Posts Tagged ‘Gernsheim’

Laufwoche KW 26 (15,6 km/11,4 km/11,3 km/11,1 km/1 km)

11. Juli 2010

Trotz extremer Hitze vier Läufe diese Woche, plus ein Extrakilometer am Sonntagabend um das sommerliche Minimalpensum zu erreichen:

Montag 5.7.: Wo Darmstadt am schönsten ist: Martinsviertel – Mathildenhöhe – Rosenhöhe- Steinbrücker Teich – Lichtwiese – Woogsviertel (15,6 km)
Eigentlich sollte das heute ja ein weiterer Versuch werden, mal mit den Kolleginnen aus dem Büro Darmstadt zu erlaufen, damit sie auch mal was von der Stadt zu sehen kriegen, in der sie arbeiten. Entsprechend hatte ich im Vorfeld schon mal eine grobe Premiumroute zmit einigen der schönsten und interessantesten Darmstädter Orte zusammengesucht: Mathildenhöhe, Rosenhöhe, Oberfeld, Steinbrücker Teich, Paulusviertel, Orangerie. Richtig schöne Tour.

Uneigentlich ist es dann aber wieder nix mit „Kolleginnen“ geworden, nachdem sich das ganze genauso entwickelt wie beim letzten Versuch (ich zitiere):

Ein Fünftel Juniorbelegschaft hat´s verpeilt und seine Laufsachen vergessen, ein zweites ist heute abend mit irgendeinem Termin gebunden und kann deshalb nicht mit.
Bleiben noch die Fünftel drei und vier, Respektive die Kollegin Julia und ich.

Auch okay, Julia hat ja vorletzte Woche schon bewiesen, dass sie richtig fit ist, da kann man schön draufloslaufen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob es irgendwer nicht schaffen könnte.

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Der 4000ste Kilometer: Von Zuhause an den Rhein (13,6 km)

16. Juni 2009

Eigentlich wollte ich´s ja erstmal nicht an die große Glocke hängen und erst zum großen Laufblog-Jubiläums-Post am 1.7. verwursten, aber nachdem es heute zufällig und ungeplant auf den Punkt genau hingekommen ist, erwähn´ ich es doch schon mal: Heute abend hab´ ich den viertausendsten Laufblog-Kilometer erlaufen.
Hat zwar deutlich länger gedauert, als ich mir das seinerzeit vorgestellt hatte (das schreib´ ich seit 3000 km jedesmal wenn ich ´ne Tausendermake erreiche… 😉 ), aber so ein ganz bissken stolz bin ich natürlich trotzdem… 🙂

So. Aber von vorne.
Heute ist mir was aufgefallen: Ich bin noch nie von Zuhause an den Rhein gelaufen.
Vor knapp zwei Jahren hab´ ich die Tour mal BEINAHE von Zuhause aus gemacht, aber ganz am Stück, Haustür bis Rheinufer – noch nie!
Keine Ahnung warum, aber da musste natürlich endlich mal Abhilfe geschaffen werden.
Deswegen heute auf dem Programm:
Westwärts, geradewegs durchs Ried hindurch, bis nach Gernsheim ans Rheinufer.

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Maria Einsiedel, Winkelbach und Jägersburger Wald mit Hund und Foto (10,5 km)

31. März 2009

Das ließ sich gut an heute.

Draußen: Strahlender Sonnenschein, aromatische-milde Frühlingsluft, Temperaturen um die 15° C – Königswetter (Für Kaiserwetter hätte es auch noch klar sein müssen, aber leider hing so ein leichter Dunst in der Luft, der die Fernsicht störte und den azurblauen Himmel am Horizont weisslich einfärbte – aber ich will nicht meckern, solang das Wetter irgendwie blaublütig daherkommt, bin ich ja hochzufrieden 😉 ).

