Posts Tagged ‘Hochstädten’

Zweimal um den Melibokus (15,4 km und 14,3 km)

16. April 2010

Zwei Läufe unter der Woche, beide um den Melibokus:

Mittwoch, 14.04: Untenrum. Aua! (15,4 km)
Eigentlich ein ganz netter Tag und eigentlich fühl´ ich mich ganz fit.
Deswegen beschließe ich, mal wieder um den Melibokus zu laufen.
Und zwar nicht irgendwo oben im Wald, sondern wirklich um das ganze Bergmassiv rum:
Durchs Flachland am Fuß der Berge südwärts bis Auerbach, dann links durchs Mühltal nach Hochstädten, über den Höhensattel am Schollrain nach Balkhausen, und von dort aus durchs Balkhäuser Tal wieder nach Hause.

Hübsche Strecke mit viel Abwechslung und ein bisschen Anspruch, normalerweise läuft sich das sehr schön.
Heute allerdings nicht.
Das Problem: Meine Waden.

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Jugenheim – Hofgut Hohenstein (13,1 km)

20. September 2009

Auch der dritte Lauf diese Woche war gar nix!

Sonntag, Abendessen auf dem Hofgut Hohenstein über Reichenbach, wollte ich hinlaufen.
Immer noch ohne großen Enthusiasmus, letztlich war´s vor allem Gewohnheit und ein Gefühl von „Ach was soll´s“, aus denen ich mir die Schuhe gebunden hab´ und losgelaufen bin.

Furchtbares Wetter.
Nochmal über 20 Grad, dazu eine Luftfeuchtigkeit von über 90%, alles diest und dampft, richtig eklig.
Dazu dann noch die Nachwirkungen der zu schnellen Flachlandtour gestern, die mir nicht wirklich gut getan hat: Alles fühlt sich schwer, krampfig, verkatert, müde an, bereits die ersten Meter aufwärts in den Wald sind unangenehm und anstrengend.

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Hochstädter Tal – Fürstenlager – Lautertal. Mit Fotos (13,4 km)

14. November 2008

Heute endlich mal wieder sowas wie schönes Wetter draussen, das weckt sofort die Lauf- und Lebensgeister: Zwar noch etwas neblig, aber der Dunst reichte nicht weit nach oben, und direkt darüber gab´s strahlendblauen Himmel samt Sonnenschein.
Herrlich, und weil´s das dieses Jahr nicht mehr so oft geben wird, musste es unbedingt für einen besonders schönen Lauf genutzt werden. Also kurz im Archiv der geplanten Strecken was Passendes gesucht und eine wunderbare Strecke durch die Berge hinter Bensheim ausgesucht – die hatte ich schon ganz lange mal laufen wollen und nur auf die richtige Gelegenheit gewartet, und dahinten gefällt´s mir ja sowieso immer unheimlich gut (vgl. z.B. hier).

Warm eingepackt (ziemlich frisch heute) und relativ früh (um möglichst viel Sonne mitzunehmen, in den tiefen Bergtälern verschindet die nämlich schon Stunden vor dem offiziellen Sonnenuntergang) auf den Weg gemacht.

Start war heute im idyllischen Bergdörfchen Hochstädten hinter Bensheim, mitten im Ort an der Ecke Mühltalstr./Malchenweg (vor dem Restaurant Fiesta).
Herrlich hier oben, klare, frische Luft, kein Nebel mehr in Sicht, strahlende Sonne:
img_0001
Bild #1: Am Start in Hochstädten

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Verirrt, verwirrt und eingesulcht: Schöne/Nasse Runde den Felsberg (17,4 km)

26. Juni 2008

Normalerweise wäre ich ja gestern schon losgezogen.
Aber ich war heute mit Jost zum Laufen verabredet, deswegen hab´ ich verzichtet.
Jost hat dann natürlich mal wieder auf den letzten Drücker abgesagt. Eigentlich ganz normal, macht er eigentlich immer wenn mal unter der Woche laufen wollen – Mal ist er nicht ganz so fit, mal muss er kurzfristig beruflich weg, mal hat seine Ex angerufen und er muss ganz unbedingt sofort einen Kaffee mit ihr trinken gehen… na ja, Sport (außer Fußball in der Glotze 😉 ) hat bei ihm im Moment offensichtlich keine besonders hohe Priorität (was irgendwie ein bisschen lustig ist, weil er andererseits ständig rumjammert, dass er so dick und unfit geworden wäre)…

