Posts Tagged ‘Neunkircher Höhe’

Nette Wochenabschlussrunde im Odenwald (mit Fotos): Brandau – Neunkirchen – Steinau – Hottenbacher Hof (9,3 km)

5. September 2010

Hey!
Na sowas, diese Woche war eigentlich gar nicht so übel: Bisher drei Touren, alle bei mehr oder weniger gutem Wetter, dazu ordentlich neue Strecke, eine schöne Portion Spaß und Entspannung, keine größeren Probleme – so lass´ ich mir das gefallen.
Noch besser: Nach drei Läufen fehlen nur noch ein paar kurze Kilometerchen bis zur Fünfziger-Marke, die ich diese Woche endlich mal wieder übertreffen möchte, entsprechend kann ich die Sonntagsrunde ganz unambitioniert und entspannt angehen, das passt so richtig zu dem wunderschönen, schon halb herbstlichen Spätsommertag, der draußen vor den Fenstern herrscht.

Perfekte Bedingungen für ein bisschen Odenwald, also such´ ich mir am Sonntagmorgen nach dem Frühstück eine feine Strecke, von Brandau über Neunkirchen und Lützelbach zum Hottenbacher Hof im Johannisbachtal, wo ich mich mit meinen Eltern zum Mittagessen verabrede, dann brech´ ich auch schon auf.
Mit dem Auto bei Kaiserwetter in die Berge reinfahren, mit der Vorfreude auf eine schöne Tour im Gepäck (und der der Kamera, die ich spontan einfach auch mal mitgenommen hab´, weil´s heute so schön ist), macht Laune! 🙂

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…und von der angenehmen Freiheit, es trotzdem zu tun: Mit der Lauter von Neunkirchen nach Bensheim (14 km)

30. Dezember 2009

Irgendwie ist es hin und wieder mal ganz befreiend, sich klarzumachen, dass dieses ganze Laufgedöns vollkommen freiwillig ist und man´s nicht machen muss, wenn man keinen Bock dazu hat.
Zumindest geht´s mir so.
Nachdem ich gestern wegen schlichter Unlust mal ganz bewusst nicht gestartet bin, und mir damit selbst bewiesen habe, dass ich nicht muss wenn ich nicht will, will ich heute schon wieder. Und zwar weil ich nicht muss.
Because I´m complicated… 😉

Dabei ist das Wetter immer noch absolut beschissen, denn auch heute regnet´s noch draußen und ist grau, kalt und ungemütlich.
Aber hey, ich muss ja nicht, also brauch´ ich mich nicht zwingen sondern kann ganz einfach so total freiwillig und ohne Druck los.

Muss ja nichts Großes sein, irgendwas in der Nähe reicht auch.
Und am besten unkompliziert, so willig, dass ich mich bei Mistwetter unbedingt anstrengen muss (sei´s mental oder physisch) bin ich dann doch nicht.
Oh, und Lust auf neue Strecke hab´ ich auch, sollte also schon irgendwie was bisher unerlaufenes sein.

Hmm…
Was Nahes.
Was Unkompliziertes.
Und neue Strecke.
Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal! Das geht nun wirklich ni…

Oh, halt, mein Fehler, doch, das geht, gar kein Problem: Und zwar im Lautertal.
Das wollte ich schon lange mal von ganz oben bis ganz unten laufen, dem Flüsschen Lauter folgend von der Neunkircher Höhe bis runter nach Bensheim am Rand des Flachlands.

Hab´ ich bisher aber noch nie gemacht, weil man da viele Kilometer immer an der B47 entlangläuft und das nicht so hübsch ist wie die vielen, vielen, vielen tollen Wege an den Talhängen.
Aber es ist nah.
Und unkompliziert – weil´s nur bergab geht und man einfach immer nur der Strasse folgen muss, die auf ihrer ganzen Länge einen Bürgersteig hat.
Und neue Strecke isses zu großen Teilen auch, eben weil ich´s noch nie gemacht hab´.

Prima, das wird gelaufen, trotz Ekelwetter und Jahresendträgheit!

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Vom hohen Berg ins tiefe Tal: Neunkircher Höhe – Ellenbach mit Fotos (15,1 km)

11. Oktober 2009

Zum Wochenabschluss hab´ ich mir noch mal was – vermeintlich – Bequemes rausgesucht, nämlich eine Einwegtour im Odenwald, von der Neunkircher Höhe abwärts und der Länge nach durchs Schlierbachtal, bis runter nach Ellenbach bei Fürth, wo´s dann ein leckeres sonntägliches Mittagessen im Restaurant Eselmühle geben sollte.
Wenn der Startpunkt mehr als 350 Höhenmeter über dem Ziel liegt, sollte das eigentlich sehr angenehm zu laufen sein… 😉

Das Wetter ist auch heute wieder arg launisch und unberechenbar. Als ich um kurz vor 11:00 zuhause aufbreche, scheint die Sonne durch eine Wolkenlücke und taucht die Umgebung in strahlendschönes Herbstlicht.
Hält leider nicht, denn je weiter ich in den Odenwald reinfahre, umso trüber und dunstiger wird´s – aber immerhin auf stimmungsvolle Art und Weise, mit driftenden Nebelfetzen an den Berfhöngen und finsteren, hochgetürmten Wolken, die vom pfeifenden Südwestwind über den grauen Himmel getrieben werden.
Allemal besser, als ein grauer, toter Dämmertag, an dem sich gar nichts regt.

