Posts Tagged ‘Pfungstadt’

Die Laufwoche KW 38 – erst gut, dann eher nicht so (16,9 km/7,9 km/9 km/9km)

26. September 2010

Mittwoch 22.9.: Spontane Wohlführunde im Ried (16,9 km)
Die Laufwoche fängt prima an.

Mittwoch Vorabend schnüre ich zum ersten Mal in dieser Woche und mach´ mich auf den Weg.
Kein fester Plan, nur einfach mal grob nordwärts, vielleicht ein netter Zwölfer um Seeheim rum oder sowas, denk ich mir…

Schon auf den ersten paar hundert Metern ist klar, dass das heute richtig gut werden wird – ich fühle mich frisch, spritzig ausgeruht, die Bewegung tut gut und macht einfach nur Spaß, alles fliesst.
Kein Wunder, denn es herrscht ja (immer noch, yaaay!) perfektes Laufwetter: Sonne (schon leicht schräg und herbstlich mild), blauer Himmel (etwas milchig vom Dunst, aber wolkenlos), Wärme (21° im freundlichen Abendlicht, herrlich).
Das wirkt, wie üblich:
Mir geht´s gut, es läuft sich großartig!! 😀

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Autohlenlaufen die Xte (12,2 km)

31. August 2010

Ah, endlich mal wieder eine Aufgabe fürs Joggen:
Das Auto von meinen Eltern steht in Pfungstadt in der Werkstatt, und jetzt muss es jemand holen.
Und weil schönes Wetter ist, mach ich das.
Natürlich zu Fuß.
Weil, es ist ja schönes Wetter. 😉

Die kürzeste Strecke zum Autohaus bin ich inzwischen ja schon öfter gelaufen: Einmal durch den Seeheimer Wald, über die A5 und die ICE-Trasse, dann am Rand von Pfungstadt entlang und über die Modau bis ins Gewerbegebiet, wo die Werkstatt liegt.
Nette, unkomplizierte Strecke knapp unter 10 Kilometer, aber eben nix auch nix Neues mehr – mag ich heute nicht, stattdessen will ich´s mal mit einem größeren Bogen durchs Ried versuchen, durch Bickenbach, an Erlensee und Pfungstädter Moor vorbei und durch die endlosen Felder nach Pfungstadt rein.
Viel offenes Flachland, da kann man die freundliche Sonne, den schäfchenwolkigblauen Himmel und den frischen Wind mit seiner exquisiten Frühherbstnote richtig schön genießen.

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Autoholenlaufen Redux (9,5 km)

20. März 2009

Vor ein paar Wochen hab´ ich ja mal einen kleinen Lauf rüber nach Pfungstadt gemacht, um dort ein Auto von der Werkstatt abzuholen.
Heute stand nun schon wieder sowas an (Corsa bei der Inspektion), also machte ich mich am mittleren bis späten Nachmittag läuferisch auf die Socken zum Autohaus im Nachbarort.
Wird langsam zur Gewohnheit… 😉

Beim letzten Mal war ich ja mit extrem hohem Tempo durch den Seeheimer und Pfungstädter Wald gehetzt, heute wollte ich eine etwas andere Route mitten durch Pfungstadt versuchen (nicht so hübsch, aber dafür viel neue Strecke), und es vor allem gaaaanz gemächlich angehen lassen.

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Autoholenlaufen (9,5 km)

5. Februar 2009

Praktisch am Laufen ist ja unter anderem, dass man´s zuweilen mit anderen Erledigungen kombinieren kann.

Zum Beispiel heute: Auto zur Inspektion, muss am späten Nachmittag im Autohaus in Pfungstadt (= zwei Orte weiter) abgeholt werden. Entfernung 8 bis 10 km, Strecke einerseits gut genug bekannt, um sie spontan und ohne Navigationshilfen zu laufen, andererseits aber nicht ausgelutscht.
Genau das richtige, um hinzulaufen und die Karre nach erfolgter Insperktion vom Werkstattparkplatz zu extrahieren.

Deshalb heute im Programm: Jugenheim – Pfungstadt, zum Auto Abholen.

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Vom Winde verweht bei Pfungstadt (10,8 km)

1. Oktober 2008

Neulich hab´ ich noch geschrieben, dass ich lieber bei Wind und Regen laufen würde, anstatt an einem stillen, öden, grauen dumpfen Langweilertag.

Heute konnte ich´s beweisen.

Pünktlich zum Oktoberanfang war nämlich auch der Herbst angekommen, und der hatte schwere, tiefe Regenwolken mitgebracht, die im Eiltempo über den finsteren, bleigrauen Himmel hetzten, getrieben von einem warmen aber extrem stürmischen Südwestwind.
Zugegeben: Dumpf und still und öde war´s heute nicht – aber so richtige Lauflaune wollte angesichts des feuchtfinsteren Herbststurms auch nicht aufkommen.