Also musste ich am Dienstagabend noch schnell umdisponieren: Die Strecke, die ich mit Jost gelaufen wäre (Alsbacher Schloss, Comoder Weg, Herrenweg), war mir eigentlich zu kurz und außerdem wollte ich sie nicht ohne Jost „verbrauchen“, da musste was Anderes her. Nach kurzem Stöbern in meinem Archiv geplanter Läufe entschied ich mich für eine spannende mittellange Tour auf obskuren Nebenpfaden am Felsberg, auf die ich schon ziemlich gespannt war, und nahm mir vor, sie gleich heute morgen abzulaufen.

Heute morgen war´s dann aber furchtbar schwül und drückend.
Nein, halt, das stimmt so nicht, eigentlich war´s FURCHTBAR SCHWÜL UND DRÜCKEND !!!
Allein schon der Schritt vor die Haustür fühlte sich an, als würde man eins mit einem Brett übergezogen kriegen (und das in einer Sauna).
Da ging gar nix, ich verschob ich die Tour auf nach dem Gewitter, das angesichts solch einer Wetterlage unweigerlich komme musste.

Fast forward bis zum Abend: Semiapokalyptisches Unwetter vorbei, Himmel bedeckt mit turmhohen grummelnden Wolken, immer noch unheimliche Luftfeuchtigkeit, aber immerhin etwas kühler.
Besser würde es heute nicht mehr werden. Also los, ab auf die Kuralpe zum Start.

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Blogger Team-Up: Melibokus – Bensheim mit Gerd (16,5 km)

24. Mai 2008

Der Team-up ist ein klassisches Feature amerikanischer Superheldencomics: Batman macht Urlaub in Metropolis, trifft sich da mit Superman, und gemeinsam polieren die beiden dann Lex Luthor und dem Joker solange die Fresse, bis das Gute gesiegt hat und die Welt wieder sicher für Freiheit, Demokratie und gedeckten Apfelkuchen ist.
Wie gesagt: Klassisch.
Und damit ist das Konzept bei weitem noch nicht ausgereift. Im Gegenteil – Team-Ups sind total trendy: Da vereinigt sich Schwarz mit Grün in Hamburg, die Südamerikaner treffen sich und machen gemeinsam ihre eigene EU auf, und selbst im klebrig-süssen Mandelkuchen von Ikea steckt irgendsoein nicht minder klebrig-süsser Hinterbänkler-Schokoriegel.

Tja, die Zeichen der Zeit, da kann man sich natürlich nicht gegenstestemmen – was für einen Haufen fiktionaler und grotesk übermuskulierter Typen mit farbigen Leibchen in diversen überdrehten Bildergeschichten recht ist, das ist ist für den gemeinen aber dafür realen südhessischen Laufblogger (der übrigens auch gerne farbige Leibchen trägt, allerdings meist ohne Umhang oder Fledermausmaske 😀 ) nur billig.
Deswegen gibt´s hier und heute DEN GROSSEN LAUFBLOGGER-TEAM-UP!!!
(Bitte jetzt im Kopf den frenetischen Applaus aus der Konserve abfahren: YAAAAYYY, WOOOHOOOHOOOO etc etc etc…)
…allerdings ohne jemandem die Fresse zu polieren oder die Welt zu retten, das war heute nicht geplant… 😉

