Posts Tagged ‘Worms’

Restliche Laufwoche KW 46 zuhause und in Worms (6,2 km / 6,9 km / 11,5 km / 5 km)

21. November 2010

Tjoa. Der Rest der Laufwoche nach dem Ausflug nach Frankfurt war dann irgendwie wieder weniger prickelnd – nochmal drei von den superkurzen Krüppelründchen mit Hund, lustlos durchs Novembergrau, einfach um irgendwas zu machen (blarg!) und am Samstag dann noch eine etwas längere Tour durchs Unbekannte im Wormser Norden, der sich ehrlich gesagt nicht gerade als die gute Stube der Stadt bezeichnen lässt (besonders an einem lichtlosen Frühwintertag, der nicht über eine konstante Dämmerung herauszukommen scheint), auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Hrm.

Aber der Reihe nach, erstmal die beiden Zwergrunden am Donnerstag und Freitag, jeweils durch Felder, jeweils mit einem vertrödelten und etwas unfit wirkenden Nemo im Schlepptau. Viel zu sagen gibt´s dazu nicht, weil (wieder jeweils) kalt, grau und trübtraurig-verdämmert):

Donnerstag 18.11.: Zwergfeldrunde mit Hund
Strecke: 6,2 km
Zeit: Was weiß ich?
Neue Strecke: Naaa
Karte:
minilauf.jpg

—-

Freitag 19.11.: Zwergflachlandrunde durch die Nachbarorte, auch mit Hund
Strecke: 6,9 km
Zeit: Pfft.
Neue Strecke: Äh-äh
Karte:

—-

Samstag 20.11.: Trübsaliger Wormser Norden (11,5 km)
So. Samstag, mal wieder jenseits des Rheins.

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Laufwoche KW22 mit vier Touren in Ried, Kreis Offenbach, Rheinhessen und dem Odenwald (10,1 km/ 15,4 km / 11,4 km / 13,8 km)

13. Juni 2010

Die Laufwoche am Stück mit vier schön verteilten Läufen…
…ins Unwetter (Hessisches Ried vor der Haustür)
…in die unbekannten Waldgebiete jenseits von Darmstadt (südwestlicher Landkreis Offenbach)
…auf der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz (im Rahmen der Durchquerung von Rheinhessen)
…über die ersten paar Höhenrücken in den Odenwald (von daheim nach Beedenkirchen zum Sonntagsessen)

Na denn:
Mittwoch 09.06.: Schnelle gewittrige Standardrunde durch die Felder (10,1 km)
Der erste Lauf der Woche – nix Besonderes.
Nach der Arbeit zuhause angekommen, Wetter sieht ordentlich aus, Lauflaune ist vorhanden, also starte ich nochmal schnell in den drückend schwülwarmen Sommerabend. Standardstrecke, der klassische Flachlandrundkurs von Jugenheim über Seeheim, Schuldorf und Bickenbach, fast auf den Punkt genau 10 km.
Tut gut, sich nach dem langen Tag nochmal die Beine zu vertreten, die vertraute Streckenführung stört da nicht weiter.
Im Gegenteil, eigentlich sogar ganz angenehm, im Herzen des Heimreviers muss man beim Laufen nicht wach im Kopf sein, kann sich einfach treiben lassen, die Füße finden den Weg auch von alleine.

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Wormser Süden im Schnee (7 km)

9. Januar 2010

Einerseits wollte ich ja nicht mehr laufen gehen, bis die neuen Schuhe da sind.

Andererseits: Wenn man Samstags sowieso über den Rhein nach Rheinhessen fährt, dann wär´s doch irgendwie Schade, die Gelegenheit zu verschwenden und keine Runde da drüben zu drehen.

