Posts Tagged ‘Hessen’

Jubiläumslauf an der Weser: Ums Dreiländereck bei Bad Karlshafen (mit Fotos, 18,9 km)

1. Juli 2012

Heidenei.
1. Juli = Fünfjähriges!
Laufblog seit dem 1.7. 2007, das ist schon ´ne Hausnummer, oder? (Selbst wenn ich´s immer noch nicht wieder geschafft habe, fleißiger zu laufen und bloggen…)

Da muss natürlich auch wieder ein Jubiläumslauf her. Inzwischen ja schon Tradition, das gehört sich so!
Und zwar was Schönes, irgendwo wo ich noch nie gewesen bin, mit Sightseeing und Fotos undsoweiter.

Und tatsächlich schwebt mir da auch schon was vor:
Seit fast eineinhalb Jahren pendele ich jetzt zwischen Hessen und dem Norden der Republik, und jedesmal wenn ich auf der A5 bzw. der A7 nordwärts durch das Berg- und Hügelland in Mittelhessen, Nordhessen und Südniedersachsen fahre, vorbei an den vielen braunen Autobahnschildern mit lokalen Sehenswürdigkeiten* („Fachwerkstadt Grünberg“, „Schloss Romrod“, „Waldhessen“, „Schloss Berlepsch – Tor zum Mittelalter“, „Roswithastadt Bad Gandersheim“), denk´ ich mir sowas wie „Hey, das sieht total hübsch aus hier, das würd´ ich unheimlich gerne mal erlaufen“.

Wär ja eigentlich auch gar nicht so kompliziert – vorher ´ne passende Wanderkarte besorgen und während der Fahrt einfach mal runter von der Autobahn, Laufschuhe an, und ein bisschen Drauflosjoggen bevor´s weitergeht. Hat aber bisher nie hingehauen. Schade eigentlich…
Aber heute ändert sich das.
Weil: Der 1.7. ist nicht nur Laufblogjubiläum sondern auch Reisetag.
Nach einem Monat Heimurlaub an der Bergstraße geht´s wieder nordwärts nach Hannover zur Arbeit.
Und unterwegs – so der Plan – mach´ ich heute meinen Jubiläumsläuf.

Das grobe Laufgebiet hab´ ich schnell ausgemacht:
Ich will über die Landesgrenze zwischen Hessen und Niedersachsen.
Die hab´ ich nämlich noch nie zu Fuß überquert, und außerdem ist es so schön symbolisch für mein Leben in den letzten 17 Monaten, als Grenzgänger zwischen dem Norden und der Mitte Deutschlands.

Schwieriger ist allerdings das „Wo Genau“…
Meine erste Idee ist die Sababurg bei Hofgeismar: Dornröschenschloss, Wildpark, ein Urwald – Sieht gut aus. Einziges Problem: Von hier aus kommt man zwar gut an die Grenze zu Niedersachsen (ca. 6 km Luftlinie) – aber nicht drüber (zumindest wenn man keinen Dreißiger laufen mag – und das kann ich zur Zeit einfach nicht). Die Trennlinie zwischen den Ländern verläuft hier nämlich mitten in der Weser, Brücken und Fähren über den Fluss sind allerdings dünn gesät.
Also gut, keine Sababurg, sondern Plan B.
Der ist auch gar nicht übel: Von Bad Karlshafen über die Weser und Nordwärts in den Solling bis zum Hutewald am Reiherbach, vielleicht ergänzt mit einem Schlenker nach Nordrhein-Westfalen auf dem Rückweg. Sieht reizvoll aus.
Blöd nur, dass es auch viel zu weit ist, wie eine grobe Messung zeigt (ich hab´ offensichtlich kein gutes Auge mehr für Distanzen. Wohl aus der Übung…). Wäre nämlich auch was zwischen 25 und 30 km. Geht grad nicht…

Also muss am Ende Plan C herhalten. Bad Karlshafen, seines Zeichens die nördlichste Stadt Hessens, aber anstatt von dortaus weit nach Niedersachsen vorzudringen, werd´ ich einfach an der Weser bleiben und eine Runde im Dreiländereck zwischen Hessen, Niedersachsen und NRW drehen. Sieht auch reizvoll aus, mit Burgen, Klippen, Aussicht, anständigen Steigungen, odentlich Natur und mutmaßlich hübschen kleinen Orten. Und die Distanz müsste über 15 aber unter 20 km sein – gute Länge für dicke, unfitte Laufblogjubiliare… 😉

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Heimurlaub: Glühwürmchen Suchen Gewesen (7,1 km)

19. Juni 2012

Uuund ich hab´ sie gefunden.
War wunderschön!

Nicht gefunden hab´ ich dann allerdings die richtige Abzweigung. Weil, es war ja schon dunkel, und ich bin da hinten im Beerbachtal schon ewig nicht mehr gewesen und das ist auch nur ein winziger Waldweg, den man schon mal übersehen kann.
Deswegen bin ich dann auch wo rausgekommen, wo ich gar nicht hinwollte. Und hab´ mich da abholen lassen (der Luxus, wenn man zuhause laufen ist – es gibt im Zweifelsfall Leute, die einen Aufsammeln können… :-D).

