen Wolkendecke, durch die sogar ein bisschen Sonne bis auf den Boden drang (zumindest drüben in Rheinland-Pfalz. Aber die haben ja eh immer schönes Wetter, die Säcke in Rheinhessen). Das beste Wetter seit Tagen, instant fühlte ich mich gut gelaunt und hatte Lust aufs Laufen – das galt es natürlich auszunutzen.

Deswegen heute auf dem Programm: Der siebte und letzte Lauf von Projekt Nordwärts, von Kelsterbach bis nach Frankfurt-Schwanheim auf die Mauritiusstr. (= Strecke des Frankfurt Marathons) und wieder zurück.
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Projekt Nordwärts: Flughafen Frankfurt – Kelsterbach (13,5 km)

4. Dezember 2007

 Projekt Nordwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den nächsten Wochen etappenweise vom südlichen Ende des Rhein-Main-Gebietes bis nach Frankfurt am Main laufen möchte, um die Strecke des Frankfurt-Marathons an mein übriges Streckennetz anzubinden. 

Heute also Lauf #6 von Projekt Nordwärts. Letzte Woche hatte ich es ja immerhin schon bis in den Hegwald am Westrand des Frankfurter Flughafens geschafft, heute wollte ich endlich bis an den Main vorstossen (und zwar bei Kelsterbach).

Äußere Bedingungen: Pffft. Erträglich, mehr nicht (will heissen: Kein Regen [positiv], aber wieder mal einener von diesen deprimierend-tristen Herbsttagen in drögem Grau, an denen einen so gar nichts nach draußen treibt [nicht so positiv]).

Start auf dem Parkplatz am Airportring, am westlichen Ende des Flughafengeländes, von dem aus ich auf dem Fahrradweg neben der Straße nordwärts lief. Links Wald, rechts die Rollfelder, dahinter die Bauten der Cargo City Nord. Ein Kilometer geradeaus direkt an der vierspurigen, stark befahrenen Strasse entlang, dann machten Airportring und Fahrradweg an der Nordwestecke des Flughafens eine Linkskurve, von jetzt an also zwischen A3 und der Nordseite des Flughafengeländes ostwärts.
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Frankfurt Marathon 2007 (42,2 km)

28. Oktober 2007

Der große Tag: Frankfurt-Marathon!

Nicht so gut geschlafen (weniger wegen der Aufregung, sondern vor allem weil ich gestern noch mal richtig viel auf Vorrat getrunken hatte und folgerichtig alle zwei Stunden von meiner Blase aus dem Bett getrieben wurde…), leichtes Frühstück, letzter Wettercheck (unter 10 Grad, dicht bewölkt), passende Klamotten eingepackt (Leggins und langärmeliges Shirt – zu warm würde es bestimmt nicht werden), und mit dem Auto nach Frankfurt. Irgendwo in der Pampa am Rebstock-Bad geparkt, dann mit Massen anderer Läufer samt Anhang per Shuttlebus zum Messegelände, von wo aus es losgehen sollte.
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