Posts Tagged ‘Seidenbach’

Nordwestliches Weschnitztal mit Foto (16,8 km)

6. September 2009

Ok.
Die Woche bisher war nicht sooo prickelnd, da wollte ich mir zumindest zum Wochenabschluss noch mal was Nettes gönnen, zumal der heutige Sonntag mit strahlendem, frischen Spätsommerwetter begonnen hatte.
Keine 25 km mit 1000 HM, das wäre wohl (noch) nicht ganz das Richtige für meine immer noch etwas unwilligen Beine gewesen.
Aber zumindest was Nettes, für die Laune und fürs Auge, vielleicht einen 15er mit ein bisschen Auf und Ab und ein bisschen Was Neuem fürs Auge (und die Kamera), sowas in der Art.

Genau die richtigen Vorgaben fürs Weschnitztal: Das ist hübsch, nicht zu steil, weitgehend unerlaufen, und außerdem gibt´s persistente Stimmen unter der Stammleserschaft, die mich da ohnehin ständig hinbugsieren wollen… 😉
Also schnell eine schöne Route ausgesucht (es gab da schon mal eine Vorgeplante, aber die konnte ich nicht mehr finden), durch die Dörfer und Hügel am nordwestlichen Talrand und über den Bergtierpark in Erlenbach – wieder so ein Stück Kindheit, dass ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen habe, da freute ich mich ganz besonders drauf , die Laufschuhe geschnürt und nachmittags ins Weschnitztal aufgebrochen.

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Über dem Nebel: Ober-Hambach – Krehberg – Pfalzbachtal (12, 8 km)

22. Dezember 2007

Der Winter ist da. Und das nicht nur kalendarisch…
Hier unten, am Fuss der Bergstrasse, bedeutete das heute vor allem Nebel.
Und zwar nicht so ein herbstlich-romantischer „bisschen dunstig, verzieht sich bis Mittag“-Nebel, oh nein. Wir reden hier von einer kompakten, grauen Suppe, sowas wie der Rolls Royce unter den Nebeln: Sichtweite deutlich unter 100 m. So dicht, dass man ihn fast schon mit dem Messer schneiden konnte. So zäh, dass er sich den ganzen Tag kein bisschen rühren, geschweige denn auflösen, würde.
Und kalt, richtig fies kalt, Alles in dicken, pelzigen Rauhreif gehüllt, Temperaturen um die -7 Grad.

Brrr. Nicht unbedingt die besten Laufbedingungen.

Tja, aber wie heisst es doch so schön: Wenn die Sonne nicht zum Jogger kommt, muss der Jogger eben zur Sonne.
In diesem Fall bedeutete das: In die Höhenlagen, denn angesichts der immer noch herrschenden Inversionswetterlage bestand berechtigter Anlass zur Hoffnung, dass sich irgendwo über dem zähen Bodennebel ein wunderschöner Frühwintertag abspielte, man musste ihn nur finden.
Da traf es sich natürlich gut, dass Jost und ich für heute sowieso einen Lauf im Odenwald geplant hatten, von Ober Hambach über den Südkamm der Knodener Höhe auf den Krehberg, dann durchs Pfalzbachtal wieder zurück. Ein großteil der Strecke über 400 Metern Höhe, wenn heute irgendwo Sonne zu finden sein würde, dann da oben…
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