Posts Tagged ‘Hoxhohl’

Zurück im Odenwald: Ein bisschen Sonne und ein bisschen viel Regen im nördlichen Modautal (11,8 km)

18. August 2010

Es gibt Dinge, bei denen merkt man erst so richtig, wie sehr man sie vermisst hat, wenn man sie nach langer Pause zum ersten Mal wieder genießen kann.
So geht´s mir heute mit dem Odenwald: Nachdem ich im letzten Vierteljahr eigentlich kaum dorthin gekommen bin (und wenn dann meistens nur an die Ränder), gönne ich mir heute Abend zum ersten Mal seit Langem wieder eine richtig schöne Runde durch die Berge und Täler „meines“ Mittelgebirges.
Nichts Weltbewegendes, nur ein knapper Zwölfer auf einer Strecke, die ich schonmal genauso gelaufen bin – aber irgendwie isses trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) total schön, und fühlt sich so ein bisschen an, als würde man nach langer Abwesenheit wieder nach Hause kommen.

Ich starte oben.
Parkplatz Hutzelstrasse am Steigerts, am kleinen Pass zwischen den Kuppen, der das obere Beerbachtal vom Tal des Wurzelbachs trennt.
Die Sonne scheint aus einem halbbewölkten Himmel, es ist nicht kalt, auch wenn ein scharfer, feuchter Wind aus Südwesten bläst, in dem bereits eine Ahnung von Regen mitschwingt – keine schlechten Laufbedingungen, zumal ich mich riesig darauf freue, endlich mal wieder hier oben laufen zu können; lässt sich gut an, die Tour.

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Laufwoche mit zwei Touren an der Bergstraße und im vorderen Odenwald (9,2 km und 13,6 km)

29. April 2010

Okay, im moment kriege ich beim Laufen und Bloggen mal wieder zwei Probleme zu spüren, die mich traditionell immer um dieses Jahreszeit plagen:

1) Meine Waden tun weh und fühlen sich etwas überlastet an.
Passiert regelmäßig, wenn ich zu Beginn einer neuen Laufsaison mein Laufpensum vom niedrigen Winterstand auf die etwas höheren Umfänge der warmen Jahreszeit steigere, und läuft sich irgendwann von alleine wieder raus (zumindest war das bisher so). Ist aber trotzdem ziemlich unangenehm, solange es anhält.

2) Mit dem Frühling erwachen auch wieder meine Lauf- und Lebensgeister, ich fühle mich frisch, tatendurstig, hab´ ganz viel Spaß am Laufen, erlebe wieder viel bewusst und intensiver und hab´ total viel Lust, ständig und überall durchzustarten und am liebsten möglichst viele besonders spannende Entdecker- und „Premium“-Touren zu laufen, am liebsten immer mit der Kamera in der Hand (was ich dann natürlich auch viel öfter mache als während des Winters).
An sich ist das gar nicht schlimm, im Gegenteil, eigentlich ist das sogar total prima.
Das Problem: Intensiveres Erleben und schönere Touren führen dazu, dass ich zuviel und zu ausführlich blogge.
Alles ist so super, so interessant, so angenehm, dass ich dazu neige, bei jedem Laufbericht haarklein ins Detail zu gehen, alles ganz genau zu beschreiben und meine wiedergewonnenen Spaß an der Sache mit dem Rest der Welt zu teilen.
Und das braucht dummerweise deutlich mehr Zeit, besonders natürlich wenn die Kamera dabei ist (die die Blogzeit eines Laufs erfahrungsgemäß verdoppelt), und wird irgendwann so viel, so dass es auf einmal lästig ist und sich teils fast schon wie eine unangenehme Pflicht anfühlt.
Und das ist nicht so gut.

Deshalb hab´ ich beschlossen, diese Woche mal bewusst ruhiger zu machen und insgesamt etwas weniger zu laufen und etwas kürzer zu bloggen.
Sowohl meinen Waden zuliebe, als auch, um den Kopf wieder etwas freizukriegen und die Bloggerei nicht überhand nehmen zu lassen.

Konkret sieht das dann so aus:
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Modautal mit Hund (11,8 km)

21. November 2009

Da schau her – es ist Samstag, und ich hab´ die Minimalwochenkilometer eigentlich schon im Sack.
Nachdem´s in den letzten Wochen immer ein ziemlicher Kampf gewesen war, bei trübem, drögen Wetter überhaupt irgendwie auf mein Pensum zu kommen, haben diese Woche drei schöne Tage (Vorvorgestern, Vorgestern und Gestern) ausgereicht, um entspannt und mit viel Spaß knapp 40 angenehme Kilometerchen runterzutraben.
What a difference a sunny day makes… 😉

Eigentlich könnte ich da heute ja die Beine hochlegen und ein bisschen faulenzen.
Aber andererseits – draußen ist es immer noch ganz freundlich (wenn auch nicht mehr strahlend sonnig, der Tag fällt eher in die Kategorie „heiter bis wolkig“) und eigentlich fühl´ ich mich auch noch fit und lauflustig, denn die kurzen 12er bis 14er der letzten drei Tage waren physisch jetzt nicht so besonders anstrengend.

Deshalb entschliesse ich mich kurzfristig, auch heute nochmal laufen zu gehen.
Vierter Tag in Folge, aber ganz unverkrampft, ohne irgendwelche Vorgaben und Erwartungen – einfach nun noch mal als Bonus, bevor´s wieder nasskalt und eklig wird.

Zum Beispiel mal wieder im Modautal, das ist nicht direkt zuhause aber auch nicht weit weg und macht immer Spaß.
Ja genau, das mach´ ich mal…

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Sonnige Bergtour an der Neutscher Höhe: Hutzelstrasse – Herchenrode – Hoxhohl (mit Hund und Foto, 12,4 km)

14. Dezember 2008

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, heute nur eine kleine, schnelle Runde zu drehen, um mein Wochensoll zu erfüllen.

