Archive for April, 2011

Langes Osterwochende Zuhause (11,4 km/9,7 km/10,1 km)

26. April 2011

Okay, ich sollte langsam mal versuchen, die Wochenlange Verspätung etwas zügiger aufzuarbeiten…

Sechs freie Tage über Ostern, von Karfreitag bis zum Mittwoch der folgenden Woche – soviel Freizeit am Stück bin ich schon gar nicht mehr gewöhnt! Aber wenn man sie schonmal hat – und auch noch bei Sonnenschein und warmem Wetter an der frühlingshaften Bergstrasse ist – kann man sie ja auch gleich richtig nutzen.
Zum Beispiel zum Laufen.
Mal wieder regelmäßiger und so…

Freitag 22.4.: Schlösserrunde am Melibokus (11,4 km)
Hm. Lust auf Wald und Berge hab ich schon. Aber andererseits steckt mir die lange Fahrt von Heide nach Süden von gestern abend immer noch ein bisschen in den Knochen, also probier´ ich´s lieber erstmal mit nicht ganz so vielen Höhenmetern: Standardrunde auf dem Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss zum Auerbacher Schloss und wieder zurück.
Hin auf dem Herrenweg, der etwas weiter oben an der waldigen Westflanke des Melibokus verläuft und ein klein wenig steiler ist, zurück auf dem Commoder Weg, ein paar Höhenmeter weiter unten, mit wenig Höhenunterschied, dafür deutlich länger.

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Mein (bescheidener) Laufmonat in Dithmarschen. Ein paar Fotos gibt´s auch. (10 km/10,1 km/11,9 km)

20. April 2011

Weiter geht´s, in meinem neuen Leben als moderner Nomade auf Dauerdienstreise im Norden der Republik.
Und zwar den April über im Landkreis Dithmarschen. Der liegt mittig links in Schleswig-Holstein, direkt an der Nordseeküste, und kann unter anderem mit Wattenmeer und Windrädern, Kögen, Knicks und Kohlfeldern sowie Backsteinhäusern und (steifen) Brisen aufwarten. Außerdem gibt´s hier viele Schafe und Menschen, die einen mit „Moin“ begrüßen und (zumindest so sie etwas älter sind) untereinander auch schon mal op Platt schnacken.
Oh, und die Orte enden hier nicht auf „-bach“, „-berg“ oder „-heim“, sondern in der Regel auf „stedt“.
Übrigens mit einem langen „eee“. Bloß nicht falsch machen! 😉
Insgesamt also: Sehr nordisch alles.

„Stationiert“ (bitte die Anführungszeichen beachten, schließlich bin ich definitiv nicht beim Bund, auch wenn der hier ´ne Kaserne hat…) bin ich im kleinen Kreisstädtchen Heide, das ca. 15 Kilometer im Inland liegt. Ungefähr 20 000 Einwohner, nicht unbedingt der absolute Nabel der zivilisierten Welt (aber freundlich) und stolzer Standort von Deutschlands größtem unbebautem Marktplatz und Deutschlands womöglichst hässlichster Bahnbrücke (sorry, liebe Heider, aber mit eurer Stadtbrücke habt ihr euch keinen gefallen getan). Knapper Monat, arbeiten in der kleinen lokalen Dependance meines großen Arbeitgebers, übernachten im Hotel (das hat so einige Fürs und Widers. Immerhin kenne ich mich jetzt nach Wochen abendlicher Nahrungssuche bestens in der Heider Dönerladenszene aus), und ein bisschen laufen gehen will man da natürlich auch.

Den Rest des Beitrags lesen »

Auf Heimurlaub an der Bergstraße: Einmal ums obere Meerbachtal (mit Fotos, 9,5 km)

2. April 2011

Aah, so ein Wochenende daheim ist doch was Feines!
Zwar etwas stressig, für zwei Tage aus dem hohen Norden nach Hause (und wieder zurück) zu reisen, aber wenn einen dort dann grandioser Frühling mit Sonnenschein, blühenden Bäumen und Temperaturen über 20 Grad erwartet (alles Dinge, die´s zumindest in den letzten Wochen noch nicht so ganz bis hoch an die Waterkant geschafft haben), dann isses den Aufwand und die Kosten doch irgendwie wert.
Zumal einem dann erst so richtig bewußt wird, in was für einer unsagbar schönen Ecke von Deutschland man eigentlich zuhause ist (oder etwa nicht mehr? Dazu später mehr…) – schon leicht angegrünte Mittelgebirgshänge, geschwungene Weinberge, über denen hin und wieder mal ein Burgtürmchen sitzt, und der Ausblickt ins weite, diesige Rheintal bis rüber zum Pfälzerwald. Herrlich!

Selbstverständlich will ich das auch für ein kleines Läufchen ausnutzen. Am allerliebsten was richtig Schönes, mit ordentlich Steigungen (um rauszufinden, wie schlecht es um meine Fitness wirklich steht), Landschaft, Aussicht, Abwechslung und natürlich auch möglichst viel von der frühsommerlich warmen Sonne.
Hmm, wo könnte man denn da…

Ja! Genau!
Meerbachtal hinter Bensheim!
Von Zell aus auf den Knodener Höhenweg, über sonnige die Hochebene oberhalb der Weinlagen nach Gronau, dort auf den Europäischen Fernwanderweg 1 und auf die Anhöhe über Ober-Hambach, und von da aus wieder zurück nach Zell.
Keine neue Strecke, bin ich so vor dreieinhalb Jahren (Mann ist das lange her…) schon mal gelaufen, aber schön fordernd und vor allem hübsch.
Das mach ich!

Den Rest des Beitrags lesen »