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Bergwertung: Oberes Lautertal – Knodener Höhe – Neunkircher Höhe (19,8 km)

7. Juni 2008

Morgen Vormittag bin ich mit Jost zum Laufen im Jägersburger Wald verabredet – sein Comeback nach dem Muskelfaserriss. Da ich (noch?) nicht über die Gabe der Bilokation verfüge, bedeutet das, dass ich dieses Jahr nicht am gleichzeizig stattfindenden Melibokuslauf teilnehmen werde. Eigentlich nicht so schlimm, war ja letztes Jahr dabei und kenne die Strecke. Aber tief drin hat´s mich doch ein bisschen gewurmt: Berglauf an meinem Hausberg, da will man sich ja auch nicht drücken…

Die Lösung lag natürlich auf der Hand: Um mein Gewissen zu beruhigen, würde ich einfach heute einen längeren Berglauf machen, quasi als Ersatz. Allerdings nicht am Melibokus, den kenn´ ich schließlich in- und auswendig, stattdessen entschied ich mich für eine Entdeckungstour im vorderen Odenwald: Von Reichenbach auf die Knodener Höhe, runter nach Kolmbach, hoch auf die Neunkircher Höhe, über Gadernheim zurück – Etwas kürzer als der Melibokuslauf (geschatzt 16 bis 17 km), aber dafür mit deutlich mehr Höhenmetern – und vor allem: Eine Strecke, die ich wirklich schon seit Ewigkeiten laufen will. Bisher hatte es irgendwie nie geklappt (wohl auch ein bisschen aus Respekt, denn sie enthält zwei richtig krasse Mörderanstiege), Zeit das zu ändern!
Odenwald Ho!

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An der Neunkircher Höhe: Modauquelle, Weinweg und Rodenstein (14,2 km)

27. Mai 2008

Heute mittag Familienessen im Gasthof „Zur Freiheit“ in Laudenau – die perfekte Gelegenheit, um vorher noch einen kleinen Lauf an der Neunkircher Höhe einzuschieben (wenn man eh schon mal in der Gegend ist). Nachdem ich es bei meinem letzten Lauf hier oben im Winter ja immer noch nicht zur Ruine Rodenstein geschafft hatte (und damit weiterhin noch nie niemals nicht da gewesen war. Echt nie. Dabei war ich sogar schon mal auf dem Hofgut Rodenstein direkt unterhalb der Ruine gewesen, aber nicht zur Burg hochgelaufen. Kein Ahnung warum, aber das gehörte natürlich geändert), nahm ich mir heute vor, das endlich mal nachzuholen.
Konkret: Nach Neunkirchen hochfahren, von hier über den Weinweg nach Osten bis kurz vor die Nonroder Höhe laufen, dann runter zum Rodenstein, von dort aus dann durch den Rodensteiner Burgwald nach Laudenau zur Freiheit, frisch machen, umziehen, essen. Weil mir die Strecke noch etwas kurz war, fügte ich kurzfristig noch einen Abstecher zur Modauquelle südwestlich von Neunkirchen ein, da war ich nämlich auch noch nie gewesen. Eh voila: Guter Plan, gefiel mir 🙂 .

Laufwetter nicht wirklich ideal: Sonnenschein aber extrem diesig (der Himmel war nicht blau, sondern milchig weiss, natürlich wieder mal keinerlei fernsicht), fast windstill, schon um zehn Uhr Morgens 23 Grad, dazu extrem stickig und schwülwarm – wirklich sehr unangenehm, bei solchem Wetter weiche ich normalerweis lieber auf die Abendstunden aus, aber das ging ja heute wegen der Verabredung nicht. Also gegen halb elf nach Neunkirchen hochgefahren, mit der leisen Hoffnung, dass es dort oben angenehmer sein könnte (das ist oft so).
Leider zu unrecht: Gerade mal ein Grad kühler, genauso drückend wie im Tal. Immerhin etwas windiger.
Na ja, da musste ich mich jetzt eben durchbeissen…

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Planlos am Rimdidim: Neunkirchen – Rimdidim – Meßbach – Steinau (14,1 km)

25. Januar 2008

Auch heute wunderbar sonniges Wetter, ergo zog es mich wieder in den Odenwald. Geplante Strecke: Neunkircher Höhe auf den Rodenstein (da war ich noch nie) und wieder zurück. Gute Hundedistanz, deshalb packte ich Nemo gleich mit ein.  
Dummerweise kamen wir heute allerdings erst sehr spät weg, so dass es fraglich war, ob wir für die geplante Route an der Ostseite der Neunkircher Höhe noch genug Licht haben würden – keine ideale Ausgangslage, aber ich entschloss mich, es trotzdem mal zu probieren.