Aber dann war auf einmal richtig schönes Wetter, zum ersten Mal seit Wochen, und nachdem ich einen Großteil der letzten Tage damit verbracht hatte, den #§%$* Rechner wieder zum Laufen zu bringen (immerhin mit sowas wie Erfolg), war ich so frustriert und genervt, dass ich spontan beschloss, mir trotz knapper Zeit was Gutes zu gönnen und eine „schöne“ Tour“ zu laufen.

Also schnappte ich mir kurz nach Mittag den Hund und die Kamera (Premiere: Beides zusammen hab´ ich noch nie ausprobiert) und fuhr hoch in die frostig-sonnigen Berge, genauer gesagt zum Naturparkplatz „An der Hutzelstrasse“ an der L3098 zwischen Ober- und Schmal-Beerbach. Herrlich hier oben, blauer Himmel und matte Spätherbstsonne über den sanften, weiten, grünbraunen (an ein paar Stellen sogar noch etwas weissen) Hügeln des vorderen Odenwalds.

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Noch mehr Modautal: Grünweisse Hügel, kleine Friedhöfe, und die Entdeckung von Herchenrode (15,1 km)

20. Dezember 2007

Und noch ein wunderbarer Spätherbst-/Frühwintertag, frostig aber mit viel Sonne, geprägt von einer deutlichen Inversionswetterlage, was bedeutet, dass es in den Niederungen kalt und neblig ist, in den Höhenlagen dagegen wärmer und sonniger – also schon wieder ideale Bedingungen für einen Lauf im Odenwald.
Da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten…

Heute war mir mal wieder nach Modautal – da oben ist es immer wieder schön, und obwohl ich dort in den letzten Monaten schon recht häufig joggen war, gab es immer noch einige Teile des Gebietes, dich ich noch nicht kannte – besonders der versteckte Weiler Herchenrode hatte es mir angetan, seitdem ich beim letzten Lauf im Modautal auf einen Wegweiser gestossen war, auf dem dieser Name verzeichnet war. Bisher war ich noch nie dort gewesen, noch nicht mal durchgefahren, also echte „Terra Incognita“, das weckte natürlich meine Entdeckerinstinkte.
Das würde ich mir heute ansehen. Und dazu natürlich noch eine Menge anderer Orte, die ich zwar schon kannte, aber über neue/unbekannte Wege erreichen wollte: Hoxhohl, Klein-Bieberau, Ernsthofen, und was so alles dazwischen liegt…
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Rückkehr in den Odenwald: Lautertal/Modautal (15,1 km)

4. November 2007

So!

Heute war´s soweit: Der Marathon vorbei, die Muskelreizung im linken Oberschenkel auch, also kein Grund mehr, im Flachland zu laufen. Deswegen, nach fast eineinhalb Monaten auf platter Piste zwischen Rhein und Rübenäckern, endlich, endlich mal wieder eine Tour durch den Odenwald, genauer gesagt das mittlere Modautal – Yaayyyy!!!!
Hab´ ich mich jetzt schon seit Wochen nach gesehnt!

Wetter trüb und kühl, aber immerhin war die geschlossene Wolkendecke dünn genug, um etwas mehr als nur einen bleigrauen Schimmer restlicht durchzulassen, zudem war die Luft glasklar, also tolle Fernsicht in alle Richtungen – kein perfekter Tag, aber Anfang November kann man wohl auch nicht mehr allzu wählerisch sein…

Start auf dem „Dach“ von Seeheim-Jugenheim, im kleinen, hübschen, hochgelegenen Ortsteil Steigerts, auf dem Parkplatz vort dem Talblick (Ohlystr.). Schon hier eine Wahnsichtsaussicht nach Norden bis zum Taunus, vor dem sich – gestochen scharf und scheinbar zum Greifen nah – die Frankfurter Skyline abzeichnete.
Schön, sowas haste zwischen Bensheim und der Autobahn nicht…
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Durch den Odenwald: Modautal (18,6 km)

31. Juli 2007

Gestern mit Ingo eine Route gelaufen, die ich schon lange mal ausprobieren wollte: Durch den nördlichen vorderen Odenwald, vor allem Modautal. Wetter ok, etwas trüb und kühl, aber ein klein wenig mehr Sonne hätte der sehr schönen Strecke sicher auch nicht geschadet.

Startpunkt: Das östliche Ende von Ober-Beerbach (Da waren Rehe!). Von dort erst mal auf die Anhöhe, wo die Hutzelstrasse verläuft (Da gab´s einen Bussard!), dann gleich wieder bergab, durch ein hübsches Waldstück (möglicherweise „Neutscher Irr“?) bis ins nächste Tal, nach Hoxhohl. Etwas den Talgrund an der Strasse entlang (die brauchen da mehr Radwege!), dann in Hoxhohl in die alte Darmstädter Strasse, und auf einem steilen Teilstück gleich wieder die andere Talseite nach oben, vorbei an mehreren Höfen und dem etwas seltsam gelegen lokalen Friedhof auf einen Höhenweg durch Felder und und Weiden (rechts runter müsste Brandau sein). Am Ende des Weges entgegen dem ursprünglichen Plan auf eine dieser einspurigen odenwälderischen Strassen/Feldweg-Combos eingebogen, weil die geplante Strecke geradeaus eher ein art wild wuchernde Wiese denn ein jogg-barer Pfad war, dafür dann die nächste links, um so zum Wald auf der Kuppenspitze zu kommen (der Weg war auch nicht besser, also hatten wir doch noch unseren Abenteuertrip durch ´ne Wiese).

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