Wieder andererseits (ja ja, ich weiß, ich kling´ gerade wie Tevje der Milchmann… :D): Was Weites tief im Hinterland ist heute nicht drin, nicht nur wegen dem sterbenden Schuhwerk (nein, die Neuen sind auch heute nicht angekommen), sondern auch, weil Wintertief Daisy unterwegs ist.
Das hat uns hier im Nordosten vom Südwesten (oder dem Südwesten der Mitte?) zwar lange nicht so gebeutelt wie viele andere Teile der Republik, aber auch 15 bis 20 cm Neuschnee (mit der unsicheren Aussicht auf mehr) sind auf jeden Fall genug, um eine Tour durch die rheinhessische Pampa zu verhindern – nicht nur weil´s unbequem und unsicher ist, so weit weg von zuhause, sondern auch und vor allem, weil ich nicht weiss, ob ich die Navigation über die einsamen merkmalslosen offenen Hügelplateaus hinkriege, wenn eine geschlossene Schneedecke die Wege unsichtbar macht…

Is´ also nich.

Aber was Kleines geht.
Zum Beispiel …in Worms.
Da komm´ ich eh durch, und seit ich im Sommer mal eine etwas verunglückte Tour am südlichen Stadtrand gemacht habe, gibt´s da eine Laufstrecke, die nicht mit dem Rest des Streckennetzes verbunden ist.
Das wird heut´ nachgeholt!

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Flussaufwärts durch Rheinhessen: Am Pfrimmufer von Worms-Herrnsheim nach Flörsheim-Dalsheim (14 km)

17. Oktober 2009

So, die Wochenmitte über hab´ ich mal pausiert, war Mittwoch, Donnerstag, Freitag nicht laufen.

Einerseits und vor allem wegen dem leichten Reizhusten, der sich auch eineinhalb Wochen nach der Erkältung immer noch in meinen Bronchien versteckt und mit Vorliebe bei feuchtkalter Außenluft rauskommt. Da bin ich lieber etwas vorsichtiger, schließlich will ich nicht den ganzen Winter durchhusten.
Andererseits aber auch so ein bisschen, weil das trübtrauriggraue Herbstwetter der letzten Tage mir – wie jedes Jahr, wenn´s damit losgeht – meine Lust aufs und am Laufen merklich reduziert hat, frei nach dem Motto „Warum soll ich mich an irgendsonem verregnet-arschkalten halblichtigen Scheisstag hustend auf die Piste quälen, wenn´s mir dann eh keinen Spaß macht…?“

Ist auf Dauer natürlich kein Argument – irgendwann muss man natürlich trotzdem wieder los, Scheisstag oder nicht, sonst findet man sich Ruck-Zuck in einer echten Winterpause wieder, und mit der ist Niemandem gedient.
Ergo hab´ ich mich heute mittag nach drei Tagen Pause wieder auf die Socken bzw. die Schuhe gemacht (drei Tage Pause! Im Sommer hätt´s das nicht gegeben…).

Laufgebiet: Rheinhessen, jenseits des Rheins. Dort war ich sowieso verabredet, also hab´ ich vorher einfach die Tour eingeschoben.

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Säuerliche Runde am Wormser Südrand (13,7 km)

25. Juli 2009

Eigentlich wollte ich mir dieses Wochenende ja mal einen richtig richtig guten, spannenden, interessanten, nicht zu kurzen Lauf in schöner Umgebung bei wunderbarem Wetter gönnen.

Aber dann hab´ ich mir gesagt „Hey, warum mach´ ich stattdessen nicht einfach eine doofe, lästige, miese, frustige Tour, das wär´ doch auch mal wieder was„.
Also hab´ ich das gemacht…

Ok, ganz so einfach war´s vielleicht nicht…
Tatsächlich hatte ich mir schon eine echte Traumstrecke rausgesucht: Schön weit weg im Unbekannten, wunderbare Landschaft, erster Teil einer größeren „Projektserie“, viele Sehenswürdigkeiten. Route schon geplottet, Plänchen schon gedruckt, Zeitplan erstellt, Riesenlust – im Prinzip war alles bereit.

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Expedition nach Rheinhessen: Worms – Mörstadt – Flörsheim-Dalsheim (15,5 km)

12. Januar 2008

Projekt Westwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den etappenweise von Worms bis auf den Gipfel des Donnersbergs in der Nordpfalz laufen möchte.