Aber von vorne:
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Oktober und November im Schnelldurchlauf

30. November 2011

Okay, zweieinhalb Monate Blogrückstand, das müssen wir jetzt mal im Schnelldurchlauf aufholen. Was gehen sollte, so Platanenallee in Lokstedt, ruhige und relativ grüne Ecke an der Grenze zu Eppendorf, von der´s nicht mehr soweit bis furchtbar viel ist da läuferisch eh nicht passiert.

Also los!

8.10.: Hamburger Norden: Lokstedt – Niendorfer Gehege (10,4 km)
Anfang Oktober: Wieder mal Hamburg, zwei Wochen. Untergekommen bin ich diesesmal nördlich der Innenstadt. zum Stadtrand ist. Sicher nicht das schlechteste Laufterrain in Hamburg – an der Alster Laufen ist von hier aus zwar nicht, dafür ist es gar nicht so weit zum Niendorfer Gehege, einem relativ großen Waldstück im Norden der Stadt.
Das würd´ ich mir ganz gerne erlaufen, wenn ich schon mal hier bin. Dauert allerdings bis zum ersten Wochenende, unter der Woche krieg´ ich´s dank langer Arbeitszeiten und früh hereinbrechender Dunkelheit nicht hin.
Aber dann, am Samstagnachmittag, mach ich mich auf den Weg.
Kühles Wetter, aber eine (etwas fahle) Herbstsonne am Himmel, kann man mit arbeiten.

Raus aus der Wohnung (ist übrigens die von Kollege Simon, der gerade im Urlaub ist und sie mir netterweise für die paar Tage in HH überlassen hat) und erstmal rechts in den Grandweg, eine ruhige, etwas staubige Nebenstraße durchs Wohngebiet. Etwas ausgetretener Bürgersteig, Bäume am Straßenrand, Mietshäuser und Einfamilienhäuser halb und halb, wenig Verkehr, bis auf ein Kriegerdenkmal auf kreisrunder Rasenfläche nix Spektakuläres zu sehen.
Läuft sich gut, so für den Start.

Das erste Mal anhalten muss ich nach 900 m.
Große Kreuzung mit der vierspurigen Julius-Vosseler-Straße, das erfordert ´ne kurze Fußgängerampelpause, danach geht´s weiter nach Norden, erst auf der freundlich-friedlichen Grelckstr., dann rechts in den genauso friedlich-freundlichen Rütersbarg (laut Plattdeutsch-Wikipedia ist ein „Barg“ übrigens „en groter Hümpel“. Wieder was gelernt… :D).
Der Rütersbarg ist knapp einen halben Kilometer lang, führt am Von-Eicken-Park und eine paar hübschen Villen vorbei, und geht schließlich in die Niendorfer Straße über. Klingt schon mal nach der richtigen Richtung fürs Niendorfer Gehege…

Auch der Niendorfer Weg ist nochmal einen guten halben Kilometer lang. Führt unter ´ner Bahnbrücke durch, dann durch eine Siedlung, die schon gar nicht mehr nach Millionenmetropole aussieht, mit vielen Bäumen und ruhigen Einfamilienhäusern, die ein bisschen von der Straße weg stehen. Fühlt sich ein bisschen so an, als ob die Großstadt so langsam ein bisschen zu ihrem Rand hin ausfranst.
Naja, zumindest bis ich die Kollaustraße/B447 erreiche, die ist dann wieder sechsspurig und hat ein doch wieder ganz urbanen Gewerbegebietscharme.
An der geht´s nach links. Schon wieder ein halber Kilometer (heute lässt sich die Strecke offenbar prima in Halbkilometerhäppchen aufteilen), unter der Einflugschneise vom Flughafen Fuhlsbüttel durch und ein Stückchen am Waldrand entlang.
Am Alten Niendorfer Friedhof führt dann ein betonierte Pfad links von der Straße ab in den Wald – ins Niendorfer Gehege. Den nehm´ ich.
Wald. Natur. Draußen. Fühlt sich gut an.
Wobei, so ein richtig großartiger, schön einsamer, uralter Laufluxuswald ist das nicht, dazu sind die Bäume dann dpch ein bisschen zu jung, die Wege etwas zu hart (wie gesagt, erstmal Asphalt) und die Wochenendspaziergänger ein bisschen zu zahlreich.
Aber trotzdem sehr nett, läuft sich gleich viel angenehmer als auf irgendwelchen Bürgersteigen am Straßenrand.

Ich eiere so´n bisschen unterm Blätterdach grob westwärts, vorbei an einem großen Hundefreilaufgelände (mit großen freilaufenden Hunden, die alle entweder desinteressiert oder freundlich sind), über einen asphaltierten Fahrweg mitten im Wald (der „Bondenwald“) und zum Damwildgatter im Herzen des Niendorfer Geheges.
Das ist richtig hübsch, eine große Wiese mit äsendem Damwild, leicht dunstig in der schon etwas schräg stehenden Nachmittagsherbstsonne, gefällt mir. Deshalb umrunde ich das Gatter auch halb, die Hirsche immer links, erst noch Norden, dann weiter westwärts, möglichst aufmerksam, um nicht mit dem unkoordiniert herumwankenden Nachwuchs der unzähligen jungen Familien zu kollidieren, die hier auf Samstagsmittagsspaziergang unterwegs sind.

