Posts Tagged ‘Odenwald’

Heimurlaub: Glühwürmchen Suchen Gewesen (7,1 km)

19. Juni 2012

Uuund ich hab´ sie gefunden.
War wunderschön!

Nicht gefunden hab´ ich dann allerdings die richtige Abzweigung. Weil, es war ja schon dunkel, und ich bin da hinten im Beerbachtal schon ewig nicht mehr gewesen und das ist auch nur ein winziger Waldweg, den man schon mal übersehen kann.
Deswegen bin ich dann auch wo rausgekommen, wo ich gar nicht hinwollte. Und hab´ mich da abholen lassen (der Luxus, wenn man zuhause laufen ist – es gibt im Zweifelsfall Leute, die einen Aufsammeln können… :-D).

Aber von vorne:
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Heimurlaub bei Kaiserwetter: Eine Woche Laufen! (5,5 km bis 10,1 km)

30. September 2011

Zwei Wochenenden plus zwei Ausgleichstage aus der Wochenendarbeit plus drei Tage aus dem Jahresurlaub, das macht über eine ganze, schöne, lange Woche frei. Und die nutze ich natürlich, um endlich mal wieder nach Süden zu fahren.
Fast zwei Monate am Stück in Rostock und Schwerin waren zwar schön und anregend und spannend, aber jetzt brauch´ ich auch einfach mal wieder mein eigenes Bett und die Mittelgebirge, mein großes Bücherregal und das bequeme Sofa, die Weinberge und Kochkässchnitzel. Kurzum: Heimurlaub, nach den vielen Wochen im Nordosten der Republik!

Und was für einer.
Ich erwische den perfekten Altweibersommer, die Zeit, wo der Sommer noch nicht ganz weg und der Herbst noch nicht ganz da ist. Meine Lieblingsjahreszeit zum Laufen.
Also mach´ ich das. Jeden Tag.
Nie lang, nie weit, aber immer genug, um´s mir richtig gut gehen zu lassen:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo. Nordwärts an der Bergstraße ?? 8,3 km
Di. Südwärts an der Bergstraße ?? 9,5 km
Mi. Melibokus ?? 10,1 km
Do  Darsberg und Heiligenberg ?? 8,7 km
Fr. Ein bisschen Odenwald – Um den Steigerts und durch Ober-Beerbach ?? 8,3 km
Sa.   ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein ??  17,6 km
So.  Minirunde im Wald zum Wochenabschluss ??  5,5 km
Wochenlaufleistung 68 km

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Ein bissken Heimurlaub mit ein paar schönen Läufe an der Bergstrasse und im Odenwald (10,1 km/12,2 km/11,1 km/7,9 km)

17. Juni 2011

Man nehme eine halbe Woche Dienstfrei, zwei Wochenenden, einen Pfingstmontag sowie vier Tage regulären Urlaub, das macht dann… rechnenrechnenrechnen… ja, genau: Zehn freie Tage zuhause im Süden (naja, also zumindest von Norddeutschland aus gesehen… ;)), an denen man nix zu tun hat, außer die Beine hochlegen oder sie – so hin und wieder zumindest – in die Laufschuhe zu klemmen und ein bisschen in die grüne, schöne Mittelgebirgslandschaft auszuführen. Man gönnt sich ja sonst nix… 😀

Freitag 10.6.: Melibokus (10,1 km)
Die erste Strecke nach dem Nachhausekommen ist die auf den Melibokus.
Ehrlich gesagt: So ein bisschen Sorge hab´ ich vor dem Start ja schon, ob ich die 400 Höhenmeter noch problemlos hinkriege.
Ist aber zum Glück vollkommen unbegründet.
Läuft wie am Schnürchen, so, als wär ich noch voll im Training. 🙂
In den Wald hinterm Haus, Burgen- und Alemannenweg ins schattige Darsbergtal, dann die scharfe Kehre zum Merckschen Wasserturm und schließlich auf den Pürschweg, der kilometerweit an den Hängen des Darsbergs aufwärts führt.
Die Steigung macht mir gar nichts aus (bin allerdings auch langsam), ist fast so, als würden sich meine Beine von selbst dran erinnern, wo man ruhiger machen muss, wo man ein bisschen Gas geben kann, und an welchen Stellen es sich verschnaufen lässt.
Um so mehr hab´ ich den Kopf frei, um das alles zu genießen: Grüner, dichter Bergwald an einem schönen, frischen Frühsommerabend, es riecht nach Laub und Erde, Amseln schimpfen, hin und wieder raschelt ein Eichhörnchen oder eine Maus im Laub am Wegrand, und dann und wann gibt´s zwischen den dichten Baumwipfeln sogar einen kurzen Blick runter in die Rheinebene, die heute so klar ist, dass man die Türme auf den Gipfeln von Taunus und Pfälzerwald erkennen kann.
Tut einfach nur gut!

