Posts Tagged ‘Laufen mit Foto’

Über den Nebel – Melibokus zum Jahresende (10,1 km)

31. Dezember 2016

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Bild #0: Teaserfoto. Ha!

(ohverdammichwiegingdasnochmalhiermannmannmannsoschwerkanndasdochnichtseinfrüherhatsddochauchgeklappt…)

<räusper>

Hallo?!??

Hallooohooo?!?

Irgendjemand hier?!???

Wahrscheinlich ja nicht, es heißt ja immer, dass man so einen Blog regelmäßig pflegen soll, um Leser bei der Stange zu halten.
Und da „seit zweieinhalb Jahren nix mehr gepostet“ irgendwie gar nicht soooo besonders viele Kongruenzen mit „Regelmäßig Pflegen“ hat – naja… Ich schreib einfach mal was, vielleicht sieht´s irgendwer…
Zumal ich mir vorgenommen hatte, dieses Jahr unbedingt noch zumindest einen einzigen pieseligen Post zu veröffentlichen. Und da dieses Jahr nicht mal mehr zwei Stunden hat, ist jetzt irgendwie die letzte Chance…

Wohlan:

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Jubiläumslauf ins Mittelrheintal: Ingelheim-Waldeck – Bingen – Trechtingshausen (25,4 km)

1. Juli 2013

Frage:
Darf man eigentlich einen Bloggeburtstag feiern, wenn man seit dem letzten Bloggeburtstag quasi nicht mehr gebloggt hat?

Antwort:
Klar darf man, aber Hallo! 🙂

Sechs Jahre Laufblog, deshalb wie jedes Jahr am 1.7. ein Jubiläumslauf. Gehört sich so.

Dieses Jahr bin ich auf Heimurlaub in Hessen, das erschwert – aus vornehmlich geografischen Gründen – den ursprünglichen Plan, zum Jubiläum durchs Watt auf eine Insel zu laufen, doch irgendwie ganz immens.
Folgerichtig braucht´s jetzt eine Strecke in/an/um Rhein-Main.
Was Nettes. Gerne auch länger. Und natürlich irgendwohin, wo ich noch nie gewesen bin.
Zuuuum Beispiel… ..
…das Mittelrheintal.
UNESCO-Welterbestätte, verdammt hübsch und relativ nah am Rand des Heimstreckennetzes, und wenn man´s linksrheinisch machtt, gibt´s als Bonus noch den Hunsrück als neu erlaufenes Mittelgebirge gratis dazu.

Perfekt, das wird der Jubiläumslauf.
Konkret: Vom Bismarckturm auf der Waldeck über Ingelheim (wo ich vor eindreiviertel Jahren die Durchquerung Rheinhessens perfekt gemacht habe) westwärts durch die offene rheinhessische Hügellandschaft südlich des Rheins bis Bingen, dort dann über die Nahe, in die ersten Hunsrückausläufer und an den Steilhängen über dem Binger Loch ins Mittelrheintal, via Burg Rheinstein nach Trechtingshausen am Westufer des Rheins.

Tolle Strecke, das ist schon vorher klar. Abwechslungsreich, weil mit zwei sehr verschiedenen Landschaftstypen.
Und sehr wahrscheinlich weit und anstrengend.
Wie weit genau, das checke ich vorher nicht. Wieviele Höhenmeter sie hat hat auch nicht.
Ganz bewusst. Einfach mal gucken, ob ich das noch kann… 🙂

Ausgangspukt ist der Bismarckturm auf der Ingelheimer Rheinhöhe:
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Bild 1: Bismarckturm

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Abschied von Hannover (mit Fotos, 15,1 km)

21. Juli 2012

Meine Wanderzeit durch Norddeutschland geht nach eineinhalb großartigen, spannenden, anstrengenden, unglaublich erlebnisreichen Jahren zu Ende.
Will heißen: Ab dem Spätsommer wird alles anders. Wieder mal.
Neues Arbeitsverhältnis, (mutmaßlich viel) mehr Geld, und ein fester Standort, von dem aus ich in Zukunft arbeiten werde (welcher? Lasst euch überraschen! Nur schonmal soviel: Es wird extreeeeem flach!!! ;)).
Nichts mehr mit „Jeden Monat anderswo sein“.

Einerseits freue ich mich riesig auf den Neustart. Nicht mehr aus dem Koffer leben und alle paar Wochen anderswo aufschlagen, sich endlich mal irgendwo richtig einarbeiten, ankommen, voll durchstarten. Das wird gut.
Aber andererseits bin ich auch ein bisschen traurig, denn es bedeutet, erstmal keine neuen Städte, Gegenden, Kollegen mehr kennenzulerenen, und auf viele Orte im Norden, die ich Mögen gelernt habe, zu verzichten.