Sobald ich das Wildgatter hinter mir gelassen habe, wird´s auch schon wieder ruhiger. Ein paar hundert Meter bequemer Waldweg (der asphalt ist schon länger vorbei, stattdessen angenehm weicher Waldwegsboden, das tut gut, nach den vielen Stadtläufen der letzten Zeit) bis zum westlichen Rand des Waldstücks.
Über eine kleine, ruhige Querstraße („Niendorfer Gehege“) und weiter geradeaus.
Wiesenlandschaft. Schmaler Weg, Bäume und Hecken, weidende Pferde, Sonne schräg von vorne.
Immer noch Hamburger Stadtgebiet, sieht aber aus wie aufm platten Land. Ich bin hin und weg.
Keine Autos, keine Häuserschluchten, keine Ampeln, kein Asphalt.
So mag ich meine Laufgründe! 😀
Kurz darauf erreiche ich die Kollau, ein freundliches kleines Flüsschen, das durch den Hamburger Norden fliesst.
Kurzer Schlenker nach Norden bis zur nächsten Brücke und ans andere Ufer, auf den Kollauwanderweg.
Der – wer hätte es gedacht – deshalb so heißt, weil er an der Kollau entlangläuft. So wie jetzt übrigens auch.
Auf dem Kollauwanderweg. Zurück nach Süden. Links der Fluss, rechts offene Wiesen, auf denen Kühe weiden.
KÜHE!!
Mitten in der Stadt!!!! (oder naja, also zumindest mitten im stadträndige Gebiet…).
Jetzt bin ich erst recht hin und weg, fehlen nur noch ein paar ordentliche Mittelgebirgsberge, dann könnte man sich hier fast heimisch fühlen. Da stört selbst das Rauschen der Nahen A7 (hinter den weidenden Kühen, vor dem Hamburger Stadtteil Eidelstedt) nicht mehr.
Nett!

Mit der Kollau laufe ich ein ganzes Stück nach Süden, in einem großen, bauchigen Bogen, rechts die Wiesen, links das Flüsschen und ein wucheriger Buschwaldstreifen. Insgesamt fast anderthalb Kilometer, dann endet der Kollau-Wanderweg an der quer verlaufenden Vogt-Kölln-Straße (eigentlich sollte er noch geradeaus am Ufer weitergehen, aber da ist alles überwuchert, und ein Schild behauptet, der Weg wäre gesperrt. Na gut…).
Der folge ich nach Süden, 300 m. am Strassenrand durch eine hübsche, bescheidene Wohnsiedlung mit freundlichen Backsteinhäuschen hinter gepflegten Vorgärten, dann unter einer Bahnbrücke durch und links in die Oldenburger Straße, westwärts in eine kleine Parkanlage und weiter durch eine Kleingartenkolonie bis auf den Deelwisch (wer denkt sich nur diese Straßennamen aus??).

Der führt rechts runter nach Süden, zurück in Richtung Lokstedt und temporärer Bleibe. Also genau das, was ich brauche. Rechts: Deelwisch.
Immer schön geradeaus. Erst ruhiges, grünes Wohngebiet samt dem Amsinck-Park, dann hinter dem Gazellenkamp die Lokstedter Grenzstraße. Links grüßt das charakteristisch häßliche Hochhaus vom Lokstedter Betriebsgelände meines Arbeitgebers rüber, rechts liegt Hagenbecks Tierpark, von dem man durch den Zaun allerdings nicht so viel erkennen kann: Erst einen Teil der Tigeranlage (keine Tiger in Sicht, aber ich hatte ja auch gerade erst welche), dann die Dinosaurierskulptur am Burma-Teich, und schließlich die durchsichtige Kuppel des Orang-Utan-Hauses, in deren Spitze aber leider gerade kein Orang-Utan auf dem Kletterbaum sitzt. Schade, so´n Treffen mit ´nem richtigen Menschenaffen (außer einem Homo Sapiens, von denen seh´ ich in der Regel durchaus genug unterwegs) hätt´ ich schon gerne mal gebloggt.

Dann noch die Grünfläche vor Hagenbecks Haupteingang, und schon stehe ich an der breiten Koppelstraße, die ich an der erstbesten Fußgängerampel überquere, um dann ostwärts zu laufen. Erst noch ein paar Meter neben der Koppelstraße, dann durch eine Grünanlage nach Lokstedt rein, zwischen eher unansehnlichen Neubautenvia Max-Tau-Straße, Lohkoppelweg und Stresemannstraße zurück in den Grandweg zur temporären Bleibe, wo ich durchaus entspannt und angemessen erholt ankomme.
Fazit: Hamburger Norden – laufbar, vor allem dank Niendorfer Gehege und dem Kollau-Wanderweg…

Strecke: 10,4 km
Zeit: Auf jeden Fall mehr als ´ne Stunde
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 100% (10,4 km von 10,4 km)
Karte:


Und ab da ist dann auch erstmal Schluss mit neuer Strecke.
In Hamburg komm´ ich nur noch einmal zum Laufen, an meinem letzten Tag bevor´s zurück nach Hannover geht, bei schöner Sonne und knapp zweistelligen Temperaturen, da nehm´ ich der Einfachheit halber nochmal genau dieselbe Route, von der Platanenallee zum Niendorfer Gehege, an der Kollau entlang und an Hagenbeck vorbei zurück (auch dieses Mal keine Tiger oder Orang-Utans):