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Wadenquäler im Odenwald: Lindenfels, das Buch, Winterkasten und das Gersprenztal (Mit Fotos – 12,9 km)

14. Mai 2011

Das nächste Wochenende im Süden: Samstags Mittagessen mit der Verwandschaft in Lindenfels.
Bei schönem, warmen Wetter eine gute Gelegenheit, um gleich mal wieder ein bisschen Mittelgebirgslaufen auszuprobieren und die neue Kamera einer Bewährungsprobe zu unterziehen.
Ideal wäre natürlich vor dem Essen, aber das klappt irgendwie nicht – nach langer Arbeitswoche und langer Autofahrt nach Hause trödelt sich´s einfach zu schön an so einem ruhigen, gemütlichen Samstagmorgen, so dass es dann irgendwann zu spät ist.
Aber auf ´ne kleine Odenwaldtour will ich trotzdem nicht verzichten, so oft hab ich die Chance ja nicht mehr.
Also dann eben nach dem Essen, dat jeht schon…

Extraleichte Mahlzeit im Restaurant Waldschlösschen (Kartoffelsuppe und leckere Vorspeisenplatte mit Odenwälder Spezialitäten), dann sag´ ich der Verwandschaft erstmal Goodbye und mach mich auf die Laufschuhe.
Die Gegend um Lindenfels hab ich mir in den letzten Jahren ja schon ziemlich gut erlaufen, aber so ein paar unentdeckte Eckchen gibt´s dann doch noch, allen voran der Berg mit dem seltsamen Namen „Das Buch“, der sich direkt hinter Lindenfels erhebt.
Entsprechend ist der heute mein Hauptziel. Und dazu dann noch so ein paar andere neue Wege, vor allem in Richtung Gersprenztal runter.
Das sind ordentlich viele, viele Höhenmeter, besonders unfit und mit vollem Magen.
Aber bei schönem Wetter läuft sich sowas bekanntlich wie von selbst… 😉

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Langes Osterwochende Zuhause (11,4 km/9,7 km/10,1 km)

26. April 2011

Okay, ich sollte langsam mal versuchen, die Wochenlange Verspätung etwas zügiger aufzuarbeiten…

Sechs freie Tage über Ostern, von Karfreitag bis zum Mittwoch der folgenden Woche – soviel Freizeit am Stück bin ich schon gar nicht mehr gewöhnt! Aber wenn man sie schonmal hat – und auch noch bei Sonnenschein und warmem Wetter an der frühlingshaften Bergstrasse ist – kann man sie ja auch gleich richtig nutzen.
Zum Beispiel zum Laufen.
Mal wieder regelmäßiger und so…

Freitag 22.4.: Schlösserrunde am Melibokus (11,4 km)
Hm. Lust auf Wald und Berge hab ich schon. Aber andererseits steckt mir die lange Fahrt von Heide nach Süden von gestern abend immer noch ein bisschen in den Knochen, also probier´ ich´s lieber erstmal mit nicht ganz so vielen Höhenmetern: Standardrunde auf dem Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss zum Auerbacher Schloss und wieder zurück.
Hin auf dem Herrenweg, der etwas weiter oben an der waldigen Westflanke des Melibokus verläuft und ein klein wenig steiler ist, zurück auf dem Commoder Weg, ein paar Höhenmeter weiter unten, mit wenig Höhenunterschied, dafür deutlich länger.

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Auf Heimurlaub an der Bergstraße: Einmal ums obere Meerbachtal (mit Fotos, 9,5 km)

2. April 2011

Aah, so ein Wochenende daheim ist doch was Feines!
Zwar etwas stressig, für zwei Tage aus dem hohen Norden nach Hause (und wieder zurück) zu reisen, aber wenn einen dort dann grandioser Frühling mit Sonnenschein, blühenden Bäumen und Temperaturen über 20 Grad erwartet (alles Dinge, die´s zumindest in den letzten Wochen noch nicht so ganz bis hoch an die Waterkant geschafft haben), dann isses den Aufwand und die Kosten doch irgendwie wert.
Zumal einem dann erst so richtig bewußt wird, in was für einer unsagbar schönen Ecke von Deutschland man eigentlich zuhause ist (oder etwa nicht mehr? Dazu später mehr…) – schon leicht angegrünte Mittelgebirgshänge, geschwungene Weinberge, über denen hin und wieder mal ein Burgtürmchen sitzt, und der Ausblickt ins weite, diesige Rheintal bis rüber zum Pfälzerwald. Herrlich!

