Posts Tagged ‘Ober-Hambach’

Über dem Nebel: Ober-Hambach – Krehberg – Pfalzbachtal (12, 8 km)

22. Dezember 2007

Der Winter ist da. Und das nicht nur kalendarisch…
Hier unten, am Fuss der Bergstrasse, bedeutete das heute vor allem Nebel.
Und zwar nicht so ein herbstlich-romantischer „bisschen dunstig, verzieht sich bis Mittag“-Nebel, oh nein. Wir reden hier von einer kompakten, grauen Suppe, sowas wie der Rolls Royce unter den Nebeln: Sichtweite deutlich unter 100 m. So dicht, dass man ihn fast schon mit dem Messer schneiden konnte. So zäh, dass er sich den ganzen Tag kein bisschen rühren, geschweige denn auflösen, würde.
Und kalt, richtig fies kalt, Alles in dicken, pelzigen Rauhreif gehüllt, Temperaturen um die -7 Grad.

Brrr. Nicht unbedingt die besten Laufbedingungen.

Tja, aber wie heisst es doch so schön: Wenn die Sonne nicht zum Jogger kommt, muss der Jogger eben zur Sonne.
In diesem Fall bedeutete das: In die Höhenlagen, denn angesichts der immer noch herrschenden Inversionswetterlage bestand berechtigter Anlass zur Hoffnung, dass sich irgendwo über dem zähen Bodennebel ein wunderschöner Frühwintertag abspielte, man musste ihn nur finden.
Da traf es sich natürlich gut, dass Jost und ich für heute sowieso einen Lauf im Odenwald geplant hatten, von Ober Hambach über den Südkamm der Knodener Höhe auf den Krehberg, dann durchs Pfalzbachtal wieder zurück. Ein großteil der Strecke über 400 Metern Höhe, wenn heute irgendwo Sonne zu finden sein würde, dann da oben…
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Kalter Wind und Sonnenschein: Heppenheim – Kirschhausen – Ober-Hambach (13,9 km)

17. Dezember 2007

Heeeeyy, schon wieder schönes Wetter – vergesst die graue Herbsttrübsal der letzten Wochen, wir haben Hochdruck!!
Strahlender Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel, perfekt.
Na ja, fast perfekt, denn Mitte Dezember bedeutet diese Wetterlage auch, dass es saukalt ist. Heute z.B. nur ganz knapp über null, dazu ein eisiger, schneidender Nordwind.
Aber egal, sowas schreckt einen echten Läufer nicht, denn wie steht es schon im großen Buch der abgedroschenen Joggerweisheiten geschrieben:
„Es gibt kein schlechtes Laufwetter, es gibt nur schlechte Kleidung“.
Im Klartext: Schal und Handschuhe eingepackt und los ging´s!

Die letzten Wochen bin ich bei der Auswahl meiner Routen ja nach der Maxime „Schlechtes Wetter = unspektauläre Strecke“ vorgegangen, um mir landschaftlich eindrucksvollere und technisch anspruchsvollere Strecken im Odenwald nicht durch Regen, Dunkelheit und Trübsal verderben zu lassen (Merke: Ein schöner Tag macht eine schöne Strecke doppelt schön. Aber an einem häßlichen Tag macht es fast keinen Unterschied, ob man eine schöne oder eine weniger schön Strecke läuft, da sind beide schlecht…), was zu einem deutlichen Übergewicht an wenig spekatulären Flachlandläufen geführt hat.
Damit sollte heute aber endlich Schluss sein – Sonne, blauer Himmel, da hatte ich die ideale Strecke parat, um das auszukosten: Von Heppenheim über Kirschhausen ins Bergdorf Ober-Hambach, dann durch den Wald und die Weinberge unterhalb der Starkenburg wieder zurück; 13 – 14 km Wald und Berge, das meiste davon am Südhang, also da wo am meisten Licht zu erwarten war – genau das Richtige angesichts der schräg stehenden Wintersonne.
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Schöne Gegend, schlechte Wege: Zell, Gronau, Ober-Hambach (12,8 km)

24. November 2007

Nach der miesen Witterung der letzten Tage heute morgen eine angenehme Überraschung: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, manierliche Temperaturen oberhalb von 5 Grad (nicht viel oberhalb, aber immerhin…).

Laufwetter!
Da musste natürlich auch eine möglichst reizvolle Strecke her, um das Meiste draus zu machen. Nachdem mir das Bensheimer Hinterland bereits Anfang der Woche so gut gefallen hatte, war schnell klar, dass ich heute da weitermachen wollte, wo ich am Dienstag aufgehört hatte – das obere Ende des Meerbachtals (mit Zell und Gronau) stand auf dem Programm, erweitert durch einen Abstecher ins Bergdorf Ober-Hambach.

Start am oberen Ende von Zell, auf dem Parkplatz Bordmühle am Ortsausgang (gegenüber dem Friedhof). Von hier aus wollte ich auf den Knodener Höhenweg, auf dem Bergrücken nördlich des Tals – also gleich zur Einstimmung eine Kletterpartie über 80 oder 100 Höhenmeter, ideal zum warm Werden – so mag ich das!
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