16.10.: Nochmal Niendorfer Gehege (10,4 km)
Strecke: 10,4 km
Zeit: ??
Neue Strecke: Nein
Karte: Siehe oben


Und danach: Hannover im Herbst.
Fühlt sich fast so ein bisschen an, wie vor einem Dreivierteljahr als ich hier im Norden angefangen habe.
Will heißen: Minirunden um den Maschsee, meistens Abends im Dunkeln und bei ziemlich frischen Temperaturen, manchmal mit den Kollegen, oft aber auch alleine.
Wobei „oft“ jetzt so ein bisschen relativ ist, denn so regelmäßig wie ich sollte/müsste, schnüre ich die Schuhe nicht. Dazu motiviert sich´s nach den langen Arbeitstagen bei oftmals miesem Herbstwetter und den kurzen, nur leicht variierten Standardardstrecken einfach zu schwer. Traurig aber wahr…
Immerhin wohne ich dieses Mal nicht in der Wiesenstraße, sondern ein paar hundert Meter weiter nördlich in der Langensalzastraße, direkt hinter dem Landesmuseum und der Staatskanzlei, da ist zumindest der Weg bis ans Maschseeufer ein etwas anderer als bisher.
Und wenn ich mich dann dochmal aufmache, ist es dann doch meistens sehr nett, entweder dank netter Gesellschaft wie der Kollegen Simon und Aline (die darauf besteht, morgens VOR dem Tagwerk zu laufen. Brrrr…), oder weil der Maschsee im Dunkeln durchaus hübsch ist, wenn die Wege einsamer werden und die Lichter der Innenstadt im dunklen Wasser schimmern, oder ein fast tagheller Vollmond aus dem sternenklaren Himmel scheint, oder man Füchse, Kaninchen oder Igel am Wegesrand trifft.
Joa, doch, Maschseerunden sind okay… 🙂

Kleine Maschseerunde (7 km), gelaufen am 18.10./2.11./11.11./15.11./16.11.
Der Klassiker: Einmal am Ufer um den Maschsee, normalerweise gegen den Uhrzeigersinn, aber wenn man abenteuerlich drauf ist, kann man´s natürlich auch andersrum machen: Von der Langensalzastraße aus zwischen Staatskanzlei und Landesmuseum durch, am Sprengelmuseum vorbei zur Nordostkante des Sees, und dann einfach immer das Wasser rechts (bei Lauf in Gegenrichtung respektive natürlich links) halten, vorbei an Geibel- und Löwenbastian, dem Strandbad, dann die Gegenseite wieder hoch bis auf die Promenade am Nordufer und am Rand des Maschparks und der Vorderseits des Landesmuseums zurück zum Ausgangspunkt.
Die letzten beiden Runden Mitte November sind mit der Kollegin Aline, im Morgengrauen vor der Arbeit. Fühlt sich unnatürlich an und ist mit einem Abstecher in die Wiesenstraße verbunden, um Aline abzuholen (was bei der Streckenlänge kaum einen nennenswerten Unterschied macht)

Strecke: 7 km
Zeit: Unter einer Stunde. So unfit bin ich dann doch noch nicht.
Neue Strecke: Beim allerersten mal dank dem etwas anderen Weg zum Ufer 6,57% (0,46 km von 7 km), danach 0%
Karte:

Kleine Maschseerunde mit Schlenker und ein paar Umwegen (8,4 km), gelaufen am 24.10.
Im Prinzip dasselbe in Grün, nur dass man im letzten Viertel links abbiegt, vom Seeufer weg, und noch einen Bogen um den Hannoveraner Sportpark und das Fußballstadion (also die AWD-Arena) einfügt. Die bevorrzugte Strecke, wenn man mit dem Kollegen Simon unterwegs ist, der´s gerne noch ein klein bisschen weiter hat (was ja im Prinzip auch richtig ist).
Das hier ist unser erster Versuch, der noch so ein bisschen eierig und mit kleineren Navigationsfehlern meinerseits behaftet ist (nix Ernstes, nur ein, zwei kleine Umwege, die´s uns ein paar hundert Meter extra einbringen)

Strecke: 8,4 km
Zeit: Definitiv deutlich unter einer Stunde (weil der Kollege Simon acht Jahre jünger ist als ich, halb so viel wiegt, und im Prinzip nur aus Beinen besteht. Da ist das immer ein kleiner Kompromiß zwischen seinem „Langsam“ und meinem „Langsam“… :D)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 3,57% (0,3 km von 8,4 km)
Karte:

Kleine Maschseerunde mit Schlenker, teilweise via Wiesenstraße dafür aber ohne Umwege (8,2 km), gelaufen am 25.10./31.10./24.11./25.11.
Und nochmal dieselbe Route, dieses Mal ohne die Umwege vom ersten Versuch, deshalb etwas kürzer. Manchmal mit einem Abstecher in die Wiesenstraße, um den Kollegen Simon aufzusammeln, manchmal nicht. Macht von der Distanz her praktisch keinen Unterschied.