Selbstverständlich will ich das auch für ein kleines Läufchen ausnutzen. Am allerliebsten was richtig Schönes, mit ordentlich Steigungen (um rauszufinden, wie schlecht es um meine Fitness wirklich steht), Landschaft, Aussicht, Abwechslung und natürlich auch möglichst viel von der frühsommerlich warmen Sonne.
Hmm, wo könnte man denn da…

Ja! Genau!
Meerbachtal hinter Bensheim!
Von Zell aus auf den Knodener Höhenweg, über sonnige die Hochebene oberhalb der Weinlagen nach Gronau, dort auf den Europäischen Fernwanderweg 1 und auf die Anhöhe über Ober-Hambach, und von da aus wieder zurück nach Zell.
Keine neue Strecke, bin ich so vor dreieinhalb Jahren (Mann ist das lange her…) schon mal gelaufen, aber schön fordernd und vor allem hübsch.
Das mach ich!

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Und los geht´s! Odenwälder Nordrand mit Hering, Hassenroth und Gerd (17 km)

9. Januar 2011

Ach menno…

Da wollte ich zum neuen Jahr endlich wieder einsteigen und loslegen, aber dann ist erstmal ´ne Erkältung dazwischen gekommen. Nicht wirklich schlimm, aber ein paar Tage mit (in chronologischer Reihenfolge) trockenem Hals, Halsweh, Rotz und schließlich Husten.
Da war´s erstmal nix mit „einsteigen und loslegen“.
Stattdessen: Abwarten und Tee Trinken, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes (Nicht dass mir das wirklich schwer gefallen wäre, angesichts des graukalten Januarwetters vor den Fenstern, aber trotzdem…).

Donnerstag: Husten, Röcheln, Krächzen ohne Ende. Ack.
Am Freitag hatte ich ´ne Verabredung zum Laufen im Weschnitztal, die ich dann aber schweren Herzens doch nochmal absagen musste (dann eben nächsten Freitag). Schade.
Samstag war schon wieder besser, aber lange noch nicht gut.

Und dann ist auch schon Sonntagvormittag, und ich bin mit dem Gerd für eine Tour am Nordrand vom Odenwald verabredet. So richtig fit fühl´ ich mich ja immer noch nicht, aber andererseits ist es vielleicht unsere letzte Gelegenheit für eine gemeinsame Runde bevor´s mich in den Norden verschlägt. Und irgendwann muss man sich ja den Ruck geben und wieder anfangen, da ist so eine Gelegenheit im Prinzip genau das Richtige.

Also mach´ ich mich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Groß-Zimmern, zum Gerd Aufsammeln, immer noch von unregelmäßigen Hustenattacken geplagt, aber entschlossen, das jetzt endlich mal wieder durchzuziehen.

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Die Laufwoche KW 43 (10,1 km/11,1 km/10,1 km/11,1 km – und ein paar Fotos)

31. Oktober 2010

Tjoa, die nächste Laufwoche: Durchwachsen.

Pro: Schönes Wetter mit viel Sonne und milden Temperaturen, prächtiges Herbstlaub, vier Touren und immerhin sind´s am Ende über 40 km geworden.
Contra: Nur mehr oder weniger uninspirierte Standardstrecken. Nix Neues, Besonderes, Spannendes, und das, obwohl die Bedingungen richtig gut gewesen wären. Aber leider hab´ ich´s nicht geschafft, das gute Wetter und die tolle Herbststimmung in die nötige Abenteuerlust umzusetzen – war irgendwie zu unfit, zu uninspiriert, zu sehr im Klein-Klein drin. Jammerschade. Besonders, weil´s die letzte Woche mit Sommerzeit war. Seufz… 😦

Donnerstag 28.10.: Mal wieder die Mir-fällt-nix-Besseres-ein“-Flachlandrunde (10,1 km)
Der Flachlandzehner über die Sandwiese, Bickenbach das Schuldorf und Seeheim – ist inzwischen ausgelatscht wie ein alter, bequemer Schuh, nicht spannend oder besonders interessant, aber irgendwie so bequem und unkompliziert, dass man dabei auch nicht nachdenken muss. Hat irgendwie auch was, besonders wenn man in den Feldern bei Bickenbach einen netten bunten Sonnenuntergang mitnehmen kann. Schwergefallen isses aber trotzdem, dank mangelnder Fitness, Motivation und einer weiterhin knackenden und verspannten linken Schulter.
Naja, Business as usual halt…

Strecke: 10,1 km
Zeit: ???
Neue Strecke: Äh-äh
Karte:

Freitag 29.10.: Melibokusumrundung (11,1 km)
Wunderschöner Herbstnachmitttag, mit milchig-warmer Sonne auf den Indian-Summer-artigen Waldhängen der Bergstrasse. Richtig hübsch, deswegen mach ich mich in Richtung Melibokus auf, mit der Kamera in der Hand, in der Hoffnung, ein paar Bilder von meiner Lieblingsaussicht an der Südostseite des Gipfelkegels mitzunehmen (schließlich werd´ ich diese Aussicht ja nicht mehr lange in täglicher Laufweite haben…).