Zum Beispiel Hannover. Hier hab´ ich die meiste Zeit der letzten 18 Monate verbracht, inklusive meiner letzten drei Arbeitswochen im alten Arbeitsverhältnis. Bis gestern. Da war letzter Arbeitstag. Komisches Gefühl.
Und heute reise ich ab. Und komme erstmal nicht mal her.
Vielleicht im Herbst wieder. Oder später/irgendwann/nie?
Mal schauen.
Ist auf jeden Fall schade. Hannover mag ich nämlich sehr gerne. Die Stadt ist viel besser als ihr Ruf, irgendwie angenehm entspannt und wenig allürenhaft (so hab´ ich es zumindest empfunden, auch wenn es Menschen gibt, die da anderer Meinung sind ;)), mit überraschend vielen hübschen Ecken (zusätzlich zu vielen nicht so hübschen. Aber das gehört auch dazu) und kurzen Wegen raus aus der Stadt ins Grüne.
Gute Stadt, zum Leben und zum Laufen, finde ich.
Deswegen will ich mich auch nicht ins Auto hocken und einfach abhauen.
„Bevor du weg bist“, denk ich mir, „machste noch´n Abschiedslauf. Und zwar nicht auf den ollen ausgetretenen Standartstrecken, die du seit eineinhalb Jahren läufst. Heute läufste nochmal anderswo. Mitten in die Stadt rein – da isses zwar nicht so wirklich hübsch, aber es ist neu und echt“.
Und genau das mach´ ich dann:


Bild #1: Start. Haustür des Hauses mit der Dienstwohnung, direkt hinterm Landesmuseum

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Jubiläumslauf an der Weser: Ums Dreiländereck bei Bad Karlshafen (mit Fotos, 18,9 km)

1. Juli 2012

Heidenei.
1. Juli = Fünfjähriges!
Laufblog seit dem 1.7. 2007, das ist schon ´ne Hausnummer, oder? (Selbst wenn ich´s immer noch nicht wieder geschafft habe, fleißiger zu laufen und bloggen…)

Da muss natürlich auch wieder ein Jubiläumslauf her. Inzwischen ja schon Tradition, das gehört sich so!
Und zwar was Schönes, irgendwo wo ich noch nie gewesen bin, mit Sightseeing und Fotos undsoweiter.

Und tatsächlich schwebt mir da auch schon was vor:
Seit fast eineinhalb Jahren pendele ich jetzt zwischen Hessen und dem Norden der Republik, und jedesmal wenn ich auf der A5 bzw. der A7 nordwärts durch das Berg- und Hügelland in Mittelhessen, Nordhessen und Südniedersachsen fahre, vorbei an den vielen braunen Autobahnschildern mit lokalen Sehenswürdigkeiten* („Fachwerkstadt Grünberg“, „Schloss Romrod“, „Waldhessen“, „Schloss Berlepsch – Tor zum Mittelalter“, „Roswithastadt Bad Gandersheim“), denk´ ich mir sowas wie „Hey, das sieht total hübsch aus hier, das würd´ ich unheimlich gerne mal erlaufen“.

Wär ja eigentlich auch gar nicht so kompliziert – vorher ´ne passende Wanderkarte besorgen und während der Fahrt einfach mal runter von der Autobahn, Laufschuhe an, und ein bisschen Drauflosjoggen bevor´s weitergeht. Hat aber bisher nie hingehauen. Schade eigentlich…
Aber heute ändert sich das.
Weil: Der 1.7. ist nicht nur Laufblogjubiläum sondern auch Reisetag.
Nach einem Monat Heimurlaub an der Bergstraße geht´s wieder nordwärts nach Hannover zur Arbeit.
Und unterwegs – so der Plan – mach´ ich heute meinen Jubiläumsläuf.

Das grobe Laufgebiet hab´ ich schnell ausgemacht:
Ich will über die Landesgrenze zwischen Hessen und Niedersachsen.
Die hab´ ich nämlich noch nie zu Fuß überquert, und außerdem ist es so schön symbolisch für mein Leben in den letzten 17 Monaten, als Grenzgänger zwischen dem Norden und der Mitte Deutschlands.