Strecke: 8,2 km
Zeit: Meistens zügig
Neue Strecke: Keine
Karte:

Maschseerunde samt Abstecher in die Ricklinger Teiche (9,1 km), gelaufen am 12.11.
Und noch ´ne etwas längere Variante, bei der man aufs Süd- und Westufer des Maschsees verzichtet und stattdessen ein klein wenig weiter läuft, etwas weiter südwärts bis hinter den Südschnellweg, dann rechts auf einem Fußweg namens Gänseanger über die Leine und in Kleingartenkolonien und Auwiesen zwischen den südlichen Hannoveraner Stadtteilen, vorbei an den großen, friedlichen Ricklinger Teichen und auf dem alten Lorenbahnweg rüber nach Ricklingen, dort ein paar Meter durchs Gewerbegebiet an der Stammestraße (weil der Fußweg am Stadtteilrand wegen Bauarbeiten gesperrt ist, sonst müsste man garnicht nach Ricklingen rein) und schließlich rechts, auf der geschwungenen Lodemannbrücke über die Ihme und am Stadion vorbei zurück. Auch nicht neu, aber durchaus nett…

Strecke: 9,1 km
Zeit: So Stunde?
Neue Strecke: Nö
Karte:

– – –

Südliche Eilenriede (10,6 km), gelaufen am 30.10./27.11
Die einzige größere Abweichung vom Maschsee, auf halber Strecke am Ostufer links und rüber in den großen, grünen Hannoveraner Stadtwald, die Eilenriede. Ausführlicher hier beschrieben, dank dem Domizil in der Langensalzastraße aber mit einer kleinen Abweichung auf den letzten Metern, nämlich geradewegs über den Aegidientorprlatz in die Maschstraße und hinter dem Glaspalast der Nord LB ins Ziel

Strecke: 10,6 km
Zeit: Soviel wie nötig
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: Beim ersten Mal 3,4% (0,36 km von 10,6 km), beim zweiten Mal 0%
Karte:

– – –

Und dann sind da noch die Wochenenden auf Heimurlaub an der Bergstraße, insgesamt drei Stück im Oktober und November (von Hannover aus ist das ja nicht so weit). Jeweils mit wunderschönem Herbstwetter und – wie immer – der Erkenntnis, wie verdammt hübsch die Bergstraße doch ist, auch da schnür´ ich noch ein paarmal die Schuhe.
Alles nur die guten, ollen Standardstrecken, die nach Monaten der Nord-Diaspora gar nicht mehr so oll und standartig daherkommen… 😉

Einmal Riedrand und Zurück – 10er durch Jugenheim und Bickenbach ins Flachland (10,3 km), gelaufen am 22.10.
Schön sanft bergab, weg von der Bergstrae und durchs Feld nach Bickenbach, immer geradeaus bis zum gegenüberliegenen Ortsrand, über die Autobahn in die Äcker und schilfigen Naturschutzgebiete im platten Rheinebenenvorland, ein kleiner Schlenker mit dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) nach Norden, dann am Bickenbacher Bahnhof vorbei durch die Bahnhofstraße, die Bachgasse und die Jugenheimer Straße zurück nach Jugenheim (auch bekannt als die Strecke meines legendären und nur gaaaanz knapp verlorenen [und natürlich eminent lesenswerten] Laufs gegen die Nacht vor langer Zeit). Und alles bei warmer, schräger Oktoberabendsonne von schräg vorne, mit ´nem ordentlichen Tempo, das auf die letzten paar Meter ein bisschen weh getan hat. Gut.

Strecke: 10,3 km
Zeit: ca. 1 h
Neue Strecke: Nope
Karte:

– – –

Um die Melibokuskuppe (11,1 km), gelaufen am 6.11.
Hmm. Hausberg. Rein in den Wald hinterm Haus und dann immer nur Bergauf. Burgenweg, Alemannenweg, Pürschweg, bis zur Melibokusstraße. Geht immer noch, gottseidank, und die einzige Pause, die ich ich mache, ist wegen der Aussicht und nicht wegen der Kondition.
An der Melibokusstraße dann nicht aufwärts sondern ein paar Meter runter und dann einmal im Uhrzeigersinn um die Bergkuppe rum, vorbei an der Lichtung im Steilhang, von wo aus man den atemberaubend schönen Blick in den Odenwald rein und die Bergstraße runter hat (hier bleib ich so lange glücklich grinsend stehen und gucke, bis die Auskühlung zu fies wird – das sind schon ein paar Minuten [also eigentlich viel zu kurz]), nochmal kurz ein paar Meter Lucibergweg/Nibelungensteig, dann auf der Melibokusvorderseite zurück auf den Pürschweg und die letzten dreieinhalb Kilometer schön bergab nach Hause.
Wenn ich die Strecke überallhin mitnehmen könnte, wäre die Welt ein gerechterer Ort… 😉

Strecke: 11,1 km
Zeit: Gemütlich genug, um die tolle Umgebung mit jedem Schritt zu genießen
Neue Strecke: Nope
Karte:

– – –

Über den Darsberg ins Balkhäuser Tal (9 km), gelaufen am 20.11.
Und noch´n Klassiker, auf dem Pürschweg den Darsberg hoch, über den Bergrücken und auf Schleichwegen ins idyllische Balkhäuser Tal, dem ich dann einfach nur noch runter bis zurück nach Jugenheim folgen muss, etwas zügiger, weil ich natürlich mal wieder zu spät gestartet bin, und es im schmalen Tal hinter dem ersten Bergstraßenkamm im November überraschend früh dunkel wird. Aber das geht prima, sind ja neun Kilometer, und nach dem ersten strammen Aufstieg geht´s eigentlich nur noch bergab.