Drinnen: Gute Laune, Tatendrang, Lust aufs Laufen.
Und zwar nicht irgendwo, heute war mir nach Flachland. Offene Felder, lichter Wald, weiter Horizont, alles in der herrlichen, prallen, drallen Frühlingsonne – verlockend!
Also schnell eine kleine Tour im großen Jägersburger Wald unten in der Ebene rausgesucht, da war ich schon lange nicht mehr gewesen.
Der Plan: Von Westen über Maria Einsiedel am Ufer des Winkelbachs durch den Wald bis zur Langwadener Fußgängerbrücke (diese Strecke hatte ich schon lange mal erforschen wollen, die Wanderkarte zeigt da einen kleinen Pfad, den ich bisher aber immer verpasst habe), dann auf der Langen Schneise und durch die Felder vor Gernsheim zurück zum Ausgangspunkt.
9 oder 10 angenehme Kilometerchen mit ein bisschen Abenteuer und Entdeckerfeeling, das klang super, da packte ich gleich auch noch den Foto mit ein, einfach so, weil mir danach war.

Oh, und den hier packte ich auch mit ein, der wollte nämlich mit:
img_1556
Bild #1: Nemo. Übrigens frisch von seinem Winterpelz befreit, da sieht er gleich mal zwei Jahre jünger aus

Außerdem, angesichts des prächtigen Wetterchens, zum ersten Mal dieses Jahr ganz in kurzen Klamotten.
Positiv: Fühlt sich gut an.
Nicht ganz so positiv: Hmm, irgendwie muss die Hose ein klein bisschen eingegangen sein, während sie den Winter über im Schrank gelegen hat. Zumindest glaube ich mich zu erinnern, dass sie im Herbst etwas weniger gespannt hat… 😀

Start mitten im Feld, an der Abzweigung, wo´s von der neuen B44 vor Gernsheim links auf den Fahrweg nach Maria Einsiedel reingeht.

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Frühling am Rhein: Gernsheimer Rheinschleife und Eicher See (mit Fotos – 12,8 km)

13. März 2009

Hrm…

Da schont man sich tagelang schön brav, schluckt regelmäßig sein Diclofenac in der Hoffnung, dass es was hilft, und hat das Gefühl, dass es so langsam deutlich aufwärts geht mit dem irgendwie nicht ganz knusperen linken Bein, und dann das: Gestern für meine Eltern (die gerade ihr Bad renovieren) ein recht schweres und sperriges altes Wachbecken runtergeschleppt, dabei ein paar unnatürliche Bewegungen gemacht, und schwupps, schon fühlte sich das Bein für den Rest des Tages wieder merklich seltsamer an.

Was einerseits natürlich irgendwie ein bisschen blöd ist, andererseits aber auch mehr Klahrheit schafft: Wohl wirklich keine Muskelreizung/Entzündung, sondern anscheinend tatsächlich eher irgendwas aus dem Rücken (dazu passt auch, dass ich im Moment oft verspannt bin und mein linkes Schulterblatt knackt wie blöde), vielleicht so´ne Nervengeschichte oder so (genauere Vermutungen stelle ich jetzt aber nicht an, da ich weiss, dass hier Medizinier mitlesen. Das hemmt irgendwie… 😉 ).
Wenn sich´s übers WE also nicht gibt, wird vielleicht wirklich mal ´ne Überweisung zum Orthopäden fällig…

Heute morgen war´s allerdings schon wieder deutlich besser, eigentlich kaum noch da (also so wie in den letzten Tagen).
Gutes Zeichen, fand ich.

Und draußen war zudem – wieder mal – der Frühling ausgebrochen: Sonnenschein (diesig und mit vielen Wolken, aber Sonnenschein!), milde Luft, paradiesische 12 oder 13 Grad.
Richtig schön!

