Posts Tagged ‘Neutsch’

Neutscher Höhe und nördliches Modautal mit Hund (11,6 km)

3. März 2010

Schönes Wetter heute, vielleicht ein bisschen kühl und windig, aber mit heller Sonne und – diesigem – blauen Himmel.
Gute Laufwitterung!

Deswegen schnapp´ ich mir am späten Nachmittag den Nemo, pack´ ihn in den Fußraum vom Auto, und fahr´ uns beide hoch auf die Neutscher Höhe, für eine kleine Tour ins nördliche Modautal – da ist es bei viel Sonnenlicht nämlich total hübsch (vgl. hier), und mit diversen (meist unmrkierten) Nebenwegen ist auch noch ordentlich neue Strecke drin.

Wir starten in Neutsch, an der T-Kreuzung im Süden des Ortes (Neutsch ist so klein, dass es keine Strassennamen gibt) und laufen erstmal ostwärts, den Asphaltierten Fahrweg entlang, der zum neutscher Friedhof und dann weiter ins nächste Tal nach Ernsthofen führt.
Auch hier oben herrscht wunderbares Wetter, mit schrägem Sonnenschein aus milchigblauem Himmel, der über die weiten, gewellten Plateauwiesen schwappt und das noch matte Grün der vorfrühlingshaften Weiden erstrahlen lässt. Lediglich der Wind stört etwas, scharf und eisigkalt und direkt von Norden (wie man an den Köpfen der nahen Windräder erkennt), da wünsche ich mir fast, ich hätte die Handschuhe und den Nackenwärmer mitgenommen.

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Modautal mit Hund (11,8 km)

21. November 2009

Da schau her – es ist Samstag, und ich hab´ die Minimalwochenkilometer eigentlich schon im Sack.
Nachdem´s in den letzten Wochen immer ein ziemlicher Kampf gewesen war, bei trübem, drögen Wetter überhaupt irgendwie auf mein Pensum zu kommen, haben diese Woche drei schöne Tage (Vorvorgestern, Vorgestern und Gestern) ausgereicht, um entspannt und mit viel Spaß knapp 40 angenehme Kilometerchen runterzutraben.
What a difference a sunny day makes… 😉

Eigentlich könnte ich da heute ja die Beine hochlegen und ein bisschen faulenzen.
Aber andererseits – draußen ist es immer noch ganz freundlich (wenn auch nicht mehr strahlend sonnig, der Tag fällt eher in die Kategorie „heiter bis wolkig“) und eigentlich fühl´ ich mich auch noch fit und lauflustig, denn die kurzen 12er bis 14er der letzten drei Tage waren physisch jetzt nicht so besonders anstrengend.

Deshalb entschliesse ich mich kurzfristig, auch heute nochmal laufen zu gehen.
Vierter Tag in Folge, aber ganz unverkrampft, ohne irgendwelche Vorgaben und Erwartungen – einfach nun noch mal als Bonus, bevor´s wieder nasskalt und eklig wird.

Zum Beispiel mal wieder im Modautal, das ist nicht direkt zuhause aber auch nicht weit weg und macht immer Spaß.
Ja genau, das mach´ ich mal…

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Bergtour in die Sommernacht: Neutscher Höhe und Beerbachtal (18,8 km)

28. Juni 2009

Gestern: Kleine Wanderung (eigentlich nur ein längerer Spaziergang, wir waren gerade mal etwas über 3 Stunden unterwegs) mit Freunden durch Rheinhessen und die Pfalz, danach gemütlicher Grillabend in wunderschöner Lage, auf dem Grillplatz am Warteturm über Albisheim an der Pfrimm, einem überaus hübschen Plätzchen, das ich letztes Jahr beim Laufen entdeckt habe (da sieht man´s endlich mal, dass das doch zu was nütze ist).

Heute: Der Tag danach, fühle mich matschig, kopfschmerzig, verkatert – was ok gewesen wäre, wenn ich wenigstens was getrunken hätte, aber bis auf vielleicht 0,4 l Weisswein, verteilt über den ganzen Abend, war ich trocken geblieben.
Kater ohne Suff, da merkste, dassde alt wirst…

Entsprechend war mir auch gar nicht nach laufen, zumal´s draußen unglaublich schwül und stickig war.
Aber bisher standen ja erst zwei Läufe und knapp über 30 km diese Woche zu buche, und ein bisschen mehr wollte ich dann doch noch erreichen.