Strecke: 9 km
Zeit: Wasweisich??
Neue Strecke: Nein
Karte:
winterrunde-nach-balkhausen

Et voilà: Oktober und November. Insgesamt knapp 158 Kilometer auf hauptsächlich längst bekannten Strecken.
Kein Ruhmesblatt, aber besser als nix…

M.

Heimurlaub bei Kaiserwetter: Eine Woche Laufen! (5,5 km bis 10,1 km)

30. September 2011

Zwei Wochenenden plus zwei Ausgleichstage aus der Wochenendarbeit plus drei Tage aus dem Jahresurlaub, das macht über eine ganze, schöne, lange Woche frei. Und die nutze ich natürlich, um endlich mal wieder nach Süden zu fahren.
Fast zwei Monate am Stück in Rostock und Schwerin waren zwar schön und anregend und spannend, aber jetzt brauch´ ich auch einfach mal wieder mein eigenes Bett und die Mittelgebirge, mein großes Bücherregal und das bequeme Sofa, die Weinberge und Kochkässchnitzel. Kurzum: Heimurlaub, nach den vielen Wochen im Nordosten der Republik!

Und was für einer.
Ich erwische den perfekten Altweibersommer, die Zeit, wo der Sommer noch nicht ganz weg und der Herbst noch nicht ganz da ist. Meine Lieblingsjahreszeit zum Laufen.
Also mach´ ich das. Jeden Tag.
Nie lang, nie weit, aber immer genug, um´s mir richtig gut gehen zu lassen:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo. Nordwärts an der Bergstraße ?? 8,3 km
Di. Südwärts an der Bergstraße ?? 9,5 km
Mi. Melibokus ?? 10,1 km
Do  Darsberg und Heiligenberg ?? 8,7 km
Fr. Ein bisschen Odenwald – Um den Steigerts und durch Ober-Beerbach ?? 8,3 km
Sa.   ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein ??  17,6 km
So.  Minirunde im Wald zum Wochenabschluss ??  5,5 km
Wochenlaufleistung 68 km

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Ein bissken Heimurlaub mit ein paar schönen Läufe an der Bergstrasse und im Odenwald (10,1 km/12,2 km/11,1 km/7,9 km)

17. Juni 2011

Man nehme eine halbe Woche Dienstfrei, zwei Wochenenden, einen Pfingstmontag sowie vier Tage regulären Urlaub, das macht dann… rechnenrechnenrechnen… ja, genau: Zehn freie Tage zuhause im Süden (naja, also zumindest von Norddeutschland aus gesehen… ;)), an denen man nix zu tun hat, außer die Beine hochlegen oder sie – so hin und wieder zumindest – in die Laufschuhe zu klemmen und ein bisschen in die grüne, schöne Mittelgebirgslandschaft auszuführen. Man gönnt sich ja sonst nix… 😀

Freitag 10.6.: Melibokus (10,1 km)
Die erste Strecke nach dem Nachhausekommen ist die auf den Melibokus.
Ehrlich gesagt: So ein bisschen Sorge hab´ ich vor dem Start ja schon, ob ich die 400 Höhenmeter noch problemlos hinkriege.
Ist aber zum Glück vollkommen unbegründet.
Läuft wie am Schnürchen, so, als wär ich noch voll im Training. 🙂
In den Wald hinterm Haus, Burgen- und Alemannenweg ins schattige Darsbergtal, dann die scharfe Kehre zum Merckschen Wasserturm und schließlich auf den Pürschweg, der kilometerweit an den Hängen des Darsbergs aufwärts führt.
Die Steigung macht mir gar nichts aus (bin allerdings auch langsam), ist fast so, als würden sich meine Beine von selbst dran erinnern, wo man ruhiger machen muss, wo man ein bisschen Gas geben kann, und an welchen Stellen es sich verschnaufen lässt.
Um so mehr hab´ ich den Kopf frei, um das alles zu genießen: Grüner, dichter Bergwald an einem schönen, frischen Frühsommerabend, es riecht nach Laub und Erde, Amseln schimpfen, hin und wieder raschelt ein Eichhörnchen oder eine Maus im Laub am Wegrand, und dann und wann gibt´s zwischen den dichten Baumwipfeln sogar einen kurzen Blick runter in die Rheinebene, die heute so klar ist, dass man die Türme auf den Gipfeln von Taunus und Pfälzerwald erkennen kann.
Tut einfach nur gut!

