Posts Tagged ‘Radweg 25’

Entspannte Herbstrunde im Ried: Wolfskehlen – Leeheim – Dornheim (15,3 km)

28. Oktober 2009

Anscheinend treibt mich der Herbst so ein bisschen in die Ebene.
Zumindest bin ich auch heute wieder unten im Ried gelaufen, und damit zum zweiten Mal in Folge im Flachland.
Das gab´s schon richtig lange nicht mehr… 🙂

Aber irgendwie war´s auch genau der richtige Tag für die weiten, Felder und Brachwiesen der Rheinebene. Freundlich und ein bisschen verhalten, mit einer etwas fahlen aber angenehmen Herbstsonne, die sich regelmäßig hinter den diesigen Hochnebelschlieren am milchigblauen Himmel versteckte, windstill, nicht zu warm, nicht zu kalt, unspektakulär und umgänglich.
Gar nicht schlecht für Ende Oktober, da liess sich was draus machen…

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Maria Einsiedel, Winkelbach und Jägersburger Wald mit Hund und Foto (10,5 km)

31. März 2009

Das ließ sich gut an heute.

Draußen: Strahlender Sonnenschein, aromatische-milde Frühlingsluft, Temperaturen um die 15° C – Königswetter (Für Kaiserwetter hätte es auch noch klar sein müssen, aber leider hing so ein leichter Dunst in der Luft, der die Fernsicht störte und den azurblauen Himmel am Horizont weisslich einfärbte – aber ich will nicht meckern, solang das Wetter irgendwie blaublütig daherkommt, bin ich ja hochzufrieden 😉 ).

Drinnen: Gute Laune, Tatendrang, Lust aufs Laufen.
Und zwar nicht irgendwo, heute war mir nach Flachland. Offene Felder, lichter Wald, weiter Horizont, alles in der herrlichen, prallen, drallen Frühlingsonne – verlockend!
Also schnell eine kleine Tour im großen Jägersburger Wald unten in der Ebene rausgesucht, da war ich schon lange nicht mehr gewesen.
Der Plan: Von Westen über Maria Einsiedel am Ufer des Winkelbachs durch den Wald bis zur Langwadener Fußgängerbrücke (diese Strecke hatte ich schon lange mal erforschen wollen, die Wanderkarte zeigt da einen kleinen Pfad, den ich bisher aber immer verpasst habe), dann auf der Langen Schneise und durch die Felder vor Gernsheim zurück zum Ausgangspunkt.
9 oder 10 angenehme Kilometerchen mit ein bisschen Abenteuer und Entdeckerfeeling, das klang super, da packte ich gleich auch noch den Foto mit ein, einfach so, weil mir danach war.

Oh, und den hier packte ich auch mit ein, der wollte nämlich mit:
img_1556
Bild #1: Nemo. Übrigens frisch von seinem Winterpelz befreit, da sieht er gleich mal zwei Jahre jünger aus

Außerdem, angesichts des prächtigen Wetterchens, zum ersten Mal dieses Jahr ganz in kurzen Klamotten.
Positiv: Fühlt sich gut an.
Nicht ganz so positiv: Hmm, irgendwie muss die Hose ein klein bisschen eingegangen sein, während sie den Winter über im Schrank gelegen hat. Zumindest glaube ich mich zu erinnern, dass sie im Herbst etwas weniger gespannt hat… 😀

Start mitten im Feld, an der Abzweigung, wo´s von der neuen B44 vor Gernsheim links auf den Fahrweg nach Maria Einsiedel reingeht.

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Erweiterte Wochenübersicht 2008 KW 48 (01.12.-07.12)

7. Dezember 2008

Aus Zeitgründen gibt´s vorerst leider nur Laufblog Light™, also die Laufberichte nur in Form eines erweiterten Wochenrückblicks.
Siehe unten.

