Posts Tagged ‘Radweg 31’

Schmerzig-schöner Frühlingsabend im Ried: Hessenaue – Trebur und zurück (14,2 km)

23. März 2010

Puuuh.
So viel wie in den letzten Tagen bin ich schon lange nicht gelaufen.
Seit letztem Mittwoch hab´ ich jeden Tag die Laufschuhe geschnürt und bin gestartet, inzwischen also sechs Mal hintereinander.
War schön, hat gut getan, aber es hat doch auch ein paar kleine Spuren hinterlassen, in Form von schweren Beinen, etwas zwackenden Muskeln, und ein bisschen (gar nicht mal so unangenehmer) genereller Müdigkeit.

Eigentlich wär´s Zeit für ein oder zwei Tage Pause.

Aber andererseits: Noch eine einzige Tour und ich wäre eine ganze Woche am Stück laufen gewesen, das hab´ ich seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gemacht (vor allem nicht mit den Umfängen, die ich heutzutage laufe).
Und wenn´s dann auch noch eine Runde mit zweistelliger Kilometersistanz wäre, könnten es vielleicht auch noch die meisten Laufkilometer werden, die ich jemals innerhalb einer Woche runtergerissen habe.
Und dann ist draußen ja auch noch der Frühling, heute wieder in schön und warm und sonnig und richtig verlockend.

Hmmmm…

Aaaach, na gut.
Einmal noch, auch wenn´s vielleicht ein bisschen weh tun wird.

Steigungen wollen mir meine angestrengten Waden momentan nicht so bereitwillig verzeihen, das hat sich gestern Abend im Taunusvorland gezeigt, also lieber noch mal ins Flachland.
Passt gut, denn angesichts der diesig-pastelligen Nachmittagsstimmung mit mildem Sonnenlicht hab´ ich so richtig Lust, mal wieder am Rheinufer zu laufen.
Natürlich neue Strecke, weil´s zur bisherigen Laufwoche passt.
Viel Auswahl gibt´s da nicht mehr auf der rechten Rheinseite zwischen Worms und Wiesbaden, das Allermeiste bin ich in den letzten Jahren schon abgerannt, aber bisschen Uferweg ist dann doch noch übrig, im nördlichen Ried zwischen Rheinkilometer 485 und 497.

Also geh´ ich da laufen. Einmal Hessenaue – Trebur und wieder zurück.

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Zwischen Ried und Rheinufer: Geinsheim – Hessenaue – Kornsand (13,3 km)

20. November 2009

Triple-Yaaaayy!!!!
Der dritte schöne Tag in Folge, draußen herrschen immer noch „sonnig und schön“!

Eigentlich wollte ich ja heut´ Pause machen, aber das Wetterberichtsverlesefrollein im Radio hat was von „Zwischenhoch“ geplappert, und davon, dass die Herrlichkeit zum Wochenende schon wieder vorbei sein soll.
„Carpe Diem“ sag´ ich mir da, und beschließe, dem geschenkten Gaul nicht in die Mundhöhle zu spähen und gleich nochmal laufen zu gehen.

Wo?
Ganz klar: Vorgestern war ich in der großen Stadt, gestern in den Bergen, da geht´s heute mal runter ins Flachland.
Zum Beispiel ans Rheinufer. Da ist es eh immer hübsch, ich war jetzt schon ein Weilchen nicht mehr da und außerdem klafft da immer noch diese riesige leere Laufnetzlücke westlich von Groß-Gerau, die es noch aufzüllen gilt:

Laufnetzlücke

Deswegen die heutige Route: Einmal durchs Ried, von Geinsheim über Hessenaue zum Rhein, den Rhein-Neckarweg runter nach Kornsand, dann durch die Stoppelfelder und Rübenäcker zurück.

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Sonniger Sonntagnachmittag am Rhein: Leeheim – Kornsand und zurück (16,5 km)

25. Oktober 2009

Ok, zuerst mal das Wichtigste, aus gegebenem Anlass:
Ich hasse – hassehassehassehassehassehasse, HAS-SE – diese hirnrissige, abgeranzte, unglaublich dämliche Umstellung auf Winterzeit!!!!!!
Die ist nicht nur ungefähr genauso nützlich wie ein schorfiges, eiterndes Forunkel, sondern hat darüber hinaus auch noch die Frechheit, mir eine ganze geschlagene Stunde zu stehlen, die ich gut fürs Laufen brauchen könnte.