Ich kann mich noch genau an den ersten Lauf mit meinen momentanen Schuhen erinnern. Das war vor fast genau einem Jahr, am Samstag nach dem Orkan „Kyrill“. Damals war ich mit Freunden in Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen verabredet, und nutzte die Gelegenheit für eine kleine Tour ins Rheinland-Pfälzische Hügelland, 12 km von Worms nach Dalsheim. Ein grauer, zu warmer Januartag, regnerisch und stürmisch (die ganze Tour ein sackfieser Gegenwind…), mittendrin ich, mit meinen fabrikneuen, blütenweißen Laufschuhen, die noch nicht eingelaufen waren, und mir deshalb blutige Blasen an beiden Fersen bescherten (was ich im Nachhinein irgendwie cool fand – gleich bei der ersten Tour hatte ich mein neues Schuhwerk mit meinem eigenen Blut getauft, da konnte ja nichts mehr schiefgehen…).

Fast forward ins Jahr 2008: Ein grauer, zu warmer, windiger Januarsamstag, ich bin mit Freunden in Flörsheim-Dalsheim verabredet.
Fast genauso wie vor einem Jahr.
Bloss meine Schuhe sind nicht mehr fabrikneu und blütenweiß, sondern abgeranzt und in Ehren ergraut (na gut, eigentlich sind sie im Dreck ergraut, aber das klingt irgendwie nicht so gut…), stehen nach mehr als 2000 km treuer Dienste über Stock, Stein und die Ziellinie meines ersten Marathons kurz vor dem Ruhestand.
Was läge da näher, als mit ihnen – quasi als Schwanengesang – noch einmal die Strecke unseres allerersten gemeinsamen Laufs zurückzulegen und dabei melancholisch in Erinnerungen zu schwelgen („Hö hö, und hier hab´ ich damals gemerkt, dass ihr mir die Fersen blutig geschreddert hattet, ihr Schlingel. Und da waren´s noch über 4 Kilometer bis ans Ziel!“
Ach ja, good times…)?

Deswegen heute im Program: Noch einmal durchs wilde Rheinhessistan (die Gegend heisst wohl auch „Wonnegau„), von Worms nach westwärts, durch Weinberge, Mörstadt und Felder bis nach Dalsheim.
Fast wie damals anno 07…
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Über den Rhein: Worms und die Maulbeeraue (20,8 km)

20. Oktober 2007

Heute war´s soweit: Rheinüberquerung! Ich wollte endgültig die noch bestehende Lücke zwischen meinen bisherigen Läufen am Rheinufer und dem Nibelungenlauf in Worms schliessen. Konkret bedeutete das: Vom Wormser Festplatz aus über die Nibelungenbrücke, über die Deiche am rechten Rheinufer nordwärts bis Rheinkilometer 450 bei Nordheim (bis wohin ich ja bei meinem letzten Lauf am Rhein von Norden kommend vorgedrungen war), dort direkt ans Flußufer und über die Maulbeeraue, einer langgezogenen Insel zwischen Alt- und Neurrhein, wieder zurück nach Worms.
Etwas über 16 km, eine angenehme Mittelstrecke, genau richtig für so einen herrlichen Herbsttag wie heute (Azurblauer Himmel, strahlende Sonne, allerdings unter 10 Grad und dazu ein schneidend kalter Nordwind – warm Anziehen war da Pflicht).
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Halbmarathon: Nibelungenlauf 2007 (21,1 km)

9. September 2007

Zur Marathonvorbereitung gehören ja auch ein paar „ernsthafte“ Läufe unter Wettkampfbedingungen, entsprechend hatten wir uns schon vor einiger Zeit nach Halbmarathons in der näheren Umgebung und im fraglichen Zeitraum umgesehen, und uns schließlich für den Nibelungenlauf in Worms entschieden. Vor allem weil
a) er in der Nähe ist
b) er ein etwas größerer Stadtlauf ist, bei dem man vielleicht noch ein paar Erfahrungen für Frankfurt sammeln kann
und
c) weil Worms eine hübsche, alte Stadt ist.

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