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Wadenquäler im Odenwald: Lindenfels, das Buch, Winterkasten und das Gersprenztal (Mit Fotos – 12,9 km)

14. Mai 2011

Das nächste Wochenende im Süden: Samstags Mittagessen mit der Verwandschaft in Lindenfels.
Bei schönem, warmen Wetter eine gute Gelegenheit, um gleich mal wieder ein bisschen Mittelgebirgslaufen auszuprobieren und die neue Kamera einer Bewährungsprobe zu unterziehen.
Ideal wäre natürlich vor dem Essen, aber das klappt irgendwie nicht – nach langer Arbeitswoche und langer Autofahrt nach Hause trödelt sich´s einfach zu schön an so einem ruhigen, gemütlichen Samstagmorgen, so dass es dann irgendwann zu spät ist.
Aber auf ´ne kleine Odenwaldtour will ich trotzdem nicht verzichten, so oft hab ich die Chance ja nicht mehr.
Also dann eben nach dem Essen, dat jeht schon…

Extraleichte Mahlzeit im Restaurant Waldschlösschen (Kartoffelsuppe und leckere Vorspeisenplatte mit Odenwälder Spezialitäten), dann sag´ ich der Verwandschaft erstmal Goodbye und mach mich auf die Laufschuhe.
Die Gegend um Lindenfels hab ich mir in den letzten Jahren ja schon ziemlich gut erlaufen, aber so ein paar unentdeckte Eckchen gibt´s dann doch noch, allen voran der Berg mit dem seltsamen Namen „Das Buch“, der sich direkt hinter Lindenfels erhebt.
Entsprechend ist der heute mein Hauptziel. Und dazu dann noch so ein paar andere neue Wege, vor allem in Richtung Gersprenztal runter.
Das sind ordentlich viele, viele Höhenmeter, besonders unfit und mit vollem Magen.
Aber bei schönem Wetter läuft sich sowas bekanntlich wie von selbst… 😉

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Langes Osterwochende Zuhause (11,4 km/9,7 km/10,1 km)

26. April 2011

Okay, ich sollte langsam mal versuchen, die Wochenlange Verspätung etwas zügiger aufzuarbeiten…

Sechs freie Tage über Ostern, von Karfreitag bis zum Mittwoch der folgenden Woche – soviel Freizeit am Stück bin ich schon gar nicht mehr gewöhnt! Aber wenn man sie schonmal hat – und auch noch bei Sonnenschein und warmem Wetter an der frühlingshaften Bergstrasse ist – kann man sie ja auch gleich richtig nutzen.
Zum Beispiel zum Laufen.
Mal wieder regelmäßiger und so…

Freitag 22.4.: Schlösserrunde am Melibokus (11,4 km)
Hm. Lust auf Wald und Berge hab ich schon. Aber andererseits steckt mir die lange Fahrt von Heide nach Süden von gestern abend immer noch ein bisschen in den Knochen, also probier´ ich´s lieber erstmal mit nicht ganz so vielen Höhenmetern: Standardrunde auf dem Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss zum Auerbacher Schloss und wieder zurück.
Hin auf dem Herrenweg, der etwas weiter oben an der waldigen Westflanke des Melibokus verläuft und ein klein wenig steiler ist, zurück auf dem Commoder Weg, ein paar Höhenmeter weiter unten, mit wenig Höhenunterschied, dafür deutlich länger.

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Auf Heimurlaub an der Bergstraße: Einmal ums obere Meerbachtal (mit Fotos, 9,5 km)

2. April 2011

Aah, so ein Wochenende daheim ist doch was Feines!
Zwar etwas stressig, für zwei Tage aus dem hohen Norden nach Hause (und wieder zurück) zu reisen, aber wenn einen dort dann grandioser Frühling mit Sonnenschein, blühenden Bäumen und Temperaturen über 20 Grad erwartet (alles Dinge, die´s zumindest in den letzten Wochen noch nicht so ganz bis hoch an die Waterkant geschafft haben), dann isses den Aufwand und die Kosten doch irgendwie wert.
Zumal einem dann erst so richtig bewußt wird, in was für einer unsagbar schönen Ecke von Deutschland man eigentlich zuhause ist (oder etwa nicht mehr? Dazu später mehr…) – schon leicht angegrünte Mittelgebirgshänge, geschwungene Weinberge, über denen hin und wieder mal ein Burgtürmchen sitzt, und der Ausblickt ins weite, diesige Rheintal bis rüber zum Pfälzerwald. Herrlich!

Selbstverständlich will ich das auch für ein kleines Läufchen ausnutzen. Am allerliebsten was richtig Schönes, mit ordentlich Steigungen (um rauszufinden, wie schlecht es um meine Fitness wirklich steht), Landschaft, Aussicht, Abwechslung und natürlich auch möglichst viel von der frühsommerlich warmen Sonne.
Hmm, wo könnte man denn da…

Ja! Genau!
Meerbachtal hinter Bensheim!
Von Zell aus auf den Knodener Höhenweg, über sonnige die Hochebene oberhalb der Weinlagen nach Gronau, dort auf den Europäischen Fernwanderweg 1 und auf die Anhöhe über Ober-Hambach, und von da aus wieder zurück nach Zell.
Keine neue Strecke, bin ich so vor dreieinhalb Jahren (Mann ist das lange her…) schon mal gelaufen, aber schön fordernd und vor allem hübsch.
Das mach ich!