Humpf. Bescheidene Woche. Das Wochensoll hab´ ich zwar erreicht, aber dieses Mal ist es mir echt nicht leicht gefallen.
Schuld daran war vor allem das Wetter: Als bekennender Schönwetterläufer schlägt mir so eine Witterung wie in dieser Woche einfach furchtbar aufs Gemüt. Da muss ich mich jedesmal überwinden, um bei Sturm und Dauerregen loszulaufen, und die Touren unter solchen Bedingungen kotzen mich eigentlich ausnahmslos an, machen überhaupt keinen Spass, und kosten total viel Kraft. Ein, zweimal in der Woche ist das erträglich, aber wenn es von Montag bis Sonntag durchgängig feuchtkaltrüb ist und Bindfäden regnet… Bäh!!!

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

 

Di.  

Mi.

4-Orte-Sprint bei Dauerregen

0:40 h

7,9 km

Do.

An der Autobahn durchs Ried: Raststätte Büttelborn – Griesheim – Weiterstadt

1:06 h

11,3 km

Fr.

Sa.

Wieder mal um den Melibokus

1:06 h

10 km-

So.

Halbwegs versöhnlicher Wochenabschluss im Jägersburger Wald  

 1:04 h

11,2 km

Wochenlaufleistung 40,4 km

Und hier noch die Berichte zu den einzelnen Läufen:

Lauf #1, Mittwoch 3.12.08: 4-Orte-Sprint bei Dauerregen (7,9 km)
Ein grässlicher Tag: 3° Celsius, böiger und ziemlich starker Wind, und dazu auch noch ekelhafter Dauerregen – widerlich, da hätte ich am allerliebsten aufs Laufen verzichtet.
Ging aber leider nicht, denn ich hatte gestern schon ausgesetzt, weil da so ein grässlicher Tag gewesen war, deshalb musste es heute halt wohl oder übel sein, wegen dem Wochenziel und so.

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Meditatour zwischen Crumstadt und Stockstadt (13,4 km)

6. November 2008

Heute war wieder einer von diesen deprimierend drögen Herbsttagen, die ich so richtig hasse:
Dichte Bewölkung/Hochnebel, durch die nicht der Hauch eines Sonnenstrahls drang, deshalb war´s selbst um die Mittagszeit so trüb und dunkel, dass die Autos mit Licht unterwegs waren. Alles grau in grau, furchtbar demotivierend. Dazu regte sich kein Lüftchen, es war kalt aber auch irgendwie dumpf -Un après-midi de plomb (um mal den Titel eines obskuren frankobelgischen Comics zu plagiarisieren. Die Deutsche Übersetzung lautet übrigens „Ein Nachmittag wie Blei“…).
Schönes Laufwetter sieht anders aus.

Aber drücken wollte ich mich auch nicht, schließlich war schon Donnerstag und ich hatte erst eine Tour diese Woche. Also beschloss ich stattdessen, es mir heute so richtig dreckig zu geben.

Und zwar so:
In meinem Laufnetz klaffte seit Monaten eine etwas größere Lücke mitten im plattesten Ried, zwischen Crumstadt, Stockstadt, Biebesheim und Allmendfeld. Bisher hatte ich mich nie so richtig motivieren können, die mal zu schliessen, denn da unten gibt es fast nichts: Flach wie ein Bügelbrett, ein paar einsame Landstrassen und einsamere Aussiedlerhöfe, dazwischen nur Rübenäcker:
die-lucke-im-ried
Ganz recht, werte Leser – das Spannendste, was Google Earth im fraglichen Gebiet anzuzeigen hat, ist eine Verdichterstation…

Das mag an einem freundlichen Sommertag noch ganz hübsch sein (wenn auch nicht so richtig doll spannend), aber an einem halblichtigen, dunstigen, kalten, bleigrauen Depri-Novembernachmittag wie heute ist es da draussen ungefähr genauso heiter und erbaulich wie auf einem Begräbnis.
Brrrr.

Aber andererseits: An so einem furchtbaren Tag bewusst durch die graue Einöde zu laufen, das klang irgendwie auch wieder ganz faszinierend. Vielleicht ja mal eine interessante, ja vielleicht sogar eine läuternde, Erfahrung…
(Ausserdem fiel mir eh nix Besseres ein 😉 ).

