Posts Tagged ‘Groß-Bieberau’

Grauer Vormittag zwischen Odenwald und Reinheimer Hügeln: Groß-Bieberau – Ueberau – Hippelsbach (12,3 km)

1. Oktober 2010

Im März bin ich mit Gerd von Zimmern auf den Otzberg gelaufen, Anfang Juni dann (alleine) zum dritten Laufbloggeburtstag vom Otzberg bis an den fränkischen Main.

Zwei richtig schöne, lange, interessante Touren, allerdings mit einem entscheidenen Schönheitsfehler:
Bisher waren sie nicht mit dem Rest vom Streckennetz verbunden, stattdessen klaffte da eine hässliche Lauflücke im Reinheimer Hügelland:

Sowas mag ich ja gar nicht, deshalb hatte ich auch schon lange geplant, endlich mal die fehlende Verbindung herzustellen.
Heute war´s soweit: Frühmorgens kurz in der Stadt zu tun, auf dem Rückweg dann ein Umweg in den Altkreis Dieburg, dort wo das Reinheimer Hügelland in den Odenwald übergeht, um entlang des Gersprenztals die Lücke zu überbrücken.

Wirklich keine idealen Vorbedingungen:
Morgens halb Zehn in Deutschland, nicht gerade meine Lieblingslaufzeit.
Und Knoppers-Idylle herrscht auch keine draußen, stattdessen ist das Wetter einfach nur sackrig herbstmies: Kalt, nass, traurig-trüb und mit fetzigen Regenwolken, die so tief über den Hügeln hängen, dass man sie fast berühren kann, wenn man die Arme ausstreckt (naja, zumindest beinahe…).
Gluuh.
Dass das nicht wirklich superspaßig wird, steht eigentlich schon vorher fest…

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Trimm-den-Nemo am Rand vom Odenwald: Wersau – Groß-Bieberau und zurück (10,9 km)

23. November 2009

Alle paar Monate ist es mal wieder soweit: Nemo muss zu Fellpflege.
Sonst sieht er irgendwann aus wie ein zotteliger Filzball, der unter dem dichten Oberpelz Hautprobleme und Juckreiz kriegt, das will keiner.

Fellpflege beim Cairn-Terrier, das bedeutet: Trimmen – die abgestorbenen langen, groben Haare im Außenfell werden per Hand ausgezupft.
In unserem Fall wird das in Nemos Elternhaus in Fränkisch-Crumbach erledigt, bei Frau B., der Züchterin, die hat nämlich im wahrsten Sinne des Wortes ein Händchen dafür.

Und heute isses mal wieder soweit: Der nichtsahnende, zugewucherte Nemo wird ins Auto gepackt, mit ein paar Leckerlis ruhiggestellt und durch den Odenwald bis nach Fränkisch-Crumbach gekarrt.
Kurze Freude beim Aussteigen, als er sein Elternhaus erkennt (das erkennt er wirklich, obwohl er vor fast viereinhalb Jahren ausgezogen ist), die sehr schnell einer resignierten Ernüchterung weicht, als klar wird, dass er wieder mal nur hier ist, um eine geschlagene Stunde auf einem Tischchen zu hocken und einen geschätzten halben Kubikmeter Haare aus sich rauszuppeln zu lassen (seine Eltern trifft Nemo dabei nicht, die sind nebenan. Ist aber auch besser so, denn seine Mutter ignoriert ihn meistens, und sein Vater will ihn immer nur vermöbeln – wie das eben so ist, bei modernen Familien… 😀 ).

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Besser! Odenwälder Nordrand: Rohrbach – Hahn – Wembach – Rodau (13,5 km)

22. September 2009

Heute machte der Durchhänger der letzten Woche mal Pause (oder vielleicht ist er ja sogar ganz auf dem Rückzug, mal schauen…).
Auf jeden Fall hatte ich Lust aufs Laufen.
Am liebsten irgendwo, wo ich vorher noch nicht gewesen war.
Gutes Zeichen.

Lag aber vielleicht auch am Wetter – Warmer, wunderschöner Altweibersommertag mit milder Sonne, ein bisschen stimmungsvollem Dunst und einer aromatischen Prise Herbst in der Luft.
Die beste Laufzeit des Jahres, das muss man ausnutzen, gerade wenn man ein bekennender Schönwetterjogger wie ich ist.

Also plotte ich nach dem Mittagessen eine schöne, interessante Strecke durch ein paar bisher unerlaufene Dörfer am äußersten Nordrand des Odenwalds (noch ein gutes Zeichen: Nicht mehr nur lustlos losgelaufen sondern mal wieder ein paar Gedanken vorher gemacht) und breche dann am späten Nachmittag auf.

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