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Und los geht´s! Odenwälder Nordrand mit Hering, Hassenroth und Gerd (17 km)

9. Januar 2011

Ach menno…

Da wollte ich zum neuen Jahr endlich wieder einsteigen und loslegen, aber dann ist erstmal ´ne Erkältung dazwischen gekommen. Nicht wirklich schlimm, aber ein paar Tage mit (in chronologischer Reihenfolge) trockenem Hals, Halsweh, Rotz und schließlich Husten.
Da war´s erstmal nix mit „einsteigen und loslegen“.
Stattdessen: Abwarten und Tee Trinken, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes (Nicht dass mir das wirklich schwer gefallen wäre, angesichts des graukalten Januarwetters vor den Fenstern, aber trotzdem…).

Donnerstag: Husten, Röcheln, Krächzen ohne Ende. Ack.
Am Freitag hatte ich ´ne Verabredung zum Laufen im Weschnitztal, die ich dann aber schweren Herzens doch nochmal absagen musste (dann eben nächsten Freitag). Schade.
Samstag war schon wieder besser, aber lange noch nicht gut.

Und dann ist auch schon Sonntagvormittag, und ich bin mit dem Gerd für eine Tour am Nordrand vom Odenwald verabredet. So richtig fit fühl´ ich mich ja immer noch nicht, aber andererseits ist es vielleicht unsere letzte Gelegenheit für eine gemeinsame Runde bevor´s mich in den Norden verschlägt. Und irgendwann muss man sich ja den Ruck geben und wieder anfangen, da ist so eine Gelegenheit im Prinzip genau das Richtige.

Also mach´ ich mich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Groß-Zimmern, zum Gerd Aufsammeln, immer noch von unregelmäßigen Hustenattacken geplagt, aber entschlossen, das jetzt endlich mal wieder durchzuziehen.

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Das kürzeste Neujahrsläufchen aller Zeiten (3,2 km)

1. Januar 2011

Hui, schon wieder ein Jahr vorbei.
Geht tatsächlich immer schneller, da haben die alten Leute wirklich recht… 😀

Wie üblich fängt 2011 mit Neujahr an.
Und wie üblich geht man an Neujahr laufen.
Da sind auch die Wochenlange pause, das trübe Winterwetter und die aufkeimende Erkältung in meinem Rachenraum egal, Tradition ist schließlich Tradition, also Schuhe an und raus in den Frost!

Naja, zumindest so ein bisschen – ich muss gestehen, heute backe ich wirklich ganz, ganz, ganz, ganz kleine Brötchen.
Mehr ein Alibi-Läufchen um überhaupt mal wieder irgendwas gemacht zu haben, und keine echte Tour.
Aber immerhin, mehr als ich in den letzten Wochen geschafft habe…

Waldwärts, mit Nemo im Schlepptau. Der hat seinen Spaß, wie immer im Schnee.
Ich? Naja, tut schon gut, endlich mal wieder ein bisschen zu laufen. Zumindest der Rhythmus ist schnell wieder da, das bisschen bergauf auf dem Burgenweg nach dem Waldrand klappt auch ganz gut, obwohl der festgetretene Schnee auf dem Waldweg uneben und rutschig ist.
Geht schon.

An der ersten Abzweigung halten wir uns rechts, auf den untersten Weg über dem Waldrand (Alemannenweg), von dem aus man prinzipiell einen netten Blick in die Ebene hat, auch wenn´s heute alles ein bisschen trist und traurig aussieht, unter einem trüben Dunsthimmel und bedeckt mit eine Woche altem Schnee, der mehr gräulich als weiß aussieht.
Aber hey, Neujahr, da nimmt man das mit… 🙂

Ruckzuck sind wir im Hasselbachtal (kaum zu glauben, aber als ich vor vielen Jahren mit dem Laufen begonnen habe, war das die Hälfte meiner Anfängerstrecke). Meine halsschmerzige Kehle brennt zwar von der eisigkalten Luft aber ansonsten ist alles weiterhin gut, also laufen wir noch eins weiter, die nächste steile Rampe am südlichen Talrand hoch, dann scharf rechts auf dem Burgenweg um den Katharinenberg rum und runter in den Sperbergrund, wo mich prompt ein fieser Hustenanfall übermannt.
Na gut, ich nehm´s mal als Zeichen – so ein paar Kilometerchen mehr wären schon noch drin, aber wenn die Erkältung spricht, hört man besser hin, vor allem wenn man geschwitzt bei Minusgraden am verschneiten Waldrand steht.
Also: Hund anseilen und umleiten und talwärts, runter nach Alsbach rein, und auf der Jugenheimer Str. zurück nach Hause.

Am Ende schlägt das Ganze mit 3,2 Kilometern zu Buche. Wirklich nicht der Rede wert, dafür schnür ich normalerweise nicht mal meine Schuhe.
Aber darum ging´s ja auch nicht, schließlich ist der Neujahrslauf eine Frage des Prinzips!
Und zumindest ein Einstieg ist es trotzdem, wenn auch ein ganz bescheidender.
Jetzt muss sich nur noch die Erkältung verziehen, dann kann´s wieder richtig losgehen.

In diesem Sinne: Frohes Neues Jahr! 🙂

Strecke: 3,2 km
Zeit: ???
Neue Strecke: Im lääwe net!
Karte:

M.