Aber ich musste raus, nachdem ich gestern schon wieder geschwänzt hatte (notgedrungen, nach dem ich gestern morgen beim Gassigehen mit Nemo in ein Kaninchenloch getreten war, und mir dabei wieder mal leicht den rechten Knöchel verdreht hatte – da geh´ ich keine Risiken mehr ein).
Da eine Tour im Wald bei diesem Wetter weder besonders reizvoll noch besonders sicher gewesen wäre (Sturm + Wald = Nicht gut), entschied ich mich dafür, wieder mal eine Runde durch die weiten, leeren Felder zwischen Erlensee und Pfungstadt zu drehen – das versprach angesichts des Wetters eine stimmungvoll-exquisite Tristesse, auf die ich heute irgendwie Lust hatte.

Also: Plänchen gemacht (mit Sightseeing – heute würde ich mir endlich mal die praktisch nicht mehr vorhandenen Reste der alten Burg am Wellberg anschauen, die in unspektakulärer Lage mitten in den Rübenäckern östlich der Autobahn schon lange ihrer offiziellen Laufblog-Entdeckung harren), in die langen Laufklamotten gehüpft (war zwar relativ warm, aber bei Sturm und Regen ist es erfahrungsgemäß angenehmer, etwas besser verpackt zu sein), den Nemo geschnappt (der musste eh nochtmal weg), und los ging´s.

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Durch Wald und Moor und Felder: Jugenheim – Pfungstadt – Erlensee – Bickenbach (15,8 km)

5. Juni 2008

Heute morgen beim Aufstehen hab´ ich beschlossen, mal wieder an den Erlensee zu laufen.
War schon länger nicht mehr da, hab´ ihn seit blogstart letztem Jahr immer noch nicht ganz umrundet (Nord- und Ostufer fehlten noch), und ausserdem war mir nach Flachland.
Entsprechend heute keine langwierige „Wo soll ich nur laufen“-Grübelei, auch mal ganz angenehm. Im Lauf des Tages schnell grob eine leicht konvolute Strecke geplottet, und fertig.

Start am Abend, bestes Laufwetter: Nicht zu warm (Knapp unter 20 Grad), nicht zu feucht, bewölkt aber freundlich, etwas Wind.

Zuerst mal durch Jugenheim: Die gesamt Alsbacher Str. runter, weiter durch die Sandmühlstr., vorbei am an der katholischen Kirche und dem Friedensbrunnen, dann links durch die untere Ludwigsstr. bis zur großen Kreuzung an der Strassenbahn. Relativ zügig, denn ich hatte mir vorgenommen, die ca. 15 km in unter eineinhalb Stunden zu laufen. Kurze Zwangspause an der Ampel (aber die rechne ich dank Stoppuhr ja immer genau aus der reinen Laufzeit raus, also nicht schlimm…), dann weiter geradeaus neben der L3103 in Richtung Schuldorf und kurz vor der Brücke auf den Radweg direkt an der Landstrasse, dem ich dann am Schuldorf vorbei knapp 1,2 km bis zur Kreuzung an der B3 folgte. Kein wirklich reizvolles Stück: Der Radweg an sich ist zwar gut in Schuss, verläuft aber gerade mal einen Meter neben der vielbefahrenen Strasse, links und rechts davon jeweils unspektakulär-wucheriges Strassenranddickicht. Immerhin: Weil ich´s nicht besonders mag, hab´ ich das Stück seit über einem Jahr vermieden, deshalb war´s noch ungeblogt…

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Advent, Advent, Matthias rennt: Pfungstadt – Hahn – Pfungstädter Moor (12,3 km)

2. Dezember 2007

Eigentlich hatte ich ja gestern laufen wollen, aber das Wetter war nicht so doll, also hab´ ich es auf heute verschoben.

Blöd nur, dass das Wetter heute noch viel schlechter war: Wolken, Regen, Sturm – eklig, einfach nur ganz eklig. Aber drei Läufe pro Woche sind nun mal Pflicht, auch wenn´s keinen Spass macht. Deshalb: Raus in den Sturm.

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, im Odenwald zu laufen, aber das hätte bewaldete Strecken bedeutet, und angesichts der fast schon orkanartigen Sturmböen war mir das einfach zu riskant (seitdem ich vor ein paar Jahren bei Sturm im Wald nur um Haaresbreite von einem runterfallenden 3-Meter-Ast verfehlt wurde, bin ich da sehr vorsichtig…).
Also lieber eine Strecke im Flachland und ohne Bäume, am besten in der Nähe, schnell und nicht zu lang, um es möglichst schnell hinter mich zu bringen.