Schwieriger ist allerdings das „Wo Genau“…
Meine erste Idee ist die Sababurg bei Hofgeismar: Dornröschenschloss, Wildpark, ein Urwald – Sieht gut aus. Einziges Problem: Von hier aus kommt man zwar gut an die Grenze zu Niedersachsen (ca. 6 km Luftlinie) – aber nicht drüber (zumindest wenn man keinen Dreißiger laufen mag – und das kann ich zur Zeit einfach nicht). Die Trennlinie zwischen den Ländern verläuft hier nämlich mitten in der Weser, Brücken und Fähren über den Fluss sind allerdings dünn gesät.
Also gut, keine Sababurg, sondern Plan B.
Der ist auch gar nicht übel: Von Bad Karlshafen über die Weser und Nordwärts in den Solling bis zum Hutewald am Reiherbach, vielleicht ergänzt mit einem Schlenker nach Nordrhein-Westfalen auf dem Rückweg. Sieht reizvoll aus.
Blöd nur, dass es auch viel zu weit ist, wie eine grobe Messung zeigt (ich hab´ offensichtlich kein gutes Auge mehr für Distanzen. Wohl aus der Übung…). Wäre nämlich auch was zwischen 25 und 30 km. Geht grad nicht…

Also muss am Ende Plan C herhalten. Bad Karlshafen, seines Zeichens die nördlichste Stadt Hessens, aber anstatt von dortaus weit nach Niedersachsen vorzudringen, werd´ ich einfach an der Weser bleiben und eine Runde im Dreiländereck zwischen Hessen, Niedersachsen und NRW drehen. Sieht auch reizvoll aus, mit Burgen, Klippen, Aussicht, anständigen Steigungen, odentlich Natur und mutmaßlich hübschen kleinen Orten. Und die Distanz müsste über 15 aber unter 20 km sein – gute Länge für dicke, unfitte Laufblogjubiliare… 😉

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ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein (mit Fotos, 17,6 km)

1. Oktober 2011

Oje…
Wie konnte das denn jetzt passieren.

Da wollte ich diesen richtig, richtig großartigen Lauf mit den vielen schönen Fotos möglichst zeitnah bloggen, um die Eindrücke auch ja möglichst frisch und präsent zu haben und nicht schon wieder so einen eeewig langen Blog-Backlog zu haben, den ich dann abarbeiten muss –

– aber auf einmal, irgendwie, vor lauter Arbeiten und ständig irgendwoanders sein und anderen Kram im Kopf haben isses dann plötzlich mehr als zwei Monate später und das Ding ist immer noch nicht gebloggt.
Heidenei, ich werd wohl wirklich nachlässig auf meine alten Tage, furchtbar.

Aber hilft ja nix, jetzt muss ich das Ding – gelaufen Anfang Oktober – halt mit über zwei Monaten Verspätung bloggen (vorausgesetzt ich schaff´s jetzt mal, mir die Zeit zu nehmen).
Hrm.
Immerhin: Besser spät im Ziel als nie. Ist ja auch ein schönes Laufmotto… 😉

– – –

Aaalso, nochmal von vorne:
Ende September/Anfang Oktober: Ein Woche Heimurlaub, im Süden, in Hessen, an der Bergstraße (die mir immer hübscher vorkommt, je länger ich nicht dagewesen bin), und das bei bestem Goldeneroktoberwetter.
Deshalb: Jeden Tag laufen gehen. Endlich mal wieder. Tut soo gut.
Natürlich vor allem die guten, alten Standardstrecken, die ehrlich gesagt schon lange kein Standard mehr sind.
Passiert, wenn man sich erst mal ein gutes Halbes Jahr in der Fremde rumgetrieben hat und sie nur noch ganz sporadisch läuft…

Aber nach so ein paar Tagen am Odenwaldrand und dem Melibokus hat´s mich dann doch in den Füßen gejuckt: Mal wieder ´ne richtig neue Strecke, am Rand meines alten Laufnetzes, das wär ja auch mal wieder was.
Zum Beispiel in Rheinhessen. War ich jetzt schon ewig nicht mehr. Außerdem vermisse ich ja eh regelmäßig die Weinberge oben im Norden, und von denen gibt´s nirgendwo in Deutschland so viele wie da drüben.
Und: Ich hab´ da ja immer noch ein fast fertiges Laufprojekt ausstehen – Die Durchquerung von Rheinhessen. Da fehlen mir nur noch ein paar Kilometerchen aus nördlichen Hügelland hinter Mainz bis ans Rheinufer, und fertig is´ dat Dingen.