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Kleine Runde im Jägersburger Wald (8 km)

22. Juni 2008

Sonntagslauf mit Jost.
Weiterhin eher flach und kurz, da bot sich mal wieder der Jägersburger Wald an – nachdem wir´s vor zwei Wochen nicht bis nach Maria Einsiedel geschafft hatten, hatte ich heute eine nette 11-km-Strecke rausgesucht, mit der wir das nachholen können würden – Parkplatz Venuleth-Schneise bis zum Winkelbach, dann via Riedlinie nach Maria Einsiedel, weiter nach Gernsheim, von da aus dann durch den Wald nördlich der L3112 zurück.

Sah ganz gut aus, hatte aber einen Schwachpunkt: Viel offenes Gelände. Nicht ideal bei 28+ Grad schwüler Hitze und prallem, gnadenlosen Sonnenschein. Aber hey, war ja nicht weit…

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Jägersburger Wald Mitte-Nord (12 km)

10. Januar 2008

Als ich heute los kam, war es schon relativ spät, zudem war das Wetter auch nicht soo besonders (warm, windig, hellgrauer Himmel mit unregelmässiger Wolkendecke, durch die hin und wieder mal ein Eckchen blauer Himmel oder ein Sonnenstrahl drangen).
Da traf sich´s ganz gut, dass ich mir nicht ganz so viel vorgenommen hatte, sondern nur mal wieder ein bisschen durch den Jägersburger Wald wollte: Entlang der Landstrasse von Hähnlein bis fast nach Gernsheim, dann etwas nach Süden und durch Wald zurück – flache Strecke mit langen Geraden, dafür ohne größere Ablenkungen, ideal für einen kleinen Lauf zwischendurch.

Zweite wichtige Entscheidung: Ich würde nicht alleine laufen, sondern Nemo nemobild-3.JPGmitnehmen.
Eigentlich jogge ich ja nicht so gerne mit ihm auf Strecken, die ich noch nicht kenne, besonders wenn sie an einer vielbefahrenen Strasse liegen und durch sehr wildreiches Gebiet führen (normalerweise kein Problem, denn er hört recht gut, aber ganz sicher kann man da nie sein…), denn da muss ich ihn viel an der Leine halten, was lauftechnisch immer ein klein wenig unbequemer ist, als ihn einfach frei laufen zu lassen und die Leine umzuschnallen.
Andererseits waren sowohl Witterung als auch Streckenlänge ideal für einen Lauf mit Hund, und Nemo konnte die Ablenkung brauchen (im Moment ist er ein klein wenig trübsinnig, da ist so eine Herausforderung genau das richtige, um ihn mal wieder auf Touren zu bringen), also durfte er mit.
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Projekt Nordwärts: Flughafen Frankfurt – Kelsterbach (13,5 km)

4. Dezember 2007

 Projekt Nordwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den nächsten Wochen etappenweise vom südlichen Ende des Rhein-Main-Gebietes bis nach Frankfurt am Main laufen möchte, um die Strecke des Frankfurt-Marathons an mein übriges Streckennetz anzubinden. 

Heute also Lauf #6 von Projekt Nordwärts. Letzte Woche hatte ich es ja immerhin schon bis in den Hegwald am Westrand des Frankfurter Flughafens geschafft, heute wollte ich endlich bis an den Main vorstossen (und zwar bei Kelsterbach).

Äußere Bedingungen: Pffft. Erträglich, mehr nicht (will heissen: Kein Regen [positiv], aber wieder mal einener von diesen deprimierend-tristen Herbsttagen in drögem Grau, an denen einen so gar nichts nach draußen treibt [nicht so positiv]).

Start auf dem Parkplatz am Airportring, am westlichen Ende des Flughafengeländes, von dem aus ich auf dem Fahrradweg neben der Straße nordwärts lief. Links Wald, rechts die Rollfelder, dahinter die Bauten der Cargo City Nord. Ein Kilometer geradeaus direkt an der vierspurigen, stark befahrenen Strasse entlang, dann machten Airportring und Fahrradweg an der Nordwestecke des Flughafens eine Linkskurve, von jetzt an also zwischen A3 und der Nordseite des Flughafengeländes ostwärts.
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Projekt Nordwärts: Mönchbruch – Startbahn West (15,2 km)

28. November 2007

Projekt Nordwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den nächsten Wochen etappenweise vom südlichen Ende des Rhein-Main-Gebietes bis nach Frankfurt am Main laufen möchte, um die Strecke des Frankfurt-Marathons an mein übriges Streckennetz anzubinden. 

