Posts Tagged ‘Radweg R8’

Der Laufblog stellt aus (und ein hübsches Läufchen mit ein paar Fotos von Jugenheim nach Bensheim) (9,5 km)

1. April 2010


Bild #1: Laufblog-Ausstellung 😉

Wie, „der Laufblog stellt aus“?
Was hat´s denn jetzt damit auf sich?
Gaaanz einfach.
Das ist nämlich so:

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Frankenstein zu Halloween (12,7 km)

31. Oktober 2008

Manchmal kann einem sogar der Kalender helfen, um eine passende Laufstrecke zu finden.
Nehmen wir z.B. mal heute:
31. Oktober = Halloween!

Na sowas! Genau der richtige Tag, um mal wieder zur Burg Frankenstein bei Malchen/Eberstadt/Nieder-Beerbach hochzulaufen, die zweifelsohne einen der halloweenigsen Orte in ganz Deutschland darstellt.
Warum das so ist?
Oh, da gibt´s viele Gründe:
– Der Name: Frankenstein. Ganz ehrlich: Das klingt doch schon nach Boris Karloff oder Herman Munster, oder?
– Es ist eine alte Burg, auf einem hohen Berg, mitten im finsteren Wald. Fehlt eigentlich nur noch der Mob mit Fackeln und Mistgabeln, und die Kulisse für den vierziger-Jahre-Gruselschinken wäre perfekt.
– Hier findet jedes Jahr Ende Oktober ein Riesenhalloweenspektakel mit Event-Charakter statt (hab´s mir zwar noch nie angesehen, weil´s so ein bisschen rummelig klingt, aber hey…).
– Hat einen Sack voll Mythen und Legenden über Jungbrunnen, Geister, Lindwürmer und einen verrückten Wissenschaftler aufzuweisen (letzterer war zwar nicht wirklich irre, sondern ein ernsthafter Gelehrter, aber das hat der Mythenbildung offenbar keinen Abbruch getan)
– War angeblich/möglicherweise/wahrscheinlich (je nachdem, welche Quelle man konsultiert) eine wichtige Inspiration für Mary Shelleys „Frankenstein“.
– Liegt nur ein paar hundert Meter nördlich von Deutschlands zweitwichtigstem Hexentanzplatz auf dem Ilbeskopf (Nr. 1 ist natürlich der Brocken/Blocksberg im Harz), wo sich der Legende nach regelmässig Hexen und Zauberer von nah und fern treffen sollen, um Molchaugen und Krötentränen auszutauschen, nackt durch den Wald zu tanzen (ehrlich gesagt nicht besonders empfehlenswert bei der momentanen Witterung), und dem Herrn der Finsternis zu huldigen.
Zumindest haben sie das früher angeblich gemacht. Heute gibt´s ja das Internet für sowas… 😀

Soweit so gut. Fassen wir zusammen:
Die Burg Frankenstein ist total halloweenig und heute ist Halloween.
Daraus folgt: Heute lauf ´mer mal auf den Frankenstein.

Klang logisch, also machte ich das.

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Weinberge zwischen Bensheim und Heppenheim – mit Fotos (15,7 km)

18. Oktober 2008

So!
Unglaublich aber wahr: Ich hab´s in die Weinberge geschafft!
Hat ja lange genug gedauert, aber ich wollte ja auch unbedingt das perfekte Wetter abwarten. Das war zwar heute auch nicht so ganz da, weils etwas zu diesig war, aber da ansonsten herrlich sonnig-idyllisch-goldenes Oktoberwetter herrschte, hab´ ich mir dann doch einen Ruck gegeben und mich auf den Weg gemacht (schließlich hält der Herbst ja auch nicht ewig, also lieber jetzt als nie!).

Wie´s war?
Na was denkt ihr, wie´s war?
Super natürlich!!!
Total tolle Landschaft und wunderbar herbstgelbe Weinberge und Hügel und ein bisschen Aussicht und der Odenwald und die Bergstrasse und coole Steigungen und ich hab ein Schaf getroffen aber die Türme waren beide zu und dann hab´ ich mich in den Weinbergen verrirrt und dann musste ich einen Riesenumweg laufen und deshalb war ich dann zu spät und am Ende war ich dann im Flachland und es war zu lang und da hatte ich dann keine Lust mehr nämlich weils dann auch kalt und dunkel geworden ist aber irgendwann wars dann doch auch irgendwan zu Ende und irgendwie doch total schön.
Ende.