Klingt prima, also plotte ich mir schnell die Route (über die Tafelberge zwischen Selz- und Rheintal nach Norden, durch Engelstadt und an der Waldeck vorbei, dann runter bis an den großen Fluss), kläre die Abholung am Rheinufer (wird ´ne Einwegstrecke), pack den Foto ein und mach´ mich auf den Weg. Autobahn, erst nord- dann westwärts, übern Rhein, an Mainz vorbei und ins Hinterland, bis nach Jugenheim.
Nein, nicht das Jugenheim zuhause, das andere. Jugenheim in Rheinhessen eben.
Hier war ich schon einmal laufen, vor fast zwei Jahren, im Dezember, bei Schweinekälte und ein bisschen Schnee. Das bleibt mir heute zum Glück erspart. Fast 20 Grad und strahlende Herbstsonne – so schön kann Oktober sein.

Rein nach Jugenheim, Parken an der Hauptstraße, uuuuuuund

Bild #1: Los geht´s! 🙂

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Schweriner Fotorunde (9,6 km)

19. September 2011

So, Kinners, wie versprochen noch eine kleine Runde mit dem Foto durch Schwerin, bevor´s wieder zurück in den Westen geht.
Auf geht´s:

Montag, der 19.9., eine Stunde nach Feierabend:
Abendsonne über dem Schweriner Süden, warm ist es auch noch, und die Luft riecht schon ein bisschen erdig-frisch nach Herbst. Perfekter Laufabend, also nix wie rein in die Schuhe und raus aus der Wohnung, Treppenhaus runter, raus aus der Haustür, durch die Gartenpforte und gleich links, die schattige, wohlsituierte Schlossgartenallee runter (bzw. hoch, denn nach den ersten Metern kommt gleich mal ein Hügelchen) in Richtung Innenstadt:

Bild #1: Schlossgartenalle. Sieht so aus, wie sie heisst…

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Bäderbahnroute: Bad Doberan – Heiligendamm – Kühlungsborn mit Fotos (17,8 km)

21. August 2011

Wenn ich in diesem arg durchwachsenen Sommer in Norddeutschland Eins gelernt hab´, dann das:
Schönes Wetter muss man nutzen, weil es morgen wahrscheinlich schon wieder vorbei ist.
Und heute ist schönes Wetter, mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen deutlich oberhalb der 20 Grad.
Vielleicht der letzte Sommertag in diesem Jahr, und dann auch noch ein freier Sonntag – da ist Laufen quasi Pflicht, auch wenn mir die gestrige Tour an der Steilküste so ein klein bisschen in (und – dank der unzähligen Mückenstiche – vor allem auch AN) den Beinen steckt.

Also fahr´ ich laufen.
Über Mittag, nach einem faulen Vormittag mit Ausschlafen und einem ordentlichen Frühstück.
Man gönnt sich ja sonst nix… 😉

Auch heute möchte ich natürlich ein bisschen was von Mecklenburg-Vorpommern sehen, deshalb hab´ ich mir eine mutmaßlich besonders reizvolle Strecke westlich von Rostock rausgesucht: Von Bad Doberan im Binnenland ins Seebad Heiligendamm, dann an der Ostseeküste weiter bis ins Seebad Kühlungsborn. Geht zwar nur als Einwegstrecke (hin und zurück wäre mir angesichts meiner beklagensert unfitten Jahresform schlichtweg zu weit), aber das ist überhaupt kein Problem, denn: Parallel zu meiner geplanten Route fährt der Molli, Mecklenburgs berühmte Bäderbahn, und mit dem plane ich dann ganz einfach zurück zum Ausgangspunkt zu dampfen, wenn ich erst mal am Ziel bin.
Guter Plan, finde ich, fehlt nur noch die Umsetzung!

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An der Ostsee in die Nacht: Stoltera von Wilhelmshöhe via Nienhagen zum Gespensterwald, mit Fotos (14 km)

20. August 2011

Samstagnachmittag (oder auch „Sonnabendmittag“, wenn man´s lieber auf Norddeutsch ausdrücken möchte), und der Sommer ist (endlich!) wieder mal so richtig zur Stelle: Temperaturen über 20 Grad, Sonne, blauer Himmel.
So wie sich das eigentlich sowieso gehört, Mitte August.
Sowas gehört genutzt, zumal das schöne Wetter nicht lange anhalten soll.
Deshalb beschließe ich: Heute wird gelaufen.
Und zwar nicht in Rostock selbst.
Das ist zwar nachweislich auch nett, aber eben doch mitten in der Stadt.
Nää, heute wird das nahe Meer genutzt, zu einer schönen, entspannten Tour direkt an der Ostseeküste.
Jawollja!

