Posts Tagged ‘Ludwigshöhe’

Laufwoche KW30 mit Läufen in Rheinhessen und in den Darmstädter Wäldern (17,6 km / 9,8 km / 12 km)

8. August 2010

Heidenei, war die letzte Woche hart!

Besonders das Wochenende hat brutal viel Kraft gekostet, dank vier Konzerttagen mit jeweils 14 bis 17 harten Arbeitsstunden pro Tag und einer so gewaltigen Portion Stress, wie ich sie seit den letzten Tagen meiner Magisterarbeit nicht mehr erlebt habe (besonders der Samstag war mörderisch – einen erheblichen Teil der Verantwortung für den reibungslosen Ablauf einer Open-Air-Opernveranstaltung mit mehr als fast 1200 Besuchern zu tragen kann einen schon ganz schön fertig machen [spätestens wenn eine halbe Stunde vor Einlass die Parkplätze ausgehen und dann auch noch die Hälfte der gemieteten Toiletten defekt ist], das könnt ihr mir glauben).
Und dann auch noch in der Vorwoche kein einziges Mal richtig Laufen gewesen, wo das doch mein Hauptmittel ist, um mit Stress uns Anspannung fertig zu werden.
Entsprechend dreckig ging´s mir dann auch am Montag: Erschöpft, vollkommen ausgelaugt, furchtbar angespannt und extrem dünnhäutig -am liebsten hätte ich den ganzen Bettel hingeworfen und mich einfach nur noch in irgendeine eine dunkle Ecke verkrochen, um (vor allem mental) wieder zu Kräften zu kommen.
Aber sowas geht natürlich nicht, besonders wenn noch ein zweites Festspielwochenende vorzubereiten ist und man die Kollegen nicht im Stich lassen will.

Deshalb: Weiter.
Aber mit einer entscheidenden Maßgabe:
„Diese Woche gehste laufen“, hab´ ich mir gleich am Montag vorgenommen.
„Egal wie, die Zeit musst du dir nehmen, zum Rauskommen, Dampf Ablassen, Kraft Tanken. Sonst rauchste nächstes Wochenende total ab, und das geht gar nicht!“

Und so hab´ ich es dann auch gemacht.
Gottseidank! 😉

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Unfreiwillig langer (aber trotzdem netter) Feierabendlauf zwischen Darmstadt, Mühltal und Eberstadt (18,2 km)

14. Juli 2010

Okay, so langsam zeichnet sich bei den geplanten Läufen mit den Kolleginnen nach Feierabend ein klares Muster ab:
Kollegin P. vergisst mit der Regelmäßigkeit eines leicht verträumten Uhrwerks ihre Sportsachen, Kollegin B. hat einen unabsagbar wichtigen Termin (optional entweder am Abend des Laufs selbst oder am nächsten Tag), und am Ende bleiben dann nur noch zwei von uns übrig, nämlich Juniorbelegschaftsseniorkollegin Julia und ich.

Gut (oder auch „GuuuUUUuut“ [in hoher aber gegen Ende leicht absinkender Tonlage, um die Juniorbelegschaftsseniorkollegin Julia zu zitieren]), laufen wir eben wieder alleine. Dann geht´s im Zweifelsfall auch ein bisschen weiter, ohne dass wir auf die weiterhin ungeprüfte (und möglicherweise ja auch etwas feige ;)) „Willjamitlaufenaberheutegehtsgradnicht“-Fraktion aus dem Büro Rücksicht nehmen müssen.

Na denn…

Start/Ziel ist heute mal nicht büronah im Martinsviertel sondern am Schnampelweg, auf dem Parkplatz vom Darmstädter Tiergarten Vivarium im äußersten der Stadt. Von hier aus soll´s dann süd- und ostwärts gehen, rüber an den Rand vom Mühltal, weiter zu den wunderschönen Eberstädter Streuobstwiesen und schließlich über die Ludwigshöhe und das Böllenfalltor zurück.
Eine Strecke mit ganz viel Wald, aber das tut heute Not, angesichts von sengender Abendsonne und knackigheißen 35° Celsisus, die das Autothermometer vermeldet, als wir uns gegen halb Sieben auf den Weg machen.

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Netter 15er zwischen Darmstadt, Eberstadt und dem Mühltal (15,2 km)

7. Januar 2010

Ui!
Wasn das da draußen vor dem Fenster?
Sonne auf Schnee!
Sieht nett aus.
So nett, dass die Lauflust spontan aus dem Winterschlaf erwacht, dem Laufblues einen metaphorischen Tritt in seinen metaphorischen Hintern verpasst und – zumindest zeitweilig – das Kommando übernimmt.

