Posts Tagged ‘Tannenberg’

Laufwoche KW22 mit vier Touren in Ried, Kreis Offenbach, Rheinhessen und dem Odenwald (10,1 km/ 15,4 km / 11,4 km / 13,8 km)

13. Juni 2010

Die Laufwoche am Stück mit vier schön verteilten Läufen…
…ins Unwetter (Hessisches Ried vor der Haustür)
…in die unbekannten Waldgebiete jenseits von Darmstadt (südwestlicher Landkreis Offenbach)
…auf der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz (im Rahmen der Durchquerung von Rheinhessen)
…über die ersten paar Höhenrücken in den Odenwald (von daheim nach Beedenkirchen zum Sonntagsessen)

Na denn:
Mittwoch 09.06.: Schnelle gewittrige Standardrunde durch die Felder (10,1 km)
Der erste Lauf der Woche – nix Besonderes.
Nach der Arbeit zuhause angekommen, Wetter sieht ordentlich aus, Lauflaune ist vorhanden, also starte ich nochmal schnell in den drückend schwülwarmen Sommerabend. Standardstrecke, der klassische Flachlandrundkurs von Jugenheim über Seeheim, Schuldorf und Bickenbach, fast auf den Punkt genau 10 km.
Tut gut, sich nach dem langen Tag nochmal die Beine zu vertreten, die vertraute Streckenführung stört da nicht weiter.
Im Gegenteil, eigentlich sogar ganz angenehm, im Herzen des Heimreviers muss man beim Laufen nicht wach im Kopf sein, kann sich einfach treiben lassen, die Füße finden den Weg auch von alleine.

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Best of Seeheim-Jugenheim – mit Hund und Foto (8,5 km)

20. Januar 2009

Manchmal geht´s ganz schnell.
Noch vor ein paar Tagen: Tiefster Winter.
Schnee, Eis, sibirische Kälte, das volle Paket.
Heute: Sowas wie ein Frühlingstag (oder zumindest ein Vorfrühlingstag, ist ja immer noch Mitte Januar)!
Und dazu noch ein total hübscher, mit relativ warmen Temperaturen (whoa, 7°, da wird´s so langsam Zeit, die Hawaiihemden rauszupacken… 😉 ), singenden Vögeln, wohlriechender milder Lenzluft und – das Beste überhaupt – viel freundlichem Sonnenschein, der sich durch die vereinzelten dünnen Schleierwolken überhaupt nicht aufhalten liess.

Sowas bringt die Lauflaune in Wallung, da muss man einfach raus und was Schönes joggen, selbst wenn´s von wegen „Zeit & Muße, Mangel von“ nicht besonders weit werden kann.
Aber hey, gibt ja auch in de Nähe genug Interessantes.

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Hoch in die Berge: Jugenheim – Neutsch (11,5 km)

25. Oktober 2008

Samstag.

Schöner Herbsttag, mit viel Sonne und frischer Luft und blauem Himmel und so.
(wenn auch mit ohne Fernsicht, weil so diesig – man kann halt nicht immer alles haben…)

Und auch noch der letzte Tag vor der Umstellung auf die nervige Winterzeit, die das Joggen zu normalen Tageszeiten unmöglich macht, weil´s plötzlich schon kurz nach dem Mittagessen dunkel wird.

Da muss man ja einfach laufen gehen, oder?

Und am Besten was Schönes – nicht wieder irgendwo in den ollen Hügeln hinterm Haus rumeiern oder aus Verlegenheit irgendeine schon X-mal absolvierte Rübenäckerroute runterreissen, nee, nee, nee.
An so einem Tag läuft man in den Odenwald!
(zumindest wenn man in der Nähe wohnt. Läufern in Rostock, Dubrovnik oder Kuala Lumpur sei es hiermit verziehen, falls sie´s heute nicht in den Odenwald geschafft haben… 😀 ).

Da traf sich´s gut, dass sich für heute Abend die Gelegenheit zu einer One-Way-Tour nach dem klassischen Erfolgsmodell „Loslaufen – Anderswo Ankommen – Sich Dort Zum Abendessen Einladen Lassen – Danach Heimgefahren Werden“ bot, die nahm ich natürlich sofort wahr.

