Archive for November, 2009

Wochenübersicht: 2009 KW 48 (23.11 – 29.11)

29. November 2009

Vierzigerwoche mit vier Läufen – neben den drei gebloggten gab´s noch einen weiteren dämmrigen-kurzen Lauf am Freitag mit Nemo durch den Wald hinterm Haus, für den ich mal auf einen eigenen Bericht verzichtet habe, weil das interessanteste Unterwegs mein leichtes Sodbrennen war (und das war dann irgendwie doch keinen ganzen Eintrag wert) – 6,5 km ohne neue Strecke und Zeitnahme, sah so aus:
wutende-waldrunde
Recycleter Streckenplan, deshalb ist der Marker „Arschloch auf Mountainbike“ zu ignorieren, der ist von einem früheren Lauf auf dieser Route…

Insgesamt: Vor allem aufgrund der beiden lahmen Minitouren in der zweiten Hälfte beinahe eine Meh-Woche, wenn da nicht der herrliche Fotolauf am Mittwoch durchs sonnige Rheinhessen gewesen wäre, der hat´s wirklich rausgerissen!

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo. Trimm-den-Nemo am Rand vom Odenwald: Wersau – Groß-Bieberau und zurück ??? 10,9 km
Di.
Mi. Mit dem Foto vom Rheinufer ins rheinhessische Hinterland: Nierstein – Schwabsburg – Lörzweiler ??? 17,5 km
Do.
Fr. Ungebloggter Gassiwaldlauf mit Hund ??? 6,5 km
Sa.
So. Große Fünf mit drei Nullen ??? 6,2 km
Wochenlaufleistung 41,1 km

M.

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Große Fünf mit drei Nullen (6,2 km)

29. November 2009

Sodele!

Heute Mittag den fünftausendsten Blogkilometer gelaufen.

War jetzt nicht ganz so glamourös wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte – nicht auf einer großen Tour über die französische Grenze, nicht in der Pfalz oder im Taunus oder dem tiefen Odenwald, und nicht auf spannenden, neuen Pfaden, sondern bei einem eher trüben Musshaltmalsein-Gassi-Sechserchen mit Nemo irgendwo auf den ausgelatschten Wegen im Wäldchen zwischen Jugenheim und dem Schuldorf, nicht mal anderthalb Kilometer von zuhause entfernt.

Naja, bei 5000 Kilometern in knapp zweieinhalb Jahren kann halt nicht jeder dieser Kilometer ein echtes Erlebnis sein… 😉

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Mit dem Foto vom Rheinufer ins rheinhessische Hinterland: Nierstein – Schwabsburg – Lörzweiler (17,5 km)

25. November 2009

Jetzt hat´s mich auch mal erwischt.

Computerkollaps, und plötzlich ist ganz viel Zeug nicht mehr da!
Zum Beispiel fast alle Lauffotos, die ich im letzten halben Jahr gemacht habe.
Oder meine Google-Earth-Streckenplan-JPEGs aus diesem Zeitraum.
Und noch Einiges mehr.

Futsch. Weg. Für immer verloren.

Und dabei wäre der ganze Mist leicht vermeidbar gewesen, wenn´s nicht noch einen dämlichen interpersonalen Kommunikationsglitch dazu gegeben hätte…
(und nein, jetzt bitte keine Tipps, wie man vielleicht doch noch irgendwas retten kann – glaubt mir, da geht mit vertretbaren Aufwand nix mehr).

Gut, es gibt Backups von vielem älteren Kram (aber keine ganz frischen – warum fällt einem das immer erst zu spät ein???), und die verlorenen Daten sind größtenteils nicht essentiell wichtig, aber trotzdem hat mich die ganze S%*#@ ziemlich sauer gemacht.
So ein schwelender Klumpen aus eiskaltem, unterdrücktem Ärger in der Magengrube, der einem den ganzen Tag versaut, wenn man nicht aufpasst…

Eigentlich hab´ ich da wenig Lust aufs Laufen.

Aber aber andererseits – heute ist kein Tag zum versauen lassen:
Die schräge Herbstonne scheint aus einem sattblauen Himmel, es ist mild und relativ windstill, die Luft riecht frisch und angenehm.

Also mach ich mich dann doch auf.
Trotzdem.
Oder besser gesagt: Erst recht.
Ich hab´ da diese besonders spannende Tour, von Nierstein nach Rheinhessen rein, die wollte ich eigentlich für einen besonders guten Tag aufheben.
Der ist heute zwar definitiv nicht, aber vielleicht bringt sie mich ja auf andere Gedanken und vertreibt den Ärgerklumpen.