Also hab´ ich mir am Abend, als meine dämmrigen Lebensgeister so langsam wieder erwacht waren, doch noch schnell eine Route zusammengesucht. Nicht zu kurz sollte es, um wenigstens noch die 40 Wochenkilometer vollzumachen. Aber auch nicht zu lang, so richtig gut war ich ja nicht drauf. Und in der Nähe, aber mit neuer Strecke, und am liebsten in Richtung Odenwald, weil ich da Lust drauf hatte und es da oben zweifellos weniger schwül und stickig sein würde als unten in der Rheinebene.

Am Ende suchte ich mir eine Strecke über die Neutscher Höhe und durchs Beerbachtal aus – an sich bekanntes Terrain, aber mit genug unerforschten kleinen Nebenwegen, um´s interessant zu machen.
Aufs genaue Ausmessen hab´ ich aus Zeitgründen verzichtet.
Ich schätzte die Tour einfach mal auf 10 bis 12 km, das klang genau richtig (und war ordentlich danebengeschätzt, wie sich später rausstellen sollte).

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Sonnige Bergtour an der Neutscher Höhe: Hutzelstrasse – Herchenrode – Hoxhohl (mit Hund und Foto, 12,4 km)

14. Dezember 2008

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, heute nur eine kleine, schnelle Runde zu drehen, um mein Wochensoll zu erfüllen.

Aber dann war auf einmal richtig schönes Wetter, zum ersten Mal seit Wochen, und nachdem ich einen Großteil der letzten Tage damit verbracht hatte, den #§%$* Rechner wieder zum Laufen zu bringen (immerhin mit sowas wie Erfolg), war ich so frustriert und genervt, dass ich spontan beschloss, mir trotz knapper Zeit was Gutes zu gönnen und eine „schöne“ Tour“ zu laufen.

Also schnappte ich mir kurz nach Mittag den Hund und die Kamera (Premiere: Beides zusammen hab´ ich noch nie ausprobiert) und fuhr hoch in die frostig-sonnigen Berge, genauer gesagt zum Naturparkplatz „An der Hutzelstrasse“ an der L3098 zwischen Ober- und Schmal-Beerbach. Herrlich hier oben, blauer Himmel und matte Spätherbstsonne über den sanften, weiten, grünbraunen (an ein paar Stellen sogar noch etwas weissen) Hügeln des vorderen Odenwalds.

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Hoch in die Berge: Jugenheim – Neutsch (11,5 km)

25. Oktober 2008

Samstag.

Schöner Herbsttag, mit viel Sonne und frischer Luft und blauem Himmel und so.
(wenn auch mit ohne Fernsicht, weil so diesig – man kann halt nicht immer alles haben…)

Und auch noch der letzte Tag vor der Umstellung auf die nervige Winterzeit, die das Joggen zu normalen Tageszeiten unmöglich macht, weil´s plötzlich schon kurz nach dem Mittagessen dunkel wird.

Da muss man ja einfach laufen gehen, oder?

Und am Besten was Schönes – nicht wieder irgendwo in den ollen Hügeln hinterm Haus rumeiern oder aus Verlegenheit irgendeine schon X-mal absolvierte Rübenäckerroute runterreissen, nee, nee, nee.
An so einem Tag läuft man in den Odenwald!
(zumindest wenn man in der Nähe wohnt. Läufern in Rostock, Dubrovnik oder Kuala Lumpur sei es hiermit verziehen, falls sie´s heute nicht in den Odenwald geschafft haben… 😀 ).

Da traf sich´s gut, dass sich für heute Abend die Gelegenheit zu einer One-Way-Tour nach dem klassischen Erfolgsmodell „Loslaufen – Anderswo Ankommen – Sich Dort Zum Abendessen Einladen Lassen – Danach Heimgefahren Werden“ bot, die nahm ich natürlich sofort wahr.

Entsprechend sah der Plan für heute wie folgt aus: Von Jugenheim starten, bis Seeheim Laufen, dann ostwärts in die Berge abknicken, am nordende des Frankenstein-Massivs entlang, durchs idyllische Beerbachtal, hoch auf die herrliche Neutscher Höhe und schließlich ins pittoresk-abgelegene Höhendörfchen Neutsch. Nicht zu weit, aber anspruchsvoll, weil´s tendenziell nur berghoch geht – so wie ich´s mag! 🙂

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Nördlicher Odenwald mit Ingo – Ein Laufbericht mit Fotos (16,2 km)