Laufen gehen.
Yaay!

Und zwar in den Hügelwäldern südöstlich von Darmstadt, wo´s noch unerlaufene Weg gibt, wenn man das nur will.
Gestern hatte ich dazu noch folgendes zu schreiben:

Was für´n blöder Aufwand, nur um am Ende 500 m. bisher unerlaufene dröge Forstwege rauszukriegen.
Nee, das will, das kann ich heute nicht.

Heute hingegen setz´ ich mich einfach hin und plotte eine grobe Route. Wird nicht alles neu, aber mindestens 50% unerlaufene Wege sollten locker drin sein.

Und dann wird aufgebrochen, im Schein der sanftrosig-funzligen Sonne nordwärts gen Darmstadt.
Unterwegs stoppe ich noch kurz im Schuhladen meines Vertrauens um zu fragen, ob die neuen Schuhe, die ich zwischen den Jahren bestellt habe, inzwischen angekommen sind.
Sind sie nicht.
Muss ich nochmal mit den alten auf die Piste, das könnte ein bisschen wehtun…

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Eberstädter Streuobstwiesen, Böllenfalltor, Ludwigshöhe (mit Fotos, 10,8 km)

11. Oktober 2008

Hmmjaaaa, doch, so langsam wird das mit dem Herbst. So richtig strahlend goldener Oktober war heute zwar auch noch nicht, aber nachdem sich der dicke Nebel von heute morgen halbwegs gelichtet hatte, schimmerte er zumindest schon mal auf leicht goldig vor sich hin.
Noch nicht gaaaanz perfekt genug für die herrlichen Weinberge hinter Bensheim (wahrscheinlich schieb´ ich die vor lauter Warten aufs Kaiserwetter jetzt so lange vor mir her, bis es endgültig zu spät ist 😉 ), aber fast – da wollte ich auf jeden Fall eine Strecke laufen, auf der das schöne Herbstwetter zur Geltung kommen würde.

Schneller Blick ins Archiv der geplanten Läufe und – et voilà – genau das Richtig gefunden: Durch Streuobstwiesen hinter Eberstadt (die sind immer total schön) und den hoffentlich standesgemäß herbstlichen Wald südostlich von Darmstadt bis auf die wunderbare Ludwigshöhe samt Ludwigsturm (den ich noch nie bestiegen hatte, das sollte sich heute ändern), und schließlich über die Marienhöhe und nochmal die Streuobstwiesen zurück nach Eberstadt runter.
Superschöne Gegend mit ein paar interessanten Sehenswürdigkeiten, schönes Herbstwetter, da packte ich gleich auch noch mal den Foto ein, wenn man schon mal da ist…

Start um kurz nach fünf am Eberstädter Ostrand, ganz am Ende der Thomasstr. Von hier aus dann geradewegs auf dem Wolfhartweg (Markierungen: Eb1 und Eb2) in die die Streuobstwiesen.
Wirklich eine tolle Landschaft: Urwüchsige Wiesen, garniert mit dichten Hecken und altem Baumbestand, unheimlich idyllisch in die freundliche, sanft gewellte Hügellandschaft zwischen Darmstadt und dem eigentlichen Anfang der Bergstrasse (= dem Frankenstein) eingebettet – wunderbar. Zumal auch das Wetter hielt, was es versprochen hatte: Warme, klare Herbstsonne im blauem Himmel, deren Strahlen von den leichten, diesigen Nebelresten in Bodennähe aufgefangen und diffundiert wurde, so dass eine zutiefst stimmungsvolle Herbstatmosphäre mit ganz weichem, rosigem Licht entstand (die sich leider in den Fotos nicht so gut einfangen liess, aber trotzdem…).
Total idyllisch, und ganz einfach herrlich!

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Darmstadt – Jugenheim (18,6 km)

7. September 2007

Mit der Straßenbahn sind wir zu unserem Startpunkt Prinz-Emil-Garten in Darmstadt gefahren.

Zunnächst ging es durch den Park, dann weiter durch die Orangerie zum Böllenfalltor.

Hier sind wir in den Wald eingetaucht. Auf dem Weg mit dem roten Balken ging es auf und ab durch die Darmstädter Hügellandschaft, vorbei an einem mysteriösen Birkensteg ins Nichts und weiter zur Ludwigshöhe, von der aus sich unter einem hübschen Turm ein toller Ausblick über Eberstadt, Darmstadt und das Ried mit Frankfurt, Wiesbaden, Mainz bis hin zum Taunus bietet.

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