Also lass´ ich das Mittagessen und die Computeraufräumarbeiten erstmal ausfallen und fahr stattdessen rüber zum Rhein.
Den Foto nehm´ ich auch mit, von wegen interessante Strecke und tolles Wetter.
Außerdem hab´ ich ja gerade viele Hundert Bilder verloren, da fängt man besser gleich an, neue zu machen…

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Sonnnschein überm Hügelland

25. November 2009

Ein erster Blick von der Schwabsburg runter in Richtung Rhein.
Der Rest folgt morgen (?) ;)!

M.

Trimm-den-Nemo am Rand vom Odenwald: Wersau – Groß-Bieberau und zurück (10,9 km)

23. November 2009

Alle paar Monate ist es mal wieder soweit: Nemo muss zu Fellpflege.
Sonst sieht er irgendwann aus wie ein zotteliger Filzball, der unter dem dichten Oberpelz Hautprobleme und Juckreiz kriegt, das will keiner.

Fellpflege beim Cairn-Terrier, das bedeutet: Trimmen – die abgestorbenen langen, groben Haare im Außenfell werden per Hand ausgezupft.
In unserem Fall wird das in Nemos Elternhaus in Fränkisch-Crumbach erledigt, bei Frau B., der Züchterin, die hat nämlich im wahrsten Sinne des Wortes ein Händchen dafür.

Und heute isses mal wieder soweit: Der nichtsahnende, zugewucherte Nemo wird ins Auto gepackt, mit ein paar Leckerlis ruhiggestellt und durch den Odenwald bis nach Fränkisch-Crumbach gekarrt.
Kurze Freude beim Aussteigen, als er sein Elternhaus erkennt (das erkennt er wirklich, obwohl er vor fast viereinhalb Jahren ausgezogen ist), die sehr schnell einer resignierten Ernüchterung weicht, als klar wird, dass er wieder mal nur hier ist, um eine geschlagene Stunde auf einem Tischchen zu hocken und einen geschätzten halben Kubikmeter Haare aus sich rauszuppeln zu lassen (seine Eltern trifft Nemo dabei nicht, die sind nebenan. Ist aber auch besser so, denn seine Mutter ignoriert ihn meistens, und sein Vater will ihn immer nur vermöbeln – wie das eben so ist, bei modernen Familien… 😀 ).

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Wochenübersicht: 2009 KW 47 (16.11 – 22.11)

22. November 2009

50 Wochenkilometer?
Pfft, Pillepalle, gebt mir drei, vier schöne Tage und ich lauf´ euch das auf einer Backe ab… 😀

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Nacht über dem Mainufer: Offenbach – Bürgel – Fechenheim 1:11 h 12,1 km
Do. Bei Kaiserwetter über die Knodener Höhe: Reichenbach – Meerbachtal – Schannenbacher Eck – Eulsbach – Schlierbach ??? 14 km
Fr. Zwischen Ried und Rheinufer: Geinsheim – Hessenaue – Kornsand 1:12 h 13,3 km
Sa. Modautal mit Hund ??? 11,8 km
So.
Wochenlaufleistung 51,2 km

M.

Modautal mit Hund (11,8 km)

21. November 2009

Da schau her – es ist Samstag, und ich hab´ die Minimalwochenkilometer eigentlich schon im Sack.
Nachdem´s in den letzten Wochen immer ein ziemlicher Kampf gewesen war, bei trübem, drögen Wetter überhaupt irgendwie auf mein Pensum zu kommen, haben diese Woche drei schöne Tage (Vorvorgestern, Vorgestern und Gestern) ausgereicht, um entspannt und mit viel Spaß knapp 40 angenehme Kilometerchen runterzutraben.
What a difference a sunny day makes… 😉

Eigentlich könnte ich da heute ja die Beine hochlegen und ein bisschen faulenzen.
Aber andererseits – draußen ist es immer noch ganz freundlich (wenn auch nicht mehr strahlend sonnig, der Tag fällt eher in die Kategorie „heiter bis wolkig“) und eigentlich fühl´ ich mich auch noch fit und lauflustig, denn die kurzen 12er bis 14er der letzten drei Tage waren physisch jetzt nicht so besonders anstrengend.

Deshalb entschliesse ich mich kurzfristig, auch heute nochmal laufen zu gehen.
Vierter Tag in Folge, aber ganz unverkrampft, ohne irgendwelche Vorgaben und Erwartungen – einfach nun noch mal als Bonus, bevor´s wieder nasskalt und eklig wird.

Zum Beispiel mal wieder im Modautal, das ist nicht direkt zuhause aber auch nicht weit weg und macht immer Spaß.
Ja genau, das mach´ ich mal…

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Zwischen Ried und Rheinufer: Geinsheim – Hessenaue – Kornsand (13,3 km)

20. November 2009

Triple-Yaaaayy!!!!
Der dritte schöne Tag in Folge, draußen herrschen immer noch „sonnig und schön“!

