Posts Tagged ‘Stettbach’

Die Laufwoche KW 20 bis Freitag… (9,4 km und 11,2 km)

28. Mai 2010

Hrm.
Dank dem Feiertag mit Feiertagswetter am Montag hat die Woche gut angefangen, dann aber angesichts von miesem Wetter und wenig Zeit zur Wochenmitte nicht ganz so gut geklappt, wie ich mir das gewünscht hätte…

Montag 24.05.: Genüsslich träger Berglauf von Ober-Beerbach nach Hause (9,4 km)
Die letzten vier Tage war ich jeweils laufen, eigentlich wäre da mal wieder ein Regenerationspäuschen angesagt.
Aber es ist warm und sonnig und wunderschön draußen, und außerdem haben mich meine Eltern zum Essen in Ober-Beerbach oben im vorderen Odenwald eingeladen – diese Gelegenheit für eine kleine Tour kann und will ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
Immerhin, einen kleinen Kompromiß gehe ich mit mir selbst ein – anstatt vor dem Essen von Zuhause aus nach Ober-Beerbach zu laufen, werde ich hinterher von Ober-Beerbach nach Hause laufen – selbe Strecke, aber es geht viel mehr bergab als bergauf.

Geplant getan: Nach dem guten und reichhaltigen Mitagessen im Gasthof „Prozente-Hannes“ im Ober-Beerbacher Dorfkern ziehe ich mich schnell um, schnüre die Laufschuhe und mache mich um kurz vor Zwei auf den Weg nach Hause.

Ich glaube, so tranig bin ich noch nie losgelaufen.

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Zweimal Abenteuer im Seeheim-Jugenheimer Hinterland (16,2 km und 14,6 km)

22. April 2010

Die Touren während der Woche:

Mittwoch 21.04: Ums Stettbacher Tal und den Steigerts (16,2 km)
Trüber, überraschend kalter Tag, erzeugt spontan jetzt nicht unbedingt so richtig große Lust aufs Losrennen.
Starten tu´ ich natürlich trotzdem, ohne Plan oder Vorgaben, einfach irgendwann zwischen spätem Nachmittag und frühem Abend los und schauen, wo mich die Beine hinbringen.

Überraschenderweise entwickelt sich eine richtig gute Tour: Über den Heiligenberg und die Flanke des Marienbergs drifte ich ostwärts in den Odenwald rein, überquere die Anhöhe über Hainzenklingen, von wo aus man einen herrlichen Ausblick in die Rheinebene hat, arbeite mich auf vollkommen verratzen Wildnispfaden durch den Bergwald über Stettbach zur Kuralpe hoch, folge der Hutzelstrasse um den Steigerts herum, laufe dann von Steigerts abwärts bis zum Rand des Ober-Beerbacher Talkessels, und folge dort dann schließlich dem Höhensattel von Kniebrecht und Tannenberg via Burg Tannenberg und Alexanderhöhe nach Hause.
Keine wirklich ngenehme Runde, denn heute zwicken meine Beine mal wieder ganz gewaltig (immerhin verteilt sich der Schmerz paritätisch: Am Anfang sind´s die Waden, später wandert das Ziehen und Zwicken dann in die Knie hoch, macht noch einen Zwischenstopp in den Oberschenkeln und landet am Ende der Tour im Hüftbereich), aber eine schöne.

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Stettbacher Tal mit Fotos (13,5 km)

26. Dezember 2009

Wisst ihr, was ich so richtig an Weihnachten mag (außer den üblichen Verdächtigen wie Geschenken und gutem Essen)?

Alte Freunde!

Die ganzen Leute, mit denen man mehr als ein halbes Leben befreundet ist und die´s gottweisswohin verschlagen hat, die man im Lauf des Jahres bestenfalls ein paar mal sieht und mit denen man ansonsten nur telefonisch oder per Mail Kontakt hält – plötzlich sind die alle wieder im Land, und wenn man sich dann trifft, dann ist es irgendwie genauso wie früher (mal abgesehen davon, dass die alle total alt geworden sind, während man sich selbst praktisch nicht verändert hat… 😀 ) .

Einer von diesen alten Freunden ist der Stephan.
Der verdient normalerweise bei einer seriösen Consulting-Firma seine Brötchen, im fernen Norden der Republik wo´s flach und urban und alsterig ist.
Aber über Weihnachten ist er mal wieder im Land, und er hat nicht nur ein bisschen Zeit sondern auch gleich seine Laufschuhe mitgebracht.
Und die wollen bewegt werden.

Deshalb starten wir am späten Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertags zu unserer ersten gemeinsamen Joggingtour seitvier oder fünf Jahren.
Nix Besonderes, einfach mal ein, zwei Stündchen ganz entspannt in den Odenwald hinter Jugenheim, ohne festen Plan aber dafür mit dem Foto und herrlichstem Dezemberwetter.

Wird eine richtig schöne Tour, mit ganz viel Spaß und Sonne und schöner Landschaft: Über den Heiligenberg zur Kaiserbuche, weiter nach Hainzenklingen und Stettbach (wo wir spontan einen netten Pitstop bei Freunden einlegen), weiter zum Sonneneck über Ober-Beerbach, dann via Saar-Rhein-Main-Weg und den hellen, strahlendsonnigwarmen Wald an der Südflanke des Tannenbergs zurück nach Jugenheim.