Unaufgeregter formuliert: Heute stand die seit Ende April geplante gemeinsame Tour mit Gerd, seines Zeichens ebenfalls Läufer und Laufblogger aus den Niederungen nordöstlich von Darmstadt, auf dem Programm.
Eine ideale Gelegenheit, um dem eher etwas flachlandaffinen Gerd die Vorzüge des Berglaufens im Allgemeinen, und die der wunderschönen hessischen Bergstrasse im Besonderen nahezubringen.
Entsprechend hatte ich mich schon im Vorfeld so richtig ins Zeug gelegt, und eine Route durch die Berge hinter Bensheim geplant die:
1) Viele Sehenswürdigkeiten abdeckte (Melibokus, Auerbacher Schloss, Fürstenlager, Schloss Schönberg, Kirchberg)
2) Viel abwechslungsreiche und schönen Landschaft zu bieten hatte (Berg und Tal, Wald, Wiesen, Weinberge, alles dabei)
und dabei
3) Nicht zu viele zu schlimme Steigungen enthielt (das war gar nich so leicht, denn hier geht´s nun mal viel hoch und runter. Am Ende löste ich das Problem, indem ich den Startpunkt auf den Gipfel des Melibokus setzte, so würden wie wenigstens viel mehr bergab als bergauf laufen… 😉 ).
Wunderbare Strecke von ca. 16 km, versprach ein toller Lauf zu werden…

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Auf und Ab südlich des Melibokus: Auerberg, Mühltahl und Auerbach (15,9 km)

21. Mai 2008

So, Montag UND Dienstag Pause gemacht (die vielen Höhenmeter der letzten Woche waren doch ganz schön anstrengend gewesen, da hatte ich mir das mal wieder gegönnt), also höchste Zeit, endlich wieder loszulaufen.

Nachdem das in letzter Zeit so gut geklappt hat, wollte ich wieder ein paar der weniger prominenten Wege am und ums Melibokusmassiv ausprobieren – heute mal südlich des Melibokus, am Auerberg und der Anhöhe am Fürstenlager: Interessante Gegend, gerade die mittleren Höhenlagen kenne ich da gar nicht so gut, also was zum Erforschen, das ist immer gut. Ausserdem bin ich am Samstag mit dem Zimmerner Läufer-/Bloggerkollegen Gerd zu einem gemeinsamen Lauf hier unten verabredet und wollte deshalb ein Sürck der geplanten Strecke schon mal vorher genauer unter die Lupe nehmen: Der mir bisher unbekannte Anstieg vom Weiherweg in Hochstädten an die Amalienhöhe sieht schon auf der Wanderkarte arg happig aus, den wollte ich auf jeden Fall noch mal austesten, bevor ich den – nach eigener Aussage etwas weniger bergfesten – Gerd hier unbesehen das lokale Äquivalent der Eiger-Nordwand hochjage (jetzt kann ich das wenigstens besehen machen 😀 )…

Heutiges Laufwetter: Durchwachsen bis freundlich. Dünne aber dichte Wolkendecke durch die hin und wieder die Sonne schaute, kühle 17 Grad, frischer Wind, relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Nicht perfekt, aber auch nicht schlecht.

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Aufs Hofgut Hohenstein (13,5 km)

27. April 2008

Nachdem es am Freitag mit meinem Unikram in Mainz richtig gut gelaufen war, hatte ich mir fest vorgenommen, mir heute zur Belohnung mal wieder einen richtig schönen Lauf im Odenwald zu gönnen.
Entsprechend hatte ich mich bereits gestern mit Jost auf eine vielversprechende Strecke (Knodener Höhe – Lindenfels – Knodener Höhe) geeinigt, auf die ich mich schon total freute.
Na ja, gestern abend rief dann Jost und sagte ab: Muskelprobleme. Offensichtlich hatte er die holprige Rübenäckertour von gestern auch nicht so gut vertragen (ich sag´s ja, zuviel Flachland macht einen kaputt, das ist einfach keine lauffreundliche Landschaft… 😉 ).

Kann man natürlich nichts machen. Aber mental hatte ich die Strecke nach Lindenfels schon für einen Lauf mit Jost reserviert, und wollte sie deshalb nicht alleine „verbrauchen“. Also musste eine Ausweichroute her.
Gewünschte Merkmale: Odenwald, richtig richtig schön, ungebloggt, nicht zu weit weg, wenigstens 12 km (um die 45 Wochenkilometer vollzumachen).
Hmm.
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