Eigentlich wollte ich ja heut´ Pause machen, aber das Wetterberichtsverlesefrollein im Radio hat was von „Zwischenhoch“ geplappert, und davon, dass die Herrlichkeit zum Wochenende schon wieder vorbei sein soll.
„Carpe Diem“ sag´ ich mir da, und beschließe, dem geschenkten Gaul nicht in die Mundhöhle zu spähen und gleich nochmal laufen zu gehen.

Wo?
Ganz klar: Vorgestern war ich in der großen Stadt, gestern in den Bergen, da geht´s heute mal runter ins Flachland.
Zum Beispiel ans Rheinufer. Da ist es eh immer hübsch, ich war jetzt schon ein Weilchen nicht mehr da und außerdem klafft da immer noch diese riesige leere Laufnetzlücke westlich von Groß-Gerau, die es noch aufzüllen gilt:

Laufnetzlücke

Deswegen die heutige Route: Einmal durchs Ried, von Geinsheim über Hessenaue zum Rhein, den Rhein-Neckarweg runter nach Kornsand, dann durch die Stoppelfelder und Rübenäcker zurück.

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Bei Kaiserwetter über die Knodener Höhe: Reichenbach – Meerbachtal – Schannenbacher Eck – Eulsbach – Schlierbach (14 km)

19. November 2009

Doppel-Yaaayyy!!!
Der zweite Sonnentag in Folge, und dann auch gleich nochmal eine Ecke hübscher, klarer und wärmer als der gestrige!!!
Wahrscheinlich der schönste Tag, den dieser November aufbieten wird, da muss gelaufen werden!!!

Und zwar nicht wie gestern mitten in der Nacht.
Ohooo nein, heute geht´s über Mittag raus, wenn die Sonne am höchsten steht und alles hell und bunt und freundlich ist, jawollja!!
Und zwar in den Odenwald, der ist an solchen Tagen nämlich wun-der-schön!!!

Eine passende Strecke hab´ ich schon lange parat, ein wunderbar anstrengender kleiner Berglauf vom Meerbachtal aus über die Knodener Höhe ins Schlierbachtal. Wollte ich schon vor Wochen in Angriff nehmen, hab´s aber wegen dem drögen, trüben Trauerwetter immer wieder aufgeschoben (so eine Strecke verschwendet man nicht an hässlichen Herbsttag!).
Und weil ich so richtig Lust hab´, verlängere ich die Route spontan sogar noch ein bisschen und lege den Aufbruchspunkt rüber nach Reichenbach im benachbarten Lautertal – das sind nochmal ein paar Kilometer und ein paar hundert Höhenmeter extra, heute nehm´ ich die liebend gerne mit. 🙂

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Nacht über dem Mainufer: Offenbach – Bürgel – Fechenheim (12,1 km)

18. November 2009

Yaaay!!!!
Gutes Wetter!!!

Nach wochenlanger dröger Novemberwitterung ist die Sonne wieder aufgetaucht, und sie hat warmes Licht, blauen Himmel und wunderbare Herbststimmung mitgebracht.
Das gibt instante Lauflaune, da möchte man sofort raus und sich ein bisschen die Sportschuhe vertreten, am liebsten natürlich irgendwo weit weg, wo man noch nie zuvor gelaufen ist.
Zum Beispiel in Frankfurt oder so.

Hey, Moment mal …
Neeeiin, so ein Zufall – Frankfurt, da wollte ich heute Abend doch sowieso hin!
Na prima, dann würd´ ich doch einfach irgendwo da oben eine kleine Runde durch den plötzlich angenehmen Herbst drehen!
Uuuund zwar…
*[kurzes Studium von Google Earth, Wanderkarten und Stadtplänen]*
… nicht durch Frankfurt selbst, sondern mal durch Offenbach, die kleinere und weniger prominente Schwesterstadt auf der anderen Seite des Mains.
Spannend, denn Offenbach ist sowas wie die vergessene Großstadt des Rhein-Main-Gebiets: Stets im Schatten des weitaus größeren Frankfurt, wenig glamourös, gilt so ein bisschen als graumäusig und wenig interessant. Selbst die meisten Menschen aus der weiteren Region kennen die Stadt kaum, wissen nicht viel drüber, kommen kaum hierher – zumindest ist es mir bisher so gegangen.
Also höchste Zeit, Offenbach und seine verborgenen Reize ein bisschen besser kennenzulernen!

Deswegen heute auf dem Programm: Einmal durch Downtown Offenbach, am Mainufer weiter bis nach Bürgel, rüber auf die Frankfurter Flussseite nach Fechenheim, am Nordufer zurück um den Mainbogen und schließlich wieder durch Offenbach zum Ausgangspunkt.
Sah gut aus!

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