17. August 2008

In Berlin sind Semesterferien. Deswegen war Ingo mal wieder in der Gegend – und er hatte seine Laufklamotten dabei.
Klar, dass wir da um der guten alten Zeiten willen mal gemeinsam los mussten.
Und heute hatten wir den perfekten Tag erwischt: Sonntagnachmittag, azurblauer Himmel, sonnig, warm, aber schon mit einem ganz kleinen, herrlichen Hauch von Herbst: Klares, hartes Licht, lange Schatten, die Luft mit einem frischen, aromatischen Geschmack – wunderbar!
Entsprechend hatte ich uns dann auch eine besonders schöne Strecke ausgewählt, von Neutsch aus durchs untere Modautal, über den Rodbergrücken, dann via Waschenbach und Frankenhausen zurück. Grob gemessene 13 – 14 km, ein paar ordentliche Anstiege – Ingo hatte zwar gemeint, dass er seit Monaten nicht richtig trainiert habe, aber ich weiss ja, dass er ziemlich hart im Nehmen ist, und unterfordern wollte ich ihn ja auch nicht… 😉
Außerdem hatten wir in der Gegend vor fast genau einem Jahr schon einen tollen Lauf absolviert, das passte also irgendwie ganz gut.

Übrigens auch mit von der Partie: Der Foto. Supertag, Superstrecke und dann noch mit einem alten Freund, das verlangt nach Dokumentation (übrigens eine Premiere: Das erste Mal mit Foto UND einem Mitläufer. Armer Ingo – das würde viele unnütze Pausen am Wegrand bedeuten… 😀 ).

Start am späten Nachmitag. Ingo aufgesammelt, noch kurz einer älteren Dame zu ihrer verschollenen Handtasche verholfen (so ist der Jogger: Freundlich, geduldig und allzeit hilfsbereit!), dann mit dem Auto über Ober-Beerbach hoch ins idyllische Höhendörfchen Neutsch, wo es noch schöner, frischer und fastgaaaanzleichtschoneinbisschenherbstlicher war als unten im Tal.
In Neutsch in der Strasse nach Ober-Beerbach kurz unterhalb der Feuerwehr geparkt – Strassennamen gibt´s hier oben ja nicht, aber es war die hier:

Bild 1: Neutsch, Strasse nach Ober-Beerbach

Dann noch kurz gedehnt (zumindest Ingo, ich war zu faul…), ein Portraitfoto vor dem Start…

Bild 2: Ingo – jetzt neu mit cooler Frisur! 🙂
… und los ging´s!

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An der Neutscher Höhe (11,7 km)

13. Juli 2008

Laufblog-Bonanza-Woche Tag 4, mit dem Lauf vom letzten Sonntag (13.7.). Heute verzichte ich mal auf das ganze marktschreierische Gegröhle. Hat dieser Lauf auch gar nicht nötig, denn er war einfach nur super:

Als ich am Donnerstag bei der Umrundung des Tannenbergs auf dem Westrand des Ober-Beerbacher Talkessels entlanggelaufen bin, war ich wieder mal ganz angetan von der Neutscher Höhe auf der anderen Talseite, mit ihren sattgrünen Weiden und kleinen Wäldchen, den sanften Hügeln, und den drei stolzen, weißen Windrädern.
„Mann, was ist das schön“, hab´ ich mir gedacht, „da könntest du auch mal wieder laufen gehen…“.

Wir spulen vor bis Sonntagmorgen.
15 Minuten vor dem Weckerpiepen aufgewacht: Einzelner Sonnenstrahl durch den nicht ganz geschlossenen Rolladen, erwartungsvoll glotzender Köter vor dem Bett („Hey. Du. Gassigehen. Jetzt!“), gleich hellwach und ausgeruht – keine Spur meiner üblichen Post-Aufwach-Tranigkeit (die je nach Kaffeekonsum, Tagesform und den Ereignissen des Vortages zwischen 10 Minuten und 16 Stunden dauern kann). Stattdessen: Topfit und tatendurstig,
Als dann auch noch das Wetter draussen perfekt aussah (freundlich, lockere Bewölkung, leichter Wind, ideale 16 Grad Celsius) beschloss ich spontan, das normale Morgengassigehen mit Nemo durch einen schönen Sonntagmorgenlauf (natürlich auch mit Nemo) zu ersetzen.
Wo?
Natürlich an der vor drei Tagen bewunderten Neutscher Höhe, genau das richtige Stück wunderbare Gegend für eine entspannte Sonntagmorgentour.
Gesagt getan.
Beim Morgenkaffee am Rechner einen Plan ausgearbeitet (ganz viel neue Strecke, zum Teil allerdings auf sehr zweifelhaft wirkenden Wegen), Schuhe an, Hund ins Auto, und los ging´s, durchs Stettbacher Tal nach Ober-Beerbach, dort dann bis zum Ende der Ernsthöfer Str. am oberen östlichen Dorfrand (im verlinkten Bild ist das der Zipfel ganz oben).