Entsprechend sah der Plan für heute wie folgt aus: Von Jugenheim starten, bis Seeheim Laufen, dann ostwärts in die Berge abknicken, am nordende des Frankenstein-Massivs entlang, durchs idyllische Beerbachtal, hoch auf die herrliche Neutscher Höhe und schließlich ins pittoresk-abgelegene Höhendörfchen Neutsch. Nicht zu weit, aber anspruchsvoll, weil´s tendenziell nur berghoch geht – so wie ich´s mag! 🙂

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Burg Tannenberg und Stettbacher Tal – Ein Laufbericht mit Fotos (13,1 km)

5. August 2008

Der heutige Tag fing als einer der schönste des Jahres an! Azurblauer, wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein, eine wunderbar angenem Brise, frische, wohlschmeckende Luft, Temperaturen knapp über 20 Grad, alles strahlte wie in Technicolor. Und es war richtig klar, so klar, wie man es hier an der dampfig-diesigen Bergstrasse nur ein paar mal im Jahr erlebt: Perfekte Fernsicht in alle Richtungen, nicht nur die Silhouetten der entfernten Höhenzüge, sondern jedes kleine Detail an ihren Hängen war zu erkennen – die weiten Felder am Donnersberg, die schimmernden Windräder bei Framersheim, oder die weissen Häuser von Eltville, alles gestochen scharf und glasklar!
Herr-lich!!!!

Eigentlich hatte ich ja heute nicht laufen wollen (3 Tage hintereinander? Eher nicht…), aber an so einem Tag?
Musste sein!
Und weil´s so wunderbar war, beschloss ich sogar, mal wieder die (inzwischen wieder geflickte) Digitalkamera mitzunehmen! Da braucht´s dann natürlich auch motive, deswegen heute eine wunderschöne Bergroute mit Lufthansa, Burg Tannenberg, Stettbacher Tal, Hainzenklingen, Heiligenberg.

Leider hatte ich morgens keine Zeit, deshalb vertagte ich den Lauf bis zum Abend, und da war der Tag dann leider nicht mehr einer der schönsten des Jahres, sondern „nur noch“ ganz ok – im Lauf des Nachmittags hatte sich der Himmel zugezogen und war nun mit einer dünnen aber durchgängigen Wolkenschicht bedeckt – anstatt azurblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein herrschte nun so ein leicht gedämpftes Halblicht, das diffus vom milchig-weissen Himmel schimmerte und alles leicht trüb wirken liess. Nicht wirklich ideal für schöne Fotos (zumindest nicht, wenn ich hinter dem Sucher stehe), aber was willste machen?

Eben. Nix!
Hatte mir vorgenommen mit Foto zu laufen, also zog ich das auch durch!

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Umrundung des Tannenbergs (12,6 km)

10. Juli 2008

Die unglaubliche Laufblog-Bonanza-Woche! Jeden Tag eine neue Strecke, jeden Tag ein neuer Eintrag!!!! Deshalb gibt´s auch heute ein total lustiges und irre spannendes* Joggerabenteuer aus der letzten Woche, das da heisst: 10.7.08: Umrundung des Tannenbergs
Enjoy!

(* Achtung: Nur Gelaber. Die Strecken sind gar nicht immer so neu, und der Laufbericht erhebt keinen Anspruch darauf, total lustig oder irre spannend zu sein 😀 ).

Irgendwie wähle ich mir meine Laufrouten anscheindend gerne in Themenzyklen: Entweder in kurzer Folge um diverse Dörfer, um die Täler, und momentan gerade um die Berge (irgendwie immer „um XY“. Hmmm…): Neulich um den Felsberg, dann um das Melibokusmassiv, da fehlte eigentlich nur noch eine Umrundung in der Nähe, nämlich die des Tannenbergs hinter Seeheim. War ich zwar im letzten Jahr schon oft genug (und hab´ sogar schon einen Blogeintrag zu diesem Thema), aber so ganz außen rum bin ich doch noch nicht gelaufen, und überraschenderweise gibt´s da auch noch einige Wege, die ich wirklich noch nie genommen habe.

Start am späten Nachmittag. Sonnig, über 25 Grad, da musste ich Nemo zuhause lassen, auch wenn er mir beim Loslaufen aus tiefbetrübten, waidwunden Hundeaugen traurig hinterherschaute (war aber besser so, bei der Wärme hätte er nicht durchgehalten).

