Posts Tagged ‘Radweg 15’

Autoholenlaufen Redux (9,5 km)

20. März 2009

Vor ein paar Wochen hab´ ich ja mal einen kleinen Lauf rüber nach Pfungstadt gemacht, um dort ein Auto von der Werkstatt abzuholen.
Heute stand nun schon wieder sowas an (Corsa bei der Inspektion), also machte ich mich am mittleren bis späten Nachmittag läuferisch auf die Socken zum Autohaus im Nachbarort.
Wird langsam zur Gewohnheit… 😉

Beim letzten Mal war ich ja mit extrem hohem Tempo durch den Seeheimer und Pfungstädter Wald gehetzt, heute wollte ich eine etwas andere Route mitten durch Pfungstadt versuchen (nicht so hübsch, aber dafür viel neue Strecke), und es vor allem gaaaanz gemächlich angehen lassen.

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Matthias läuft wählen (10,5 km)

18. Januar 2009

Heute aus gegebenem Anlass mal ein etwas politischer Eintrag.
Vielleicht wird´s sogar ein polemischer – betrachtet euch als gewarnt… 😉

Der Grund für diesen kleinen, amateurhaften Exkurs ins meinungsstark-bornierte Feld der politischen Bloggerei liegt natürlich auf der Hand:
Heute ist hessische Landtagswahl.
Schon wieder.
Das passiert uns in letzter irgendwie Zeit ständig, im Schnitt so ca. einmal pro Jahr. Ist so ein bisschen wie „Täglich grüsst das Murmeltier“: Du wachst auf, neues Jahr, Januar, schon wieder Landtagswahl…
Aber hey: Die ständige Neuwählerei ist zwar etwas ungewohnt (schließlich sind wir keine Schweizer und erwarten deshalb eigentlich, das wir nur alle paar Jahre unser Kreuz machen, und dann von der Politik möglichst erstmal nicht mehr behelligt werden… 😀 ), aber andererseits auch ein schöner Beleg dafür, dass der Hesse an sich der eminent mündigste Bürger der Republik ist – denn warum sonst würde man uns so viel öfter wählen lassen als die ganzen anderen Deutschen mit ihren doofen ollen eindeutigen politischen Konstellationen… 😀

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Stunde der Wahrheit: Erster Flachlandlauf und erste Zeitnahme 2009

13. Januar 2009

Heute war´s so weit: Nachdem ich mich fast einen Monat lang ausschließlich in den Bergen hinterm Haus rumgetrieben habe, stand mal wieder eine Tour ins Flachland auf dem Programm.
Nicht dass ich´s unbedingt gebraucht hätte, aber wenn ich in den letzten Jahren eins gelernt habe, dann dass zu einseitiges Training auf Dauer keine gute Idee ist – Flachlandlaufen kann man nämlich ein Stück weit „verlernen“, wenn man zu lange drauf verzichtet (Berglaufen wahrscheinlich auch, aber das ist mir bisher noch nicht passiert… 😉 ), und sich dann wieder reinzuarbeiten (Laufstil, Rhythmus, Tempo, Disziplin, Muskulatur…) ist erfahrungsgemäß relativ mühsam und macht nicht so richtig viel Spass.
Muss nicht sein, deshalb war´s mal wieder höchste Zeit für eine Tour in Richtung Riedebene.

Und wo ich schon mal dabei war, wollte ich heute auch gleich noch rausfinden, wieviel Ausdauer und Schnelligkeit mich die Völlerei und das lockere Programm der letzten Wochen tatsächlich gekostet haben, also nahm ich mir meine 10-km-Basisstrecke durch Jugenheim, Seeheim, Bickenbach und Alsbach vor – die ist schnell, unkompliziert und ich kenne sie so gut, dass ich meine Leistung auf ihr inzwischen sehr akkurat beurteilen kann.
Stoppuhr ans Handgelenk (auch das erste Mal dieses Jahr), Nemo eingesammelt und angeschirrt (der wollte unbedingt auch mit), und los.

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Schneller Lauf ins Graue: Jugenheim – Seeheim – Bickenbach (11,6 km)

18. November 2008

Jedes Jahr dieselbe Leier: Wenn´s draussen immer grauer und dunkler und ekliger wird, erwische ich mich irgendwann im November dabei, wie ich mir ernsthaft überlege, ob ich nicht eine Winterpause einlegen soll.