Warum ist das so?
Ganz einfach: Ich laufe normalerweise nachmittags oder abends.
Und zwar im Hellen (im Dunkeln zu unterwegs zu sein macht aufgrund meiner Art zu laufen einfach keinerlei Sinn).
Wenn die Tage also in der zweiten Jahreshälfte langsam kürzer werden, dann bedeutet das für mich weniger Zeit zum laufen.
Und dann wird auch noch die Uhr umgestellt, und plötzlich wird´s nicht mehr um 18:00 Uhr dunkel sondern um 17:00 Uhr.
Effekt: Eine ganze Stunde einfach so weg.
(Und ja, ich weiss, ich krieg´ diese Stunde natürlich wieder. IM VERDAMMTEN FRÜHLING, WENN ICH SIE NICHT MEHR BRAUCHE, WEIL DIE TAGE EH WIEDER LÄNGER WERDEN).
Da ist dann nichts mehr mit spontanen längeren Läufen und entspannten Touren ohne Zeitdruck.
Plötzlich ist alles gehetzt, man müsste eigentlich schon kurz nach dem Mittagessen los, um überhaupt was zu schaffen, aber das geht ja meistens einfach nicht.

Über diesen ganzen verdammten Mist ärgere ich mich jedes Jahr tierisch (und weil das so ist will ich in den Kommentaren auch nichts von wegen Stirnlampen oder morgens aufbrechen oder den angeblichen Tugenden des Nachtlaufens lesen, das geht nämlich vollkommen an der Sache vorbei!).
Deshalb: Verflucht sei die Zeitumstellung, und ihre Nachkommenschaft bis ins siebte Glied, möge sie von Zahnfäule und Brechdurchfall geplagt werden, bis man sie endlich abschafft!!! 😉

So.
Dampf abgelassen, dann können wir uns ja dem Laufbericht widmen:

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Fast bis an den Rhein: Bauschheim – Ginsheim – Bischofsheim (10,6 km)

14. Mai 2009

Dieser Tage muss ich ja immer mal wieder nach Mainz hoch, und da bietet sich´s einfach an, irgendwo unterwegs von der Autobahn abzufahren und eine kleine Runde am Rand des Laufnetzes in der Semifremde einzulegen.
Wirklich total praktisch.
Warum hab´ ich das eigentlich früher nie gemacht?

Letzte Woche zum Beispiel, da war ich in der Gegend südöstlich von Bauschheim gelaufen, und da wollte ich heute weiter ansetzen: Von Bauscheim aus westwärts bis an den Ginsheimer Altrhein, durch Ginsheim durch und nach Bischofsheim hoch, dann durch die Felder zurück. Alles weitgehend unerlaufen (zumindest seit ich blogge, einen kleinen Teil der Strecke bin ich vorher schon mal gelaufen – aber dazu später mehr), schöne Gegend, und schon ganz nah an Mainz. Alles sehr vielversprechend.

Vormittags nach Mainz gefahren und Dinge erledigt, dann was Gutes zum Essen auf die Hand besorgt (nachdem ich letzten Freitag beim Lauf in dieser Gegend von schrecklichen Hungerattacken gepeinigt worden war, wollte ich heute kein Risiko eingehen 😉 ) und auf dem Heimweg wieder von der A60 ab- und nach Bauschheim reingefahren.

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Belohnungslauf ins Ried: Erfelden – Knoblochsaue – Bensheimer Hof (13,5 km)

21. April 2009

Wiedereinstieg die Nächste:
Nach der wunderbaren Tour im Odenwald stand heute die nächste Belohnungstour an, die landschaftlich so ein bisschen das Gegenteil werden sollte: Anstatt ostwärts in die Berge gings heute westwärts, ins Flachland der Riedebene.

Sollte natürlich auch wieder besonders schön werden, deswegen hatte ich ursprünglich geplant, mal durch das Naturschutzgebiet Knoblochsaue am Rhein bzw. Altrhein zu laufen. Leider wäre eine Tour durch das komplette NSG etwas zu weit geworden, also beschloss ich stattdessen, nur von Erfelden am westlichen Ende meines Streckennetzes bis zum Rand der Knoblochsaue zu laufen und dann wieder umzukehren – quasi um einen Brückenkopf für eine spätere Tour zu haben.

Strecke geplottet (von Erfelden am Ufer des Altrheins bis zur Knoblochsaue, dann durch die Felder zurück), den richtigen Moment abgewartet (schön spät, am frühen Abend), und los.

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