Auch heute läuft´s nicht so richtig gut, bin kurzatmig und fußlahm, die vier bis fünf Kilometer, die´s am Anfang der Runde bergauf geht, fallen schwer. Immerhin: Der bunte Wald und die schräge, warme Sonne, die von Westen über der nebligen Rheinebene hereinscheint, entschädigen für die Anstrengung. Richtig schön.
Nicht ganz so schön ist allerdings die Tatsache, dass ich den Akku der Kamera vor dem Loslaufen nicht gecheckt habe.
Das rächt sich, als ich schließlich mein Fotomotiv erreiche, die Lichtung im steilen Hang südwestlich der Melibokuskuppe ankomme, durch die man den grandiosen Ausblick in den Odenwald und die Bergstrasse hinunter hat – Batterie fast leer, entsprechend reicht´s nur noch für ein paar Bilder, bevor der Foto den Geist aufgibt.
Aber die sind hübsch, auch wenn das Licht schon etwas schwach und diffus ist:


Bild #1: Blick von der Melibokusrückseite nach Osten, übers Balkhäuser Tal (links unten: Balkhausen) auf den Felsberg

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Sonnenuntergang zwischen Steigerts und Beerbachtal – mit Fotos und (ausnahmsweise) ohne viel Geschwätz (9,6 km)

6. Oktober 2010

So, Kinder, heut machen wir´s mal anders!

Ich hab´ in letzter Zeit ja gelegentlich angemerkt, dass Laufberichte mit Fotos deutlich mehr Arbeit sind, weil man da zu dem üblichen Bloggedöns auch noch die Fotosichtung-, -auswahl und -bearbeitung hinzu kommt.
Und weil mir momentan recht häufig der Kopf für sowas fehlt (oder auch die Zeit. Oder die Muße, Touren zu laufen, wo sich der Aufwand auch wirklich lohnt), gibt´s in letzter Zeit nicht mehr so viele Fotolaufberichte.
Was ich eigentlich schon sehr schade finde, weil ich die ja eigentlich total gerne mache
Aber… naja, wie das halt so ist, geht halt nicht immer alles, was man so möchte…

Heute ist mir dann allerdings was aufgefallen: Laufberichte mit Foto sind ja vor allem deshalb mehr Aufwand, weil man sich eben um Text UND Bilder kümmern muss.
Bisher hab´ ich im zweifelsfall ja immer die Bilder weggelassen und den Text behalten, wenn dieser Aufwand nicht drin war.
Aber eigentlich geht´s ja auch andersrum:
Kein Text und einfach mal die Bilder für sich sprechen lassen.
Auch weniger Aufwand, aber eben auf eine andere Weise.

Und genau das probieren wir jetzt mal aus: Ein Laufbericht nur in Bildern, vollkommen unkommentiert, einfach nur mit den visuellen Eindrücken, die mir bei dieser Tour durch die sanften, bunten Mittelgebirgsslandschandschaften und vom Tag in die Nacht vor die Linse gekommen sind.

Wenn ihr´s auch nur zu einem Zehntel so schön findet wie ich, dann lohnt sich das… 😉

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Grauer Vormittag zwischen Odenwald und Reinheimer Hügeln: Groß-Bieberau – Ueberau – Hippelsbach (12,3 km)

1. Oktober 2010

Im März bin ich mit Gerd von Zimmern auf den Otzberg gelaufen, Anfang Juni dann (alleine) zum dritten Laufbloggeburtstag vom Otzberg bis an den fränkischen Main.

Zwei richtig schöne, lange, interessante Touren, allerdings mit einem entscheidenen Schönheitsfehler:
Bisher waren sie nicht mit dem Rest vom Streckennetz verbunden, stattdessen klaffte da eine hässliche Lauflücke im Reinheimer Hügelland:

Sowas mag ich ja gar nicht, deshalb hatte ich auch schon lange geplant, endlich mal die fehlende Verbindung herzustellen.
Heute war´s soweit: Frühmorgens kurz in der Stadt zu tun, auf dem Rückweg dann ein Umweg in den Altkreis Dieburg, dort wo das Reinheimer Hügelland in den Odenwald übergeht, um entlang des Gersprenztals die Lücke zu überbrücken.

Wirklich keine idealen Vorbedingungen:
Morgens halb Zehn in Deutschland, nicht gerade meine Lieblingslaufzeit.
Und Knoppers-Idylle herrscht auch keine draußen, stattdessen ist das Wetter einfach nur sackrig herbstmies: Kalt, nass, traurig-trüb und mit fetzigen Regenwolken, die so tief über den Hügeln hängen, dass man sie fast berühren kann, wenn man die Arme ausstreckt (naja, zumindest beinahe…).
Gluuh.
Dass das nicht wirklich superspaßig wird, steht eigentlich schon vorher fest…

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