Zum Glück fand sich in meinem Ordner für geplante Läufe was Passendes: Das aus endlosen Äckern bestehende Niemandsland zwischen Pfungstadt, Hahn und Erlensee, flach, schnell, weitgehend baumlos – sicher keine szenische Premiumstrecke, aber für heute genau richtig.

Na dann mal los…
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Quer durch Eberstadt (10,7 km)

10. November 2007

Auch heute wieder: Fast durchgängig beschissenes Herbstwetter, etwas wärmer und windstiller als die letzten Tage, dafür regnerischer.
Nicht gerade ideal, um ein paar Kilometer runterzureissen.
Glücklicherweise lockerte es am frühen Nachmittag etwas auf, die Regenwolken verzogen sich zumindest vorläufig, und hin und wieder schimmerte sogar die Sonne durch die Wolkendecke.
Klar, das würde natürlich nicht von Dauer sein, deshalb war Eile angesagt: Schnell umgezogen und gleich los.

Genau für eine solche Gelegenheit hatte ich schon seit längerem eine kürzere Strecke in der Nähe vorbereitet, zweimal Quer durch Eberstadt, vom Ostrand des Ortes entlang der Modau bis zum Anfang von Pfungstadt im Westen, dann etwas weiter nördlich wieder zurück. Etwas über 10 km, also ungefähr eine Stunde, dazu kurze Anfahrt – genau das richtige, um eine kurze bis mittlere Regenpause auszufüllen.
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Rasen durchs Ried: Hahn – Allmendfeld – Hof Wasserbiblos (12,3 km)

18. Oktober 2007

Heute war ich spät dran – erst kurz nach fünf konnte ich los, da war natürlich nicht mehr allzuviel Strecke drin, bevor es dunkel wurde. Passte aber ganz gut, schließlich will ich die letzten Tage vor dem Marathon ja insgesamt etwas ruhiger angehen. Also nur ein kürzeres Stück, Lückenfüllen im Ried, von Pfungstadt-Hahn nach Allmendfeld, dann nordwärts bis zum Hof Wasserbiblos bei Crumstadt, und wieder zurück nach Hahn.

Start um kurz nach halb sechs bei der Infotafel in der Gernsheimer Strasse, am westlichen Ende von Hahn. Kühles, wechselhaftes Wetter, und die Sonne stand auch schon ziemlich tief, deshalb hielt ich mich nicht lang mit Dehnen auf, sondern lief zügig los. Erst ein paar Meter in Richtung Ortsausgang, dann aber gleich links, auf einer Strasse etwas bergab, hinter die letzten Häuser des Dorfes, dort dann ostwärts. Etwas über einen halben Kilometern zwischen Weiden/Feldern und dem Ortsrand entlang, ausser einer gruppe zotteliger Kühe war wenig los.
Schon jetzt ziemlich schnell, im Gegensatz zu vorgestern muckste sich mein leicht angeschlagenes linkes Bein überhaupt nicht und machte das hohe Tempo klaglos mit; fast zu reibungslos, das gab mir ehrlich gesagt etwas zu denken – lief das jetzt so gut, weil alles bestens war, oder war das vielleicht nur die Diclofenac-Tablette, die ich kurz vor Laufbeginn geschluckt hatte, und die nun jegliches Unbehagen ausschaltete, während ich mir unbemerkt das Bein zuschanden lief?

Ja, ja, so isser der Matthias: Wenn´s schlecht läuft, macht er sich Sorgen, und wenn´s gut läuft auch…

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Pfungstädter Ortsteile: Eschollbrücken, Eich, Hahn (9,4 km)

9. Oktober 2007

So. Morgen ist es so weit: Der definitiv letzte Lauf mit Ingo (und David?) bevor sie endgültig nach Berlin ziehen. Aus diesem Anlass steht noch mal was Besonderes an, nämlich der schon lange geplante 30+-km-Lauf bis Mannheim – unsere längste Strecke bisher.

Entsprechend wollte ich heute eigentlich nicht los, sondern stattdessen lieber pausieren und Kräfte für morgen sammeln.
Aber das schöne Wetter hat mich dann doch wieder rausgetrieben, wenn auch nur für einen kurzen, langsamen Regenerationslauf durch die drei Pfungstädter Ortsteile westlich der A67.
Übrigens alleine, denn die Entscheidung war so kurzfristig, dass eine terminliche Abstimmung mit Ingo und David nicht so richtig geklappt hatte.

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