Zuerst mal durch Jugenheim nach Norden, zum Fuß des Tannenbergs: Durch den Pauerweg, vorbei an den beiden unsäglich gräßlichen Neubauten an der Ecke Merckstr. (immer wenn ich die sehe, frage ich mich unwillkürlich, ob die verantwortlichen Architekten da einen akuten Anfall von Verblendung hatten, oder ob sie möglicherweise gar von aktiver Niedertracht geleitet wurden – und wie sie die Dinger am lokalen Bebauungsplan vorbeigedrückt haben – aber da bin ich dem Vernehmen nach nicht der Einzige, diese Fragen stellt sich im Moment anscheinend der ganze Jugenheimer Südosten… 😉 ), durch den schönen, schattigen Fußgängerweg, schließlich im Ortskern in die Hauptstrasse und am Eingang vom Heiligenberg und dem Roseneck vorbei bis in die Seeheimer Str.
Dort dann rechts, die Strasse „Am Tannenberg“ und schließlich über die kleine, elend steile Treppe zwischen den Grundstücken hoch auf den Burgenweg (Blaues B).
Puuh.

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Ums Stettbacher Tal (15 km)

17. Mai 2008

Heute hatte ich Lust auf einen Berglauf.
Ok, ich hab´ ich im Moment ständig Lust auf Bergläufe, aber nachdem ich vorgestern die Pflicht im Flachland erledigt hatte, gab´s keinen Grund, heute zur Kür nicht wieder ostwärts gen Odenwald zu starten.
Zielgebiet: Das Stettbacher Tal.
Passte ganz gut, da ich ja gerade erst am Dienstag durchs Balkhäuser Tal gelaufen war, und somit beide Täler hinter Jugenheim innerhalb einer Woche um-/durchlaufen konnte, schöne Symmetrie. Außerdem eine wirklich hübsche Gegend mit einigen bisher unerlaufenen Ecken, an denen ich meinen Neugier stillen konnte (gespannt war ich vor allem auf den in einem Seitental versteckten Weiler Wallhausen, in den ich es bisher noch nie geschafft hatte).

Da ich ja immer versuche, neue oder zumindest ungebloggte Wege zu laufen, erwies sich die konkrete Planung allerdings als schwierig: Fast alle Strecken um das Tal herum bin ich im Verlauf des letzten Jahres ein- oder mehrmals gelaufen, entsprechend war´s gar nicht so leicht, da eine spannende Route auszubaldowern. Schlußendlich endschied ich mich dafür, am Südhang des Tannenbergs auf halber Höhe talaufwärts zu laufen (ein ziemlicher Zickzackkurs, weil man unterwegs jedes Seitental umrunden muss), und den Rückweg über die fast parallel verlaufende Fahrstrasse am Talgrund anzutreten. Das Endergebnis ist die unförmigste Route, die ich seit langem hatte – aber eben mit viel neuer Strecke und ohne Dopplungen, das ist die Hauptsache… 🙂

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Sololauf: Tannenberg, Ober-Beerbach, Hutzelstrasse auf die Kuralpe (12,7 km)

2. August 2007

Gestern hatte ich es nicht geschafft, mit David und Ingo auf den Frankenstein zu joggen, also bestand da ein gewisser Nachholbedarf. Passenderweise war ich heute mit der Verwandschaft zum Mittagessen auf der Kuralpe verabredet – eine ideale Gelegenheit, um mein Pensum abzleisten und da mal hochzulaufen.

Die kürzeste Route wäre zweifellos ein Aufstieg über den Heiligenberg und den Vogelherd hinter Balkhausen gewesen, aber diese Strecke kannte ich schon. Deshalb wollte ich lieber was Neues ausprobieren, nämlich über den Tannenberg nach Ober-Beerbach, dann auf die Hutzelstrasse, von der ich mir nach unserem Lauf ins Modautal sowieso noch etwas mehr ansehen wollte.
Geplant, getan.

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Frankenstein (14,9 km)

1. Juli 2007

Ein Ausflug nach dem Frankenstein.

Durch Seeheim und nach Durchquerung des Oberbeerbacher Tals führt uns der Weg auf den langen Anstieg zur Burg.

Die Strecke verläuft gerade über den Bergrücken und ist gut zu laufen.

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