Posts Tagged ‘Grüngürtel-Radweg’

Frühling in der großen Stadt: Frankfurter Nordrand und Niddatal (14,3 km)

18. März 2010

Okay.
Letzte Woche war mies, ist abgehakt.

Diese Woche hingegen lässt sich gut an: Draußen wird´s endlich etwas frühlingshafter, mit steigenden Temperaturen und sogar ein bisschen freundlichem Sonnenschein.
Das steigert die Lauflaune schon mal drastisch, mindestens mal von „och nööööö, heut´ hab´ ich kein´ Bock“ zu „Jajajajajajajawillaufengehenundzwarsofort!!!“

Natürlich nicht irgendwo. Heute Abend bin ich nämlich mal wieder inb Frankfurt.
Und wie üblich, wenn´s mich in die Mainmetropole verschlägt, ist selbstverständlich auch ein Lauf eingeplant.
Fast schon ein bisschen was Besonderes: Bisher hab´ ich mich ja vor allem an die südlichen Stadtbezirke gehalten, heute hingegen steht endlich mal ein bisschen Frankfurter Norden auf dem Programm: Dornbusch, Bockenheim, Praunheim, Niddaauen, Heddernheim, Eschersheim.
Das ist der von zuhause abgewandte Teil der Stadt, jenseits von Main, Downtown und Bankentürmen.
Weitgehendes Neuland, und damit per Definition superspannend.
Freu´ ich mich total drauf!!!!

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Expedition in den Taunus: Vom Frankfurter Mainufer zum Opel-Zoo – mit Fotos (17,6 km)

23. Juni 2009

Projekt: Großer Feldberg – die Erste!

Eigentlich hatte ich mich schon seit einiger Zeit mehr oder weniger fest entschlossen die seit langem geplante Erstürmung des Großen Feldbergs im Taunus über die „Westroute“ anzugehen, also von Flörsheim am Main aus via Hofheim, Eppstein und Glashütten gipfelwärts zu laufen.

Aber wie das so ist mit den Plänen, auf einmal findet man sich dann doch eines schönen Junimorgens unvermittelt auf der Ostroute wieder und läuft von Frankfurt aus in Richtung Taunus…

Weil das ist nämlich so:
Heute hat meine Mutter Geburtstag.
Da machen meine Eltern traditionell einen schönen Tagesauflug irgendwohin ins weitere Umland.
Und weil ich zeitlich momentan ja recht flexibel bin und bekanntlich überhaupt nix dagegen hab´, mich zum Essen einladen zu lassen, komm´ ich mit. 😉

Und weil der Tagesausflug heute mal in den Taunus gehen soll, so in Richtung Königstein und Großer Feldberg, komme ich vorher ein bisschen ins Grübeln.
„Hmmm, Königstein und Feldberg, da willste doch eh irgendwann hin“, denk´ ich mir, „da könntste doch eigentlich auch noch ´n Läufchen in der Gegend ranhängen und näher an den Feldberg rennen.
Zum Beispiel auf der Regionalpark-Wanderroute ‚Von der Nidda zum Opelzoo‘, von der die total netten Leute vom Regionalpark Rhein-Main dir letztes Jahr eine exzellente Gratiswanderkarte geschickt haben. Die sieht total hübsch und abwechslungsreich aus, ist zweifellos exzellent mit Markern und Infotafeln versehen, und führt geradewegs von Frankfurt aus bis zum Haupteingang des Opel-Zoo zwischen Kronberg und Königstein, direkt am Fuß des Hochtaunus.“

Die Organisation ist kein Problem, meine Eltern sind einverstanden, folgerichtig lautet der Plan für heute:
Vormittags von Frankfurt-Höchst aus (bis dorthin reicht mein bisheriges Streckennetz) am Ufer der schönen Nidda bis zum Anfang des Regionalparkwegs laufen, auf dem dann durch die sanft ansteigenden Felder und Wiesen des Taunusvorlandes über Frankfurt-Sossenheim und Schwalbach am Taunus und schließlich aufwärts in den Vordertaunus bis zum Opelzoo, wo meine Eltern mich um die Mittagszeit rum aufsammeln. Klingt prima.

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Ausflug in die große Stadt: Frankfurt-Sachsenhausen mit Foto (12 km)

18. März 2009

Heute Abend: Termin in Frankfurt.

Tja, und wie sag´ ich immer so gerne: „Wenn man schon mal da ist, kann man ja auch gleich dort laufen gehen“.
Zumal „Frankfurt besser kennenlernen“ ja sowieso auf meiner Agenda steht.

Also schnell mal eine nette Route am Rand des Streckennetzes gesucht.
Mannomann, ist Frankfurt riesig – als provinzielles Landei bin ich ja eher kleine Großstädte wie Darmstadt (142 000 EW), Heidelberg (145 000 EW) oder Mainz (196 000 EW) gewöhnt, da ist die Metropole Frankfurt mit ihren 46 (!) Stadtteilen, den 660 000 Einwohnern und ihren über 20 km Ausdehnung auf der Nord-Süd- und der Ost-West-Achse doch ein ganz anderes Kaliber.
Hat natürlich auch den Vorteil, dass es da ganz viel zu entdecken und mental zusammenzufügen gibt (bisher ist die Stadt in meinem Kopf so eine Art unvollständiges Puzzle, dessen bekannte Teile ich noch nicht alle in Beziehung zueinander bringen kann – aber gerade das macht´s besonders faszinierend).
Schließlich bin ich im Stadtteil Sachsenhausen südlich des Mains fündig geworden: Von Nord-Sachsenhausen südwärts bis zum Goetheturm am Stadtrand (von dem man einen grandiose Aussicht auf die City und den Taunus haben sollte), ein bisschen durch den riesigen Frankfurter Stadtwald, dann über den Lerchesberg zurück in die Stadt und schließlich noch ein kleines Stück am Mainufer den Schaumainkai entlang.
Sah interessant aus, lag an einer schon mal gelaufenen Strecke (denn durch Sachsenhausen bin ich vorletztes Jahr beim Frankfurt-Marathon durchgekommen) und besonders Goetheturm und Schaumainkai klangen sehr verlockend.

Und weil´s Wetter schön und klar war, packte ich spontan auch noch den Foto mit ein – bin ja nicht alle Tage in Frankfurt, da wollte ich die Gelegenheit nutzen und mal ein paar Schöne Bilder von der berühmten Skyline (und allem anderen auch) machen.

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