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Rückkehr an den Rhein: Gernsheim und Klein-Rohrheim (11,2 km)

27. November 2008

Ach du je: Gestern ist mir beim räumen im Blog-Archiv aufgefallen, dass ich seit fast einem Jahr nicht mehr am Rhein laufen war.
Das ist ´ne lange Zeit, gerade wo ich eigentlich total gerne am Flussufer unterwegs bin, und es ja wirklich nicht weit bis rüber habe.
Folgerichtige Erkenntnis: „Hey, eigentlich würd´ ich ja ganz gerne mal wieder am Rhein laufen.“

Allerdings keine ganz neue Strecke, da wäre die Anfahrt einfach zu weit geworden (denn zwischen Worms und dem Kühkopf hab´ ich rechtsrheinisch alles schon mal absolviert).
Lieber was in der Nähe wie zum Beispiel…
…zum Beispiel…
…hmmm…
Ja! Genau!
Wie zum Beispiel das Rheinufer südlich von Gernsheim. So nah an zuhause wie nur möglich, und mit genug unerlaufenem Hinterland, dass ich zumindest einen Teil der Strecke auf neuen Pfaden würde zurücklegen können.

Die Idee gefiel mir, also hab´ ich sie gleich mal umgesetzt. 🙂

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Kleine Runde im Jägersburger Wald (8 km)

22. Juni 2008

Sonntagslauf mit Jost.
Weiterhin eher flach und kurz, da bot sich mal wieder der Jägersburger Wald an – nachdem wir´s vor zwei Wochen nicht bis nach Maria Einsiedel geschafft hatten, hatte ich heute eine nette 11-km-Strecke rausgesucht, mit der wir das nachholen können würden – Parkplatz Venuleth-Schneise bis zum Winkelbach, dann via Riedlinie nach Maria Einsiedel, weiter nach Gernsheim, von da aus dann durch den Wald nördlich der L3112 zurück.

Sah ganz gut aus, hatte aber einen Schwachpunkt: Viel offenes Gelände. Nicht ideal bei 28+ Grad schwüler Hitze und prallem, gnadenlosen Sonnenschein. Aber hey, war ja nicht weit…

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Jägersburger Wald Mitte-Nord (12 km)

10. Januar 2008

Als ich heute los kam, war es schon relativ spät, zudem war das Wetter auch nicht soo besonders (warm, windig, hellgrauer Himmel mit unregelmässiger Wolkendecke, durch die hin und wieder mal ein Eckchen blauer Himmel oder ein Sonnenstrahl drangen).
Da traf sich´s ganz gut, dass ich mir nicht ganz so viel vorgenommen hatte, sondern nur mal wieder ein bisschen durch den Jägersburger Wald wollte: Entlang der Landstrasse von Hähnlein bis fast nach Gernsheim, dann etwas nach Süden und durch Wald zurück – flache Strecke mit langen Geraden, dafür ohne größere Ablenkungen, ideal für einen kleinen Lauf zwischendurch.

Zweite wichtige Entscheidung: Ich würde nicht alleine laufen, sondern Nemo nemobild-3.JPGmitnehmen.
Eigentlich jogge ich ja nicht so gerne mit ihm auf Strecken, die ich noch nicht kenne, besonders wenn sie an einer vielbefahrenen Strasse liegen und durch sehr wildreiches Gebiet führen (normalerweise kein Problem, denn er hört recht gut, aber ganz sicher kann man da nie sein…), denn da muss ich ihn viel an der Leine halten, was lauftechnisch immer ein klein wenig unbequemer ist, als ihn einfach frei laufen zu lassen und die Leine umzuschnallen.
Andererseits waren sowohl Witterung als auch Streckenlänge ideal für einen Lauf mit Hund, und Nemo konnte die Ablenkung brauchen (im Moment ist er ein klein wenig trübsinnig, da ist so eine Herausforderung genau das richtige, um ihn mal wieder auf Touren zu bringen), also durfte er mit.
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Dreariness As Usual: Allmendfeld – Gernsheim – Biebesheim (11,3 km)

