Posts Tagged ‘Schlierbach’

Schlierbachtal und Schenkenberg: Eulsbach – Ellenbach – Lindenfels- Schlierbach mit Fotos (10,6 km)

18. April 2010

Heute ist alles ganz einfach:

Freundlicher Frühling
+
Superb schöner Sonntag
+
Wunderbar warmes Wetter
+
Weitaus weniger wehe Waden.
______________________
= Löblich leidenschaftliche Lauflaune.

Eine große, ambitionierte Tour in vollkommen unbekannter Umgebung brauch´ ich heute allerdings nicht, stattdessen steht mir der Sinn eher nach paar entspannten Kilometerchen in angenehmem Sonnenschein, auflebender Natur und toller Landschaft – einfach noch mal so eine richtig schöne, unkomplizierte Genussrunde zum Wochenabschluss.

Das klappt.

Und wie! 😀

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Bei Kaiserwetter über die Knodener Höhe: Reichenbach – Meerbachtal – Schannenbacher Eck – Eulsbach – Schlierbach (14 km)

19. November 2009

Doppel-Yaaayyy!!!
Der zweite Sonnentag in Folge, und dann auch gleich nochmal eine Ecke hübscher, klarer und wärmer als der gestrige!!!
Wahrscheinlich der schönste Tag, den dieser November aufbieten wird, da muss gelaufen werden!!!

Und zwar nicht wie gestern mitten in der Nacht.
Ohooo nein, heute geht´s über Mittag raus, wenn die Sonne am höchsten steht und alles hell und bunt und freundlich ist, jawollja!!
Und zwar in den Odenwald, der ist an solchen Tagen nämlich wun-der-schön!!!

Eine passende Strecke hab´ ich schon lange parat, ein wunderbar anstrengender kleiner Berglauf vom Meerbachtal aus über die Knodener Höhe ins Schlierbachtal. Wollte ich schon vor Wochen in Angriff nehmen, hab´s aber wegen dem drögen, trüben Trauerwetter immer wieder aufgeschoben (so eine Strecke verschwendet man nicht an hässlichen Herbsttag!).
Und weil ich so richtig Lust hab´, verlängere ich die Route spontan sogar noch ein bisschen und lege den Aufbruchspunkt rüber nach Reichenbach im benachbarten Lautertal – das sind nochmal ein paar Kilometer und ein paar hundert Höhenmeter extra, heute nehm´ ich die liebend gerne mit. 🙂

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Vom hohen Berg ins tiefe Tal: Neunkircher Höhe – Ellenbach mit Fotos (15,1 km)

11. Oktober 2009

Zum Wochenabschluss hab´ ich mir noch mal was – vermeintlich – Bequemes rausgesucht, nämlich eine Einwegtour im Odenwald, von der Neunkircher Höhe abwärts und der Länge nach durchs Schlierbachtal, bis runter nach Ellenbach bei Fürth, wo´s dann ein leckeres sonntägliches Mittagessen im Restaurant Eselmühle geben sollte.
Wenn der Startpunkt mehr als 350 Höhenmeter über dem Ziel liegt, sollte das eigentlich sehr angenehm zu laufen sein… 😉

Das Wetter ist auch heute wieder arg launisch und unberechenbar. Als ich um kurz vor 11:00 zuhause aufbreche, scheint die Sonne durch eine Wolkenlücke und taucht die Umgebung in strahlendschönes Herbstlicht.
Hält leider nicht, denn je weiter ich in den Odenwald reinfahre, umso trüber und dunstiger wird´s – aber immerhin auf stimmungsvolle Art und Weise, mit driftenden Nebelfetzen an den Berfhöngen und finsteren, hochgetürmten Wolken, die vom pfeifenden Südwestwind über den grauen Himmel getrieben werden.
Allemal besser, als ein grauer, toter Dämmertag, an dem sich gar nichts regt.

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Blogger Team-up. Nibelungensteig Teil 2: Wilsmhausen – Gumpener Kreuz mit Gerd und Foto (24,4 km)

15. August 2009

So!
Samstag der 15. August, auf dem Plan steht das zweite Drittel vom Nibelungensteig mit Gerd.