Heute war´s wieder mal soweit: Farbloser, trostloser, lebloser, freudloser Herbsttag, dessen blosser Anblick durchs Fenster ausreichte, um einem jegliche Lust aufs Laufen zu verleiden.
Ganz ehrlich: Was soll ich an so einem deprimierend drögen Tag raus?
Ich laufe nun mal nicht primär, weil ich Freude an der Bewegung habe (ist ganz nett, wenn´s läuft, aber als reiner Selbstzweck ist es einfach viel zu dünn – da könnte ich mir auch ein Laufband besorgen, das hätte denselben Effekt) oder weil ich fit sein will (das ist wichtiger Bonus, aber als alleinige Motivation reicht es nie und nimmer aus), sondern vor allem deshalb, weil es mir gut tut und Kraft bringt, regelmässig rauszukommen, ein bisschen Natur zu erleben, was zu Entdecken, und die schöne Umgebung zu geniessen.

Aber heute gab´s nix Schönes da draussen, da war alles einfach nur mies und grau und hässlich.
Blarg!
Durch dieses Elend zu laufen bringt erzeugt keine Kraft, sondern es kostet welche…

Seufz.

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Unbehaglich-unmotivierte Sonntagabendrunde an der Bergstrasse (7,9 km)

5. Oktober 2008

Woran merkt man als Läufer, dass der Herbst kommt?

Ganz einfach: Die Motivation nimmt merklich ab, die Wehwehchen merklich zu (tatsächlich werden es nicht mehr Wehwehchen, aber man kann sie irgendwie nicht so gut ignorieren).

Ausgangssituation heute: Sonntagnachmittag, noch 6,8 km bis zum Erreichen des Wochenpensums, noch zwei Stunden Licht, miestrübtrauriges Wetter, ein bisschen Fussweh, ein bisschen Hüftweh, ein bisschen Rückenweh, ein bisschen Kopfweh, ein bisschen Müde, und überhaupt gar kein bisschen Lust, laufen zu gehen.

Seufz.

Aber 6,8 km, die reisst man dann halt trotzdem runter.
Dauert ja nicht lange.
Also so gegen Sechs raus, in den grauen, drögen, windigen, regnerischen, lustlosen Vorabend.
Route?
Pffffjaaanixbesondereshalt.
Alsbach, Zwingenberg, Sandwiese, Bickenbach, Heim. So spritzig und interessant wie der ganze Tag, aber da musste ich wenigstens nicht nachdenken oder groß planen.
Meh.

Blütenweg durchs Feld nach Alsbach. Grau, windig, linker Fuß tut ein bisschen weh, steif in der Hüfte, moderates Tempo (zu mehr konnte ich mich einfach nicht aufraffen).
Alsbach: Am Ortseingang links den Hasselbachweg hoch, dann rechts auf dem Brückenweg in den Ort, kurz die Hauptstr. runter, links in die Lindenstr. und am Hirschpark vorbei (gäääähn), halbrechts die Weinbergstr., hoch, links über das kleine Treppchen auf die Hochstr., die rechts runter zum südlichen Ortsende, dann weiter auf dem Blütenweg durch die grauen Weinberge bis Zwingenberg.

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Missmutige Feldrunde durch Alsbach, Sandwiese und Zwingenberg (12,4 km)

24. September 2008

Eigentlich hätte ich ja gestern laufen sollen.
Aber dann musste ich nachmittags weg, und als ich wiederkam hat´s geregnet, und ich hatte keine Lust, und auf einmal war´s dunkel, und da bin ich dann nicht gelaufen.

Deswegen musste ich heute.
Viel mehr Lust hatte ich auch nicht, aber wat muss, dat muss.
Kein schönes Wetter – trüb, feucht, trüb, kühl, trüb, windig und trüb. Oh, und trüb war´s auch noch -anscheinend hat sich der herrlich-sonnig-milde Frühherbst, bei dem das laufen so viel Spass macht, schon wieder nach sonstwo verdünnisiert, und ist durch den dröge-trüben-ungemütlichen Frühherbst, bei dem man sich schon wieder so ein bisschen rauszwingen muss, ersetzt worden.
Hmgna.

Bergwaldlaufen bringt an so einem Tag nicht viel, da ist es finster und hässlich und einsam, deswegen lieber eine Flachlandtour in die Rübenäcker geplant, da ist es zwar auch hässlich und einsam, aber zumindest nicht ganz so finster…

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Entspannte Riedtour mit Jost: Hähnlein – Rodau – Fehlheim – Langwaden (11,9 km)

15. Juni 2008

Sonntagslauf, mit Jost, der noch nicht wieder in topform ist, und Matthias, dem die Knochen und das linke Knie ein bisschen weh tun.
Ergo: Kurz, langsam, entspannt.
Und flach, auf Josts Wunsch hin, der in dieser Beziehung seit seinem Muskelfaserriss am Hang etwas vorsichtig geworden zu sein scheint.