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Noch mehr Modautal: Grünweisse Hügel, kleine Friedhöfe, und die Entdeckung von Herchenrode (15,1 km)

20. Dezember 2007

Und noch ein wunderbarer Spätherbst-/Frühwintertag, frostig aber mit viel Sonne, geprägt von einer deutlichen Inversionswetterlage, was bedeutet, dass es in den Niederungen kalt und neblig ist, in den Höhenlagen dagegen wärmer und sonniger – also schon wieder ideale Bedingungen für einen Lauf im Odenwald.
Da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten…

Heute war mir mal wieder nach Modautal – da oben ist es immer wieder schön, und obwohl ich dort in den letzten Monaten schon recht häufig joggen war, gab es immer noch einige Teile des Gebietes, dich ich noch nicht kannte – besonders der versteckte Weiler Herchenrode hatte es mir angetan, seitdem ich beim letzten Lauf im Modautal auf einen Wegweiser gestossen war, auf dem dieser Name verzeichnet war. Bisher war ich noch nie dort gewesen, noch nicht mal durchgefahren, also echte „Terra Incognita“, das weckte natürlich meine Entdeckerinstinkte.
Das würde ich mir heute ansehen. Und dazu natürlich noch eine Menge anderer Orte, die ich zwar schon kannte, aber über neue/unbekannte Wege erreichen wollte: Hoxhohl, Klein-Bieberau, Ernsthofen, und was so alles dazwischen liegt…
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Durch den Odenwald, Teil 2: Neutsch, Ober-Ramstadt, Hohe Strasse/Hutzelstrasse (20,1 km)

23. August 2007

Eigentlich wollten wir heute gar nicht laufen, aber weil das Wetter so schön war (Sonne, leichter Wind, ca. 22 Grad), haben wir uns dann doch spontan aufgemacht, den nördlichen vorderen Odenwald etwas genauer zu erforschen.

Startpunkt wie bei unserer letzten Odenwaldpartie wieder am östlichsten Ortsrand von Ober-Beerbach, unterhalb der Neutscher Höhe (auf der Karte ganz rechts unten), Startzeit kurz vor 19:00. Von Dort aus auf den Höhenrücken, und unterhalb der beiden Windräder durch die Wiesen nach Neutsch – dabei ein sehr strammes Tempo vorgelegt, es ging ja bergab.

Auf demselben Weg, den wir das letzte Mal in anderer Richtung zurückgelaufen waren, durch das beschauliche Höhendorf, auf einem Feldweg bis zum Wald auf der Anhöhe (dabei eine Blindschleiche gesehen, die von einem gerade vorbeigefahrenen Geländewagen verletzt aber nicht getötet worden war – furchtbar!). Im Wald dann aber nicht rechts nach Ernsthofen, sondern geradeaus in Richtung Ober-Modau (Wegmarkierung weisser Doppelbalken).

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Durch den Odenwald: Modautal (18,6 km)

31. Juli 2007

Gestern mit Ingo eine Route gelaufen, die ich schon lange mal ausprobieren wollte: Durch den nördlichen vorderen Odenwald, vor allem Modautal. Wetter ok, etwas trüb und kühl, aber ein klein wenig mehr Sonne hätte der sehr schönen Strecke sicher auch nicht geschadet.

Startpunkt: Das östliche Ende von Ober-Beerbach (Da waren Rehe!). Von dort erst mal auf die Anhöhe, wo die Hutzelstrasse verläuft (Da gab´s einen Bussard!), dann gleich wieder bergab, durch ein hübsches Waldstück (möglicherweise „Neutscher Irr“?) bis ins nächste Tal, nach Hoxhohl. Etwas den Talgrund an der Strasse entlang (die brauchen da mehr Radwege!), dann in Hoxhohl in die alte Darmstädter Strasse, und auf einem steilen Teilstück gleich wieder die andere Talseite nach oben, vorbei an mehreren Höfen und dem etwas seltsam gelegen lokalen Friedhof auf einen Höhenweg durch Felder und und Weiden (rechts runter müsste Brandau sein). Am Ende des Weges entgegen dem ursprünglichen Plan auf eine dieser einspurigen odenwälderischen Strassen/Feldweg-Combos eingebogen, weil die geplante Strecke geradeaus eher ein art wild wuchernde Wiese denn ein jogg-barer Pfad war, dafür dann die nächste links, um so zum Wald auf der Kuppenspitze zu kommen (der Weg war auch nicht besser, also hatten wir doch noch unseren Abenteuertrip durch ´ne Wiese).

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