Wie, das reicht nicht? Ich wollt´s ausführlicher? Und nicht in einem Satz? Und die versprochenen tollen Fotos wollt ihr auch sehen?

Ach, na gut, von mir aus… 😀

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Missmutige Feldrunde durch Alsbach, Sandwiese und Zwingenberg (12,4 km)

24. September 2008

Eigentlich hätte ich ja gestern laufen sollen.
Aber dann musste ich nachmittags weg, und als ich wiederkam hat´s geregnet, und ich hatte keine Lust, und auf einmal war´s dunkel, und da bin ich dann nicht gelaufen.

Deswegen musste ich heute.
Viel mehr Lust hatte ich auch nicht, aber wat muss, dat muss.
Kein schönes Wetter – trüb, feucht, trüb, kühl, trüb, windig und trüb. Oh, und trüb war´s auch noch -anscheinend hat sich der herrlich-sonnig-milde Frühherbst, bei dem das laufen so viel Spass macht, schon wieder nach sonstwo verdünnisiert, und ist durch den dröge-trüben-ungemütlichen Frühherbst, bei dem man sich schon wieder so ein bisschen rauszwingen muss, ersetzt worden.
Hmgna.

Bergwaldlaufen bringt an so einem Tag nicht viel, da ist es finster und hässlich und einsam, deswegen lieber eine Flachlandtour in die Rübenäcker geplant, da ist es zwar auch hässlich und einsam, aber zumindest nicht ganz so finster…

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Nordwärts ohne Plan: Seeheim, Frankenstein-Massiv, Malchen (15,1 km)

16. September 2008

Tja Kinder: So langsam ist der Sommer wohl vorbei und die Übergangszeit beginnt.
Kürzere Tage, launisches Wetter, kalter Wind.
Für den Läufer bedeutet das vor allem eins, nämlich vor jeder Tour die Frage „Was soll ich heute anziehen?“
Gar nicht so einfach: Zu dick, und du schwitzt dich tot (und die coolen, toughen Superläufer, die selbst bei -5° noch in Hotpants und Tanktop rumrennen, halten dich für einen verweichlichten Amateur [was zumindest in meinem Fall auch voll zutrifft, aber das muss man Mr. und Ms. „Ich bin ja so eine geile Laufmaschine“ ja nicht auf die Nase binden… 😉 . Zu dünn, und du frierst dir einen ab (und die ganzen anderen verweichlichten Amateure halten nicht für einen angeberischen Möchtegern-CoolenToughenSuperläufer.).
Das will also gut überlegt sein.
Zum Beispiel heute: Eher trüb, eher kühl, eher windig, also entschied ich mich erstmals seit Monaten für die lang/lang-Lösung (Langärmliges Shirt und lange Leggins – auch wenn ich in denen immer total beschissen aussehe…).

Kleiderordnung: Geklärt.

Fehlte noch die Strecke. Wollte einfach mal irgendwie nach Norden, ein paar der Wege am unteren Frankenstein-Massiv erkunden, dann wieder zurück. Auf eine genaue Streckenplanung hatte ich allerdings heute irgendwie keine Lust, deshalb verzichtete ich einfach mal – und gerade für den Westhang des Frankenstein wäre sie eh ziemlich sinnlos gewesen, denn die Wege da sehen sich alle relativ ähnlich, sind alle unmarkiert, und mir weitgehend unbekannt, da wäre eine feste Route nur schwer einzuhalten gewesen.
Also einfach drauflos, ein bisschen ins Blaue, sollten so 10 oder 12 km werden…

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90 Minuten Südwärts (16,7 km)

10. Juni 2008

Heute wollte ich mal ein kleines Experiment machen, das ich so noch nicht versucht hatte (wenn einem die unbekannten Strecken ausgehen, muss man sich eben hin und wieder mal was Neues ausdenken):

Was passiert eigentlich, wenn ich genau Eineinhalb Stunden in eine bestimmte Richtung laufe, ohne vorher eine Route festzulegen? Wie weit, wohin komme ich da, wie fühlt sich das an?

