Posts Tagged ‘Tannenburg’

Burg Tannenberg und Stettbacher Tal – Ein Laufbericht mit Fotos (13,1 km)

5. August 2008

Der heutige Tag fing als einer der schönste des Jahres an! Azurblauer, wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein, eine wunderbar angenem Brise, frische, wohlschmeckende Luft, Temperaturen knapp über 20 Grad, alles strahlte wie in Technicolor. Und es war richtig klar, so klar, wie man es hier an der dampfig-diesigen Bergstrasse nur ein paar mal im Jahr erlebt: Perfekte Fernsicht in alle Richtungen, nicht nur die Silhouetten der entfernten Höhenzüge, sondern jedes kleine Detail an ihren Hängen war zu erkennen – die weiten Felder am Donnersberg, die schimmernden Windräder bei Framersheim, oder die weissen Häuser von Eltville, alles gestochen scharf und glasklar!
Herr-lich!!!!

Eigentlich hatte ich ja heute nicht laufen wollen (3 Tage hintereinander? Eher nicht…), aber an so einem Tag?
Musste sein!
Und weil´s so wunderbar war, beschloss ich sogar, mal wieder die (inzwischen wieder geflickte) Digitalkamera mitzunehmen! Da braucht´s dann natürlich auch motive, deswegen heute eine wunderschöne Bergroute mit Lufthansa, Burg Tannenberg, Stettbacher Tal, Hainzenklingen, Heiligenberg.

Leider hatte ich morgens keine Zeit, deshalb vertagte ich den Lauf bis zum Abend, und da war der Tag dann leider nicht mehr einer der schönsten des Jahres, sondern „nur noch“ ganz ok – im Lauf des Nachmittags hatte sich der Himmel zugezogen und war nun mit einer dünnen aber durchgängigen Wolkenschicht bedeckt – anstatt azurblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein herrschte nun so ein leicht gedämpftes Halblicht, das diffus vom milchig-weissen Himmel schimmerte und alles leicht trüb wirken liess. Nicht wirklich ideal für schöne Fotos (zumindest nicht, wenn ich hinter dem Sucher stehe), aber was willste machen?

Eben. Nix!
Hatte mir vorgenommen mit Foto zu laufen, also zog ich das auch durch!

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Rund um den Tannenberg (12,7 km)

11. Februar 2008

Mathematik macht vieles einfacher. Zum Beispiel das hier:

    Draußen immer noch herrlichster Frühling
+ der lädierte Knöchel funktioniert immer besser
= Zeit für einen kleinen Ausflug in die Hügel

Die Nord-, Ost- und Westhänge des Melibokus hatte ich in den letzten Wochen läuferisch intensiv genug beackert, deswegen war heute mal der Tannenberg samt Tannenburg dran (da gab´s sogar noch ein paar Wege und Seitentäler, die ich noch nicht kannte).

Luftig angezogen (12 Grad in der Sonne, da reicht eine Schicht), Nemo geschnappt, und los ging´s: Auf dem Blütenweg nordwärts durch Jugenheim bis in die Seeheimer Str. (Jossastr., Pauerweg, Hauptstr. – Markierung gelbes B). Dort scharf rechts („Am Tannenberg“), den steilen Hang hinauf und schließlich über die kleine Treppe am Ende der Strasse in den Wald hoch. Kurz umgesehen (schöner Blick auf Jugenheim), dann links, auf dem Burgenweg (blaues B) nordwärts. An der ersten Wegscheide halbrechts hoch (weiterhin blaues B), dann dem Waldweg 750 m. bis zur Wegscheide zwischen Tannenberg und Lufthansa gefolgt (nach 100 m. biegen Burgen- und Alemannenweg hier rechts auf einen Trampelpfad ab und es geht unmarkiert weiter).
Ordentlicher Aufstieg, der mir anstrengender vorkam, als er eigentlich hätte sein sollen – die relative Untätigkeit der letzten Wochen rächte sich nun etwas, schwer atmend schleppte ich meinen feisten Wanst* den Hang hoch, und das auch noch unter den höhnischen Blicken meines Hundes, dem das alles grad mal gar nix ausmachte. Blöde Angebertöle…
(*subjektive Eigenwahrnehmung: Objektiv hat mein kleiner Bierbauch die Bezeichnung „feister Wanst“ noch nicht verdient).
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Sololauf: Tannenberg, Ober-Beerbach, Hutzelstrasse auf die Kuralpe (12,7 km)

2. August 2007

Gestern hatte ich es nicht geschafft, mit David und Ingo auf den Frankenstein zu joggen, also bestand da ein gewisser Nachholbedarf. Passenderweise war ich heute mit der Verwandschaft zum Mittagessen auf der Kuralpe verabredet – eine ideale Gelegenheit, um mein Pensum abzleisten und da mal hochzulaufen.

Die kürzeste Route wäre zweifellos ein Aufstieg über den Heiligenberg und den Vogelherd hinter Balkhausen gewesen, aber diese Strecke kannte ich schon. Deshalb wollte ich lieber was Neues ausprobieren, nämlich über den Tannenberg nach Ober-Beerbach, dann auf die Hutzelstrasse, von der ich mir nach unserem Lauf ins Modautal sowieso noch etwas mehr ansehen wollte.
Geplant, getan.

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