Höchste Zeit, schließlich ist es inzwischen fast ein Vierteljahr her, dass wir das erste Drittel von Zwingenberg bis zum Hofgut Hohenstein gelaufen sind.
Aber wie das so ist – ich hatte zwischenzeitlich anderen Kram im Kopf, und der Gerd hat sich den Ellbogen mit dem Fahrrad zu Brei geschlagen (da sieht man mal wieder wie gefährlich diese Dinger sind [Fahrräder, nicht Ellbogen…] 😉 ) und musste rekonvaleszieren, entsprechend hat´s vorher irgendwie nie geklappt.

Machte aber nix, denn heute war ein beinahe perfekter Tag für so eine Unternehmung: Himmel blau (wenn auch ein bisschen diesig), Sonne strahlend (wenn auch ein bisschen heiß), Stimmung gut (kein „wenn auch“).

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Durchs Schlierbachtal nach Lindenfels (15,7 km)

29. Juni 2008

Einer der unendlich vielen Gründe, warum ich so gerne im Odenwald laufe, liegt darin, dass er zu Fuß eine völlig andere Geographie zu haben scheint als mit dem Auto.
Das ist wie mit einem Puzzle, das man auf zweierlei Arten zusammensetzen kann (oder vielleicht eins von diese Optische-Täuschungs-Bildern: Zwei Gesichter oder eine Vase?):

Zuerst mal gibt´s da die Kraftfahrerart, bei der man den langen, gewunden Landstrassen durch die Täler folgt (oftmals mit ordentlichen Umwegen), und nur selten mal über einen Pass von einem ins andere wechselt. Dadurch erlebt man die Gegend oft als eine Serie von schlauchartigen Tälern, die man untereinander kaum in Verbindung bringt. Was „Weit weg“ und was „Nah“ ist, hängt weniger von der objektiven Entfernung zwischen den Orten ab, sondern vielmehr davon, wie weit/nah/verschlungen/direkt der Fahrweg zwischen ihnen ist. Nehmen wir als Beispiel mal Gronau im Meerbachtal und Ober-Hambach hinter Heppenheim. Die sind gerade mal 2 km Luftlinie voneinander entfernt. Wenn man als Autofahrer allerdings von einem zum anderen möchte, muss man 13 km fahren, und dabei 4 andere Orte durchqueren – dass es eigentlich Nachbardörfer sind, würde einem dabei kaum in den Sinn kommen.
Entsprechend hat man als Autofahrer ein ganz eigenes Bild vom Odenwald, das zwar nicht falsch ist, aber eben irgendwie leicht verzerrt, weil es nicht so sehr von der objektiven Geographie geprägt ist, als vielmehr davon, wie die befahrbaren Strassen verlaufen.

Ganz anders als Läufer: Da muss man sich nicht um Täler und Strassen scheren, kann stattdessen frei und ungehindert geradewegs über Anhöhen und durch die Wälder laufen – und plötzlich sieht das scheinbar vom Autofahren bekannte Puzzle ganz anders aus, die seltsamen Verwerfungen der Landstrassenführung glätten sich auf einmal, man wird vom Odenwald regelrecht überrascht: Da läufst du von einem bekannten Ort aus über einen Berg und aus dem Wald raus, und findest dich auf einmal staunend über einem anderen bekannten Ort, den du irgendwie ganz woanders vermutest hättest, und auf einmal macht´s „klick“ im Kopf, und dein Bild von der Umgebung hat sich mit einem mal völlig verschoben.
Unheimlich spannend und faszinierend, und es passiert zumindest mir immer noch, obwohl ich mich inzwischen eingentlich recht gut auskenne und meine Strecken auf der Karte vorausplane (Im Kopf zu wissen, dass hinter dem Höhenzug dahinten Dorf XY liegt, und es vom Bauchgefühl her zu realisieren, sind nämlich gottseidank zwei ganz verschiedene Paar Schuhe… 🙂 ).

So.
Aber was soll das ganze Gelaber denn jetzt eigentlich (mag sich der ungeduldige Leser nun zurecht fragen)?
Ganz einfach (,lieber ungeduldiger Leser), heute hatte ich eine Tour geplant, auf die das oben beschriebene Phänomen haargenau zutrifft:
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