Posts Tagged ‘Stockstadt’

Verirrt auf dem Kühkopf (12,2 km)

19. September 2009

Irgendwie ist im Moment so ein bisschen der Wurm drin…
Auch zwei Tage nach der bisher ersten und einzigen Tour der Woche hatte ich wenig Drang, loszulaufen, war desinteressiert, gleichgültig, irgendwie mit anderen Dingen beschäftigt.
Pfff, laufen…

In so einer Situation kommt dann aber immerhin die Routine durch: Ich mach´ das jetzt schon so lange, dass ich auch trotz Motivationsloch starte.
Hat nichts mit Spaß an der Sache oder irgendsonem blödsinnigen „Laufen ist Lebensqualität, das brauch ich“-Gewäsch zu tun, sondern ist ganz einfach Gewohnheit.
Dienst nach Vorschrift, auch wenn man einem gerade nicht wirklich danach ist und man sich nichts davon verspricht…

So ist es dann auch heute.
Laufen?
Hmphfffjoaa, ach, was soll´s, ok.

Von Zuhause?
Nö, kein´ Bock.

So´n bisschen Anderswo?
Ja, ok, aber zum Planen bin ich zu desinteressiert.
Also such´ ich mir schnell was raus, wo ich nicht planen muss und entscheide mich spontan für den Kühkopf – ist ´ne Insel, ich kenn´ mich ganz gut aus, wenn ich da einmal rundrum renne sind das vielleicht 16 km und ich kann nix falsch machen.
Vielleicht wird´s ja sogar noch ganz hübsch…

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Meditatour zwischen Crumstadt und Stockstadt (13,4 km)

6. November 2008

Heute war wieder einer von diesen deprimierend drögen Herbsttagen, die ich so richtig hasse:
Dichte Bewölkung/Hochnebel, durch die nicht der Hauch eines Sonnenstrahls drang, deshalb war´s selbst um die Mittagszeit so trüb und dunkel, dass die Autos mit Licht unterwegs waren. Alles grau in grau, furchtbar demotivierend. Dazu regte sich kein Lüftchen, es war kalt aber auch irgendwie dumpf -Un après-midi de plomb (um mal den Titel eines obskuren frankobelgischen Comics zu plagiarisieren. Die Deutsche Übersetzung lautet übrigens „Ein Nachmittag wie Blei“…).
Schönes Laufwetter sieht anders aus.

Aber drücken wollte ich mich auch nicht, schließlich war schon Donnerstag und ich hatte erst eine Tour diese Woche. Also beschloss ich stattdessen, es mir heute so richtig dreckig zu geben.

Und zwar so:
In meinem Laufnetz klaffte seit Monaten eine etwas größere Lücke mitten im plattesten Ried, zwischen Crumstadt, Stockstadt, Biebesheim und Allmendfeld. Bisher hatte ich mich nie so richtig motivieren können, die mal zu schliessen, denn da unten gibt es fast nichts: Flach wie ein Bügelbrett, ein paar einsame Landstrassen und einsamere Aussiedlerhöfe, dazwischen nur Rübenäcker:
die-lucke-im-ried
Ganz recht, werte Leser – das Spannendste, was Google Earth im fraglichen Gebiet anzuzeigen hat, ist eine Verdichterstation…

Das mag an einem freundlichen Sommertag noch ganz hübsch sein (wenn auch nicht so richtig doll spannend), aber an einem halblichtigen, dunstigen, kalten, bleigrauen Depri-Novembernachmittag wie heute ist es da draussen ungefähr genauso heiter und erbaulich wie auf einem Begräbnis.
Brrrr.

Aber andererseits: An so einem furchtbaren Tag bewusst durch die graue Einöde zu laufen, das klang irgendwie auch wieder ganz faszinierend. Vielleicht ja mal eine interessante, ja vielleicht sogar eine läuternde, Erfahrung…
(Ausserdem fiel mir eh nix Besseres ein 😉 ).

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Stockstadt – Biebesheim (12,7 km)

17. Januar 2008

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es eine gute Idee war, Nemo in letzter Zeit verstärkt mit zum Laufen zu nehmen. Seitdem er wieder ein paarmal dabeisein durfte, ist er nämlich kaum noch zu bremsen: Sobald ich jetzt in meine Sportklamotten schlüpfe, steht er schon schwanzwedelnd an der Tür, ist ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung und glotzt mich mit seinem erwartungsvoll-durchdringenden „Hey super, jetzt gehen wir gassijoggen“-Gesichtsausdruck an.
Egal ob Gassijoggen geplant ist oder nicht…

Heute war´s zum Beispiel eher nicht geplant: Eigentlich wollte ich die geplanten 12-13 Flachland-Kilometer zwischen Stockstadt und Biebesheim alleine runterreissen. Nemo war schließlich erst vorgestern mitgelaufen, und überanstrengen will ich den kleinen Kerl ja auch nicht.
Also versuchte ich mich unauffällig aus dem Haus zu schleichen, ohne falsche Hoffnungen zu wecken.
Natürlich ohne Erfolg.
Für jemanden, der routinemäßig aus nächster Nähe gebrüllte Kommandos „überhören“ kann, hat Nemo ein verdammt gutes Gehör – kaum war ich an der Treppe, stand er auch schon hinter mir, wedelte enthusiastisch und schenkte mir seinen treudoofsten Nimm-Mich-Bitte-Bitte-Mit-Hundeblick.

Soooo lieb.

Und soooo niedlich.

Widerstand zwecklos…
Deswegen auch heute wieder mit von der Partie: Nemo der Hund.

Heutige Strecke, wie bereits erwähnt, die Felder, Wiesen und Deiche zwischen Stockstadt und Biebesheim, etwas über 12 km, flach, ideale Strecke zum Laufen mit Hund.
Wetter regnerisch, windig, zu warm (Um die 10 Grad).
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Gernsheim – Kühkopf am Rheinufer (16,4 km)

6. Oktober 2007

Ein Blick auf die bisher hier gebloggten Läufe ins nördlich-zentrale Ried zeigt, dass sie praktisch zwei „Arme“ bilden (einen auf der Achse Pfungstadt-Kühkopf, einen auf der Achse Alsbach/Bickenbach-Gernsheim), die unabhängig voneinander westwärts führen, und zwischen denen jenseits der Bergstrasse eine große Lücke klafft:

Ja wie sieht denn das aus?
Zeit, daran was zu ändern!
Deshalb heute im Programm: Die Schließung der Lücke, oder auch: Von Gernsheim rheinabwärts bis auf den Kühkopf, immer am Ufer entlang.
Los geht´s!

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Sololauf: Philippshospital – Kühkopf und zurück (13,5 km)

22. September 2007

Vorgestern steil in den Odenwald, heute als Kontrastprogramm wieder mal flach durch´s Ried.
Genauer gesagt: Das letzte unerlaufene Stück zwischen unserer Kühkopftour von vor zweieinhalb Monaten und meinem Lauf bis Crumstadt von letztem Dienstag.

Schon wieder alleine unterwegs, Wetter schön (aber fast schon wieder zu warm, dazu sehr diesig), Startzeit gegen 11:50 Uhr vormittags, Startpunkt am Philippshospital.
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Kühkopf (25,4 km)

9. Juli 2007

Heute haben wir eine Langstrecke über den Kühkopf gemacht.

Ursprünglich war eine Route von 22 km geplant, aber weil wir falsch abgebogen sind, wurden es dann 25,4 km.

Es ist eine wunderschöne Strecke durch Wald und Wiesen, sowie an Rhein und Altrhein entlang.

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