Die Grundidee dazu hatte mir schon seit dem Cooper-Test neulich im Kopf herumgeschwebt, praktisch als Gegenstück zu meinen üblichen Läufen. Normalerweise plane ich eine Strecke, und sehe dann beim Laufen, wie lange ich dafür brauche. Heute wollte ich eine Zeit festlegen, und einfach mal sehen, wie weit ich in dieser Zeit käme, ohne vorher was geplant zu haben (wobei es mir nicht um die Kilometerleistung ging [die war klar, das würden etwas über 15 werden], sondern vor allem um den geografisch-entdeckerischen Aspekt).
Einfach mal drauflos laufen, und sehen, wohin ich komme, das klang spannend.

Natürlich braucht es für sowas erstmal eine Richtung, aber die war schnell klar: Südwärts, an Bundesstrasse 3 entlang, durch die Dörfer und Städte am Fuß der Bergstrasse soweit mich die Füße in 90 Minuten tragen würden.
Die B3 nach Bensheim kenne ich natürlich sehr gut, aber eigentlich nur als „Autofahrerstrecke“. Gelaufen war ich hier zwar auch schon, aber immer nur Teilbereiche (und die meisten davon nicht von zuhause aus) – am Stück hatte ich sie bisher wirklich nur im PKW befahren, und da erlebt man sowas ganz anders als zu Fuß: Man ist viel schneller, strengt sich kaum an, ist mit einer anderen Motivation unterwegs (Laufen ist Selbstzweck, Fahren ein Mittel zum Zweck, zumindest für mich), achtet nicht sosehr auf die Umgebung.
Entsprechend war mir die Strecke einerseits bekannt (für den Autofahrer Matthias), gleichzeitig jedoch unbekannt (für den Läufer Matthias), das fand ich total faszinierend.
Richtig einschätzen konnte ich sie im Vorfeld auch nicht, keine Ahnung wie weit es von zuhause bis Zwingenberg/Auerbach/Bensheim ist – das war mit dem Auto nie relevant gewesen, also hatte ich noch nie vorher darauf geachtet. Wie weit ich in den 90 Minuten kommen würde?
Keine Ahnung!
Und das war auch gut so! 😀
(und natürlich verkniff ich mir jede Messung im Vorfeld, um mir die Überraschung nicht zu verderben…)

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Tempolauf um Bickenbach (10,1 km)

4. Mai 2008

Ach herrje: Schon Sonntag Abend, und der tolle Lauf von gestern durch Rheinhessen und die Pfalz ist immer noch nicht gebloggt.
Das ist halt das Problem, wenn man sich direkt nach dem Laufen mit Freunden trifft und erst spät in der Nacht nach Hause kommte: Man kann den Laufbericht nicht unmittelbar nach der Tour schreiben, sondern erst am nächsten Tag.
Und da ist dann alles schon ein klein weniger frisch, man ist irgendwie schon ein bisschen raus, muss etwas mehr drüber nachdenken (gerade wenn´s eine schöne Runde war, von der es viel zu berichten gibt), hat was Anderes um die Ohren, und so verschleppt sich das dann.
Am Wochenende ist das natürlich ganz besonders blöd, weil da zwei Läufe auf dem Programm stehen – wenn man den vom Samstag nicht rechtzeitig bloggt, ist man dann auf einmal zwei Einträge im Soll.

Tja, und genau das ist mir jetzt passiert. Gestern spät nach Hause gekommen, heute nicht mit dem entsprechenden Laufbericht fertig geworden, und heute Abend dann noch schnell den Sonntagslauf zwischengeschoben. Und weil der kürzer und viel unspektakulärer war als der gestrige, ziehe ich ihn jetzt auch noch vor, damit wenigstens das schon mal erledigt ist.
Eigentlich genau die Art von Schlendrian, die ich nicht gerne mache, aber manchmal geht´s halt nicht anders, sorry…

So, jetzt aber der heutige Lauf:

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Endlich wieder Berge! Blütenweg zwischen Jugenheim und Zwingenberg (12,6 km)

13. April 2008

Seit Ende März laufe ich jetzt wieder.
Und die ganze Zeit hab´ ich mich brav an die Maßgabe gehalten, nur in der Ebene zu laufen.