Start in Neunkirchen, auf dem großen Parkplatz vor dem Höhenhaus. Von hier aus auf den Asphaltweg zwischen Höhenhaus und Friedhof, ostwärts, nach 150 m. rechts hoch an die Landstrasse nach Winterkasten (L3399). Der dann weiter nach Osten gefolgt – kein Seitenstreifen und relativ viel Verkehr, nicht wirklich gut zu laufen, gerade mit dem Hund an der Leine. Am Neunkircher Skilift vorbei bis an den Waldrand, dort halblinks von der Strasse ab auf einen abfallenden, schattig-kalten Waldweg ins südöstlicher Richtung (weisser Balken).
400 m. geradeaus bis zur ersten größeren Kreuzung, dort eine kurze Bestandsaufnahme:
Der eigentlich Plan sah vor, dass wir dem weissen Balken hier geradeaus folgen sollten, runter zur Freiheit, dann weiter bis zum Rodenstein. Dummerweise war hier genau das Problem zu beobachten, das ich von vornherein befürchtet hatte: Dadurch, dass es schon ziemlich spät war und die Sonne deshalb schon arg schräg stand , war selbst hier oben bereits alles im Schatten. Weiter unten an der Ostflanke des Massivs würde es ganz bestimmt kein direktes Sonnenlicht mehr geben, und zudem wahrscheinlich sehr früh dämmern – aber auf einen Lauf im Schatten hatte ich eigentlich keine Lust, wenn die Sonne schon mal scheint, muss man das schließlich ausnutzen.
Hmm… Was nun?
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Im Land der langen Dörfer: Neunkircher Höhe – Winterkasten – Klein-Gumpen – Laudenau (13,9 km)

8. Januar 2008

Wunderbares Wetter, fast schon wie im Frühling: Milde 5-10 Grad (vor ein paar Wochen hätte ich das noch als kalt bezeichnet, aber der Winter ändert nun mal die Perspektive), milder Südwestwind (schwach, kaum spürbar), milder Sonnenschein (nur hin und wieder kurz durch ein paar vereinzelte Schleierwölkchen unterbrochen) – so viel Milde galt es natürlich läuferisch zu nutzen.

Getreu dem Motto: „Schöne Tage, schöne Strecken“ stand heute mal wieder ein echtes Schmankerl mitten im Odenwald auf dem Plan: Von der Neunkircher Höhe südwärts in Mergbachtal, der Länge nach durch Winterkasten, von dort rüber ins obere Gersprenztal, dann über Klein-Gumpen und Laudenau wieder auf die Neunkircher Höhe rauf.
Wunderbare Mittelgebirgslandschaft, tolle Aussichten, anspruchsvolle Topographie, und das alles bei Sonnenschein – Läuferherz, was willst Du mehr?
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Sololauf: Fischbachtal (22,6 km)

23. September 2007

Und schon wieder ein Lauf alleine, meine Mitläufer sind immer noch in Berlin. Eigentlich wäre ja heute eine ganz lange Tour (25+ km) dran gewesen, aber wieder mal konnte ich micht so recht motivieren, so eine weite Strecke ganz alleine anzugehen (meine Versuche, kurzfristig ander Mitläufer aufzutun, hatten nicht gefruchtet).

Andererseits war das Wetter super, und laufen wollte ich auf jeden Fall, also entschied ich mich für einen Kompromiß, eine nicht ganz so weite Strecke, wieder mal durch den Odenwald, weil mir das als Sololäufer einfach viel mehr Spass macht.

Durch die Tour nach Neunkirchen vor drei Tagen hatten sich ein paar ganz neue Optionen aufgetan, denn der Ort ist eigentlich ein idealer Ausgangspunkt für weitere Ausflüge tiefer in den Odenwald – Start und Ziel waren also schon fest, fehlte nur noch die Route.
Nachdem wir in den letzten Wochen schon das Modautal, das Lautertal und das Mühltal erlaufen hatten, fehlte eigentlich nur noch ein weiteres der Täler im vorderen Odenwald:
Das Fischbachtal, das sich von der Neunkircher Höhe aus nach Norden in Richtung Groß-Bieberau öffnet. Sehr hübsche, idyllische Gegend, bisher noch nicht „erjogged“, also genau das Richtige für heute.
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Sololauf: Aufs Dach des Odenwaldes – Neunkircher Höhe (17,6 km)

20. September 2007

Tja, meine mit-Jogger sind weiterhin in den (Un)Tiefen des Hauptstadtdschungels unterwegs, also auch heute ein Sololauf.
Interessanterweise fiel mir die Motivierung dafür relativ schwer – wenn man sich erst mal wieder ans Joggen in Gesellschaft gewöhnt hat, ist der Gedanke an einen längeren Lauf so ganz allein erst mal ein bisschen ungewohnt, selbst wenn man – so wie ich – jahrelang alleine gejogged ist.
Aber was soll´s, gelaufen werden musste natürlich trotzdem.

Als Route für heute hatte ich mich für ein echtes Schmankerl entschieden, das ich mir extra für so eine Situation aufgespart hatte: Von Jugenheim auf die Neunkircher Höhe.
Oder auch: Klettern, klettern, klettern!
Wheeeeee!! 😀
Im Ernst: Ich mag das.
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