Frage: Kann man mitten im Rhein-Main Gebiet 15 km laufen, ohne auch nur in Sichtweite einer Ortschaft zu kommen?

 Antwort: Yup. Gar kein Problem. Zum Beispiel in den weitläufigen Forstgebieten am Frankfurter Flughafen, da gibt es kilometerweit praktisch nichts ausser Wald, nur spärlich durchbrochen von Wiesen oder vereinzelten Strassen (und natürlich dem Flughafen, aber den zählen wir mal nicht als Ortschaft im klassischen Sinne…).

Und genau dort wollte ich heute Teil von von Projekt Nordwärts absolvieren: Von der Mönchbruchmühle an der B486 zwischen Rüsselsheim und Mörfelden aus (also da, wo ich beim letzten Lauf wieder nach Süden abgedreht war) nordwärts, durch das Naturschutzgebiet Mönchbruch, dann parallel bis fast an die A3 bei Kelsterbach, dann durch den Wald zurück nach Süden.

Gesagt getan. Den Rest des Beitrags lesen »

Projekt Nordwärts: Gross-Gerau – Mönchbruch – Nauheim (13,4 km)

26. November 2007

Projekt Nordwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den nächsten Wochen etappenweise vom südlichen Ende des Rhein-Main-Gebietes bis nach Frankfurt am Main laufen möchte, um die Strecke des Frankfurt-Marathons an mein übriges Streckennetz anzubinden.

Lauf #4 von Projekt Nordwärts – beim letzten Mal hatte ich es bis an den Rand des riesigen Forstgebietes im südlich-zentralen Rhein-Main-Gebiet geschafft. Heute also weiter nach Norden, vom äußersten Punkt der letzten Tour nördlich von Gross-Gerau bis zum Mönchbruch, dann über Nauheim zurück. Erwartete dominante Geländeform: Wald, Wald, Wald, Wald, Wald, Wald und nochmals Wald.
Oh, und natürlich Wald.

Wetter: Unbeständig-durchwachsen, Regen, Wolken, Sonne, alles mit dabei, fluktuierte quasi im Minutenrhythmus. Dazu kalt: 2-3 Grad, leicht windig. Brr.

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Projekt Nordwärts: Büttelborn – Klein-Gerau – Gross-Gerau (13,1 km)

22. November 2007

Projekt Nordwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den nächsten Wochen etappenweise vom südlichen Ende des Rhein-Main-Gebietes bis nach Frankfurt am Main laufen möchte, um die Strecke des Frankfurt-Marathons an mein übriges Streckennetz anzubinden.

Heute also Lauf #3 im Rahmen von Projekt: Nordwärts.
Schauplatz: Die Gegend um Gross-Gerau.
Ein Gebiet, das mir faszinierenderweise zugleich sehr vertraut und praktisch unbekannt ist – als Autobahnbenutzer bin ich hier schon tausend Mal langgefahren, die Strecke auf der A67 ist mir quasi genauso vertraut wie mein Wohnzimmer.
Abseits von der Autobahn sieht´s aber gleich ganz anders aus: In Büttelborn war ich in meinem ganzen Leben höchstens vier oder fünf Mal, Gross-Gerau kenne ich nur vom sehr seltenen Durchfahren und ein paar Besuchen in der (übrigens sehr netten) Fasanerie, und nach Klein-Gerau hatte ich im Leben noch keinen einzigen Fuß gesetzt (um ehrlich zu sein, ich wusste noch nicht mal, welcher Ort „das da rechts von der Autobahn“ war).
Also eine ziemlich spannende Ausgangssituation: Ein Lauf in der vertrauten Fremde, der neue Perspektiven einer (ansatzweise) bekannten Gegend versprach.
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