Mal ganz ehrlich: Das hängt mir ja sowas zum Hals raus!!!!
Ich kann sie einfach nicht mehr sehen, die endlosen Rübenäcker, die schlichten Flachlandwälder, die drögen Gewerbegebiete und langweiligen Hauptverkehrsstrassen. Und ich hab´ genug vom monotonen Flachlandlaufalltag, bei dem man Kilometer um Kilometer unspektakulär durch bügelbrettartige (und eigentlich gar nicht vorhandene) Topographie wassert, bis man schließlich irgendwann sang- und klanglos einfach so ankommt, ohne was Richtiges geleistet zu haben.
Auf Dauer ist das einfach nix.
Ich will Abenteuer, Abwechslung, Anstrengung (zumindest in Maßen 😉 ).
Ich will endlich wieder in die Berge!!!!!

Und heute war´s soweit: Nachdem mein lädierter Fuß jetzt zweieinhalb Wochen ohne größere Probleme überstanden hat, stand heute endlich mal wieder ein bisschen Steigung auf dem Programm. Natürlich nicht zuviel, nur mal zum Antesten kurz in die Weinberge zwischen Auerbach und Zwingenberg, 100 Höhenmeter am Stück und danach ein bisschen Auf und Ab auf dem Blütenweg (der im Frühling ja eigentlich eh Pflichtprogramm an der Bergstrasse ist) um zu sehen, wie´s klappt.
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Am Fuß der Bergstrasse: Bensheim – Heppenheim und zurück (12,6 km)

7. November 2007

Ach ja. Es gibt Tage, die sind wie gemacht zum Laufen: Wunderbares Wetter, angenehme Temperatur, frische Luft, das macht so richtig Laune…

Tja.

So ein Tag war heute nicht.
Stattdessen der Herbst von seiner traurigsten Seite: Kalt. Düster. Trübsinnig. Gräulich (in diesem Fall sowohl von „Grauen“ als auch von „grau“ ableitbar, trifft beides zu). Ekelhaft kalter Nordwind. Nieselregen.

Lust auf Laufen?
Wenig.

Andererseits: Schon wieder zwei Tage Pause. Und die nächsten Tage soll es nicht besser werden. Deshalb: Raus und laufen, auch wenn´s Überwindung kostet!

Eigentlich hatte ich mir gestern schon eine besonders interessante Strecke ausgesucht, durch die Weinberge und Täler hinter Bensheim. Aber an so einen Tag wollte ich sie nicht verschwenden, die heb´ ich mir auf bis es schön ist (vorausgesetzt, das ist irgendwann mal wieder der Fall…).
Blieb dann trotzdem bei Bensheim als Ausgangsort und entschied mich für eine kürzere Strecke im Flachland, entlang der B3 nach Heppenheim, dann durch den östlichsten Riedrand wieder zurück (bisher hatte ich die Strecke Bensheim-Heppenheim ja nur über die Höhenrücken zurückgelegt, heute also im Prinzip dasselbe in flach).

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Darmstadt – Jugenheim (18,6 km)

7. September 2007

Mit der Straßenbahn sind wir zu unserem Startpunkt Prinz-Emil-Garten in Darmstadt gefahren.

Zunnächst ging es durch den Park, dann weiter durch die Orangerie zum Böllenfalltor.

Hier sind wir in den Wald eingetaucht. Auf dem Weg mit dem roten Balken ging es auf und ab durch die Darmstädter Hügellandschaft, vorbei an einem mysteriösen Birkensteg ins Nichts und weiter zur Ludwigshöhe, von der aus sich unter einem hübschen Turm ein toller Ausblick über Eberstadt, Darmstadt und das Ried mit Frankfurt, Wiesbaden, Mainz bis hin zum Taunus bietet.

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