Der Plan: Hoch an die Steilküste westlich von Warnemünde (die hab´ ich vorletzte Woche schonmal auf ihre mögliche Lauftauglichkeit ausgekundschaftet [Ergebnis: Wald, Steilküste, Meer, und das alles mit bequemen Wegen. Eminent laufbar!]), dort einmal ein paar Kilometer im Wald westwärts bis genug ist, dann einfach runter an den Strand und direkt am Wasser zurück. Heißt übrigens „Stoltera“, dieser Küstenstreifen, das klingt irgendwie schon ein bisschen interessant und abenteuerlich, find ich…
Und weil sich´s abends ja eh besser läuft und ich vielleicht auch so´n bissken auf einen kitschig-schönen Postkartensonnenuntergang über der Ostsee hoffe, starte ich erst schön spät, irgendwann so zwischen sieben und halb acht abends.

Auf ans Meer!

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Fotorunde um den Maschsee (9,3 km)

26. Juli 2011

So, hier wie versprochen noch die Fototour bei herrlichem Wetter um den Maschsee, damit ihr auch mal sehen könnt, wie das so in Hannover aussieht:

Montagmorgen, kurz vor Neun, und vor dem Fenster der Dienswohnung strahlt Hannover in herrlichstem Sommersonnenschein:

Bild #1: Blick aus der Dienstwohnung auf den Dienstort. Schön, wenn alles so nah beieinander liegt…

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Jubiläumslauf im Spessart: Am Ostufer des Mains von Obernburg nach Wörth (mit Fotos, 17,7 km)

3. Juli 2011

Laufblogjubiläum.
Vier Jahre mach´ ich das jetzt. Schon ´ne Hausnummer, find´ ich, wenn auch in den letzten Monaten arg auf Sparflamme.
Aber ich bin noch dabei, nicht mehr regelmäßig und nicht mehr so intensiv, wie ich gerne würde, aber hey… besser als nix isses allemal! 😉

Natürlich gehört dazu auch ein zünftiger Jubiläumslauf, das ist ja inzwischen schon gute Tradition.
Ganz Traditionell natürlich eigentlich am 1. Juli, also dem Tag, an dem wir hier vor vier Jahren zum ersten Mal online gegangen.
Das klappt allerdings dieses Jahr nicht: Der 1. 7. ist ein Freitag, an dem ich erst Frühschicht habe und dann auch noch über´s Wochenende von Hannover heim an die Bergstraße fahre. Will heißen: Aufstehen um vier Uhr morgens (nach deutlich zuwenig Schlaf), arbeiten, und dann noch vier Stunden auf der Autobahn nach Süden – da is´ nix mehr mit laufen (der halbgar angedachte Plan, auf der Heimfaht anzuhalten und eine Runde über die Grenze zwischen Hessen und Niedersachsen zu drehen, scheitern sowohl an meiner generellen Schlaffheit als auch der fehlenden Wanderkarte für das potentielle Zielgebiet).

Aaber gut. Mach´ ich meinen Jubiläumslauf halt zeitnah zwei Tage später. Kann ich nochmal schön im eigenen Bett ausschlafen. Und Sonntag ist ja eh viel netter…

Fehlt noch die Strecke.
Klar ist: So viel wie bei den beiden letzten Jubiläumsläufen soll´s eher nicht werden. Paarundzwanzig bis knappunterdreißig Kilometer, das krieg´ ich im Moment einach nicht hin. Da fehlt halt einfach ein Dreivierteljahr anständiges Training.

Aber die geografische Ecke, in der ich mich auf den Jubiläumstouren 2009 und 2010 umgetan habe, auf die hab´ ich schon Lust: Bayern nämlich, oder genauer gesagt: Franken. Ist schließlich schon was Besonderes – vorletztes Jubiläum bin ich zum ersten Mal rüber gelaufen, durch den Odenwald bis runter an den Main. Und letztes Jahr hab ich dann noch einen draufgesetzt, und zum ersten Mal den Main überquert, ans Ostufer, wo technisch gesehen der Odenwald vorbei ist und eigentlich schon der Spessart anfängt.
Da will ich dieses Mal dann auch wieder ansetzen: Von Obernburg, wo ich vor einem Jahr angekommen bin, weiter nach Osten, über den Main, durch die Spessartausläufer nach Süden bis Klingenberg, und dann – einfach um noch ein paar Extrakilometerchen draufzupacken – zurück ans Westufer und wieder ein bisschen nordwärts nach Wörth.
Sollten so zwischen 15 und 20 km sein, genau die richtige Distanz für meinen momentanen Trainingsstand…

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