Auf die normalerweise üblichen erschöpfenden Lauf- und Streckendetails verzichte ich heute einfach mal weg, wegen Zwischendenjahrensattundträgeschreibfaulheit (wer mehr über die Ecke wissen will, wird z.B. hier und hier fündig).

Stattdessen konzentrieren wir uns heute voll und ganz auf die Fotos, die sind gut genug… 😉

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Versöhnliche Zwergtour um Steigerts und Ober-Beerbach (8,3 km)

5. September 2009

Selbst in den stabilsten Beziehungen ist nicht immer alles eitel Sonnenschein.

Nehmen wir mal meine Beine und mich: Wir sind jetzt seit über 30 Jahren zusammen, und haben in dieser langen Zeit noch nicht einmal ernsthaft an eine Trennung gedacht – aber manchmal kriselt´s eben doch ein bisschen.
In der letzten Woche zum Beispiel.
Da haben sie mir vorgeworfen, ich würde sie zu sehr unter Druck setzen, keine Rücksicht auf ihre Befindlichkeiten nehmen, nur an mich denken.
Man kennt das ja, Beine werden in solchen Situationen schnell ein bisschen überdramatisch und emotional…

Da muss man dann auch schon mal über seinen Schatten springen und sich ein bisschen Mühe geben, um die Wogen zu glätten.
Also hab´ ich sie gestern und heute mal so richtig verwöhnt:
Lange schlafen, kaum Belastung und ein volles Wellness-Paket mit warmen Muskelentspannungsbädern und liebevollen Massagen mit genug Mobilat, um ein kleines Nagetier drin zu ersäufen (oder ersticken. Bei diesen zähflüssigen Salben kann ich das nicht so genau sagen).
Ich hätte ihnen ja auch noch Blumen gekauft, aber damit können sie erfahrungsgemäß nichts anfangen.

Und tatsächlich, meine Konzilianz und Zuwendung haben gewirkt.
Heute im Lauf des Tages sind sie immer weniger mürrisch geworden, und so gegen Abend hatte ich sie dann soweit weichgecremed, dass sie bereit waren, doch noch mal zu einer kleinen Tour aufzubrechen.
Der alte Charme funktioniert also noch… 😉
😆

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Erweiterte Wochenübersicht 2008 KW 49 (08.12.-14.12)

14. Dezember 2008

Aus Zeitgründen gibt´s vorerst leider nur Laufblog Light™, also die Laufberichte nur in Form eines erweiterten Wochenrückblicks.
Siehe unten.

Auch diese Woche hätte besser sein können – lauftechnisch war sie zwar trotz meist miesen Wetters halbwegs in Ordnung, doch von der elektronischen Seite (die ja auch zum Bloggen im Internet gehört) katastrophal: Totalausfall des ver$#*%@en Computers wegen kaputter Festplatte, daraufhin tagelang mit dem verdammten Scheissding gerungen (und ich HASSE HASSE HASSE sowas!!!!) und dabei unheimlich viel wertvolle Zeit verschwendet, bis der ganze Dreck wieder halbwegs funktionerte  – das wirkt sich natürlich auch auf den Sport aus (sowohl zeitlich als auch stimmungsmässig)…

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

 

Di.  Steiler Vorstoss in die Berge – Heiligenberg – Kuralpe – Stettbach

1:15 h

11,6 km

Mi.

Do.

10 unangenehme Standartkilometer an der Bergstrasse

0:58 h

10,1 km

Fr.

Mal wieder um den Heiligenberg

1:05 h

10 km

Sa.

So.

Sonnige Höhentour ins Modautal: Neutscher Höhe – Herchenrode – Hoxhohl (mit Hund und Foto)

1:17 h

12,4 km

Wochenlaufleistung 44,1 km

…und hier noch die Berichte zu den ersten drei Läufen (der vierte wird morgen separat nachgereicht, denn heute war so herrliches Wetter, dass ich mir zur Belohnung für den unsäglichen Ärger der letzten Tage eine wunderschöne Tour mit Hund und Foto über die Neutscher Höhe gegönnt habe, die trotz weitgehendem Versagen der Kamera [Ich hasse die Technik, und die Technik hasst mich…] eigenen Post wert ist).

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Burg Tannenberg und Stettbacher Tal – Ein Laufbericht mit Fotos (13,1 km)

5. August 2008

Der heutige Tag fing als einer der schönste des Jahres an! Azurblauer, wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein, eine wunderbar angenem Brise, frische, wohlschmeckende Luft, Temperaturen knapp über 20 Grad, alles strahlte wie in Technicolor. Und es war richtig klar, so klar, wie man es hier an der dampfig-diesigen Bergstrasse nur ein paar mal im Jahr erlebt: Perfekte Fernsicht in alle Richtungen, nicht nur die Silhouetten der entfernten Höhenzüge, sondern jedes kleine Detail an ihren Hängen war zu erkennen – die weiten Felder am Donnersberg, die schimmernden Windräder bei Framersheim, oder die weissen Häuser von Eltville, alles gestochen scharf und glasklar!
Herr-lich!!!!