Entsprechend hatte ich nach diesen Vorgaben eine kurze Tour im Ried geplottet, von Hähnlein aus nach Süden durch Felder, Wald und Dörfer. Mal wieder eine von diesen „Zwischen den Linien“-Strecken: Kein wirklich neues Gebiet, aber immerhin zu einem beträchtlichen Teil neue Wege, die sich zwischen den bisherigen Routen durchschlängelten.
Besser als nichts…

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Matthias macht den Cooper-Test: Rodau – Langwaden – Fehlheim (13,1 km)

1. Juni 2008

Heute wollte mir so recht keine interessante Strecke in der Nähe einfallen, auf die ich richtig Lust hatte. Aber weiter weg wollte ich auch nicht, genausowenig wie eine schonmal absolvierte Standardtour laufen.
Tja, die Dilemmas (Dillemata?) des regelmässigen Laufens…

Nachdem das den ganzen Morgen an mir genagt hatte, ohne dass ich zu einer befriedigenden Lösung gekommen wäre, kam mir dann schließlich eine Idee: Heute würde ich mal was Neues ausprobieren und einen Cooper-Test machen.
Was das ist?
Der Cooper-Test ist ein relativ simples Verfahren zur Messung der Ausdauer und der körperlichen Leistungsfähigkeit. Man rennt einfach zwölf Minuten so schnell man kann, und je nachdem, wieviel Distanz man in dieser Zeit schafft, ist man entweder ein sportlicher Halbgott oder ein adipöses Wrack (es gibt wohl auch noch ein paar Abstufungen dazwischen, auf die hoffte ich insgeheim… 😉 ).

Mit dem Gedanken an sowas hatte ich schon seit letztem Jahr gespielt, aber ihn bisher nicht in die Tat umgesetzt – kein dringendes Bedürfnis nach Leistungsbeweisen, passt auch gar nicht so recht zu meiner Laufphilospohie, und ausserdem will man ja nicht vor der ganzen Welt bloggen, wie lahm man eigentlich ist (bei normalen Läufen kann ich das ja immer noch auf die Strecke/die äußeren Umstände schieben, aber so ein Test ist ja eine objektiv vergleichtbare Größe, da geht das nur schlecht).

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Bickenbach und Seeheimer Wald (12,9 km)

15. Mai 2008

So, nach einer Woche wunderbarer Bergläufe war´s mal wieder Zeit für ein bisschen Flachland.
So richtig Lust drauf hatte ich eigentlich nicht, wäre viel lieber schon wieder hoch in die Hügel gerannt.
Aber hin und wieder etwas Ebene muss nun auch mal sein, sonst trainiert man zu einseitig, gewöhnt es sich ab, und muss sich dich dann irgendwann erst wieder mit viel Mühe reinfinden.

Rübenäcker versuche ich aber weiterhin erstmal zu vermeiden, also entschied ich mich für eine Route in die Waldgebiete zwischen Bickenbach, Seeheim und der A5 – da gibt´s noch einige isolierte Ecken, in denen ich bisher noch nie war, also zumindest ein bisschen was zu entdecken.

Start um halb Sieben, gewittriger Abend, zum ersten Mal seit langem bewölkt, etwas kühler als die letzten Tage, leichter Wind, aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Na ja, würde schon werden.
Zuerst mal westwärts, über ein paar Schleichwege am südlichen Ortsrand Jugenheims runter ins Feld, dort über den Strassenbahnübergang und weiter bis nach Bickenbach.

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Tempolauf um Bickenbach (10,1 km)

4. Mai 2008

Ach herrje: Schon Sonntag Abend, und der tolle Lauf von gestern durch Rheinhessen und die Pfalz ist immer noch nicht gebloggt.
Das ist halt das Problem, wenn man sich direkt nach dem Laufen mit Freunden trifft und erst spät in der Nacht nach Hause kommte: Man kann den Laufbericht nicht unmittelbar nach der Tour schreiben, sondern erst am nächsten Tag.
Und da ist dann alles schon ein klein weniger frisch, man ist irgendwie schon ein bisschen raus, muss etwas mehr drüber nachdenken (gerade wenn´s eine schöne Runde war, von der es viel zu berichten gibt), hat was Anderes um die Ohren, und so verschleppt sich das dann.
Am Wochenende ist das natürlich ganz besonders blöd, weil da zwei Läufe auf dem Programm stehen – wenn man den vom Samstag nicht rechtzeitig bloggt, ist man dann auf einmal zwei Einträge im Soll.

Tja, und genau das ist mir jetzt passiert. Gestern spät nach Hause gekommen, heute nicht mit dem entsprechenden Laufbericht fertig geworden, und heute Abend dann noch schnell den Sonntagslauf zwischengeschoben. Und weil der kürzer und viel unspektakulärer war als der gestrige, ziehe ich ihn jetzt auch noch vor, damit wenigstens das schon mal erledigt ist.
Eigentlich genau die Art von Schlendrian, die ich nicht gerne mache, aber manchmal geht´s halt nicht anders, sorry…

So, jetzt aber der heutige Lauf:

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