11. Dezember 2007

Man kann die Dinge ja immer aus mehreren Blickwinkeln sehen.
Zum Beispiel den heutigen Lauf:
Objektiv betrachtet war der wieder mal nicht besonders angenehm, aus den üblichen Gründen: Unlust, physisch nicht so wirklich auf der Höhe, deprimierend finsteres Scheisswetter.
Subjektiv betrachtet war er aber in jeder Hinsicht besser als die Quälerei von Vorgestern: Unlust kleiner, Müdigkeit geringer, zickendes linkes Bein etwas umgänglicher, und das deprimierend finstere Scheisswetter war insgesamt ein klein wenig weniger deprimierend und finster (unfreundliches Mittelgrau statt feindselig-dunklem Bleigrau – ja, inzwischen bin ich schon soweit, dass ich nicht mehr über gutes oder schlechtes Wetter schreibe, sondern über die verschiedenen Abstufungen bei den Grautönen des ja ohnehin permanent schlechten Wetters…).
Man könnte also auch sagen: Es geht aufwärts, alles wird besser!
Yuppiduh!
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Rasen durchs Ried: Hahn – Allmendfeld – Hof Wasserbiblos (12,3 km)

18. Oktober 2007

Heute war ich spät dran – erst kurz nach fünf konnte ich los, da war natürlich nicht mehr allzuviel Strecke drin, bevor es dunkel wurde. Passte aber ganz gut, schließlich will ich die letzten Tage vor dem Marathon ja insgesamt etwas ruhiger angehen. Also nur ein kürzeres Stück, Lückenfüllen im Ried, von Pfungstadt-Hahn nach Allmendfeld, dann nordwärts bis zum Hof Wasserbiblos bei Crumstadt, und wieder zurück nach Hahn.

Start um kurz nach halb sechs bei der Infotafel in der Gernsheimer Strasse, am westlichen Ende von Hahn. Kühles, wechselhaftes Wetter, und die Sonne stand auch schon ziemlich tief, deshalb hielt ich mich nicht lang mit Dehnen auf, sondern lief zügig los. Erst ein paar Meter in Richtung Ortsausgang, dann aber gleich links, auf einer Strasse etwas bergab, hinter die letzten Häuser des Dorfes, dort dann ostwärts. Etwas über einen halben Kilometern zwischen Weiden/Feldern und dem Ortsrand entlang, ausser einer gruppe zotteliger Kühe war wenig los.
Schon jetzt ziemlich schnell, im Gegensatz zu vorgestern muckste sich mein leicht angeschlagenes linkes Bein überhaupt nicht und machte das hohe Tempo klaglos mit; fast zu reibungslos, das gab mir ehrlich gesagt etwas zu denken – lief das jetzt so gut, weil alles bestens war, oder war das vielleicht nur die Diclofenac-Tablette, die ich kurz vor Laufbeginn geschluckt hatte, und die nun jegliches Unbehagen ausschaltete, während ich mir unbemerkt das Bein zuschanden lief?

Ja, ja, so isser der Matthias: Wenn´s schlecht läuft, macht er sich Sorgen, und wenn´s gut läuft auch…

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Gernsheim – Kühkopf am Rheinufer (16,4 km)

6. Oktober 2007

Ein Blick auf die bisher hier gebloggten Läufe ins nördlich-zentrale Ried zeigt, dass sie praktisch zwei „Arme“ bilden (einen auf der Achse Pfungstadt-Kühkopf, einen auf der Achse Alsbach/Bickenbach-Gernsheim), die unabhängig voneinander westwärts führen, und zwischen denen jenseits der Bergstrasse eine große Lücke klafft:

Ja wie sieht denn das aus?
Zeit, daran was zu ändern!
Deshalb heute im Programm: Die Schließung der Lücke, oder auch: Von Gernsheim rheinabwärts bis auf den Kühkopf, immer am Ufer entlang.
Los geht´s!

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