Eigentlich hatte ich ja heute nicht laufen wollen (3 Tage hintereinander? Eher nicht…), aber an so einem Tag?
Musste sein!
Und weil´s so wunderbar war, beschloss ich sogar, mal wieder die (inzwischen wieder geflickte) Digitalkamera mitzunehmen! Da braucht´s dann natürlich auch motive, deswegen heute eine wunderschöne Bergroute mit Lufthansa, Burg Tannenberg, Stettbacher Tal, Hainzenklingen, Heiligenberg.

Leider hatte ich morgens keine Zeit, deshalb vertagte ich den Lauf bis zum Abend, und da war der Tag dann leider nicht mehr einer der schönsten des Jahres, sondern „nur noch“ ganz ok – im Lauf des Nachmittags hatte sich der Himmel zugezogen und war nun mit einer dünnen aber durchgängigen Wolkenschicht bedeckt – anstatt azurblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein herrschte nun so ein leicht gedämpftes Halblicht, das diffus vom milchig-weissen Himmel schimmerte und alles leicht trüb wirken liess. Nicht wirklich ideal für schöne Fotos (zumindest nicht, wenn ich hinter dem Sucher stehe), aber was willste machen?

Eben. Nix!
Hatte mir vorgenommen mit Foto zu laufen, also zog ich das auch durch!

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Ums Stettbacher Tal (15 km)

17. Mai 2008

Heute hatte ich Lust auf einen Berglauf.
Ok, ich hab´ ich im Moment ständig Lust auf Bergläufe, aber nachdem ich vorgestern die Pflicht im Flachland erledigt hatte, gab´s keinen Grund, heute zur Kür nicht wieder ostwärts gen Odenwald zu starten.
Zielgebiet: Das Stettbacher Tal.
Passte ganz gut, da ich ja gerade erst am Dienstag durchs Balkhäuser Tal gelaufen war, und somit beide Täler hinter Jugenheim innerhalb einer Woche um-/durchlaufen konnte, schöne Symmetrie. Außerdem eine wirklich hübsche Gegend mit einigen bisher unerlaufenen Ecken, an denen ich meinen Neugier stillen konnte (gespannt war ich vor allem auf den in einem Seitental versteckten Weiler Wallhausen, in den ich es bisher noch nie geschafft hatte).

Da ich ja immer versuche, neue oder zumindest ungebloggte Wege zu laufen, erwies sich die konkrete Planung allerdings als schwierig: Fast alle Strecken um das Tal herum bin ich im Verlauf des letzten Jahres ein- oder mehrmals gelaufen, entsprechend war´s gar nicht so leicht, da eine spannende Route auszubaldowern. Schlußendlich endschied ich mich dafür, am Südhang des Tannenbergs auf halber Höhe talaufwärts zu laufen (ein ziemlicher Zickzackkurs, weil man unterwegs jedes Seitental umrunden muss), und den Rückweg über die fast parallel verlaufende Fahrstrasse am Talgrund anzutreten. Das Endergebnis ist die unförmigste Route, die ich seit langem hatte – aber eben mit viel neuer Strecke und ohne Dopplungen, das ist die Hauptsache… 🙂

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Ober-Beerbach – Steigerts – Stettbach – Jugenheim (12,8 km)

9. November 2007

Heute mal wieder eine Strecke auf Seeheim-Jugenheimer Gebiet, ganz nah an Zuhause.
Auf meiner Übersichtkarte aller gebloggten Läufe hatte bisher noch eine kleine aber deutliche Lücke im und ums Stettbacher Tal geklafft – zwar war ich hier natürlich schon oft unterwegs, aber seit Start unseres Lauftagebuchs sind wir irgendwie immer drumrum gelaufen.

Höchste Zeit, dieses bisher ungebloggte Gebiet, quasi den eigenen Hinterhof, auch mal abzuarbeiten!

Ursprünglich hatte ich geplant, eine 17-km Rundroute zu laufen, von Jugenheim über die Nordflanke des Tannenbergs nach Ober-Beerbach, dann weiter auf den Steigerts, runter nach Stettbach und über Hainzenklingen und den Heiligenberg zurück nach Jugenheim.
Aber, na ja, das Wetter war arg durchwachsen, meine rechte Wade rumorte noch ein bisschen von letztem Mal, und soviel Zeit hatte ich auch nicht, deswegen schenkte ich mir einfach mal das erste Drittel und liess mich stattdessen bei Ober-Beerbach absetzen…

Start also kurz vor Ober-Beerbach, auf dem kleinen Parkplatz am oberen Ende der Strasse nach Seeheim, kurz bevor sie in die Strasse zwischen Ober- und Nieder-Beerbach mündet.
Wetter wie gesagt durchwachsen: Ziemlich kalt (5 Grad), windig (saukalte Böen), tendenziell trüb und wolkig (hin und wieder mal ein kleiner Fetzen blauer Himmel dazwischen). Aber trocken, das war gut.
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